40 Jahre Marathon 29.09.1974…….……29.09.2014

Ja, am vergangenen Wochenende habe ich meinen 40. Marathon-Geburtstag gefeiert!

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Michael Weber ist mir ja zuvorgekommen mit seiner News-Meldung auf der 100er Seite. Ihn und Klaus Neumann hatte ich nämlich beim Remstal Marathon am Sonntag getroffen.Dazu später mehr. Jetzt der Reihe nach: Zum „Einlaufen“ war ich bei Tammo Seemanns Waldhaus Marathon in Wildenloh bei Oldenburg.

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Es war eine schöne Waldrunde von 4,3 km 10 mal zu durchlaufen.

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Hier am Holzschild war der Start.

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Dann mußte ich mit meiner fahrbaren Wohnung die Distanz nach Waiblingen überbrücken und kam um Mitternacht am WoMo-Stellplatz an, 50 m vom Start entfernt, auf der Brühlwiese am Bürgerzentrum.

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Startaufstellung zum 1. Remstal Marathon von Waiblingen nach Schwäbisch Gmünd!

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Und los geht’s auf der abwechslungsreichen Punkt-zu-Punkt-Strecke.

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Nach einigen km passiert es, ich höre meinen Namen rufen, Klaus und Michael laufen zu mir auf. Wir laufen ein Stück zusammen, Klaus bleibt ein paar km dabei, das hilft mir natürlich.

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Inzwischen ist es sehr warm geworden auf der fast schattenlosen Strecke, aber es gibt genug Verpflegungsstellen entlang der Rems, die dem Lauf den Namen gibt. Da hätte auch Michael wohl gerne eine solche Erfrischung gehabt, wie auf diesem Foto vom Schaichtal-Marathon.

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Diese Sani-Damen haben es sich auf der Flußbrücke bequem gemacht.

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Auch auf den letzten km gibt es noch einiges zu sehen.

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Am Zieleinlauf falle ich durch mein merkwürdiges Verhalten auf (warten auf die Hahn-Weber-Zeit) und werde von der Zielsprecherin interviewt. Wieviele Läufe ich denn schon hätte und seit wann ich Marathon laufe? Da konnte ich natürlich auf meinen T-Shirt-Rücken-Aufdruck verweisen. Das war ein schöner Jubi-Lauf mit bester Stimmung, netten Laufkollegen und herrlichem Wetter. Zum Duschen konnte ich bequem zu Fuß kommen, und vom nahen Schwäbisch-Gmünder Bahnhof fuhr sogar ein Shuttlebus zurück zum Start nach Waiblingen, wo mein Campmobil mich zur Rückfahrt erwartete. Nein, das ist es nicht:

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Ja, jetzt habe ich 40 Jahre Marathon hinter mir. Ich kann gar nicht glauben, daß es schon so lange her ist, weil mir alles von damals noch so gegenwärtig erscheint, als wäre es vor ein paar Wochen oder Monaten gewesen! Viele der „Läufer der ersten Stunde“ sind nicht mehr aktiv, nur wenige sehe ich ab und zu noch, wie Klaus Körber, Wolfgang Kahlert, Horst Preisler, und natürlich meinen Bruder Manfred. Ich muß jetzt immer tiefer in meine Fotokiste, die inzwischen aus vielen Dateiordnern besteht, greifen, um noch etwas „Neues“ zeigen zu können. Über die Jahre habe ich viele besondere und teilweise auch witzige Erlebnisse gehabt. 1987 hatte ich mir beim Bergsteigen das Handgelenk gebrochen und lief den Schwarzwaldmarathon mit Gipsarm in 3:42:49.

Gipsarm 1987

Bei meinem 700. M/U beim 12h-Nacht-Lauf 2012 in Bad Dürkheim war ich einziger Finisher, das Rennen wurde wegen eines brutalen Gewittersturmes abgebrochen, aber ich lief einfach weiter und war am Montag mit einem Artikel in der Lokalzeitung.

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2002/03 gewann ich überraschend die 13er Winterserie an den Teichwiesen. 2007 und 2008 finishte ich JB’s Transe Gaule quer durch Frankreich vom Ärmelkanal bis zum Mittelmeer, ………….

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                                        Nicht immer war soviel Platz in den Hallen

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           Das Transe Gaule-Banner und Veranstalter JB erwarteten die Läufer immer im Ziel!

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                       Und was wäre ein Ultra-Etappenlauf ohne Verpflegung und Helfer?

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                               Irgenwann erreiche ich wichtige Markierungen……

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               ……… und nach vielen frühmorgendlichen Starts und Zieltransparenten…….

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…………… erreicht die Karavane das Mittelmeer! Ich habe eine kleine Flasche mit Wasser aus dem Hafen von Roscoff, unserem Startort am Ärmelkanal, dabei und leere sie feierlich im Ziel.

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Jetzt fehlt am Abend nur noch die Siegerehrung und eine Feier mit Paella und ein paar guten Getränken!

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………. mit dem MUM, der Moravian Ultra Marathon-Serie, als Vorbereitung.

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Natürlich waren auch hier von Punkt zu Punkt  km und Höhenmeter zu überwinden…..

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…..bis nach einiger Anstrengung das Cil erreicht war!

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1998 ging es bei Peking auf der Chinesischen Mauer entlang

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und 1999 zum Honolulu Marathon auf die Hawaii-Insel Oahu.

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2000 war das Jahr des ersten Ultras, 56 km Two Oceans in Kapstadt. 2001 lief ich meinen nördlichsten Marathon unter der Mitternachtssonne von Tromsö, im selben Jahr in Auckland in Neuseeland den südlichsten, …..

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Friedensreich Hundertwasser schenkte dieses WC dem Ort Kawakawa in Neuseeland, er lebte hier einige Zeit.

den höchsten dann 2002 beim Zermatt Marathon mit Ziel Gornergrat 3010m, die meisten Höhenmeter eines Marathons 2008 auf dem Weg zum Rothorn in Graubünden mit 2682 m,

Osterode, Biel, Füssen, Schongau, Graubünden, Davos, 073

die meisten Hm bei einem Ultra 2010 in Sonthofen, 2900 m auf 69 km. Der tiefste Marathon 700 m unter der Erde war im Bergwerk Sondershausen, 400 m unter NN, der tiefste Ultra 2005 Dead Sea in Jordanien, Ziel auch auf -400 m. Die wenigsten, nämlich 0 Hm entlang der Wasserlinie, erlebte ich beim North Sea Beach Marathon in Dänemark, von Hvide Sande nach Vejers Strand 2001. 2002 gab es dann ein Quatro-Event mit Christian, der Idee und Organisation hatte, und mit Barbara und Norbert: Am 25.10. mit meinem Auto nach Sondershausen, 26.10. Underground Marathon, 27.10. Eurocity Marathon Frankfurt, sofort mit dem Flieger nach Kairo,

Kairo

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am 01.11. 100 km Pharaonenlauf von der Oase El Fayium zu den Pyramiden von Sakkara,

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Pharaonenlauf Strecke

Pharaonenlauf Nilkanal

sofort mit dem Flieger nach Athen, am 03.11. der Klassiker von Marathon nach Athen und mit dem Flieger zurück nach Frankfurt und mit Auto nach Hamburg. 2007 war dann das Jahr, als ich Heiligabend am Bärenfels meinen 100. im Jahr schaffte und bis Sylvester noch 6 draufpackte. 2011 Ingo Schulzes Etappen-Lauf von Horb nach Berlin. 2012 der Triple-Marathon von Eelde nach Wardenburg an einem Tag. 2011 der Hanse 100 Meilen von Hamburg nach Bremen. An welche Läufe erinnere ich mich noch gerne? Bestimmt an den 1. in Nordholz beim Elbe-Weser Marathon, den Schwarzwaldmarathon 14 Tage später und alle folgenden 18 Schwarzwald Marathons in Bräunlingen,

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Vor dem Marathon im Schwarzwald war fast immer eine Wanderung durch die großartige Wutachschlucht eingeplant.

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1980 Schwarzwaldmarathon

an Berlin mit der persönlichen Bestzeit 1984, an Bangkok,

Bangkok 2001

die Harzquerungen, Rennsteig, Jungfrau Marathon,

Jungfrau Marathon

Kyffhäuser, Niagara Falls, Swiss Alpine,

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Chicago,

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Chicago 07 nur Bilder II 251

Nizza, Florenz, die Baltic Runs,

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Bergwerk Merkers, Mozart 100 in Salzburg, von Brixen zur Plosehütte, Sinai-Halbinsel,…

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                          Man muß kein Kamel sein, um auf den Berg Moses zu gehen…..

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                          „Niemand hatte die Absicht“, hier einen Handel abzuschließen…..

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…… die Etappenläufe von Harald Heyde, ….

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……. Rom, Hamburg, Malta, Königstein-Dresden, ……

Rom 2005

Hamburg 2007

Malta 29.02.2004

Königstein-Dresden 04.05.2003

28.03.03, Geburtstagsmarathon in Volksdorf,

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24 h-Läufe in Norderstedt, Trollhättan und Dettenhausen,

24 h Norderstedt

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Helsinki, Miami, Loch Ness,

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Dieses Schild sah ich in Inverness, Schottland. Man könnte es vorsichtshalber bei Läufen des 100 MC aufstellen.

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Sigrids Läufe in Berlin, Etappenlauf über die Höhen im Bergischen Land, Plettenberg, Schorfheide, ……….

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……. Ich hoffe, es geht noch ein bißchen so weiter!

Dietrich Eberle                   29.09.2014

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Berge? Höhenmeter? Im Norden?

Ja, das fragt man sich natürlich manchmal, aber man kann in der „Nördlichen Hemisphäre“ schon ziemlich gepfefferte Bergläufe veranstalten. Ich selbst bin seit den 70ern viele Jahre bei der Winterlaufserie der LG HNF (Hausbruch-Neugraben-Fischbek) in den „Harburger Bergen“ auf einem richtig harten 10 km Rundkurs mit reichlich Höhenmetern gestartet. Garmin war noch kein Begriff, deshalb weiß ich keine genaue Zahl. Man konnte die Strecke laufen, so oft man wollte, bis zum Ende der Veranstaltung. So bekam ich bis zu 4 Runden zusammen, gutes Wintertraining, leider gibt es die Serie nicht mehr. Aber man braucht auch heute nicht darauf zu verzichten und kann das sogar im Doppelpack haben, ohne auf den Bungsberg (167,4 m, höchste Erhebung Schleswig-Holsteins) oder den Wilseder Berg (169,2 m, höchste Erhebung der Norddeutschen Tiefebene) zu laufen.

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Am vergangenen Freitag, dem 29.08.14 machte ich mich zunächst auf den Weg nach Bremen, hart an der Grenze zu Niedersachsen liegt Pellens Park, ein Geestrücken nicht weit von der Lesum, hier, wo dieser Fluß aus der Wümme und der Hamme entsteht und gleich wieder in Vegesack in die Weser mündet! Einen Bericht vom letzten Jahr gibt´s übrigens auf Gunlas Seite.

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Das Gelände schenkte der Kaufmann Johannes Pellens der Gemeinde vor 86 Jahren zur Förderung des Sports. Dann sind wir Marathonläufer hier ja völlig richtig! An der Bezirkssportanlage Marßel parke ich also mein Wohnmobil. In der Gaststätte kann man noch eine Currywurst essen und mit dem Wirt klönen, eine siegreiche Fußballelf kommt noch rein, auch ich werde von allen mit Handschlag begrüßt, fand ich toll!

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Am nächsten Morgen tut sich was auf dem Parkplatz, Chef Olaf mit seiner besseren Hälfte Wiebke und Bruder Uwe als Zeit-, Runden- und web-Organisator fangen sofort mit dem Aufbau von Start und Ziel an, Helmut stellt sein WoMo als Windschutz davor.

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Nun treffen die anderen Starter ein, Wolfgang, Rene´, Maria, Ute, Andres, Winfried und Jörg und nach dem Startsignal lernen wir auf einer kurzen Runde und 18 Turns über 2,3 km nordische Höhenmeter kennen, zum Teil ist das vielseitige Gelände crossartig. Olaf hat bei der Streckenauswahl keine mögliche Steigung ausgelassen!

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                                        Eine Passage verläuft entlang der Bahnlinie

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                                              Wiebkes Verpflegungsstand in Sicht!

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Der Lauf ist auch deshalb so abwechslungsreich, weil man sich auf der Schleife sehr oft trifft.

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Als ich eine Steigung hochgehe, ruft mir Wolfgang zu, daß das hier eine Laufveranstaltung ist, und ich drohe ihm an, ihn bei nächster Gelegenheit beim Gehen zu fotografieren.

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Die 10 Teilnehmer lassen sich aber von den nach meiner Messung 792 Höhenmetern nicht beeindrucken und finishen zwischen 4:39:53 h und 6:36:36 h.

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Es ist zunächst bedeckt, dann ein kurzer Schauer, nicht zu warm. 

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Im Ziel wird die Zeit per PC erfaßt und es gibt eine schöne Medaille, duschen können wir gleich in der Turnhalle.

Vielen Dank von mir an Wiebke, Olaf, Helmut und Uwe für Idee und Ausführung und für die super Verpflegung, sogar mit belegten Brötchen!

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War’s das? Nein, morgen gibt es noch einen Berg, dazu muß ich an die Elbe bei Geesthacht fahren, die Eiszeit hat schließlich überall passende Geestrücken hinterlassen.

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Hier gibt es einen WoMo-Stellplatz direkt an der Elbe, am alten Schiffsanleger nahe des  Pumpspeicherwerkes, das 1958 in Betrieb genommen wurde.

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Von Vattenfall wird es jetzt zusammen mit einer Windkraft-  und einer Photovoltaikanlage als „Energiepark“ betrieben, Strom aus Wind und Sonne wird ins Netz gespeist.

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Aus dem Netz gespeiste Pumpen füllen das Speicherbecken, bei Bedarf wird das Wasser umgekehrt wieder auf Turbinen geleitet und deckt Lastspitzen ab. Abends gab es es einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Fluß, und der nächste Bergmarathon konnte kommen. Rene´ hat ihm den Namen Störtebeker gegeben, der berüchtigte Seeräuber wurde am 21. Oktober 1401 auf dem Grasbrook an der Hamburger Hafeneinfahrt enthauptet……

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Treffpunkt der Starter, politisch korrekt StarterInnen 😉 ist der Parkplatz am Hochseilgarten hinter dem Wasserkraftwerk.

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Veranstalter ist, na wer wohl?

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Natürlich Rene´, gestern auch in Bremen dabei. Seine 0 Euro-Marathons (ja, gemeint ist das Startgeld) sind nicht nur deshalb berühmt.

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Und da sind sie alle, der Altkanzler, Affenzahn, Erika, Klaus, 2 x Christian, Rita, Dieter, Alois und Jens. Jeder trägt etwas Verpflegung zum Start,

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eine Einweisung und das Absingen der Europahymne, einer Gemeinschaftsproduktion von Ludwig van Beethoven und Friedrich Schiller,

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dann endlich lernen wir auch diese Anstiege kennen, die den Fallrohren des Kraftwerkes bedingungslos folgen!

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Heute sind 48 Höhenmeter auf jeder der 32 Runden von 1330 m zu überwinden, auf der anderen Seite der Rohre geht’s bergab! Die Verpflegung wird komplettiert durch Störtebeker Bier in verschiedenen Geschmacksrichtungen, und heute haben wir Jens als Start-, Runden- und Zielrichter!

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Die steilen Rampen sind richtig giftig, und der tiefe Sand tut seinen Teil dazu.

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Nur die kurzen Stücke an den Wendepunkten sind eben und waagerecht.

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Von oben auf der Höhe des Windrades hat man einen weiten Blick hinunter über die Elbe.

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Auf dieser kurzen Runde trifft man sich öfter beim überholt werden oder an der Verpflegung, die Stimmung ist richtig gut. Auch ein paar staunende Spaziergänger sind unterwegs und fragen, was wir hier tun? „Ach, ein Marathon, wer organisiert das denn?“ „Der in dem grünen Trikot da hinten!“ Der Kurs war übersichtlich, aber in der ersten Runde habe ich erstmal den schmalen Pfad nach links unten verpaßt und 100 m verloren, aber ich war nicht der einzige, der Altkanzler blieb mir auf den Fersen. Es lief / ging bei mir ganz gut, im letzten Drittel hatte ich eine kurze Schwächeperiode und kam kaum mehr die Berge hoch.

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Hier würde ich auch nicht mit dem Laster runterfahren, kam dann aber zu Fuß nach der Überwindung von 1546 Höhenmetern zügig ins Ziel!

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Unten im Campmobil wartete eine warme Dusche auf mich

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und zum guten Schluß spendierte Affenzahn am Grillplatz Bratwürste vom mitgebrachten „Taschengrill“ mit Gasbetrieb, der Laufkollege hat trotz Busanreise wirklich alles dabei! Danke, Rene´ für diesen außergewöhnlichen Lauf!! Nun mußte ich aber wirklich nach Hause, Gunla brauchte mich noch als webmaster!

Dietrich Eberle            03. September 2014

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Hittfeld – Vöppstedt – Hunsrück und zurück !

Hunsrück Marathon von Emmelshausen nach Simmern  am 24.08.2014

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Eigentlich wollte ich am Sonnabend entspannt nach Simmern fahren, abends die Ummeldung von Gunlas  Startplatz auf mich erledigen, die Startunterlagen mitnehmen  und am nächsten Morgen gemütlich zum Starttransfer gehen. Gunla wollte stattdessen am Sonnabend bei Marcs Vöppstedter Forst starten und war schon nach Salzgitter-Bad gefahren. Mir kam dann im Laufe des Freitags die Idee, auch bei Marc zu laufen. Also mußte ich am frühen Morgen des 23.08. auf die A7, Start war um 8 Uhr angesetzt.

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Ich war als erster da, dann kam Gunla, dann Michael, schließlich der Veranstalter, er mußte ja nur durch die Haustür nach draußen, und zuletzt noch Andre´.

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Dann nach den Startfotos pünktlich auf die schöne grüne und bergige Waldstrecke mit 650 Höhenmetern auf 6 Runden.

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Den Bericht dazu gibt´s auf Gunlas Seite. Während Gunla nach Hause fuhr, machte ich mich mit meinem Campmobil auf den ca. 400 km weiten Weg nach Rheinland-Pfalz in den Hunsrück, die Namensherkunft  dieses bis über 800 m hohen Teils des Rheinischen Schiefergebirges mit einer Fläche von mehr als 2600 qkm ist unklar, wahrscheinlich von Hunderücken abgeleitet, oder vielleicht aus dem Althochdeutschen. Das Auto stellte ich direkt gegenüber der Stadthalle ab und gönnte mir in der Schloßschänke noch was zu essen und zu  trinken. Dann ging´s in die Koje, nachts hörte ich Regen aufs Dach prasseln, aber die Wettervorhersage war gut. Gleich nach Öffnung der Startunterlagenausgabe um 6 Uhr bin ich bei der Ummeldung für 0 Euro!! (in Hamburg hätte das 29 Euro gekostet!!) und bekomme innerhalb von ein paar Minuten meine Startnummer. Die 2 Gelenkbusse für den Transfer zum Start in Emmelshausen fahren erst um 7:55 h und so kann ich noch in Ruhe in der Aula mit belegten Brötchen und Kaffee frühstücken. Völlig klar, daß ich da auch gleich wieder Jürgen und meinen (Fast)Namensvetter Dietmar treffe, Claudia hatte damit in Süchteln jedenfalls schon mal Probleme bei den Ergebnislisten…

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Wir kommen alle reibungslos im Startort an, Temperatur 8°, aber die Sonne läßt auf Erwärmung hoffen!

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Dann schon wieder Startfotos,

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mit Jürgen, Dietmar und mit Joe, der sonst immer nur selber fotografiert,

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und los geht´s um 9 Uhr mit knapp 200 Startern. Bald bin ich wieder am Ende des Feldes, will aber heute unbedingt eine „3.-Wiedereinstieg-in-einem-Jahr-Bestzeit“ aufstellen. Nach 5 km beginnt der nach dem berüchtigten Räuberhauptmann benannte Schinderhannes-Radweg, der ca. 2,5 m breit ist und auf der ehemaligen Eisenbahntrasse verläuft.

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Unterwegs hat man schöne Ausblicke auf die Landschaft des Hunsrück,

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an einem Verpflegungspunkt gibt es auch eine alte Lok zu bewundern,

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und dieses Jahr gibt es gratis Dauergegenwind dazu. Aber, wie man beim bereits 4. Start ja weiß: Ab 11 km vor dem Ziel geht´s zumindest geländemäßig stetig bergab, und das kann man dann gut gebrauchen! Inzwischen ist es richtig schön warm geworden, an 20°.

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Zum Schluß ist noch eine kleine Steigung zu überwinden, und hinunter in die Stadt, wo schon die ersten 5 km Funläufer ins Ziel stürzen.

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Hier kann ich mir nach der Sicherstellung meiner Hahn-Weber-Zeit von 5:53:29 h gleich in Ruhe die Urkunde im Rathaus abholen, anschließend zum Duschen in die Schwimmhalle und dann wartet der Camper für die etwas längere Heimfahrt von 550 km auf mich. Obwohl alles glatt ging, war es dann doch gegen 21:30 h, als ich in die Uhlandstraße einbog. Ausruhen gilt nicht, die nächsten Läufe sind schon gemeldet!

 

Dietrich Eberle         27.August 2014

 

 

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D+G zum DD bei CC !!

Dietrich und Gunla bei Claudias Doppeldecker in Süchteln am 16. und 17. August 2014

„Aller Guten Dinge Sind Drei !“  Wieder ein Wiedereinstieg von mir, der dritte seit letztem Jahr, und warum sollte es diesesmal nicht endlich klappen?

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Guter Dinge fuhren wir mit dem Campmobil am Freitagnachmittag hinunter nach Süchteln. Gunla hatte zwar schon für sich alleine ein Hotel gebucht und sich bei Claudia angemeldet, aber völlig überraschend entschloß ich mich dann, mitzukommen.

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Es gab etliche Staus auf der Autobahn, aber so gegen 19 Uhr stellten wir den Camper zentral und ruhig in Süchteln ab und gingen zum Griechen, der nur einen Steinwurf entfernt war.

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Am nächsten Morgen nach dem Kaffeefrühstück dann nur eine kurze Fahrt zu Claudia und Pedro mit Parkplatz in der Nähe.

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Natürlich ist alles vorbereitet, nach der Startnummernausgabe noch das obligatorische Startfoto mit 9 Teilnehmern,

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und ab gehts zu meinem ersten Marathon seit dem 17.05.14 bei Rainer in Müssen.

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Das Wetter ist nicht schlecht, bedeckt und später Sonne, ganz zum Schluß noch kräftiger Regen, den aber nur noch Gunla abbekommt.

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Die Strecke ist schön grün, und Gunla sieht auch die kleinen Dinge an der Strecke, sie hat mir viele Fotos für meinen Bericht gesendet.

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Die ersten 3 Runden von je 6,4 km laufe ich, der Rest mußte dann auch noch irgendwie gehen.

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Die Strecke hat ca. 420 Höhenmeter, aber nur eine kurze kräftige Steigung. Zum Schluß ist noch eine verkürzte Runde von 3,8 km zu bewältigen.

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Zur Laufverpflegung kommen hinterher noch heiße Würstchen, und es gibt was extra, nein, diesmal kein T-Shirt, sondern ein schönes großes Handtuch, davon habe ich noch keine 200. Nach dem Zieleinlauf gab mir Pedro noch einen heißen Tip für den abendlichen Wohnmobilstandplatz. Duschen und Abendessen gab es dann im Campmobil, nebenbei im TV die Leichtathletik-EM. Am Sonntag wieder eine kurze Anfahrt zum Start, heute sind 6 Starter dabei.

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Es ist ziemlich windig, aber die „Gegenwindstrecke“ liegt glücklicherweise geschützt im Wald. Heute fühle ich mich lockerer und laufe fast die ganze Strecke langsam durch.

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Abwechslung auf der Strecke gibt es am Süchtelner Kletterwald, hier ist ab 10 Uhr immer richtig was los, wenn Kids und Erwachsene, durch Klettergurte gesichert, mit Hilfe von Stahlseilen durch die Bäume toben. Andere Unterhaltungswerte bieten Spaziergänger mit freilaufenden Hunden, Mountainbiker, Nordic Walker und Jogger sowie Autoeinparker am Waldbistro des Sportplatzes.

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Unterwegs trifft man die anderen Läufer auf den Hin/Rück-Passagen immer wieder, und plötzlich lief Claudia mit einem „Weißen Kenianer“ als Zugläufer, der sie zum Einhalten der Hahn-Weber-Zeit ein paar km begleitete und dafür mit Schokolade bestochen wurde. Da ich keine Weiße Kenianerin getroffen habe, mußte ich alleine zuende laufen.

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Nach diesem Gesamtkunstwerk kommen dann alle irgendwann glücklich ins Ziel, und die „Doppeldecker“ bekommen von Claudia noch einen kleinen Sonderpreis und Gunla noch einen Extrapreis.

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Für uns bleibt dann noch die kurze Rückfahrt von ca. 400 km nach Hittfeld. Unterwegs gibt es starken Regen, aber gegen 21 Uhr kommen wir ohne Probleme zu Hause an.

 Dietrich Eberle      19.08.2014

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Geburtstagsmarathon in Müssen

Rainer Pufahl Geburtstagsmarathon am 17.05.2014 in Müssen/Schleswig Holstein

Ja, Rainer hatte zu seinem 50. Geburtstag zu einer Marathonparty auf dem Sportplatz in Müssen eingeladen, zu der 21 Finisher antraten, und wie er zu Beginn sagte, es war außerdem die Erfahrung von rund 8000 gelaufenen Marathons am Start, 4 Teilnehmer unter den ersten 30 im world megamarathon ranking, in Papierversion am Start ausgelegt.

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Torben wird heute mit 17 Jahren  seinen ersten Marathon laufen und Christine ihren 500. Marathon/Ultra.

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Das war bei strahlendem Sonnenschein ein würdiger Rahmen für die 13 Runden auf einer schönen dörflichen Rundstrecke von knapp 3,4 km, so daß in Wirklichkeit ein Ultra von 44 km dabei heraus kam. Startgeld 0, aber ein überdimensionales Sparschwein wartete erfolgreich auf Fütterung. Wer eine flache Strecke erwartet hatte, wurde enttäuscht, es kamen zum Schluß über 300 Höhenmeter zusammen! Nach dem Startfoto, das bestimmt in einem parallelen Bericht zu sehen sein wird, ging es los. Die erste Runde wurde zur Streckenkenntnis zusammen gelaufen, obwohl die Markierung vollkommen o.k. war.

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Dann zog sich das Feld naturgemäß auseinander, wie bei der Siegerzeit von 4:13:20 und meiner Zeit von 6:44:41 nicht anders zu erwarten war. Ich mußte meinen Rückenproblemen Tribut zollen und die meisten Runden gehend zurücklegen, aber was soll’s, da muß man durch, als alter Hase darf einen das nicht irritieren! So hatten alle viel Spaß auf der Strecke.

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An Start und Ziel gab es perfekte Verpflegung, es gab auch eine Bierbude. Jeder wurde mit Zielfoto festgehalten, es gab 2! Medaillen, eine für Rainers Geburtstagsmarathon und eine für Christines 500. Dann ging’s zum Duschen, und danach konnten wir uns mit Gulasch und Nudeln, Kaffee und Kuchen stärken. Zwischendurch habe ich mit Gunla telefoniert, sie hatte den Rennsteig gefinished. Wie ich sie seit Jahrzehnten kenne, wird sie uns wieder mit einem schönen Bericht überraschen. Ich war dort auch gemeldet, habe aber schweren Herzens wegen meiner Rückenschmerzen verzichtet. Dann ging’s zurück, wieder bei Geesthacht über die Elbe, die Route über Hamburgs Autobahnen ist mir zur Zeit nicht geheuer! So, und nun sehe ich mir gerade das Pokalendspiel Dortmund-Bayern an, es steht in der Verlängerung noch 0:0, aber wir Läufer brauchen uns über Fußball nicht aufzuregen, wir haben unser Ding schon gemacht! Nochmal Vielen Dank an Rainer Pufahl und seine Helfer, sowohl aus der Familie als auch vom 100 MC, insbesondere Peter Kellermann mit perfekter und bewährter „Öjendorf-Organisation“. Zum 60. und 70. und ……. kommen wir gerne wieder!

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Endlich an der Goitzsche!

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Nach langen Jahren ist es mir und meiner Planung nun endlich gelungen, auch den Goitzschesee-Marathon in Bitterfeld zu laufen. Bitterfeld bildet den östlichen Punkt eines Dreiecks mit Halle im Westen und Leipzig im Süden und hat als Ortsteil von Bitterfeld-Wolfen ca. 16000 Einwohner.

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In Bitterfeld gab es in der Vergangenheit starke Umweltprobleme durch die Chemieindustrie und fehlende Umweltschutzmaßnahmen. So wundert es nicht, daß auch der 13 qkm große Goitzschesee östlich der Stadt nicht natürlich entstanden ist, sondern eine Folge des jahrzehntelangen Braunkohle- und  Bernstein-Tagebaues ist. Ganze Ortschaften verschwanden durch Überbaggerung, wie Döbern, Niemegk, Paupitzsch, Seelhausen, Zöckeritz. Es entstand eine förmliche Mondlandschaft, wo doch der Name dieses Gebietes, Goitzsche, aus dem Germanischen kommt und so viel wie „Gottes Aue“ bedeutet. 1998 wurde mit der Flutung des Tagebaugebietes durch den Elbe-Nebenfluß Mulde begonnen. Die Entstehung des Sees ging dann viel schneller als geplant, bei einem Muldehochwasser 2002 brach nämlich ein Damm, füllte das Gebiet auf und überflutete teilweise Bitterfeld. Durch millionenschwere immer noch laufende Rekultivierungsmaßnahmen entsteht hier seither aus der Bergbaufolgefläche eine Wald- und Seenlandschaft.

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Der Marathon startet Sonntag um 9 Uhr am Nordwestufer an der Villa am Bernsteinsee. Sonnabendnachmittag meldete ich mich nach und fuhr dann zur Campmobil-Übernachtung auf den Parkplatz an Start und Ziel.

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Heute war das Wetter noch schön sonnig und nicht kalt, das sollte sich ändern. Sonntag früh sind es 5 Grad C.

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Mit den über 100 Marathonläufern  (122 gefinished)  geht auch der Pulk der 10 km Läufer ins Rennen. Noch scheint die Sonne und wir haben den starken, kühlen Nordwestwind im Rücken.

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Nach einigen km ziehen sich die Wolken geschlossen zusammen, und irgendwann kommt der Wind stramm von vorne, fast auf freiem Feld.

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Überall sind hier noch Renaturierungsarbeiten im Gange, Gelände ist abgesperrt, Gedenktafeln erinnern an die durch den Bergbau verlorenen Orte und ihre Menschen. Ein Schild weist auf einen Militärbereich hin.

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Der Lauf ist einsam, ich weiß nicht, wer noch hinter mir ist, bei etwa 30 km überhole ich noch 2 Läufer. Gefühlt besteht die „Verpflegung“ aus kaltem Wasser, aber kalt genug ist es ja sowieso schon, etwas warmer Tee wäre eine gute Idee gewesen! Die letzten km schiebt der Wind wieder und es ist ein paar Grad „wärmer“. Zum Schluß habe ich mit 5:24:15 h wenigstens eine Hahn-Weber-Zeit (natürlich wundern sich wieder alle, daß ich in der Zielgasse trödele)

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und persönliche Jahresbestleistung, es geht  -langsam-  bergauf. Die Veranstaltung ist insgesamt etwas lieblos und nicht wirklich gut organisiert. Keiner weiß, ob und wo es Duschen gibt, der Mann am Info-Stand sagt, daß er selber nicht von hier ist, der aufblasbare Zielbogen bricht vorzeitig zusammen, immerhin gibt es nach dem Zieleinlauf eine Soforturkunde. Ich treffe noch Ekki Steuck, der eine viel bessere Form hat. Ich dusche also im Camper, koche mir noch einen Kaffee, den gibt es hier auch nicht zu kaufen, und mache mich dann gemütlich auf den Heimweg. Von der A2 biege ich rechtzeitig auf die B214 Richtung Celle ab und umgehe damit alle Staus des verlängerten 1. Mai-Wochenendes.

06.05.14      Dietrich Eberle

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Start for free auf dem Darß!

Darß Marathon am 27. April 2014 in Wieck

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Irgendwann letzte Woche fragte mich Gunla, wo ich wohl am Wochenende laufen würde. Ich wußte es mal wieder nicht so genau, und sie überließ mir kurzerhand ihre Startberechtigung. Also fuhren wir  Sonnabend  Mittag in Richtung Darß, das Wetter war richtig gut und sollte auch so bleiben.

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In Wieck fanden wir einen schönen Standplatz fürs Wohnmobil nur 150 m von Start und Ziel. Bis 18 Uhr konnte man die Startnummer noch umschreiben lassen.

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Den Vornamen mußte ich selbst ändern. Abends gab es dann im Eichenstübchen gebratenen Fisch, was sonst, hier auf der Darß-Halbinsel, und dazu auch ein paar kleine Getränke.

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Gunla übernachtete das erste mal im Wohnmobil und den nächsten Morgen konnten wir ruhig angehen lassen, Start war erst um 9 Uhr nahe der Darßer Arche.

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Wir trafen dann doch etliche 100 MC-Starter, wie man auf den Bildern von Fotoreporterin Gunla sehen kann.

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Erika und Klaus  sind  eigentlich  jedes Jahr dabei, Thomas war das erste mal hier, und Johannes  aus Berlin, der noch nicht so lange im Club dabei ist.

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Ich war vor meinem 3. Start nach 2006 und 2011 gespannt, wie ich die OsterFriesenSerie verdaut hatte, und los ging’s zuerst durch die Wiesen nach Prerow und dann ca. 15 km durch den Darßer Urwald.

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Inzwischen hatte ich bemerkt, daß mein Hahn-Zeiten-Zettel fehlt, also rufe ich Gunla an, damit sie mir die freien Zeiten durchgibt. Das hat natürlich auch funktioniert, Gunla ist das schließlich von mir gewohnt. Aber zurück zur Strecke: Kurz vor der Halbmarathonmarke wird zum Radweg auf dem Deich gewechselt,

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es geht durch Ahrenshoop und hoch oben an der Steilküste entlang mit einem herrlichen wolkenlosen Blick auf die Ostsee.

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Hier hole ich Erika ein, siehe Foto. Vor Althagen wird die Richtung geändert von Süd wieder nach Nord, dann wieder nach Osten und

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der Wind bläst den Läufern auf 6 km am Saaler Bodden direkt entgegen. Dann am Bodstedter Bodden wird der Wind etwas weniger unangenehm und das Ziel Wieck am Darß ist in Sichtweite.

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Erika hat wieder zurücküberholt mit der Bemerkung  „du kriegst deine Beine wohl auch nicht mehr hoch!“  Man hört die Lautsprecheransagen und ich sichte Gunla, die Zielfotos von mir schießt.

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Jetzt gibt es eine Bratwurst, anschließend ein alkoholfreies Bier an der Bude bei den beiden netten jungen Damen, die absolut schlagfertig und nicht auf den Mund gefallen sind.

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Gunla kommt mit zum Campmobil, wir holen die Sachen und duschen im Container hinter der Darßer Arche. Zum Schluß noch Kaffee und Kuchen, bevor wir ohne Verzögerungen wieder Hittfeld erreichen. Das war wieder einmal ein kurzentschlossenes schönes Marathon-Wochenende bei optimalen Bedingungen!

Dietrich Eberle                          29. April 2014

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Ostern feiern auf die friesische Art

Ostfriesische OsterLaufSerie 18. – 21. April 2014

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2013 habe ich mich mit den Läufen 3 und 4 bei den Osterfriesen begnügt, aber in diesem Jahr wollte ich nach langer Zeit wieder einmal einen Mehrtageslauf in Angriff nehmen, was wäre dazu geeigneter als das rekordverdächtig flache Land zwischen Norden und Neuenburg, zwischen Aurich und Asel? Am Gründonnerstag nahm ich den Weg nach Neuenburg unter die Räder meines Wohnmobils, und am Torfschuppen auf der grünen Wiese nahe des Ortes bin ich genau richtig, morgen früh ist hier Start und Ziel des ersten Laufes der Osterfriesenlaufserie. Ich nehme das Fahrrad und fahre 3 km  zum Essen in den Neuenburger Hof, auf der Rückfahrt bekomme ich schon vor dem Marathon eine Gratisdusche. Von weitem sehe ich  noch ein Campmobil an der Spolsener Moorstraße, nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung muß das ein Holländer sein, und das Kennzeichen bestätigt es, es ist Willem Mütze.

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Die zugeparkte Straße an Start und Ziel Torfschuppen

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Gleich geht es los……

Pünktlich um 9 Uhr, nach mehreren Startfotos, werden die 26 Osterläufer bei starkem Wind und teilweise Regen auf die Rundstrecke von 5,3 km geschickt.

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Dies ist nicht die einzige lange Gerade

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Inzwischen blüht es sogar in Ostfriesland

Organisator ist Mike Pieprytza, Verpflegung gibt es reichlich im alten Torfschuppen, im Ziel sogar noch eine Flasche hausgemachten Eierlikör, Urkunde im Internet.

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Alle kommen ins Ziel, ich bleibe wie auch bei den weiteren Läufen unter der Sollzeit. Am späten Nachmittag geht es dann ein paar km weiter zu Andres Andreesen nach Asel, er hat schon etliche Wallheckenmarathons organisiert, flach ist das Land auch hier, die Wallhecken bilden die höchsten Erhebungen.

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In Ostfriesland siehst du heute schon, wer morgen kommt

Auf einer Grasfläche neben seinem Haus dürfen Helmut Rosieka und ich unsere bescheidenen Vehikel aufstellen, sogar mit Strom, der aus der Steckdose kommt.

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Campmobil-Stellplätze

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Andres empfiehlt mir einen wirklich guten Chinesen in Wittmund, und mein Drahtesel rollt mich gegen den Wind dorthin. Am nächsten Morgen ist das Palaver der eintreffenden Läufer auf Andres Terrasse nicht zu überhören, hier ist die Verpflegungsstelle seines Pendelkurses von 4 x 10,6 km.

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Gute Stimmung auch vor dem 2. Lauf

Vor dem Haus dann der Start, es geht durch Wiesen und Felder, an der Wendemarke gibt es auch eine Getränkestelle auf dem PKW-Anhänger.

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Der Wallheckenmarathon

Heute scheint immer die Sonne und der Wind ist nicht kalt.  Auf einer Pendelstrecke sieht man auch mal die sonst unsichtbaren schnelleren Läufer, entweder sie überrunden, oder sie kommen entgegen.

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Organisatoren persönlich auf der Strecke

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Das Highlight im Ziel ist die heiße Hühnersuppe und natürlich die künstlerisch gestaltete Urkunde. Dann zieht die Karawane weiter nach Westen bis kurz vor Norden, dort wird am Ostersonntag wieder gependelt über 6 x 7,1 km am Berumerfehnkanal. Ich übernachte gegenüber auf den Parkflächen des Gewerbegebietes, hier gibt es auch ein Restaurant und eine Tankstelle für das Frühstück.

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Startaufstellung im Sonnenlicht

Wie immer ist  pünktlich Start, heute durch Organisator  Wolfgang Friedrichs. Der Kanal hat keine Eisdecke wie vor einem Jahr, ein Bericht davon ist auf meiner Webseite.

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Wolfgang am Berumerfehnkanal

Das Wetter ist fast so gut wie am Vortag, aber kräftiger Wind, Verpflegung an beiden Endpunkten der Strecke.

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Im Ziel gibt es eine Foto-Urkunde und jetzt kann ich in Ruhe duschen und einen Cappuccino von der Tanke trinken. Das war der dritte Streich und der vierte folgt in Aurich. Irgendwann nachmittags  bin ich am Parkplatz der Waldschule, schön ruhig ist es hier.

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Start und Ziel Waldschule Aurich

Das ändert sich erst am Ostermontagmorgen, als die Läufer einfallen. Holger Sigl hat hier die Organisation in der Hand und sorgt auch für Kaffee und belegte Brötchen. Das Wetter hält sich zunächst noch bedeckt, später kommt Regen dazu. Aber was macht das schon? Ab 9 Uhr drehen wir unsere Runden, zur Abwechslung wieder 8 x 5,3 km. Heute entscheide ich das Privatduell mit Wolfgang Weitkämper nochmal für mich, damit steht es 2:2. Es war spannend, er kam noch bis auf ein paar Meter ran, weil ich auf meine Hahnzeit warten mußte. Aber Spaß muß sein!

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Nach dem Duschen gab es die Siegerehrung in der Sporthalle, mit Urkunden, Medaillen, Ergebnislisten für Einzel- und Gesamtwertung, außerdem Trophäen für die 10 Serienfinisher.

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Die Ultrafriesen haben wieder eine gelungene Serie abgeliefert, Glückwunsch und Vielen Dank dafür!

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Ergebnisse Serienwertung auf der Ultrafriesenseite: www.ultrafriesen.de/ergebnisse/osterserie2014/gesamt.php

 

23.04.2014             Dietrich Eberle

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Marathon bei Friedrich Barbarossa

36. Kyffhäuser Bergmarathon am 12.April 2014 in Bad Frankenhausen

Erst um ca. 19:30 Uhr kamen Gunla und ich am Freitagabend in Bad Frankenhausen an, verzögert durch eine Autobahnvollsperrung. Ich mußte noch nachmelden, im Festzelt war nicht mehr viel los. Am Lauftag war es morgens noch frisch, es sollte aber ein sehr schön sonniger Tag werden.

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Wir trafen auch Hajo Meyer, und der Schloßplatz füllte sich zusehends mit Läufern.

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Am Startbogen gab es dann den Startschuß zum 36. Kyffhäuser Bergmarathon mit dem bergigen Kurs und ca. 715 Hm, ich war nach 2003 jetzt schon zum 8. Mal am Start.

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In diesem Jahr ist das Mini-Mittelgebirge  Kyffhäuser schon sehr schön grün, die Obstbäume blühen, und die Temperaturen kletterten bis auf 16 Grad.

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Der erste Streckenteil ist Landstraße, vorbei an der Barbarossahöhle,

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dann eine wirklich „wichtige“ Verpflegungsstelle,

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bis es zunächst vorbei an einer kleinen kombinierten Schafs- und Ziegenherde und dann nach ca. 10 km deutlich bergan und auf Waldwege geht,

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die irgendwann zu Pfaden werden, immer mit saftigen Steigungen, aber auch mit schönen Ausblicken auf die tief unten liegende Landschaft.

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Ich lief fast die ganze Strecke mit Hajo, jeder durfte mal bis zu ein paar 100 m vorne sein, und wir erreichten immer schön bergauf die Wendeschleife am Kyffhäuserdenkmal,

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etwa km 23, hier hat sich auch Kaiser Wilhelm überlebensgroß zu Pferde verewigen lassen.

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In einer Höhle des Kyffhäusers schläft nach einer Sage Kaiser Friedrich I. Barbarossa, mit allen seinen Getreuen und seinem Hofstaat, um eines Tages zu erwachen, das Reich zu retten und es wieder zu neuer Herrlichkeit zu führen. Die Läufer hingegen müssen sich hier am Denkmal nur einen Stempel auf der linken Hand abholen, damit sie gewertet werden.

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Gunla hat sich sicherheitshalber zum Beweis auch noch fotografieren lassen!

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Jetzt gehts etwas bergab auf schmalen Waldpfaden bis man wieder breite Hauptwege erreicht, zwischendurch immer Verpflegungsstellen.

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Etwa 11 km vor dem Ziel beginnt dann eine kilometerlange Bergabpassage hinunter in einen kleinen Ort, aber die nächste Steigung wartet vor dem Sportflugplatz, und jetzt kommen von hinten die Mountainbiker angebrettert, das ist nicht so ganz ungefährlich. Aber wenn man es geschafft hat, nicht überrollt zu werden, dann schafft man auch die letzten 3 km immer bergab durch Bad Frankenhausen bis vor dem Zieleinlauf noch einmal der Platz umrundet wird.

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Gunla und ich sichern uns auch souverän HahnWeber-Zeiten und gönnen uns original Thüringer Bratwürste, die Duschen sind wie immer in der Therme direkt am Start und Ziel. Einer reibungslosen Rückfahrt in der Nachmittagssonne steht dann nichts mehr im Wege, wir sind kurz nach 20 Uhr wieder zu Hause.

Dietrich Eberle.      13.04.2014

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200 U + 600 M = 800 M/U

Mein 200. Ultra und 800. insgesamt bei den 50 km in Grünheide/Kienbaum bei Berlin am 29.03.2014

An diesem Sonnabend sollte es dann endlich der 200. Ultra werden, die 199 stand schon zu lange in meiner Statistik. Zusammen mit den 600 Marathons ergibt sich jetzt die schöne Runde Zahl 800.

Am Freitag machte ich mich auf den Weg und erreichte über den Berliner Ring das Sportzentrum Kienbaum. Ich parke das Auto für die Übernachtung auf dem Gras-Parkplatz an Start und Ziel mit Seeblick und melde mich noch abends für die 50 km an. Sowohl für die 50 als auch für die 100 km werden hier alle 5 km – Zwischenzeiten und die Endzeit auch bei vorzeitigem Ausstieg in die Ergebnislisten übernommen.

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Startaufstellung

Am Lauftag traf ich dann doch einige bekannte Läufer, wie Ekki Steuck, Thorsten Themm, Diethard Steinbrecher, Silke Stutzke, Stefan Bicher, Michael Asphalthopser Richter, und nicht zuletzt Sigrid Eichner, die leider wegen Verletzung nicht laufen konnte und auf halber Strecke des Kurses einen zusätzlichen Stand mit Wasser betreute. Sie hat vor, eine Sonderstatistik für den 100 MC aufzustellen und braucht dafür von den Mitgliedern Angaben jeweils über den 1. , den 100. , den 200. , den 300. , den 400.  usw …… Lauf mit Datum, Ort, Laufzeit, Distanz. Da ich auch Statistikfan bin: Bitte unterstützt sie dabei! Die 100 km – Läufer waren schon um 6:30 h gestartet und jetzt um 9 h folgten die 50er.

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Vor dem Start des 800.

 

 

 

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Start- und Zielbanner Grünheide 50 und 100 km

Der Nebel lichtete sich bald und die Sonne kam strahlend durch, es wurden bis ca. 20 Grad. Nach schwerem Wiederbeginn aufgrund meiner langwierigen Verletzung gibt es langsam Fortschritte.

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Auf der Strecke bei ca. km 1,5

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Ungefähr km 2,2

Auf dem Asphaltrundkurs konnte ich mich diesmal bis km 44 laufend fortbewegen und verfehlte bei meiner persönlichen Marathon- Zwischenzeitnahme mit 6:00:16 knapp die „unter 6“, aber man ist ja bescheiden. bei 45 hatte ich die Hahn-Weber Zeit 6:30 und zum Schluß 7:23:17. Nach dem Duschen konnte ich mich dann so gegen 17:30 h auf den Rückweg machen und war ca. 21:20 h zu Hause.

Das war nun der 800. und da haben sich viele schöne Erinnerungen angesammelt. Deshalb möchte ich euch ein paar alte und teilweise „historische“ Fotos nicht vorenthalten:

 

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Hunsrück Marathon

 

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Fulda Höhenlauf

Hinten der Ort Wetzlos, Harald Heyde sagte in Bezug auf diesen Ortsnamen und die Anstrengungen des Etappenlaufes: „Nomen est Omen“. Einige Zeit war dies das Titelfoto der Webseite Waldhessenlauf. Harald meinte, es sagt so etwas aus wie:  „Er hat noch einen langen Weg vor sich“. Wo er Recht hat, hat er Recht!

 

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Malta Marathon

 

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Defi Val de Travers, 72 km

 

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Jungfrau Marathon

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Schwarzwaldmarathon Bräunlingen 1974, mein 2. Marathon

 

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Schwarzwaldmarathon Bräunlingen 1975

 

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St. Catherine Marathon Sinai

 

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Ziel Fulda Höhenlauf

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Ergebnisliste meines ersten Marathons in Nordholz, 29. September 1974

 

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Etappenziel Transe Gaule

 

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Harzquerung

 

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Es gibt keine Hindernisse für die Teilnehmer des Fuldahöhenlaufes

 

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Piratenüberfall beim Rügenbrückenmarathon

 

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Bei den Laufkollegen in Italien

 

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Osterserie in Berlin Plänterwald

 

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Organisator J. B. an einem Etappenziel des Transe Gaule

 

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Startfoto beim MUM 2007 in Lomnice

 

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Weiltalweg Marathon

 

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50 km Pfungstadt

 

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Start MUM Etappe

 

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Blick von der Festung Ehrenbreitstein auf das Ziel des Mittelrhein Marathon am Deutschen Eck in Koblenz

 

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Niagara Falls Marathon

 

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Stärkung vor dem Antalya Marathon

 

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100 Meilen Hamburg – Bremen, die Einsamkeit des Langstreckenläufers bei Klein Meckelsen

 

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Start Loch Ness Marathon

 

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Natursti Marathon Dänemark

 

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Ziel Graubünden Marathon auf dem Rothorn

 

Osterode, Biel, Füssen, Schongau, Graubünden, Davos, 120

Was ist das? Richtig, die Streckenführung einer MUM Etappe

 

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100 km Pharaonenlauf

 

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Im Ziel beim Marathon auf der Chinesischen Mauer

 

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St. Catherine Marathon Sinai

 

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Start Fulda Höhenlauf

 

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Rügenbrücken Marathon mit Lothar Gehrke

 

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Ich und Nurmi am Start in Helsinki, ich darf Paavo zu ihm sagen

 

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Auf der Strecke in Helsinki

 

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Wer Lauffreunde hat, braucht keine Feinde mehr!

 

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Strecke Transe Gaule

 

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Etappenziel mit Läufern, Transe Gaule

 

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Gegen einen französischen Straßenbelag ist eine Raspel wie Butter

 

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Höchster Punkt Transe Gaule

 

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Auf Serpentinen ins Tal beim Transe Gaule

 

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Über diese Brücke mußt du (zum Glück nicht) gehn

 

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In anderen Hallen hat man noch mehr Platz als hier!

 

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Die km liegen förmlich auf der Straße

 

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Waschtag ist immer beim Transe Gaule

 

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Und irgendwann ist man auch am Ziel

 

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Zeltlager 24 h Trollhättan

 

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Verpflegung beim Wildbahnlauf

 

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Diese Strecke verläuft sehr flüssig

 

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Und hier ist der Kommentar überflüssig

 

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Das war der Start zu meinem 500. in Nizza 2009

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Und eine Woche nach Grünheide gab es in Öjendorf nicht nur eine Medaille für mich, sondern auch die Urkunde des 100 MC zum 800.

 

30. März 2014     Dietrich Eberle

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