24 h Reichenbach mit DM der DUV am 27./28. Juni 2015

Schon Freitag Vormittag fuhr ich nach Reichenbach im Vogtland. Hier findet bereits zum 27. Mal der 24 Stunden Lauf der LAV Reichenbach statt, diesesmal auch wieder mit der Deutschen Meisterschaft der DUV.

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Der 28 m hohe Wasserturm (471 m ü. NN) mit 500 Kubikmeter Fassungsvermögen ist das Wahrzeichen von Reichenbach und dient seit 1926 der Wasserversorgung des Ortes. Er liegt direkt am Stadion und an der Strecke und hat im ersten Stock auch eine Gaststätte. Von der Aussichtsplattform hat man einen weiten Blick über das Sächsische Vogtland.

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Hermann war damals auch beim Transe Gaule

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Kurz vor dem Start

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Diethard und Daniela im Expertengespräch

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Kalle kenne ich vom Fulda-Höhenlauf

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Horst ist auch dabei

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Und der Start um 10 Uhr !

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Am Anfang und am Ende der knapp 1200 m langen Strecke ist jeweils eine halbe Stadionrunde zu laufen.

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Die Park- und Versorgungszone der Einzelläufer

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Morgens um 7 Uhr in Reichenbach…..

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Nach dem Regen hat es sich jetzt endlich aufgeklart.

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Ekki macht eine Pause an der Zeitnahme.

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Ich habe mit Start-Nr. 177 die 100 km erreicht.

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Sonntag, kurz nach 10 Uhr, die 27.  24 h von Reichenbach sind schon Vergangenheit.

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Bei der Siegerehrung dann eine Überraschung: Wir erreichten eine Teamplatzierung für den 100 MC. Bester Einzelläufer unseres Clubs war Frank als 9. gesamt und 3. M50 mit 203,1 km

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Abends am Wasserturm mit Axel und Kalle vom TSV Wolfsburg

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Und am Montag Morgen vor der Heimfahrt besichtige ich noch die Göltzschtalbrücke!   Die 1846 – 1851 gebaute 78 m hohe Bogenbrücke im sächsischen Vogtland ist die größte Ziegelstein­brücke der Welt. Sie überspannt auf der Bahnstrecke von Leipzig nach Hof das Tal der Göltzsch bei Mylau, dem Nachbarort von Reichenbach im Vogtland.

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Viele Grüße!

Dietrich

01.Juli 2015

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Burginsel 24 h DEL und Schmidts Kiefern Schwanewede

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Schon am Freitag kam ich auf dem WoMo-Stellplatz an Start und Ziel an

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Bei der Startaufstellung kurz vor 12 Uhr trifft man Laufkollegen wie…..

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…..Jörg….

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….Werner….

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…..HaWe und Kollegen aus OS und umzu…..

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Die Zeitmessung kurz hinter dem Startbanner

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Tammo etwa auf halber Strecke

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Ich begann auf dem 85. Platz

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Kurz nach 22 Uhr wird’s dunkel…

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…und die Uhr läßt einen nicht im Unklaren darüber, wie lange man noch laufen soll…

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Für die nicht Aktiven wurde viel geboten…

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…und für uns gab´s den Verpflegungsstand….

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….bevor die nächste Runde begann

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Außerdem Licht- und Wasserspiele…..

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….und ein Feuerwerk

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Auch ich erreichte irgendwann die 100 km, da war es schon wieder hell, zum Schluß war ich von Rang 85 auf 40 der Männerwertung gelangt, ja, wer Pause macht, macht keine km!

 

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Die letzte Runde naht!

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Ja, die letzte Runde….., diese Säckchen sind ja sehr schön, man nahm sie mit auf die letzte Runde, um sie nach genau 24 h bei einem akustischen Signal dort abzulegen, wo man sich gerade befand. Dann sollten die Restmeter der letzten Runde gemessen werden. Die letzte Runde verlief leider etwas chaotisch, sämtliche Staffelmannschaften liefen komplett mit, und das Signalhorn funktionierte nicht. In den Ergebnissen fehlten zunächst meine Restmeter. Nach mail-Anfrage beim Veranstalter wurden sie dann in der Ergebnisliste, Urkunde und Rundenprotokoll nachgetragen.

 

                                                Schmidts Kiefern am 23. Juni

Olaf und Helmut hatten wieder zu einem Lauf eingeladen, diesmal „Schmidt´s Kiefern“, ein Waldgebiet bei Schwanewede

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Wie man sieht, gab es auch eine Marathonwertung

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Hier ist die Welt noch in Ordnung…..

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…..auch für uns Läufer, hier Olaf…..

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….und wer kommt da? Ja es ist Helmut, ….

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…….und damit ist das Feld schon fast komplett…….

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…….das sind die fehlenden 33,3333% der Teilnehmer

 

Dietrich

25. Juni 2015

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Kontrastprogramm zwischen Harz und Weser

Granetalsperre am 14. Juni 2015

Schon am Vortag beim Vöppstedter Forst hatte Werner verraten, daß das sein 99. Marathon sei. Den 100. wolle er in kleinem Rahmen feiern. Da bot sich doch dieser Lauf am 14. Juni oberhalb der Orte Herzog-Juliushütte und Astfeld in der Nähe von Goslar an.

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Am Sonntag morgen trafen sich also die  drei unentwegten Läufer Marc, Werner und ich auf der Staumauer der Talsperre. Nach dem Startfoto ging es auf die Strecke. Es sind 3 Runden von ca. 14,2 km zu laufen, die Verpflegung steht am Ende der Staumauer, am Beginn des markierten Uferrundweges an einer überdachten Infotafel.

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Zunächst war es bedeckt und windig, nach dem schwülwarmen Sonnabend gar nicht verkehrt. Meine beiden Mitstreiter waren bald aus meinem Blickfeld verschwunden,

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und mir blieben zum Fotografieren nur die vielen Wildblumen und die Landschaft.

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Die teils asphaltierte, teils unbefestigte Strecke

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hat einige Steigungen, zusammen etwa 430 Höhenmeter, und verläuft komplett verkehrsfrei durch Wald, im Wasserschutzgebiet rund um den See.

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06_IMG_0845                                                                                                                                                                                            Verlaufen kann man sich nicht, links würde man bergab im Wasser landen, und rechts geht es teils, wie hier, stark bergan.

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Nur wenige Spaziergänger sind unterwegs, sie begnügen sich mit einer See-Umrundung. Gestern im Vöppstedter Forst bekam ich am Schluß des Feldes noch kräftigen Regen ab, heute war es andersrum: Ich durfte auch noch etliche km bei herrlichem Sonnenschein zurücklegen.

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Vor dem Zieleinlauf an der Staumauer hatte ich einen wunderbaren Blick auf die Harzlandschaft. Herzlichen Glückwunsch nochmal an Werner zu seinem erfolgreichen 100. Marathon!

32_IMG_0878Anschließend fuhr ich zum WoMo-Stellplatz in Lautenthal und am nächsten Morgen zurück nach Hittfeld.

 

Auf dem Raden am 16. Juni 2015

Für Dienstag hatte ich mich für den „Auf dem Raden Ultra“ mit Marthonwertung in Osterholz-Scharmbeck angemeldet, organisiert von meinen alten Lauffreunden Olaf und Helmut.

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Oft sind wir in Lilienthal zusammen gelaufen und später dann bei „Bremen läuft Marathon“. Mit Olaf habe ich viele km bei den 100 Meilen von Hamburg nach Bremen im Oktober 2011 bewältigt, Helmut hatte da einen Verpflegungsstand organisiert. Die Laufstrecke Auf dem Raden verläuft durch schönen Mischwald auf Pfaden und Wegen

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und ist 4,7 km lang, für Marathon also 9 Runden. Wir starten an einer kleinen Holzhütte, Olaf hat hier auch die Verpflegung aufgebaut. Mehr als 3 Starter sind wir auch heute nicht,

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aber das reicht ja! Die Strecke wurde von den beiden Organisatoren mit Sägemehl markiert,

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sonst hätte ich keine Chance gehabt, den Weg zu finden. Zunächst ist es bedeckt und etwas frisch, später kommt dann die Sonne durch und es wird wärmer.

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Auch heute darf ich das schöne Wetter am längsten genießen, Helmut und Olaf warten, bis ich durch bin.

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Wir vereinbaren noch den nächsten gemeinsamen Start, dann geht’s für mich zurück Richtung Heimat, nicht ohne einen Stop bei einer ziemlich unbekannten Fastfood-Kette.

Dietrich

17. Juni 2015

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Schefflenzer Ultra mit Anschluß Süchtelner Höhen

An diesem Wochenende erstreckte sich mein Wirkungskreis vom Badischen Bauland bis zum Niederrhein. Am Freitagabend kurz vor 20 Uhr kam ich in Billigheim-Allfeld (Kreis Mosbach) an der Sporthalle an, rechtzeitig zu Spaghetti mit Hacksoße. Hier findet der perfekt organisierte Schefflenzer Ultra statt. Neben dem Hauptwettbewerb  100 km gibt es einen 50er und zum Glück auch einen Marathon, für den ich gemeldet hatte.

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Bei der Premiere 2011, die Start und Ziel noch  im benachbarten Waldmühlbach hatte, war ich auch schon dabei. Diese Gegend wird Bauland genannt, hier ist die Heimat des Grünkerns, auch „Badischer Reis“ genannt, der aus dem halbreif geernteten und getrockneten Korn der Dinkelpflanze  entsteht. Wohl wegen des Klimas und auch der mäßigen Verkehrsanbindung wird das Gebiet auch spöttisch, aber zu Unrecht, als „Badisch Sibirien“ bezeichnet. Sehenswürdigkeiten sind u. a. das Römerkastell in Osterburken und der Obergermanisch-Raetische Limes, eine 2000 Jahre alte Grenzbefestigungslinie der Römer gegen die Germanen, bestehend aus Palisaden, Gräben, Erdwällen und Wachtürmen. In Eberstadt, ca. 20 km nordöstlich von Billigheim, gibt es die 600 m lange Tropfsteinhöhle, sie wurde vor über 40 Jahren bei Sprengarbeiten in einem Steinbruch entdeckt. In diesem kleinen Dorf ist auch mein Vater geboren und aufgewachsen, vor vielen Jahren habe ich hier ab und zu meinen Onkel auf dem Bauernhof besucht. Aber jetzt wieder in die Gegenwart.

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Am Sonnabendmorgen starten die 100er schon um 6 Uhr. Vor dem 9 Uhr-Start des Marathons und der 50 km treffe ich einige bekannte Laufkollegen wie Ulrich, Klaus „Keule“, Sara und Joachim, K.-P., Cornelia, und – natürlich – Michael, unseren Gralshüter des Ziel 60-Wettbewerbes, auch Hahn-Weber genannt. Wer nicht weiß, was das ist, findet einen Link auf meiner Webseite.

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Heute wird die Sonne herunterbrennen bei über 30°, und viele Passagen dieses schönen Landschaftslaufes führen über freies Feld, ab und zu aber auch durch schattenspendenden Wald.

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Alle ca. 5 km gibt es eine Verpflegungsstelle, heute muß ausreichend getrunken werden.

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13_IMG_0753Viele 100 km-Läufer mußten aber nach einer 50 km-Runde den Lauf mehr oder weniger freiwillig beenden, die Marathonis und 50er hatten es da etwas leichter,

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auch ich erreiche das Ziel und bekomme sofort die Urkunde und das berühmte Banner.

IMG_0820Nach dem Duschen kann ich mir nicht so viel Zeit lassen, es geht weiter Richtung Viersen-Süchteln, wo am Sonntag Morgen um 7 Uhr bei Claudia schon der nächste Marathon-Start wartet. Das Teilnehmerfeld ist wesentlich übersichtlicher,

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Claudia, Christopher,

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Dietmar,

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und ich sind unterwegs, wieder bei strahlender Sonne, aber nicht so hohen Temperaturen. Gegen 20 Uhr bin ich nach staufreier Fahrt wieder zu Hause.

Dietrich

  1. Juni 2015
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Innerste Marathon am 30. Mai 2015

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Wieder sorgte Marc für einen neuen Marathon in meiner Statistik, den bereits zum 2. Mal organisierten Innerste Marathon mit Start in Ringelheim, nur wenige km entfernt von Salzgitter Bad.

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Der Start zusammen mit Brigitte, Frank, Werner, Volkmar und Marc war am Schloßpark,

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hier konnte die Verpflegung regensicher aufgebaut werden.

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Die Strecke verläuft durch Wald und Feld, zunächst entlang der Innerste flußaufwärts,

18_IMG_064807_IMG_062219_IMG_064912_IMG_0628dann über die Franzosenbrücke ans andere Ufer des Leine-Nebenflusses.

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Hier sind zugewachsene unebene und nasse Graswege und Pfade durch Ufergestrüpp zu überwinden. Nun über die Straßenbrücke und weiter auf Grasboden direkt an der Innerste flußabwärts,

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vorbei an ein paar Teichen.

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Es folgt ein Waldstück auf schmalem Pfad, vorbei am Mühlenbetrieb und auf einen breiten Weg, der vor dem Eisenbahnviadukt rechts abzweigt,

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geht’s über Felder zum Ziel nach Ringelheim zurück.

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Diese Runde dürfen wir 5 mal genießen. Zunächst ist das Wetter sonnig, später nimmt der Wind zu und wir bekommen ein paar ungemütliche Regenschauer ab, aber das nehmen wir doch gerne auf uns! Am Schluß des Läuferfeldes erreiche ich das Ziel und kann dann im Hotel die Sauna zum relaxen nutzen. Am nächsten Morgen wartet ja schließlich der 41. Vöppstedter Forst Marathon!

Dietrich Eberle     3. Juni 2015

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33. Salzgittersee Marathon am 25. Mai 2015

Am Pfingstmontag war bei Marc´s Marathonläufen im Vorharz mal wieder die 5,4 km Runde um den Salzgittersee dran. Die Wettervorhersage war nicht so günstig, aber der versprochene Regen dauerte dann letztlich nur eine halbe Runde.

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 Marc begrüßt die Teilnehmer

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Er darf nicht mitlaufen, das ist laut DLV auch für niedliche kleine Hunde verboten, selbst wenn sie Männchen machen können

Treffpunkt war wie immer auf dem Parkplatz hinter der Eissporthalle, und hier direkt an der Strecke baut Marc die Verpflegung auch regensicher auf.

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Damit keiner die Läufer mitnimmt, hat Marc dieses Schild aufgehängt

Die erste Runde wird verkürzt gelaufen, so daß wir ca. 1 km zum Start gehen müssen.

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Wir sind heute zu siebt, Marc kann nicht laufen, er hat es mit dem Rücken, da kann ich auch ein Lied davon singen.

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Heiner, Sönke, Brigitte, Andreas, Gunla, Lars und ich bei der Startaufstellung

Das Wetter ist optimal, es wird die ganze Zeit um ca. 14° bleiben, teils Sonne, leichter Wind.

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Gunla (der kleine rote Punkt) hat zunächst einen scheinbar konfortablen Vorsprung

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Zunächst war es noch ruhig an der Strecke, aber bald waren wirklich viele am und im See unterwegs, Angler, Taucher, Spaziergänger, Jogger, Grillkommandos und Wohnmobilisten.

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Denen ist es ziemlich egal, ob es regnet oder nicht

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Der WoMo-Stellplatz war praktisch ausgebucht

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Diese Grillparty wurde nachher nur unwesentlich durch Teilnehmerverlust vom Regen beeinträchtigt

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Und jetzt kommen wir zur Kategorie „Kunst am See“, zunächst Skulpturen ……

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….. und dann auch Malerei

Wie nicht anders zu erwarten, verteilen sich die Teilnehmer bald gleichmäßig auf der Strecke, statistisch gesehen ist alle 750 m jemand von uns unterwegs.

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Gunla läßt sich von dem irreführenden Pfeil …….

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…. nicht täuschen und läuft in der …..

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….. richtigen Richtung weiter

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Brigitte inspiziert die Bildhauerkunst en passant

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Heiner vor der noch unbesetzten Fantribüne

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Andreas und Lars auf der langen Geraden

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Sönke hat überhaupt keine Zeit, er muß schnell mal eben zum Ziel

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Ich dagegen nehme mir da etwas mehr Zeit, Marc hat ja keine Siegprämie ausgeschrieben

Ein neues Cafe´ am See hat auch eröffnet, vielleicht sehe ich mir den nächsten Marathon mal von der Terrasse aus an. Ich nehme mir vor, eine Hahn-Weber-Zeit walkend zu erreichen und muß zum Schluß etwas bummeln, aber der Zweck heiligt ja schließlich die Mittel.

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Nach dem Lauf wollen wir den Pfingst-Rückreiseverkehr vermeiden und bleiben noch eine Nacht im Hotel in Salzgitter Bad, sehr praktisch mit integriertem Italiener im Hause.

27. Mai 2015   Dietrich Eberle

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12 h auf der Finnbahn im Bürgerpark Bremen am 23. Mai 2015

Christian und Crispin hatte zu diesem Lauf eingeladen, und das kam mir gerade recht für den Pfingst-Sonnabend. Wir trafen uns am Parkplatz direkt an der Finnbahn.

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Der Holzschnitzelbelag, der laut aufgestellter Tafel den Waldboden imitieren soll, war allerdings nicht mehr vorhanden. Alle ca. 40 m sorgen kleine Mastleuchten für die Beleuchtung bei Dunkelheit. Noch brauchten wir das allerdings nicht, Start war morgens um 10 Uhr. An Start und Ziel gibt es eine kleine Holzhütte, hier konnten wir die Verpflegung deponieren.

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Nach dem Startfoto durch einen Spaziergänger gingen wir 10 Läufer auf die 1667 m lange, sehr grüne Strecke im Bremer Bürgerpark.

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Das Wetter war optimal, nachdem die anfänglichen Regenschauer aufgehört hatten, und es waren den ganzen Tag über auch etliche Jogger und Spaziergänger unterwegs.

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So drehten wir also unsere Runden, mit dem Laufen mußte ich mich weiterhin zurückhalten, aber man kann längere Strecken eben auch gehen.

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Mit der Zeit reduzierte sich die Anzahl unserer Läufer, und irgendwann nach Sonnenuntergang schaltete sich für die Unentwegten tatsächlich auch die Beleuchtung an.

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Als ich mich vom Parkplatz Richtung  Heimat auf den Weg machte, war hier nichts mehr los, nur vom nahen Stadtwaldsee hörte man Lautsprecher und Musik.

Dietrich Eberle        26. Mai 2015

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43,5 km von Neuhaus nach Schmiedefeld am 9. Mai 2015

Wann und wie oft war ich beim „kurzen“ Rennsteiglauf von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld?

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Meine Statistik sagt mir, zweimal, am 20.05.2000 (4:08:37) und am 19.05.2001 (4:29:04). Danach habe ich den Langen Kanten 6 mal bevorzugt, PB 20.05.2006 in 8:39:50. Jetzt kehre ich zusammen mit Gunla reumütig zu den Anfängen zurück, um die Sollzeit gehend einhalten zu können. Wir fahren am Freitag nachmittags los, es gibt ein paar Staus und auch Umleitungen, aber auch da sieht man was, zum Beispiel dieses interessante Gespann.

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Wir sind kurz nach 20 Uhr am Startort Neuhaus, es gibt noch Platz fürs WoMo, und wir holen die Startunterlagen. Dann geht’s zur berühmten Kloßparty in die Festhalle, es gibt Roulade mit Rotkohl und …. natürlich …. Klößen.

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Eine Band spielt Ohrwurm-Schlager der letzten ca. 20 Jahre, die Stimmung ist gut, einige tanzen schon auf den Tischen.

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Es gibt selbstverständlich auch einige Getränke,

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wir treffen bekannte Läufer, z.B. den berühmten Sandalenläufer, mit dem ich u.a. schon ein paar km beim König-Ludwig-Lauf zurückgelegt habe. Am Sonnabend Morgen stehen wir um 6:30 h auf, um bis zum Start um 9 h gemütlich frühstücken und uns vorbereiten zu können.

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Das Wetter zeigt seine beste Seite mit Sonne und blauem Himmel,

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vom vorhergesagten Regen nichts zu sehen. Der Starthubschrauber kreist über dem Startplatz mit den fast 3000 Teilnehmern, ein Laufkollege von marathon4you ist auch dabei,

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Gunla trifft zwei Sportfreundinnen von früheren Neuhaus-Starts,

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und 2 dynamische Berliner bitten sie um ein Startfoto mit Whatsapp-Zustellservice, machen wir doch gerne…..

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Nach dem üblichen Startgesang der (meisten) Teilnehmer geht’s dann los, zum Eingewöhnen einen Grashang im Stadion hinauf, und im Ort wartet gleich die nächste Rampe. Es folgt ein ebenes Stück Straße, Gunla ist auf und davon,

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und diese 2 Rennsteigläufer haben schon je 35 Starts imThüringer Wald und tragen die meisten dieser Startnummern heute gemeinsam  spazieren.

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Bald erreichen auch die versprengten zurückliegenden Teilnehmer, wie z.B. ich, die erste Verpflegung.

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Es geht zunächst verdächtig oft bergab, meine jahrzehntelange Marathon- und Ultra-Erfahrung sagt mir, daß es dann irgendwann auch wieder fürchterlich bergauf gehen muß! Richtig! Es nieselt ein bißchen, aber nicht der Rede wert.

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Bei km 18 treffe ich Gunla, wir nutzen das zum Fotografieren an der bekannten Verpflegung am Masserberg.

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Nun folgt die berüchtigte Schuttrinne steil bergab, und ich bin erst mal einsam und alleine. Auf einer der gefühlt seltenen Bergabpassagen treffe ich bei km 28 einen Leidensgenossen, der auch wg. Verletzung nicht den Supermarathon laufen und auch nur vorwiegend gehen kann.

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Dann das Schild  Frauenwald Allzunah. Richtig, so nah ist der Frauenwald noch nicht, deshalb ist es auch durchgestrichen, und was erwartet mich da?

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Nicht viel, Schlager aus dem Lautsprecher, übriggebliebene Verpflegung, und welcher Zuschauer will noch ein paar walkende Restteilnehmer sehen? Die aber alle sehr gut gelaunt sind! Jetzt kann ich mich langsam auf den Meßpunkt an der 42,195 km Marke vorbereiten, hier winkt mir die dokumentierte Hahn-Weber-Zeit 7:00:xx, die ich nach einer kurzen Wartezeit auch realisiere. Nach weiteren 1,3 km bin ich am Zieleinlauf in Schmiedefeld, eine junge Dame hängt mir die Medaille um, der gelbe Kleiderbeutel liegt auf der Wiese, ich hole  2 (Gunla hat mir ihren Gutschein überlassen) Köstritzer Schwarzbier und gehe zum Duschen. Gunla holt mich dort ab, sie ist nur ungefähr 15 Minuten hinter mir ins Ziel gekommen.

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Jetzt essen wir gemeinsam Bratwurst, holen die Urkunden ab, treffen etliche 100 MC’ler wie Jürgen, Karl Wolfgang, Gerd, Diethart, Rosi, Claudia, Peer. Anschließend trinken wir noch was im Festzelt, wo heute Abend die jetzt schon beginnende obligatorische große Party mit -auf dem Tisch tanzen- stattfinden wird.

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Unser letzter Bus  nach Neuhaus (fast sowas wie der letzte Zug nach Santa Fe) geht um 19 Uhr. Wir übernachten nochmal hier, vorher essen wir in Gunlas Stamm-Hotel in Neuhaus, ein schöner Abschluß! Am Sonntag die gemütliche Rückfahrt,

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zunächst durch die sonnige Landschaft des Thüringer Waldes, dann unterbrochen von geringfügigen Staus, wir sind am Nachmittag wieder in Hittfeld und genießen die Ruhe im Garten.

Dietrich Eberle                      11. Mai 2015

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Wolfgang Zieger Gedächtnislauf Prenzlauer Berg 01. Mai 2015

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Die LG Mauerweg Berlin und Sigrid Eichner für den 100 Marathon Club haben in diesem Jahr gemeinsam den Wolfgang Zieger Gedächtnismarathon am Prenzlauer Berg veranstaltet. Wolfgang hat diese Läufe, auch im Plänterwald, über einige Jahre als Kampfrichter und Rundenzähler mit betreut. Gunla und ich wollten das Wochenende entspannt angehen, und so starteten wir schon am Donnerstag Nachmittag nach Berlin zur Schneeglöckchenstraße. Wir fanden für unser WoMo sogar noch eine Parklücke und gingen dann zu Gunlas Lieblingsitaliener am S-Bahnhof Landsberger Allee. Kaum hatten wir es uns gemütlich gemacht und bestellt, da gesellten sich auch Sigrid und Hajo zu uns, und wenig später eine Überraschung:

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Wolfgang Ziegers Schwester Marianne kam auch mit ihrer Familie, sie hatte kürzlich von dem Lauf erfahren und Kontakt mit Sigrid aufgenommen. So hatten wir also einiges zu erzählen. Am nächsten Morgen trafen sich dann 34 Teilnehmer um 9 Uhr bei herrlichem Wetter am Start der Strecke im Volkspark Prenzlauer Berg,

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03_IMG_9047 die von Sigrid schon vor mehr als 5 Jahren in 2 Varianten etabliert wurde. Diesmal wurde „unten“ gelaufen, das heißt ca. 570 Höhenmeter über 20 Runden von 2,11 km. Sigrid hielt eine Ansprache zum Anlaß dieses Laufes, dann gab Hajo die Startnummern bekannt, und Marianne schickte uns mitsamt ihren Sohn Thomas  -er lief heute seinen ersten Halbmarathon-  auf die Runde.

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Der Kurs enthält auch ein Begegnungsstück, man weiß dann immer gleich, wer einen demnächst überrundet, sehr nützlich….

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Die Rundenzählung übernahm Alexander von den Mauerweg-Läufern mit Team. Cornelia verzichtete auf einen Start, sie erholte sich von ihrem 24er Sieg am Seilersee und feuerte alle Läufer über die gesamte Zeit an!

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Es war schon sehr grün hier auf dem berühmten Berliner Trümmerberg, auch viele Spaziergänger mit erstaunlich gut erzogenen Hunden waren unterwegs, und es wurde auf den Grünflächen sogar gegrillt. Die Atmosphäre war sehr entspannt, und die Sonne half auch dazu mit.

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So verging die Zeit schnell, denn alle Läufer trafen sich auf der Strecke sehr häufig und hatten Gelegenheit, ein paar Worte zu wechseln. Nach dem Zieldurchlauf verabschiedeten Gunla und ich uns dann von den Veranstaltern und den noch anwesenden Laufkollegen, nahmen eine Dusche im WoMo und machten uns auf die Reise quer durch Deutschland, nach Süchteln, wo am Sonnabend der nachgeholte 50. Höhenmarathon stattfand, der eigentlich der 51. war. Erst gegen Mitternacht waren wir auf dem Stellplatz in Dülken, aber ein paar Stunden Schlaf fanden wir noch, Start war um 8 Uhr bei Claudia.

05.05.2015   Dietrich Eberle

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für Wolfgang Zieger Gedächtnislauf Prenzlauer Berg 01. Mai 2015

Dietrich und Gunla beim 24er in Iserlohn

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Für mich war es die 2. und für Gunla bereits die 4. Teilnahme am 24er von Organisator Bernd Nuß am Seilersee in Iserlohn. Wir reisten schon am Freitagabend an und übernachteten auf dem Parkplatz direkt an Start und Ziel des Rundkurses von 1788 m Länge um den See. Die Startunterlagen konnten schon am Stadion abgeholt werden.

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Wir trafen nicht nur Orga-Chef Bernd, sondern auch Dietmar, Werner, Günter, Cornelia, Karl, Manfred, Christel, Tom, Frank (machte die 12 h), Klaus „Keule“ (machte die 6 h und die 12 h hintereinander!)  …. alles Experten für die langen Strecken.

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Wieder starteten weit über 100 Teilnehmer am Sonnabend pünktlich um 12 Uhr. Das Wetter war zunächst bedeckt mit leichten Nieselregenschauern. Bald wurde es aber trocken, die Temperaturen lagen geschätzt zwischen 10 und 15°. Die parkähnliche Strecke hat nur geringe Steigungen, die erst mit zunehmender Rundenzahl in der Nacht wahrgenommen werden können. Bei mir kamen so 642 Hm zusammen.

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Nach dem Start unter der Brücke geht es zunächst durch die Grünanlagen am Parkplatz, dann vorbei an der Verpflegung am Vereinsgebäude,

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an den Zelten der campenden Teilnehmer entlang und über die Tartanbahn an der Tribüne, wenige Meter hoch und wieder runter an den See,

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über eine kleine Holzbrücke weiter auf breitem Weg an den Kleingärten vorbei,

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wieder ein paar m hoch und oberhalb des Sees durch den Wald,

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dann hinunter zur begehbaren „Staumauer“ am Überlauf des Sees und zu Start und Ziel.

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Die vorbildliche Zeitnahme zeigt jeden Teilnehmer sofort nach dem Durchlauf mit seinen aktuellen Daten an, also Anzahl Runden, Gesamtkilometer, Stand gesamt und Altersklasse. Die Zeit läuft auf einer großen Digitaluhr mit. Besser geht´s nicht! Der Veranstalter wird auch ein Rundenprotokoll liefern, und deshalb lohnt es sich, eine Hahn-Weber-Zwischenzeit anzupeilen. Ich nehme auch an der Sonderwertung Walken teil, wie immer vergehen die ersten Runden und Stunden bei mir gefühlt sehr langsam. Sonnenuntergang ist 20:41 h,

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und erst nach 12 Stunden, um Mitternacht hatte ich das Gefühl, schon etwas geschafft zu haben, nämlich 39 Runden und die angepeilten über 100 km im Visier. Das funktioniert natürlich nur, wenn man Pausen ignoriert. Gunla dagegen schläft die Nacht durch, nachdem sie den Marathon mit 27 Runden deutlich überschritten hat.

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Wie immer wird es nachts einsam auf der Bahn,

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viele andere haben sich jetzt ebenfalls für Nachtruhe entschieden. Dafür wollen jetzt viele Kröten die Strecke überqueren, aber die verbliebenen Läufer outen sich als engagierte Krötenretter. Ich war um ca. 19 Uhr nach der Marathonmarke auf Platz 83 gesamt, am frühen Morgen stand ich kurzzeitig auf Platz 38. Man sieht also, es lohnt sich, weiterzumachen!

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Die Veranstalter haben nicht nur Musik gespielt, um uns wachzuhalten, sondern auch mit bunten Scheinwerfern und Lichtorgeln die Nacht zum Tage gemacht.

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Trotzdem werden die Schritte und die Augenlider schwer.  An der Verpflegungsstelle vor dem Stadion gibt es neben der üblichen Ultraläuferversorgung abends Nudeln mit scharfer Sauce und nachts auch Brühe, Kaffee, Tee usw. Frühmorgens am See fangen die Vögel an zu zwitschern, die Enten und Gänse sind wieder unterwegs,

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und auch viele Läufer kommen wieder aus ihren Höhlen. Für mich war die Zeit zwischen ca. 2 und 3 Uhr am härtesten, ab und zu muntern sich die Teilnehmer gegenseitig auf, zum Beispiel, wenn man die Fahne mit den Marken Marathon, 50 km, 75 km, 100 km …. usw. mit auf die Runde nehmen darf, auch eine schöne Idee des sehr engagierten Orgateams! Jetzt am Morgen ist wieder richtig was los auf dem Kurs, auch Gunla ist wieder aufgetaucht. Jetzt sehen auch die Durchhalteteilnehmer Licht am Ende des Tunnels, man fängt an zu überlegen, ob man zum Schluß nach dem Zieldurchlauf wirklich nochmal auf eine neue Runde geht, um die Restmeter abzugreifen, natürlich macht man das ….!… und wartet bis zur offiziellen Restmetervermessung an einem gemütlichen Ort.

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Ich erreiche den 47. Platz nach 68 Runden und 122,155 km, Gunla wird 98. mit 41 Runden und 73,879 km. Jetzt folgt das Duschen und die umfangreiche Siegerehrung auf dem Sportplatz, viele 100 MC Läufer werden geehrt, Gunla ist 2. in W60 und ich bekomme einen Pokal für Platz 3 beim Walken.

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Eine gelungene Veranstaltung dank des Organisationsteams, viele Teilnehmer waren nicht das erste und auch nicht das letzte Mal wieder dabei!

Dietrich Eberle                  28. April 2015

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