Gibraltar, mein 40. Marathon-Land

Am 30. November 2017 ging es mit dem Flieger nach Malaga an der spanischen Mittelmeerküste, dann die entspannte Autofahrt an die Südspitze der iberischen Halbinsel

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Am Donnerstag Nachmittag war nicht viel los auf der AP 7, umso besser!

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Panoramablick aus dem Hotel im spanischen La Linea mit dem berühmten Affenfelsen im Hintergrund

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Die Schatten werden schon länger, aber ein kleiner Spaziergang in Richtung des …

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… britischen Überseeterritoriums zum Lockern nach Flug und Autofahrt muß sein

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Diese freundlichen Zweiradfahrer ließen mich dann doch den Zebrastreifen passieren

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Ich habe den Weg entlang der Promenade an der Bucht gewählt, …

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… und über ein kurzes Stück Strand …

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… komme ich direkt zum Jachthafen von La Linea

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Ja, an der Grenze zu Gibraltar ist immer viel los, besonders morgens und abends

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Etliche Teilnehmer des Country Club sind schon eingetroffen, und Organisator Jürgen Sinthofen (rechts 4. von vorne)  hatte ein Lokal für heute abend ausgesucht

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So, es ist Freitag, und ich bin nicht zum Vergnügen hier, jetzt wartet eine gründliche Besichtigung des Felsens von Gibraltar. Ich nehme nach dem Grenzübertritt aber nicht den typischen britischen Doppeldecker, sondern …

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… marschiere, wie es sich für einen Läufer gehört, entlang der Prachtstraße Gibraltars …

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… über die Start- und Landebahn des Flughafens (!) …

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… in die City, ist schon was los morgens, aber ich biege links ab, ein paar Treppen hoch, …

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… und es gibt auch hier ganz weiße Katzen, genau so eine hatten wir ganz früher zu hause

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Ich folge einer schmalen Straße nach Süden und gewinne dann über wirklich steile Steintreppen richtig an Höhe, mit wunderbarem Blick auf die Bucht von Gibraltar

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Nein, die Treppe ist noch nicht zu Ende, und hier ist schon …

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… einer der Gralshüter des britischen Territoriums, von Winston Churchill persönlich beauftragt, den Felsen für alle Ewigkeit für Ihre Majestät …

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… von höchster Warte zu bewachen!

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Das ist der Strand „Sandy Bay“ an der Ostküste, von der Seilbahnstation aus zu sehen

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Die Berberaffen patrouillieren hier oben überall …

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… und sind auch für die Unterhaltung der Touristen zuständig

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Ich nehme an, daß das der wachhabende Offizier ist

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Panoramaaufnahme mit dem nördlichen Gipfel, nicht öffentlich zugänglich

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Es ist klar, hier soll man nicht versuchen, reinzukommen!

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Vom südlichsten Zacken des Affenfelsens öffnet sich ein großartiger Blick nach Marokko

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Die Kanone ist drehbar und konnte Kugeln mit etlichen Zoll Durchmesser …

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… in alle Richtungen schicken

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Das ist der dazugehörige Maschinenraum

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Auf dem Weg nach unten folge ich diesem Weg …

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… und stehe vor der Windsor Bridge

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Diese Stahlkonstruktion überspannt eine Schlucht in luftiger Höhe, und …

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… etwas Vertrauen in die Ingenieurkunst muß man schon haben

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Weiter unten quere ich den Botanischen Garten von Gibraltar, …

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… vorbei am Supreme Court, und bin …

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… wieder auf der Main Street

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Auf dem Rückweg …

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… über die Rollbahn des Gibraltar Airports

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Am späten Nachmittag ist im Hotel das jährliche Treffen des Country Clubs, „Annual Meeting“. Wenn ich richtig gezählt habe, sind 13 Länder aus aller Welt vertreten

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Abendessen gibt es in einer Pizzeria in La Linea mit Gelegenheit für Erinnerungsfotos, oben v.l.n.r. Yasunori Arikawa JAP, Edson Sanches USA, Brent Weigner USA, unten mitte Lichu Sloan USA und die Sportfreunde aus Frankreich

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Die Startnummern hatte Jürgen auch schon verteilt

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Morgens um 7 Uhr ist Treffen an der Rezeption, und drüben auf der Strandpromenade wird Aufstellung genommen für ein Gruppenfoto, hier wird nachher die Verpflegungsstation sein (Danke an Jürgen, ich darf in der Folge einige seiner Fotos verwenden)

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Gemeinsam bewegt sich der ganze Pulk über die Grenze und das Flugfeld

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Ja, der 100 Marathon Club aus Deutschland ist natürlich stark vertreten, v.l. Jürgen, Mirko (danke für’s Foto), Franz, Klaus „Keule“, Doris, ich, Sigrid und Mario

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Und noch ein Foto, inzwischen ist’s ja hell geworden, hier sind über 40 Läufer und Läuferinnen aus (zufällige Reihenfolge) Ungarn, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Belgien, Japan, Trinidad und Tobago, Schottland, Großbritannien, Niederlande, Finnland, USA und Italien zum gemeinsamen Marathon versammelt

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Der Startschuß wird gleich gegeben, alle machen die typische Handbewegung der Läufer

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Wir laufen an der Ostküste Richtung Süden

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Hinten ist die Wendemarke und mir kommen schon welche entgegen, …

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… Peter, …

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… Mirko und Yen Nguyen

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Blick nach Nordosten aufs Mittelmeer

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Das abgesägte Hütchen markiert die Wende, Mittel- und Unterteil werden für die beiden anderen Wendepunkte benötigt, so hat Jürgen Transportplatz in seinem WoMo gespart!

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Klaus ist nicht „slow“, er begegnet hier Fotograf Jürgen

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Die Morgensonne beleuchtet den berühmten Felsen von Osten …

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… und nach etwa 7 km werden wieder die Ausweise kontrolliert …

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… an der Grenze nach Spanien

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Die Verpflegungsstation an der Promenade

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Wer nicht selber mitläuft, ist hier im Einsatz, Vielen Dank dafür!

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Immer von den Blicken magisch angezogen: Der Felsen von Gibraltar

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Und ich bin auf dem Wege zu meinem 40. Land  (Danke Mario für das Foto)

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Die Plastikbecher sind nummeriert, bei über 40 Läufern trotzdem nicht leicht zu finden

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Auf der Promenade Richtung Süden Edson Sanches …

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… und Mario

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Abends ist Siegerehrung und Medaillenübergabe

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Am Sonntag ist für viele Laufkollegen schon die Rückreise geplant, der Weg ist teilweise weit, z.B. nach Trinidad und Tobago oder in die USA

Ich fahre mit Winfried Gottschlich (noch keine 100 Marathons, aber schon 55 Länder!) und Franz Schwengler (planet-marathon.de) nach Tarifa an der Südspitze des Europäischen Festlandes

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Hier an der Straße von Gibraltar treffen sich Atlantik und Mittelmeer. Der Hafen von Tarifa, hinten der Dschebel Musa, die marokkanische Küste ist nur 14 km entfernt

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Blick nach Nordwesten auf die spanische Küste

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Das Panorama zeigt in der Mitte die vorgelagerte Isla de las Palomas mit dem Verbindungsdamm, im Hintergrund halblinks Dschebel Musa

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Ein letzter Blick auf den markanten britischen Affenfelsen und mir bleibt für den …

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… Montag die Rückfahrt zum Aeropuerto de Malaga und der Rückflug am Nachmittag nach Hamburg. Danke an Jürgen Sinthofen für die perfekte und sicher aufwendige und mühevolle Organisation dieses großartigen Events des Country Club, das hat richtig Spaß gemacht!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich

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