{"id":617,"date":"2013-01-29T15:51:50","date_gmt":"2013-01-29T14:51:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/?p=617"},"modified":"2013-01-29T17:02:26","modified_gmt":"2013-01-29T16:02:26","slug":"dolomiten-marathon-30-06-2012-von-brixen-560m-auf-die-plosehutte-2448m-und-marathon-im-pitztal-am-01-07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/?p=617","title":{"rendered":"Dolomiten-Marathon  30.06.2012,  von Brixen ( 560m) auf die Ploseh\u00fctte (2448m)                 und  Marathon im Pitztal am 01.07."},"content":{"rendered":"<p>Bei irgendeinem Marathon fiel mir der Flyer in die H\u00e4nde, und es war sofort klar: Da mu\u00df ich hin! Am letztm\u00f6glichen online-Termin, dem 26.06. um 20:56 Uhr habe ich mich angemeldet. Dann mu\u00dfte noch kurz alles andere gemanagt werden, Fahrkarte Freitag nach Garmisch-Partenkirchen, Mietwagen f\u00fcr die Fahrt nach Brixen, Unterkunft Jugendherberge, am Sonnabend auf dem R\u00fcckweg noch zum Pitztal-Marathon, Unterkunft Hostel, und am Sonntag wieder nach Garmisch zum Bahnhof. So fuhr ich dann Freitag um 6:06 Uhr von Harburg mit der DB los, und mit dem Auto ging\u00b4s dann \u00fcber die Brennerautobahn nach Bressanone, wie es so sch\u00f6n auf italienisch hei\u00dft. In Brixen waren die Temperaturen schon \u00fcber 30\u00b0, und am sp\u00e4ten Nachmittag beim Abholen der Startunterlagen und der Nudelparty auf dem Domplatz\u00a0 traf ich zun\u00e4chst J\u00fcrgen Teichert, Klaus Duwe und auch Hartmann Stampfer, er war nur als Zuschauer da, seine Frau lief den women\u00b4s run. Am Sonnabendmorgen um 7.30 Uhr versammelten sich hier auf 560 m H\u00f6he dann 340 Einzelstarter zum Sturm auf die Ploseh\u00fctte. Alle wissen: Zielschlu\u00df 15:30 Uhr, also 8 h Zeit, das h\u00f6rt sich noch einfach an! Schon jetzt war es hier unten im Tal sehr warm, aber einen Vorteil hat der geplante Aufstieg, oben ist es etwas k\u00fchler&#8230;.. Die ersten km zum Einlaufen f\u00fchren durch die \u00fcber 1000j\u00e4hrige Stadt, deren Ursprung auf die Schenkung eines Gutshofes durch den Karolingerk\u00f6nig Ludwig das Kind an den Bischof von S\u00e4ben zur\u00fcckgeht. Von den mehr als 20000 Einwohnern sind fast 75 %\u00a0 deutschsprachig.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/3image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-620\" alt=\"Aufstieg aus dem Tal\" src=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/3image-1024x764.jpeg\" width=\"640\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/3image-1024x764.jpeg 1024w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/3image-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/3image.jpeg 1296w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann beginnt es auf kleinen Stra\u00dfen und Forstwegen stetig bergauf zu gehen, und nach 11,4 km hat man die Talstation der Seilbahn auf \u00fcber 1000 m erreicht. Bis 17 km, 1500 m hoch, haben die Wanderwege st\u00e4rkere Anstiege, die Sonne brennt herunter, aber alle 2-3 km gibt es Verpflegungs- und\/oder Getr\u00e4nkestellen. Dann wieder eine etwas ebenere Passage bis km 25 mit Abschnitten auf schmalen Bergstra\u00dfen, die die kleinen Orte und Bauernh\u00f6fe an das Tal anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/6image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-624\" alt=\"6image\" src=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/6image-1024x764.jpeg\" width=\"640\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/6image-1024x764.jpeg 1024w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/6image-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/6image.jpeg 1296w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier hat man schon wunderbare Ausblicke hinunter ins Tal auf Brixen und rundherum auf die Dolomiten, die Stubaier und Zillertaler Alpen. Die Route wird jetzt auf Wander- und Forstwegen steiler und nach 28,5 km erreichen wir Laufalpinisten die Schatzerh\u00fctte, 1984 m. Ab 34 km, Kreuztal, geht es dann\u00a0 bei um 2000 m dahin, aber nur noch auf steinigen, unwegsamen Gebirgspfaden bis zur gro\u00dfen Verpflegungsstation Ochsenalm, km 39.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/9image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-625\" alt=\"9image\" src=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/9image-1024x764.jpeg\" width=\"640\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/9image-1024x764.jpeg 1024w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/9image-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/9image.jpeg 1296w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/10image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-626\" alt=\"10image\" src=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/10image-1024x764.jpeg\" width=\"640\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/10image-1024x764.jpeg 1024w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/10image-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/10image.jpeg 1296w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/11image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-627\" alt=\"11image\" src=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/11image-1024x764.jpeg\" width=\"640\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/11image-1024x764.jpeg 1024w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/11image-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/11image.jpeg 1296w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Oben auf einer Bergspitze sieht man etwas wie einen Zielbogen!? Aber bis dahin sind 400 H\u00f6henmeter auf ca. 2,5 km zu \u00fcberwinden, an Laufen ist nicht mehr zu denken, mein Kreislauf gibt Warnsignale ab, und der Bogen auf 2486 m ist sowas wie der \u201eflamme rouge\u201c bei der Tour de France, er markiert \u201enur\u201c eine kleine Getr\u00e4nkestation und den h\u00f6chsten Punkt der Strecke, den \u201ePanoramatisch\u201c, der jetzt den Blick freigibt auf das Ziel Ploseh\u00fctte, 2448 m, wohin es nur noch ein paar hundert Meter und leicht hinunter zu rollen gilt, mit einem gewaltigen Blick auf die Dolomitenzinnen im hellen Sonnenlicht. Nach 7:18:46 h durchlaufe ich den wirklichen Zielbogen und habe +2340 H\u00f6henmeter \u00fcberwunden, die die 42,195 km in den heute nicht vorhandenen Schatten stellen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/12image.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-628\" alt=\"12image\" src=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/12image-1024x764.jpeg\" width=\"640\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/12image-1024x764.jpeg 1024w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/12image-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.dietricheberle1974mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/12image.jpeg 1296w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Duschen, der Zielverpflegung und dem ausgiebigen Genu\u00df der 360\u00b0 Rundumsicht kann man mit dem Shuttlebus zun\u00e4chst hinunter zur Bergstation der Seilbahn fahren, dann schnell in eine freie Kabine springen und hinunter, vielleicht bekomme ich den Postbus von der Talstation nach Brixen noch! Das hat geklappt und in kurzer Zeit bin ich unten im Glutofen Brixen. Jetzt noch das in der JH deponierte Gep\u00e4ck abholen und mit dem Auto Richtung Pitztal. Dort habe ich etwas au\u00dferhalb von Imst ein g\u00fcnstiges Zimmer im Hostel gebucht. Die Sonne wird uns Marathonl\u00e4ufern an diesem Wochenende weiter treu bleiben. Am Sonntag morgen stehe ich mal wieder fr\u00fch auf, denn erstmal brauche ich ein Fr\u00fchst\u00fcck, bestehend aus Croissants und Capuccino von der Tanke, dann zum Sportzentrum in Imst, wo der Bus uns Marathonis um 7 Uhr zum Start hinauf nach Mandarfen f\u00e4hrt. Ja, hinauf, denn der Lauf f\u00fchrt daf\u00fcr durch das ganze Pitztal bergab nach Imst! Bei strahlendem Sonnenschein wird um 8:30 Uhr gestartet und auf Asphalt sind als Kontrastprogramm zu gestern +245 Hm und -1205 Hm zu \u00fcberwinden, zur Abwechslung werden ein paar Lawinenschutztunnel durchlaufen, das ist so ziemlich der einzige Schatten heute. Nach 4:41:15 h quere ich die Ziellinie an der Sporthalle Imst. Viel Zeit ist nicht zum Duschen und Relaxen, das Auto wartet schon auf die R\u00fcckfahrt nach Garmisch-Partenkirchen, wo ich ab 16:04 h die R\u00fcckfahrt eingeplant habe, zun\u00e4chst nach M\u00fcnchen und per ICE weiter nach Hamburg-Harburg, an 23:53 h. Um diese Zeit sieht es schlecht aus f\u00fcr die Weiterfahrt nach hause, aber eine gl\u00fcckliche F\u00fcgung des Schicksals sorgt daf\u00fcr, da\u00df Gunla zur selben Zeit mit dem Auto vom 24 h Lauf in Forbach zur\u00fcckkehrt und mich, wie schon so oft, am Bahnhof aufsammelt, so da\u00df wir gegen halb zw\u00f6lf zu hause sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei irgendeinem Marathon fiel mir der Flyer in die H\u00e4nde, und es war sofort klar: Da mu\u00df ich hin! Am letztm\u00f6glichen online-Termin, dem 26.06. um 20:56 Uhr habe ich mich angemeldet. 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