Radtour Mecklenburgische Seenplatte 14. – 27. August 2020

Schon lange Zeit hatte ich diese Radtour im Hinterkopf, und in diesem Jahr war es soweit. Freitag, 14. August 2020, es ist 7:30 Uhr, das Fahrrad ist fertig gepackt, einschließlich Zelt, leichter Luftmatratze, Schlafsack, Gaskocher, Wasserkessel und der sonstigen üblichen Ausrüstung

Noch steht das Mountainbike vor der Tür
Ich mache mich bereit und starte …
… Richtung Lüneburg, wo die auf meiner Garmin-Uhr eingespeicherte Route beginnt
in Bleckede überquere ich die Elbe und komme in die Gemeinde Amt Neuhaus
Die ursprünglichen Gemeinden dieses Gebietes gehörten bis zur Wende 1990 zu Mecklenburg-Vorpommern und damit zur ehemaligen „DDR“
Mit Staatsvertrag kam Amt Neuhaus aufgrund der historischen Vorgeschichte im Juli 1993 zu Niedersachsen
Es sieht nach Regen aus und ich finde einen kleinen, sehr einfachen Campingplatz …
… nahe der Ortschaft Rassau, immer noch Niedersachsen, Kreis Lüneburg
Das ist die Gemeinschaftsküche, eine alternativ wirkende Holländerin hat hier einen ehemaligen Bauernhof übernommen und zu einem Campingplatz umfunktioniert
Es gibt hier unzählige Schwalben, ein Paar hat sein Nest in der Küche, das sind die 3 Jungschwalben, sie machten schon ihre ersten Flugversuche
Am nächsten Tag weiter durch die Elbauen, vorbei an Hitzacker, das auf der anderen Elbseite liegt, …
… ich überquere die Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern, …
… rolle vorbei an der nach Südwesten führenden Elbbrücke, überquere kurz vor Dömitz die Elde an ihrer Einmündung in die Elbe …
… und komme über Ludwigslust nach Grabow, Übernachtung im Hotel „Stadt Hamburg“, hier der Blick vom Hotelgarten auf die Elde
Ich folge weiter der Elde über Parchim …
… und Lübz …
… nach Plau am See, die Elde hat hier, von Osten kommend, schon den Plauer See durchflossen
Entlang des Westufers fahre ich …
… nun nach „Plötzenhöhe am See“, …
… und hier gibt es einen großen Campingplatz, immerhin mit einer kleinen Wiese für die Radler
Sonnenuntergang gegen 9 Uhr abends am Plauer See …
… und Sonnenaufgang morgens …
… um 6 Uhr
Weiter geht’s am Westufer des Plauer Sees nach Süden und durch diesen winzigen Ort …
… bis nach Röbel an der Müritz, und teils am Westufer …
… oder etwas landeinwärts folge ich der Route, …
… hier sieht man schon mein Ziel, den Campingplatz kurz vor Waren, vorher werde ich wieder die Elde überqueren, die gerade die Müritz durchflossen hat auf ihrem Wege zum Plauer See
Das ist Schloß Klink am Seeufer der Müritz. Am 19. August 2006 habe ich den See komplett zu Fuß umrundet, beim Müritz Ultra 76,7 km, 8:41:30 h, Start und Ziel in Waren, Bemerkung in meiner Statistik: 25°
Die Müritz, Name wahrscheinlich aus dem slawischen „kleines Meer“. Es ist mit 112,6 qkm der größte See, der vollständig in Deutschland liegt
Übernachtung auf dem sehr großen Campingplatz, der aber auch einen schönen Platz für Radler …
… ganz nah am See hat, Sonnenaufgang am nächsten Morgen, es ist 6 Uhr
Kurz nach dem Etappenstart überstehe ich einen kapitalen Wolkenbruch warm und trocken in einem italienischen Cafe´ am Hafen von Waren
Heute ist der 18. August, Boote passieren die Schleuse Mirow …
… an der Müritz-Havel-Wasserstraße
Ich übernachte auf einem schönen kleinen Campingplatz am Mirower See
Die Strecke hat mich wieder, …
… und das Wetter ist schön …
… wie fast immer auf meiner Tour …
… durch Mecklenburg-Vorpommern
Ich passiere viele kleine Seen und Wasserstraßen, aber kein Campingplatz und auch kein Gasthof?
Völlig unerwartet dann diese Pension direkt an der Strecke in Blankensee, …
… ja, ein Zimmer im Erbkrug ist gerade noch frei!
Da kann man nach langer Fahrt in der Hitze schon ein kleines Bier genießen
Klaus Störtebeker, legendärer Seeräuber, ein Kapitän der Vitalienbrüder, plattdeutsch auch Likedeeler genannt
Heute werde ich mich wieder erinnern, …
… an den Tollensesee und den Marathon …
… am 11. Juni 2005, 4:35:56 h, Bemerkung in meiner Liste: „teils sonnig, windig, 20°“
Die historische Stadtmauer von Neubrandenburg …
… mit Fachwerkhäusern, ehemalige Wachhäuser
Dieser Wehrturm war früher das Stadtgefängnis, deshalb sein Name „Fangelturm“, wegen seiner Nähe zum Franziskanerkloster früher auch Mönchenturm genannt
Historischer Wachturm in der Stadtmauer
Die Häuser in der Stadtmauer hießen Wiekhäuser (Wachhäuser)
Das Friedländer Tor, in die Richtung will ich ja gerade …
Das Phönixeum, alles so schön bunt hier …
Ich fahre weiter stadtauswärts …
… und komme an einen Bahnübergang, Knopf gedrückt, und schon geht die Schranke auf!
Ich rolle weiter durch die grünen Niederungen …
… des Datzetales …
… und finde wieder einen kleinen gemütlichen …
… Campingplatz in Brohm bei Friedland
Am nächsten Tag erreiche ich den …
… Campingplatz Lassan am Peenestrom, schön grün und schön ruhig!
Sonnabend, 22. August 2020, …
… die Peene wird überquert
Wenige km weiter ein DDR-Museum in dem kleinen Dorf Tutow, …
… ich glaube, es hatte geöffnet, ich bin aber nicht drin gewesen
Am Nachmittag erreiche ich die Kleinstadt Demmin und …
… übernachte im Hotel Demminer Mühle mit sehr gutem Restaurant und Gartenlokal
Jetzt bin ich genau in Richtung Westen unterwegs, und ein sehr …
… kräftiger Wind bläst genau aus … Westen!
Hier gibt mir die Navigation vor, links nach Jördensdorf abzubiegen, nur wenige km südlich liegt der Kummerower See, den habe ich am 2. August 2009 beim Marathon umrundet, 4:30:23 h, Bemerkung in meiner Laufstatistik: „warm, querfeldein“
Diese urige Allee mildert den Gegenwind nicht wesentlich!
Unterwegs sehenswerte alte Bauwerke
Das ist die historische Stadt Güstrow, Übernachtung nahe der Altstadt in einem ruhigen kleinen Hotel, ich habe mir schon mal mit einem Kreuz …
… markiert, wo ich abends etwas zu essen bekomme, …
… nachmittags gibt es aber erst mal Kaffee und Kuchen beim Cafe am Ratskeller
Auch am 24. August geht’s immer weiter nach Westen, …
… unmißverständlich von Garmin Fenix 5x angezeigt
Mein Motto steht sozusagen auf dem Rennsteig-Multifunktions-Halstuch: „GutsMuths“. Der erste gleichnamige Rennsteiglauf fand 1973 mit 4 Teilnehmern zu Ehren des 1759 in Quedlinburg geborenen Pädagogen Johann Christoph Friedrich Gutsmuths statt, auch Mitbegründer des Turnens
Mir stand an diesem Tag aber eher noch eine Dusche von oben bevor!
Den starken und langanhaltenden Regen habe ich dank passender Ausrüstung gut überstanden und in Lübstorf am Westufer des Schweriner Sees ein passendes Hotel „Zum Rethberg“ gefunden
Am folgenden Morgen durchfahre ich Schwerin und erinnere mich auch hier an einige frühere Läufe, mehrmals habe ich nämlich am Schweriner 5-Seen-Lauf über 30 km teilgenommen. Das erste mal war ich hier am Sonnabend, dem 7. Juli 1990, eine knappe Woche nach der Einführung der DM und knapp 2 Monate vor dem Vereinigungsmarathon in Berlin. 1990 gab es keine Zeiteintragung auf der Urkunde, für die folgenden Jahre fand ich Laufzeiten um 2:30 h
Ich bin …
… wieder auf der Strecke …
… und das Wetter …
… meint es wie fast immer …
… gut mit mir!
Ich freue mich über diese schöne alte Kirche, und langsam nähere ich mich …
… der früheren innerdeutschen Grenze
Der Elbe-Lübeck-Kanal, er mündet ein Stück weiter in die Elbe bei Lauenburg, …
… ich rolle hinein …
… in die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins, …
… die historische alte Elbstadt Lauenburg, …
… gegründet wohl schon 1209 durch die Dänen
Wie man sieht, bin ich nicht der einzige Radtourenfreak hier vor dem Mensingschen Haus von 1573, ältestes Haus Lauenburgs …
… hier am Dreiländereck, …
… am anderen Ufer Niedersachsen, und ein Stück geradeaus stromaufwärts und nördlich Mecklenburg-Vorpommern
Hier direkt am Elbufer, beeindruckend und gleichzeitig bedrohlich wirkend, die vergangenen Hochwasserstände seit 1855
Ich wohne in der Jugendherberge „Alte Zündholzfabrik“ mit unübertroffenem Elbblick! Am anderen Ufer Hohnstorf
Hier lieber keine Briefe mehr einwerfen!
Wie ich schon geahnt hatte, am nächsten Morgen regnet es! Deshalb bleibe ich lieber noch einen Tag länger hier in Lauenburg in dieser wirklich angenehmen Jugendherberge!
Ein lohnender Stadtrundgang, hier die Maria-Magdalenenkirche, ältester Teil schon aus der Zeit um 1300
Raddampfer Kaiser Wilhelm aus dem Jahre 1900 am Anleger
Der „Rufer“, eine Skulptur, einen Elbschiffer darstellend, er wartet wohl auf Fracht aus dem Elbe-Lübeck-Kanal und ruft, brüllt etwas hinüber zu einem vorbeifahrenden Schiff?
Dieses Postamt gehörte noch nicht zur Deutschen Bundespost!
Segelschiff günstig zu verkaufen!
Die historischen Häuser begeistern mich, …
… wie das „Alte Schifferhaus“ von 1663!
Was will uns dieser Findling am Elbufer sagen?
Ja, er spricht mit uns!
Irgendwann gegen 4 Uhr gönne ich mir eine verdiente Kaffeepause …
… mit dem unvergleichlich authentischen Elbblick, egal, ob bei Sonne oder Regen!
Die letzte Etappe soll heute beginnen, schon vor dem Frühstück sehe ich, daß der Regen endgültig durchgezogen ist
Ich überquere den Elbe-Lübeck-Kanal am Hafen
Auf der Landzunge zwischen Kanal und Elbe
Die Lauenburger Elbbrücke von 1951
Ein letzter Blick auf Lauenburg …
… und stromaufwärts nach Südosten
Die Windmühle Artlenburg nahe des Elbe-Seitenkanals, …
… der das Pendant zum Elbe-Lübeck-Kanal darstellt, hier fährt ein Frachtschiffverband vom Elbe-Seitenkanal in die Elbe ein mit Kurs auf Hamburg, …
… ebenso wie ich meinen Heimatort …
… Hittfeld als Ziel …
… angepeilt habe!
Am 27. August 2020 um Viertel nach eins erreiche ich die Uhlandstraße und werde natürlich von meinem persönlichen Paparazzo Gunla empfangen und entsprechend gewürdigt!
… Mission Mecklenburgische Seenplatte erfüllt, …

… und ich bin sehr glücklich und zufrieden, daß ich diese schon lange angepeilte wunderbare Tour erfolgreich gemeistert habe! Danke Gunla für deine Unterstützung!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke, auf dem Rad oder zu Fuß!

Dietrich

Veröffentlicht unter Bergsteigen | Kommentare deaktiviert für Radtour Mecklenburgische Seenplatte 14. – 27. August 2020

Reise in die Südsee vom 28. April bis 30. Mai 2019, Französisch Polynesien und Osterinsel

Der Pazifik bedeckt fast ein Drittel der Erdoberfläche, Ausdehnung West-Ost ca. 20.000 km, Nord-Süd ca. 15.000 km, mit mehr als 20.000 Inseln!

28. April Flug von Frankfurt über Sao Paulo nach Santiago de Chile …
… und Stadtbesichtigung. Hier die Urzelle der chilenischen Hauptstadt
Gegründet wurde sie von den spanischen Eroberern
Neben dem Ausblick auf die moderneren Viertel der Stadt gibt es noch Relikte aus der Kolonialzeit
Don Pedro de Valdivia kam 1536 als spanischer Militärführer nach Südamerika und gründete 1541 Santiago
Blick auf Plaza de Armas …
… mit der Kathedrale aus dem Jahre 1800
Blick in die Markthallen Santigos

Am 29.04. abends Abflug zur Osterinsel, auf spanisch Isla de Pascua, in der Sprache der Einheimischen Rapa Nui. Es ist der „entlegenste Ort der Welt“, 3800 km vom Mutterland Chile im Osten entfernt, 5000 km sind es bis Tahiti nach Westen, 7000 km nach Hawaii im Norden.

Am nächsten Tag ein Rundgang durch Hanga Roa, den Hauptort der Insel. Hier am Hafen sehen wir den ersten Moai, das sind mächtige Steinstatuen
Spaziergang am Hafen und …
… ein kurzes Stück an der Küste
Ich ahne langsam, wie viele Moais es auf der Osterinsel gibt, …
… es sollen über 800 sein
Pferde gehören natürlich nicht zu den Ureinwohnern der Insel
Es ist der 1. Mai 2019, Wanderung entlang der Westküste
Ja, nicht nur Felsen und Gras hier am Pazifik
In Bildmitte lauern 2 kleinere Raubvögel auf Beute, sie könnten zu einer hier häufigeren Falkenart gehören, den Karakara
Unentwegt brechen sich die mächtigen Wellen an den Felsen
Der weite Blick aufs Meer ist garantiert, und das nächste Land ist …
… tausende km entfernt
Ana Te Pahu, die Bananenhöhle
Die Höhle hat bequemere Zugänge als diesen hier
Und eine einsame Hibiskusblüte
Das sind die Moais von Akivi. Das besondere an ihnen ist, daß die sieben Figuren, im Gegensatz zu allen anderen Moais, in Richtung Meer schauen. Der Grund ist unklar, eine mögliche Erklärung ist, daß sie nach Westen sehen, weil einst ihre Vorfahren mit ihren einfachen Schiffen von dort kamen
Vieles auf der Osterinsel liegt im Dunkel der Geschichte. Welche Bedeutung hatten diese Steinkolosse wirklich? Wann wurden sie errichtet? Es gibt natürlich zahlreiche mögliche Antworten, Erklärungen und Spekulationen
Aber gerade das macht die Moais so beeindruckend
So war das Wetter am nächsten Tag! Wanderung zum erloschenen Vulkan Maunga Terevaka, er ist der höchste der 3 Vulkane, die die Insel bilden, 507 m hoch
Hinunter zum Anakena Beach an der Nordküste, ein Lichtblick …
… ist dieser Korallenbaum!
Wenn es etwas gibt, was bei so einer Reise unvermeidlich ist, dann sind es traditionelle Inselabende …
3. Mai, Wanderung …
… entlang der Nordküste …
… zum Ovahe Beach
Vorbei an …
… wilden Lupinen
Es gibt viele ausgewilderte Pferde, die wohl ein Problem für den Schutz verschiedener Pflanzen sein sollen
Mit diesem Prachtexemplar von einem Wohnmobil hatte ich auf der Osterinsel nicht gerechnet!
Abendstimmung in Hanga Roa
4. Mai 2019, die heutige Route …
… führt entlang des …
… Te Ara O Te Moai Trails …
… nach Rano Raraku, dem Steinbruch und Entstehungsort der Riesenstatuen
Das beeindruckt diese Rinder überhaupt nicht
Aus unerfindlichen Gründen säumen viele liegengebliebene Statuen den Weg zu ihrem vorgesehenen Bestimmungsort. Es gibt Vermutungen, daß die erforderlichen Baumstämme als Rollen für den Transport verbraucht waren, oder daß die Stammesangehörigen ihren Häuptlingen den Gehorsam verweigerten
Möglich wären auch Stammeskriege oder der Ausbruch von Krankheiten. Es gibt eben keinerlei schriftliche Aufzeichnungen aus dieser Zeit
Das ist Ranu Raraku! Alle diese Riesenskulpturen …
… wurden hier aus den Steinen gehauen …
… und mit unermeßlichem Arbeitseinsatz …
… zu überdimensionalen Figuren geformt
Im Hintergrund sieht man die Steinbrüche mit noch nicht aus dem Gestein gelösten halbfertigen Kolossen
Alle diese Moais haben niemals ihren Bestimmungsort erreicht, …
… vergleichbar mit einem Bildhauer, der alle seine Kunstwerke noch im Atelier stehen hat!
Mittagspause am Krater oberhalb des Steinbruches
Gesamtansicht des Kraters …
… mit der Panoramafunktion
Weiter geht’s, was sehen wir dort …
… an der Bucht? Es ist die berühmte Kultstätte von Tongariki, …
… auf der Übersichtskarte im Südosten der Insel, oder auch rechts unten!
Wie es sich gehört, blicken diese Moais auf das Inselinnere!
Ein gewaltiger Anblick, die höchste aufgerichtete Figur der Insel soll fast 10 m hoch sein, das Gewicht dürfte weit über 20 Tonnen betragen. Hier ist nur noch ein Moai mit einer Art von Hut zu sehen, ursprünglich hatten alle so eine Kopfbedeckung
Sie sollen zur Verehrung von Häuptlingen und Ahnen errichtet worden sein. Auch hatten sie wohl spirituelle und astronomische Funktion und sollten die menschlichen Siedlungen schützen
Die Besiedelung soll vor ungefähr 1500 Jahren begonnen haben, die ersten Ureinwohner kamen wohl aus Polynesien, es gibt aber auch eine Theorie, daß sie aus Peru stammten
Wie auch immer ,diese Monumental-Skulpturen sind einfach nur beeindruckend!
So oder ähnlich kann man sich die Hütten der Ureinwohner vorstellen
Am 5. Mai Aufstieg vom Meer …
… zum gewaltigen Krater Rano Kau
Ganz im Süden der Insel sieht man auf der Karte den Krater …
… und die Kultstätte Orongo mit den 3 kleinen Inseln des Vogelmann-Kultes. Die Kriegshäuptlinge der Stämme wählten für sich einen besonders trainierten untergebenen Krieger aus, den Hopu. Diese Hopu lieferten sich ein Wettrennen, um das erste gelegte Ei einer Rußseeschwalbe auf der entferntesten Insel Moto Nui zu finden und zur Kultstätte zu bringen
Das Ei stellte die Verkörperung des Gottes Makemake dar, und der Sieger hatte die Gunst des Gottes und somit höchste religiöse und politische Macht für seinen Stamm und seinen Häuptling errungen. Während des Rennens kletterten die Kontrahenten die 300 m hohe Felswand des Kraters zum Meer hinunter, schwammen mit Bündeln aus Schilfrohr und ein paar Vorräten 1,5 km hinaus, kletterten auf die Insel und warteten in Höhlen auf die Eier der Seeschwalben
Hatte ein Krieger ein Ei gefunden, so mußte er es auf dem selben gefährlichen Weg heil in einem Stirnband zur Kultstätte Orongo bringen. Dort übergab er es seinem Häuptling, der nun den Titel des Vogelmannes, tangata manu, trug. Mit einem rituellen Fest wurde der Sieger gefeiert. Das Fleisch von vorher bestimmten Menschenopfern, Angehörigen der unterlegenen Stämme, wurde in großen Erdöfen zubereitet und gegessen
Diese junge Dame ist zwar keine Kannibalin, aber die Gralshüterin der Kultstätte, und man sollte sich mit ihr nicht anlegen!
Wir umrunden nun den riesigen beeindruckenden Krater Rano Kau, Durchmesser ca. 1,5 km!
Ziel ist Vinapu am Ende der Rollbahn des Flughafens direkt am Meer
Wilde oder halbwilde Pferde, das weiß keiner so genau
Am folgenden Tag eine Bootstour …
… zu den Inseln des Vogelmann-Kultes
Kaum zu glauben, ….
… daß die Krieger des Vogelmann-Kultes …
… hier hinauf geklettert sein sollen!
Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, was für Vögel das sind …
Zurück im Hafen
Am Rest des Tages hatte ich noch Zeit …
… für einen gemütlichen Stadtbummel …

…durch Hanga Roa. Dieser Bewohner ist absolut entspannt, …
… einige andere haben es eilig
Soviel Zeit muß sein!

Spät abends dann der lange Flug von Rapa Nui nach Tahiti!

Die Differenzen der Ortszeiten sagen alles über die Entfernungen! Ankunft in Papeete am 7. Mai, früh morgens
Papeete , die Hauptstadt von Französisch-Polynesien, ist mit ihren ca. 25.000 Einwohnern nicht gerade der Inbegriff der Südsee
Nachmittags Besuch im Museum für polynesische Kultur, …
… diese junge Dame fertigt hier aus Baumrinde ein Stück Stoff, …
… und die Einheimischen pflücken Kokosnüsse …
… von den Palmen
Am 11. Tag der Reise eine Rundtour …
… mit Allradjeeps …
… durch die wilde …
… Berglandschaft …
… der Hauptinsel Polynesiens
Bei einer Flußquerung …
… lockt unser „authentischer“ einheimischer Führer …
… solche Prachtexemplare von Aalen an!
Und weiter geht es durch die großartige grüne …
… Urwaldlandschaft …
… zu einer Kultstätte der polynesischen Ureinwohner, …
…ja, hier wurde den Göttern gehuldigt und …
… es wurden ihnen Opfergaben auf dem Altar dargebracht
Überall wachsen tropische Früchte …
… in dieser urwüchsigen Naturlandschaft Polynesiens
Hier sind wir schon in der Gebirgsregion, die bis auf 2241 m über dem Meer reicht
Es geht nun wieder hinab in die reiche grüne Vegetation Tahitis
Roulotte heißt das Zauberwort abends am Hafen von Papeete! Das sind mobile Imbißwagen, umgebaute als Küche eingerichtete Lieferwagen, Tische und Stühle stehen auf dem Hauptplatz nahe des Hafens, …
… nebenan spielen die Jugendlichen Fußball, …
…und man kann sich an den zahlreichen Roulottes Gerichte aus aller Welt bestellen!
Schon beginnt wieder ein neuer Tag, …
… am Donnerstag, dem 9. Mai Transfer zum Hafen und …
… Überfahrt mit …
… der Schnellfähre …
… auf die Nachbarinsel Moorea …
… zum Hotel Kaveka, …
… es liegt fast mehr im …
… als am Wasser!
Ausblicke auf die Bergwelt der Insel …
… sind garantiert!
Hier ist auch die Pole Position …
… für Sonnenuntergänge!
Mehrstündige Wanderung, zuerst durch eine Ananasplantage!
Vor vielen Jahren habe ich mir Ananaspflanzen …
… viel größer vorgestellt
Die Bergspitzen der Insel reichen bis auf über 1200 m
Hier eine wunderbare Bananenstaude mit Blüte
Auch auf Moorea ist die Vegetation …
… ursprünglich und faszinierend!
Der Urwald läßt mit seinen Blätterkronen …
… nur wenig Licht durchdringen
Diese einsame altarähnliche Kultstätte erinnert an die religiöse Stätte auf Tahiti
Blicke auf die Küste, …
… die Berge und …
… den Urwald
Hier hat sich ein natürlicher Tunnel gebildet
Das ist der höchste Berg der Insel, der Mont Tohiea, 1207 m
Auf dem Rückweg
Eins ist sicher, …
… ein großartiger Sonnenuntergang!
Was bringt der nächste Tag?
Eine Inselrundfahrt …
… mit dem Jeep
Zum Programm gehört eine Alkohol-Destillerie, aber auch …
… tropische Gärten …
… und die schönsten …
… Aussichtspunkte von Moorea, …
… wie z.B. die …
… Cooks Bay
Am Steg des Hotels …
… wird abends noch mit dem Kanu trainiert …
… und es gibt eine neue Variante des Sonnenunterganges
12. Mai, Frühstück …
… mit Regenbogen, …
… Abschied vom Hotel …
… und Fahrt zum Flughafen

Das Ziel heißt Bora Bora, diese Insel ist für sich schon der Inbegriff der Südsee!

Der Flieger schwebt ein …
… über der berühmten Lagune von Bora Bora
Der Flugplatz befindet sich auf einer vorgelagerten Insel und kann …
… nur über das Wasser erreicht werden
Also, auf gehts!
Per Schiff und Shuttle-Bus …
… zur Hotelanlage, Blick aufs Meer …
… aus dem Bungalow
Montag, 13. Mai, Bootstour …
… durch die märchenhafte Lagune …
… mit ihren Bewohnern
Die Farben sind überwältigend
Haie und …
… Meeresschildkröten
Im Hintergrund der Mont Otemanu, 727 m ü.M. und vulkanischen Ursprungs
Diese Haie sind harmlos, …
… man kann gefahrlos schnorcheln
Der nächste Tag, Erkundung der Insel …
… mit dem Fahrrad
Immer wieder Blicke durch die üppige Vegetation …
… auf die in vielen Türkistönen …
… leuchtende Lagune
Und Blicke von der Terrasse …
… des Bungalows
Der Schönheit der Sonnenuntergänge kann man sich nicht entziehen!
Heute eine Wanderung durch den Regenwald, natürlich mit Bananenpflanzen …
… und tropischen Blumen
Das Grün …
… scheint …
… undurchdringlich zu sein!
Diese Bäuerin hat sich auf Schweinzucht spezialisiert
Sie zerschlägt die Kokosnüsse als Schweinefutter. Kann sein, daß das Fleisch wie Bounty schmeckt!
Und das wird aus der Kokosnuß, wenn sie nicht von Schweinen gefressen wird
Relaxen am Bungalow
So habe ich mir ein T-Shirt von Bora Bora immer vorgestellt!
… und Sonnenuntergang, …
…. man weiß bald nicht mehr, welches Foto …
… man auswählen soll!
Zur Abwechslung mal ein Sonnenaufgang, 16. Mai 2019, 6:36 Uhr
Heute nochmal eine Lagunentour, die authentischen Südseeinsulaner …
… sind natürlich immer gut drauf!
Unser Boot hat einen Ausleger
Und ab geht’s …
… natürlich zum Schnorcheln
Schnorchelausrüstung haben die Boote immer dabei
Unser Insulaner gibt Gas, Blick auf Mont Pahia, …
… mit 661 m zweithöchster Berg auf Bora Bora
Nächste Stelle zum Schnorcheln ist erreicht …
… diese Tierchen sind harmlos, ich glaube, es sind Zitronenhaie
Die Boote sind immer gut ausgelastet
Auf dem Weg zur Mittagspause …
… auf einer kleinen Laguneninsel
Rückfahrt am Nachmittag, wir haben die Lagune einmal umrundet
Freitag, 17. Mai, vormittags, die Maschine …
… nach Raiatea …
… ist bereit zum Abflug!
Authentische Begrüßung im Hotel Raiatea Lodge
Blick vom Balkon des Hotelzimmers
Radtour an der Küste, ganz hinten am Horizont Bora Bora
Der Yachthafen …
… mit zahlreichen Segelbooten, …
… auch Katamarane sind dabei
Blick übers Meer beim relaxen …
… auf dem Bootssteg
… und auch auf Raiatea gibt es einen Sonnenuntergang!
18. Mai 2019, Besichtigungstour Raiatea. Markt im Hauptort Uturoa
Auch diese Insel besteht im Inneren aus einer wild zerklüfteten Bergregion
Es gibt keine Fläche, die nicht von der reichen Vegetation …
… mit ihrem satten Grün überdeckt wurde
Taputapuatea, der wichtigste Ritualplatz ganz Polynesiens
Es war ein Tempel der Ureinwohner zur Verehrung von Oro, dem Gott des Lebens und des Todes
Hier sollen sich die Priester vieler weit entfernter Inseln versammelt haben, auch für Menschenopfer zu Ehren des Gottes Oro
Hier legen die polynesischen Besucher …
… Gaben für ihre Vorfahren nieder
Unterwegs immer wieder weite Blicke …
… hinaus …
… aufs Meer
Hinano ist wohl die Biermarke und so was wie ein Wappen Polynesiens
Was bringt der nächste Tag? Eine Lagunentour …
… zur Nachbarinsel …
… Tahaa
Besuch einer Perlen-Farm. Natürlich kann man hier auch Perlenschmuck kaufen, Preis nach oben offen …
Begegnung mit einem Katamaran
Auch Tahaa hat eine scheinbar undurchdringliche Bergregion
Auch hier ist immer die nur 20 km Luftlinie entfernte Insel Bora Bora im Blick
Jetzt wird es Zeit …
… für eine Mittagspause auf einer kleinen vorgelagerten Insel am Korallenriff

Am Morgen des 20. Mai Flug von Raiatea zunächst nach Papeete auf Tahiti und weiter nach Fakarava, einem Atoll des Tuamotu-Archipels. Tuamotu ist mit 2 Millionen Quadratkilometern die größte Inselgruppe der Erde und umfaßt 78 Atolle. Atolle bestehen aus einem ringförmigen, oft auch viereckigen Korallenriff. Das Riff umschließt eine Lagune und besteht aus einer Reihe von nur teilweise bewohnten kleinen und schmalen Inseln, polynesisch Motu

Der Flieger …
… von Air Tahiti steht bereit …
… zum Einstieg, …
… das Warten hat sich gelohnt!
Auf geht’s nach Papeete …
… und am Nachmittag …
… mit der nächsten Maschine …
… in die Inselwelt des Tuamotu-Archipels
Das großartige Riff von Fakarava, es bildet …
… ein abgerundetes Rechteck von ca. 20 x 60 km
Ja! Ich bin angekommen auf dem Großflughafen dieses Südsee-Atolls! Ich glaube, pro Tag gibt es einen An- und Abflug!
Gepäckverladung und …
… Fahrt zum Hotel
… an der Nordostseite …
… der Koralleninsel
Es sind Bungalows direkt an der Lagune
Hier kann man es aushalten!
Es ist Dienstag, der 21. Mai 2019, allerdings spielt Datum und Wochentag für die Inselbewohner und auch für mich keine große Rolle. Das ist die raue, dem Meer zugewandte …
… Seite des Korallenriffes
Hier findet man sie, die Einsiedlerkrebse. Sie wohnen in leeren Muscheln und Schneckenhäusern.
Ohne diese Gehäuse sind sie schutzlos. Im Laufe ihres Lebens müssen sie mehrmals eine größere Wohnung suchen, das sind die gefährlichsten Momente in ihrem Leben, sie sind ihren Freßfeinden dann hilflos ausgeliefert
An diesem Tag mache ich eine Radtour in Richtung Südende des Riffes
Hier ist die Straße noch sehr großzügig ausgebaut, Autos sind selten
Bei einer Einwohnerzahl von etwa 1500 läuft alles sehr entspannt ab
Pause auf der Lagunenseite
Das Rennrad wird vom Hotel zur Verfügung gestellt
Ab und zu biege ich von der Hauptstraße ab, nach links zum offenen Meer, …
… nach rechts an die Lagune
An diesem Strand ist ein sehr einfacher Campingplatz, …
… auch nicht schlecht!
Noch bin ich nicht der einzige Radler auf der Piste
Zurück an der Hauptstraße beim Abzweig zum Campingplatz …
… und weiter Richtung Süden
Hier kann man auftanken für die Weiterfahrt
Die Straße geht zunächst über in …
… eine Schotterpiste, …
… ab und zu ist eine Pause nicht schlecht!
Es wird zunehmend unwegsamer und es ist glühend heiß!
Aber ich bin guter Dinge!
Unterwegs einsame Behausungen
Für heute soll es aber reichen, ich bin auf dem Rückweg, …
… eine letzte Pause am Riff
Das scheint der Störungsdienst von Telekom Fakarava zu sein …
Zurück in meinem Appartement, …
… ein Bad wäre jetzt nicht schlecht.
Am nächsten Tag eine Bootstour zu Südpassage, dort ist also eine Lücke im Riff …
… als Verbindung von der Lagune zum offenen Meer
Das ist ein Napoleonfisch, täuschende Ähnlichkeit zu seinem Namensgeber, dem Französischen Kaiser!
Zwischenstopp, hier kann man wirklich fantastisch schnorcheln, besonders ein Stück weiter an der Abbruchkante des Riffes gibt es „viele bunte Fische“ zu bewundern
Jetzt sind wir an der Südpassage, viel kleine Inseln …
… mit ein paar Palmen drauf, man denkt an Robinson Crusoe, obwohl diese Geschichte ganz woanders ihren Ursprung hat
Ich kann durch das unglaublich klare, flache Wasser waten, …
… dazwischen Sandbänke, …
… eine Palme wächst aus einer angeschwemmten Kokosnuß, …
… und der Blick scheint ins Unendliche zu gehen
Mein Ziel ist die kleine Insel rechts, …
… das Wasser scheint flach genug zu sein, …
… um dorthin durchzuwaten, es erscheint mir wie am Ende der Welt
Wunderbare Korallen im flachen Wasser der Lagune an der Südpassage
Ich nähere mich dem paradiesischen Eiland, …
… es erscheint fast unwirklich
Ich gehe weiter in Richtung des Riffes, das Wasser wird zwischendurch tiefer, ich muß teilweise schwimmen und das Handy mit dem linken Arm hochhalten.
Hinten das Riff, der Untergrund aus Korallen ist messerscharf, zum Glück habe ich Strandschuhe mit fester Gummisohle angezogen, barfuß gehen ist völlig ausgeschlossen!
Ich bin zurück von meiner Erkundungstour, unsere polynesischen guides …
… sind mit dem Grillen beschäftigt, die Glut entsteht mit Hilfe von trockenen Palmwedeln und Kokosnußschalen, …
… und die Schüsseln sind ebenso natürlich
Ja, ok, ein bißchen Zivilisations-Geschirr ist nicht zu vermeiden, …
… und das ist das Dessert-Buffett
Zurück in der Havaiki Lodge, pünktlich zum Sonnenuntergang an der Lagune von Fakarava
23. Mai, Bootstour zur Grünen Lagune
Der Krebs weiß, daß hier öfter Menschen vorbeikommen und will gefüttert werden
Das ist die Blaue Lagune, sie liegt innerhalb der Grünen Lagune
So ähnlich habe ich mir die Südsee immer vorgestellt
Das Wasser ist auch hier klar wie Glas
Ein Landstreifen mit Kokospalmen zwischen Grüner und Blauer Lagune
Ja, hier krebsen mehrere Krebse rum!
Die Guides haben ein paar Fische gefangen, sie sollen eßbar sein!
Das ist nicht das Foto von gestern, sondern ein neuer Sonnenuntergang!
Heute fahre ich wieder ein bißchen mit dem Fahrrad an der Küste entlang, es gibt ja nichts anderes als Küste!
Die belebte Zubringerstraße zum Airport!
Und da ist auch schon der Flughafen, die Rollbahn liegt auf dem durch das …
… Korallenriff gebildeten schmalen Landstreifen
Karte von Fakarava, nur der grüne Streifen ist Land bzw. Insel, der Rest ist reines Riff!
Rückfahrt mit dem von der Lodge gesponserten High-Tech-Sportgerät
Ja, auch heute gibt es wieder den abendlichen Sonnenuntergang!
Früh am nächsten Morgen geht’s los: Schnorcheln, Fische fangen und Grillen auf einer einsamen Insel! Unterwegs dieser junge Mann, er sagt, er trainiert für ein Rennen!
Ich dagegen …
… komme jetzt …
… gerade von einem …
… Schnorchelausflug …
… zurück …
… aufs Boot!
Der Guide …
… bereitet sein Netz …
… vor zum Fische fangen, …
… und ich darf ihm …
… dabei helfen!
Die ersten Fische sind ins Netz gegangen!
Das ist der Fang!
Der Fischzug ist beendet!
Es geht weiter …
… zu einer einsamen Insel …
… in der Nähe des Riffs
Das Boot ankert im flachen Wasser der Lagune
Die Insel …
… ist ein Paradies …
… für die Seevögel!
Die natürlichen Brennstoffe für den Grill …
… liefert die Insel
Die gefangenen Fische werden gleich mit verarbeitet!
Sonntag, 26. Mai 2019, ich fahre mit dem Rad zur Nordpassage
Das Riff besteht natürlich aus Korallen, wird immer ….
… schmaler bis …
… zur Lücke …
… an der Nordpassage
In der Lagune liegt ein Kreuzfahrtschiff vor Anker
Anschließend noch ein bißchen relaxen in einem kleinen Cafe´. Morgen ist Rückflug nach Papeete
Im Flughafen noch einmal die Insel in der Übersicht
Gleich ist Abflug und bald …
… schwebt der Flieger …
… zu einem Rundflug …
… über die Lagune von Fakarava
Wir überfliegen noch viele andere Atolle
Der Sonnenuntergang zaubert heute …
… diese fast unwirklichen Bilder
Landung in Papeete
Abendessen am Hafen, die Kids spielen Fußball
Am 28. Mai Rückflug nach Santiago, Zwischenlandung …
… auf der …
… Osterinsel
Am Nachmittag startet der Flieger nach Santiago, Landung gegen 22 Uhr, Übernachtung im Hilton am Flughafen
Der letzte Tag der Reise, Besichtigung von Valparaiso
Die Stadt liegt an einer Bucht des Pazifiks, Gründung 1544, 250000 Einwohner , Sitz des chilenischen Parlaments
Die Stadt mit historischer Bausubstanz ist das kulturelle Zentrum Chiles, …
… hier hat sich eine einzigartige …
… alternative, künstlerische und …
… architektonische Szene …
… herausgebildet
In einem Künstlerladen fand ich diese eindrucksvollen Stadt-Motive aus Fotografie und Malerei
In dieser Kirche sieht man eine Bibel-Inschrift in deutscher Sprache, …
… ein Hinweis auf die vielen deutschen Einwanderer der vergangenen Jahrhunderte, die die Entwicklung Chiles nicht unbedeutend mitgeprägt haben
Am Abend des 29. Mai Rückflug und Ankunft in Frankfurt

Zum Abschluß kann ich sagen, daß diese Reise in die Südsee eines meiner eindrucksvollsten Erlebnisse überhaupt war, noch nie wurde mir die Größe des Erdballs allein durch die Weiten des Pazifischen Ozeans zusammen mit der geheimnisvollen Geschichte der Bewohner Polynesiens so deutlich vor Augen geführt

Viele Grüße und bis bald!

Dietrich

Veröffentlicht unter Bergsteigen | Kommentare deaktiviert für Reise in die Südsee vom 28. April bis 30. Mai 2019, Französisch Polynesien und Osterinsel

Nicht zählbarer Marathon: Hittfeld –> Richtung Norden

25. April 2020, die Zeitzone MEZ ist abgelöst durch NZM. Man läßt uns keine andere Wahl, wie auch viele andere Lauffreundinnen und -freunde bin ich alleine auf der Strecke unterwegs! Wieder um viertel vor 7 Uhr starte ich in Hittfeld, um die Serie der Himmelsrichtungen zu vollenden, nach Norden! Was war vorher?

1.) Der Westen am 16.04. Hittfeld-Tötensen-Rade-Dibbersen-Hittfeld

2.) Der Osten am 19. April, die Elbe an der Ilmenau-Mündung bei Hoopte

3.) Der Süden, am 22.04. über die Schmale Aue in Richtung Hanstedt

4.) Und heute Richtung Norden werde ich zwangsläufig die Freie und Hansestadt Hamburg erreichen, …

… das heißt aber nicht, daß es keine schöne Landschaft gibt

Die Farben des 100 Marathon Clubs, Gelb, …

… Rot …

… und Schwarz, … wenn auch nur meine Mütze, die ich morgens noch brauche

Ich passiere den Harburger Außenmühlenteich

Das waren früher mal die Phoenix Gummiwerke, immer noch ein wichtiger Arbeitgeber hier in Hamburg-Harburg. Hier habe ich 1970 meine praktische Facharbeiter-Prüfung zum Starkstrom-Elektriker abgelegt. Lehre bei F. Thörl’s Vereinigte Harburger Ölfabriken hier in Harburg 1967-70. Vorher Realschule Harburg Dempwolffstraße.

Der Weg zur Süderelbe führt mich vorbei am Busbetriebshof Harburg 2. Bei der Hamburger Hochbahn war ich 28 Jahre lang als Ingenieur tätig, von 2001 bis zur Pensionierung 2015 auch als Leiter der Planung/Projektierung U-Bahn-Streckenanlagen

Und da ist sie, die alte Harburger Elbbrücke, gebaut 1897-99 als erste Straßenbrücke über die Süderelbe nach Wilhelmsburg!

Die Brücke ist eines der schönsten Baudenkmäler in Hamburg und nur noch für Fußgänger und Radfahrer freigegeben

Irgendwo habe ich mal gelesen: Ein Meisterwerk …

… deutscher Ingenieurskunst!

Blick über die Süderelbe auf die Seehäfen stromabwärts nach Westen

Jetzt bin ich auf der Fahrradstraße in Wilhelmsburg Richtung Bezirk Hamburg Mitte

In diesem Areal war 2013 die Bundesgartenschau

Viele Kanäle durchziehen die Elbinsel

Und so sehen hier manchmal die Wegweiser aus

Weiter auf der Fahrradstraße nach Veddel

Die Kleingartenanlagen oder auch Schrebergärten haben in den südlichen …

… Stadtteilen Harburg, Wilhelmsburg und …

… Veddel eine große Bedeutung, auch direkt am Wasser!

In Georgswerder nahe der Veddel habe ich den nördlichsten Punkt der Strecke erreicht …

… und biege nach etwa 20 km wieder nach Süden ab

Ein weiterer Höhepunkt meines NZM-Marathons/Ultras ist die alte Windmühle Johanna von 1875

Hier wurde bis 1960 noch Korn gemahlen, Johanna ist natürlich denkmalgeschützt

Weiter gehts, bei km 25 durchlaufe ich die Hochhaussiedlung …

… Kirchdorf Süd und …

… überquere wieder die Süderelbe, …

… jetzt aber über die Autobahnbrücke der A1

Blick stromaufwärts nach Südosten Richtung Bunthausspitze, wo sich ca. 4 km vorher die Elbe in Norder- und Süderelbe aufteilt

Ich bin schon drüben, und da kommen noch 2 Radfahrer, im Hintergrund Kirchdorf Süd

Ein Blick zurück zum Nordufer

Am Seevekanal eine Gelegenheit für ein echtes Selbstbildnis

Und wieder Schrebergärten, hier am Seevekanal. Er zweigt bei Maschen von der Seeve ab und führt zum Harburger Binnenhafen. Die Seeve selbst mündet bei Wuhlenburg in die Elbe

Ich folge dem Kanal noch, bis ich durch die Feldmark …

… meinen Nachbarort erreiche

In Hittfeld kreuze ich die Seeve an der Stelle, wo wir als Kinder immer gebadet haben, es hieß „Am Steg“, weil hier nur eine alte Holzbrücke war

Nur noch 1 km, und ich bin zu hause, das war nach meiner Zählweise ganz klar ein Ultra! NZM/U Nr. 4 gefinisht!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für Nicht zählbarer Marathon: Hittfeld –> Richtung Norden

1250 Marathons/Ultras geschafft !

… beim 37. Bornhorster See Marathon der Ultrafriesen in Oldenburg

Werner und ich hatten Frühstart mit den Organisatoren vereinbart

Die Gräben um den Großen Bornhorster See hatten maximalen Wasserstand

Die Schatten sind noch lang um diese Uhrzeit!

Rauhreif, es ist noch unter 0 Grad

Der Schnellste ist heute mal wieder Heino!

Inzwischen ist es wärmer geworden, und Werner hat sein outfit angepaßt

Der Ultrafriese Wolfgang hat gerade eine der 10 Runden über 4,22 km beendet

Stefanie und Maria auf der Gegengeraden

Wasser und Himmel, blauer geht’s fast nicht!

Da kann ich es gut aushalten auf der Strecke!

Frank ist im Vorstand bei den Ultrafriesen

Oh, sagt Dieter, ich muß mal kurz stoppen …

… für ein Streckenfoto mit Monika!

Monika und Frank kommen von Start und Ziel am Parkplatz und beginnen eine neue Runde …

… zusammen mit Dieter

Riesenüberraschung beim Zieleinlauf!!

Werner hat in Heimarbeit ein geniales Transparent gebastelt und zusammen mit Heino mein WoMo damit geschmückt!

Da war ich regelrecht von den Socken! Vielen Dank Werner!!!

Die Urkunde des 100 Marathon Club überreicht mir Wolfgang für die Veranstalter …

… Monika und Dieter von den Ultrafriesen. Danke an euch alle, das war ein wunderbarer Tag am Bornhorster See!

Und hier nochmal ein kurzer Rückblick auf über 45 Jahre Marathon:

1. Marathon 4:28:51 h am 29.09.1974 in Nordholz an der Nordseeküste

10. Marathon in Bräunlingen 3:36:34 h beim Schwarzwald Marathon 1980

Persönliche Bestzeit 3:08:24 h beim Berlin-Marathon 1984

25. Marathon beim Hanse-Marathon in Hamburg 1991

50. bei der Harzquerung von Wernigerode nach Nordhausen 2001

100. Marathon/Ultra 2002 beim 72 km Defi Val de Travers in der Schweiz

200. beim Trollinger Marathon in Heilbronn 2005

250. in Füssen beim König Ludwig Marathon 2006

300. in Bad Staffelstein, Obermain Marathon 2007

400. Marathon in Bad Waldsee im Jahre 2008

500. war der Marathon des Alpes Maritimes von Nizza nach Cannes 2009

600. in Ramsthal beim Saaletal Marathon 2011

700. beim Salinenlauf 12 h in Bad Dürkheim 2012

750. in Hemer-Ihmert beim Stolpertrupp Marathon 2012

800. in Kienbaum beim Grünheide Ultra 50 km 2014

900. in Salzgitter beim Salzgittersee Marathon 2015

1000. und 42,195 Jahre Marathon beim Singapur Marathon 04.12.2016

1100. in Münster-Hiltrup beim „5in5“ am Dortmund-Ems-Kanal 2018

500. Verschiedene Strecke bei den 24 h in Wiehl-Oberberg 2018

1200. auf dem Terrainkurweg in Salzgitter Bad 2019

45 Jahre Marathon am 29.09.2019 beim Jubi Retro Marathon in Nordholz

… und 1250. – Ihr kommt nicht drauf – am Bornhorster See 2020!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für 1250 Marathons/Ultras geschafft !

Yach Siebenfelsen Marathon 2019

Die Siebenfelsen in Yach, unser Wendepunkt auf einer Höhe von ca. 800 m, ehemals wohl ein keltischer Sonnenaltar für Sonnenwendfeiern und andere kultische Feste

Der Herbst ist da, wir machen von Yach aus mit dem Wohnmobil einen Ausflug nach Emmendingen, hier fließt die Elz, die sich weiter oberhalb in Elzach schon den Yachbach einverleibt hat

Das Stadttor von Emmendingen

Die Altstadt …

… mit Schnecken-Brunnen

Auf der Rückfahrt finden wir einen Hofladen in Waldkirch

Gunla beim einkaufen, ihrer Lieblingsbeschäftigung

Die Zierkürbisse sind ein geschickter Blickfang

Ja, die haben so viel Wein ,daß sie ihn sogar verkaufen müssen!

Zurück in Yach markiere ich die Strecke und …

… Gunla hält alles fotografisch fest, …

… gut so, denn am nächsten Tag … 

… wird der Regen auch diese schöne Markierung, den Wendepunkt der Auftaktrunde am Hinterzinken, beseitigt haben!

Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs, da ist man bergab wesentlich schneller als zu Fuß

Mittwoch, 9. Oktober, Gunla hat die Verpflegung … 

… in der Schutzhütte der Bushaltestelle aufgebaut, gute Idee von ihr!

Klaus aus Stuttgart ist schon da, er hat unten in Elzach im Hotel übernachtet

So, jetzt sind wir schon zwei Starter!

Ah, da kommt noch einer, es ist …

… Joachim aus Speyer!

3 Mann, 3 Starter, der Lauf kann nach der Zählordnung des 100 Marathon Clubs gewertet werden! 

Gunla hat uns auf die Strecke geschickt und wärmt sich mit einem heißen Tee auf

Es geht jetzt ungefähr 400 Höhenmeter hinauf, …

… durch den Wald zum Wendepunkt …

… an den Siebenfelsen. Zum Glück habe ich zusätzlich mit Trassenband markiert

Wesentlich flüssiger …

… geht es dann bergab

Nach ihrer 4. Siebenfelsen-Runde sind Klaus und Joachim im Ziel, …

… und ich bin jetzt auch in meiner letzten Runde, und bei zunehmendem Regen …

… finishe ich schließlich auch unten an der Bushaltestelle!

Damit ist der 2. Yach-Marathon erfolgreich beendet!

Vielen Dank an Klaus und Joachim für eure Teilnahme, Grüße an alle und bis bald irgendwo auf der Strecke!

Dietrich und Gunla

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für Yach Siebenfelsen Marathon 2019

45 Jahre Jubi Marathon Nordholz am 29.09.2019

Am 29.09.1974 lief ich hier das erste mal Marathon

Ja, Männer Hauptklasse, ich war 23 Jahre alt …

Wir kommen am WoMo Stellplatz in Dorum Neufeld an, einparken mit Regenbogen

Am Vortag: Die Strecke muß markiert werden!

Währenddessen macht Gunla einen kleinen Ausflug über den Deich

Ein schönes Motiv sind die Fischerboote im Hafen von Dorum Neufeld

Der „Sturmvogel“ mit seinen …

… malerischen Netzen

So, Markierung abgeschlossen!

Am nächsten Morgen in Nordholz, Mühlenstraße 48, Sportanlage der TSG Nordholz, vor genau 45 Jahren Organisator des Elbe-Weser Marathons 1974. Da ist der Rest meiner Markierung, der Regen hat ganze Arbeit geleistet

Gunla ist auch für die Fotos zuständig!

Wir lassen uns nicht beirren, ein Startfoto muß sein! Die unentwegten Jubiläufer: Helmut, ich und Werner, v.l.n.r.

Start!

Schon wenige hundert Meter weiter …

… werden wir nach links in die Feldmark abbiegen

Nach 4 km haben wir den Deich erreicht und folgen ihm jetzt bei Regen und vollem Gegenwind für gut 15 km Richtung Südwesten

Inzwischen ist Gunla auf dem Weg zu VP 2, der unbesetzte VP 1 war bereits an meinem Wohnmobil bei Km 11,5

Auto auf der Wiese geparkt …

… und Fotos gemacht, nasses Gras …

… und Regenwürmer

Die Verpflegung steht bei Km 28,5 bereit, nur die Läufer sind noch nicht da

Deshalb macht Gunla noch einen kleinen Spaziergang, …

… zu einer Pferdekoppel und …

… fotografiert Sonnenblumen, …

… paßt heute irgendwie nicht zum Wetter!

Aber dann …

… taucht plötzlich das gesamte …

… Teilnehmerfeld auf!

Heißen Tee und …

… belegte Brote kann man jetzt gut gebrauchen, danke, Gunla!!

Historischer Zieleinlauf …

… bei der TSG Nordholz

Die Zeit ist gestoppt, …

… und wir freuen uns über unseren gemeinsamen Erfolg!

Vielen Dank an Gunla für die schönen Fotos und die tolle Verpflegung und an Werner Britz und Helmut Rosieka für die Teilnahme an meinem Jubi-Lauf!!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich                                                            Hittfeld, 04.10.2019

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für 45 Jahre Jubi Marathon Nordholz am 29.09.2019

Mit dem Rad an Leine, Rhume und Aller!

Endlich habe ich meinen Plan verwirklicht, den Leine-Heide-Radweg, inspiriert von Michael Kiene’s  gleichnamigem Marathon auf einem Teilstück bei Northeim. Auf dem Foto sieht man einige Stationen von Leinefelde bis Hamburg. Ich bin praktischerweise in umgekehrter Richtung von zu hause gestartet und in Buchholz i. d. N., meinem Geburtsort, auf die Route eingebogen

IMG_7892

Ja, alles fertig zum Start!

IMG_4894

Mittwoch, 7. August 2019, Hittfeld, Uhlandstraße, auf geht’s!

IMG_4907 - Kopie

Undeloh und Wilsede habe ich schon hinter mir, vorbei am Wilseder Berg, mit 169,2 m die höchste Erhebung des nordwestdeutschen Tieflandes, und weiter Richtung Schneverdingen

IMG_7081

Die Heide blüht, und ich komme gut voran, …

IMG_7087

… nichts kann mich aufhalten, außer …

IMG_7088

… diese Heidschnucken, eine besonders genügsame Art von Schafen, typisch für die Lüneburger Heide

IMG_7091

Hier ist der Radweg recht gut ausgeschildert, ich habe aber die Route als Karte auf meiner Garmin fenix 5x

IMG_7097

Am späten Nachmittag habe ich mein erstes Tagesziel erreicht, Camping Böhmeschlucht in Vierde bei Fallingbostel

IMG_7098

Ja, ich wollte mal wieder ganz einfach mit Minimalausrüstung zelten. Camper mit Zelt gibt es kaum noch, meistens Dauercamper im Wohnwagen und Wohnmobile

IMG_7100

Am nächsten Morgen überquere ich zwischen Hodenhagen und Ahlden die Aller, hier …

IMG_7106

… hat sie sich schon die Leine einverleibt, die aber an ihrer Einmündung mehr Wasser als die Aller führt

IMG_7108

Auch die Oker ist an ihrer Einmündung in die Aller bei Müden wasserreicher!

IMG_7109

Der Leine-Heide-Radweg ist nicht immer eine Rennstrecke

IMG_7111

Und hier treffe ich endlich auf die Leine!

IMG_7113

Mardorf am Nordufer des Steinhuder Meeres, hier übernachte ich …

IMG_7115

… auf dem Campingplatz

IMG_7118

Abends ein schöner Blick auf den See

IMG_7126 (Bearbeitet)

Am nächsten Tag durchquere ich Hannover und folge weiter der Leine, bei Döhren über eine Holzbrücke, …

IMG_7193

… und Übernachtung im H4 Hotel Messe Laatzen, auch hier als Radfahrer willkommen!

IMG_7196 (Bearbeitet)

Sonnabend, 10. August, gegen Mittag fahre ich bei Schulenburg über den Fluß, wenig später vorbei an Nordstemmen und der Marienburg, Heiner aber nicht getroffen!

IMG_7203

Kaffeepause mit Italo-Eis in Gronau, …

IMG_7206 (Bearbeitet)

… und weiter geht’s über die Felder …

IMG_7207

… und auf dem Radweg …

IMG_7208

… entlang der Leine stromaufwärts, …

IMG_7213

… mit Zwetschen zur Stärkung

IMG_7214

Pause kurz vor Alfeld

IMG_7216 (Bearbeitet)

Die Leine im Gegenlicht, und ich komme nach …

IMG_7218

… Röllinghausen, Übernachtung im Gasthof „Zum braunen Hirsch“ …

IMG_7917

… mit seinem vorbildlichen Biergarten!

IMG_7222 (Bearbeitet)

Nun führt die Leine mich weiter Richtung Northeim, …

IMG_7227

… die eindrucksvolle Altstadt von Einbeck …

IMG_7234

… ist schon einen Abstecher wert …

IMG_7237

… und eine Mittags-Kaffeepause!

7ECDBCA3-236E-46E8-8D77-859CBD7094AE

Am Nachmittag ein Highlight, kurz vor Northeim die Mündung der Rhume (vorne) in die Leine (im Hintergrund)

IMG_7250

Hier besser zu sehen, links die wasserreichere Rhume, rechts die Leine

IMG_7252

Ich übernachte in der Altstadt von Northeim, Hotel „Deutsches Haus“

IMG_7922

Ich bin bei Michael schon oft Marathons an der Rhume gelaufen, deshalb möchte ich jetzt den gesamten Flußlauf kennenlernen! Hier fließt die alte Rhume (links) wieder mit dem Kanal zusammen, der über das Wasserkraftwerk geleitet wird

IMG_7301

Am Rhumekanal fahre ich flußaufwärts (Foto vom März)

IMG_2708

Ruhig fließt die Rhume am Morgen dahin, …

IMG_7259

… kanalisiert und begradigt oder …

IMG_7261

… ursprünglich

IMG_7262

Hier kommt die Rhume direkt von der Quelle schon als kleiner glasklarer Fluß

IMG_7274

Geschafft! Ich bin in Rhumspringe, …

IMG_7289

… am Quelltopf der Rhume, …

IMG_7280

… mit meinem Mountainbike sicher angekommen!

IMG_7282

Einzigartig die blaugrüne Farbe der Karstquelle

IMG_7278

Der Rhume-Radweg verläuft teilweise auf einer ehemaligen Bahntrasse

IMG_7292(1)

Hier fahre ich über die Oder, dieser Nebenfluß führt mehr Wasser als die Rhume

IMG_7296(1)

Auf dem Rückweg vorbei an Pferdeweiden

IMG_7298(1)

Übernachtung in Northeim auf dem Campingplatz, hoch oben …

IMG_7303(1)

… über der Northeimer Seenplatte

IMG_7306(1)

Auf dieser Passage bin ich schon mal Marathon gelaufen!

IMG_7311(1)

Fotografiert bei Göttingen …

IMG_7314 (Bearbeitet)

… von dieser genial geplanten Brücke! Für Radfahrer mit Gepäck und bei Nässe nicht so einfach, hier heil ‚runterzukommen!

IMG_7315(1)

Dafür aber jetzt ein paar schöne Eindrücke …

IMG_7318

… vom Wegesrand

IMG_7896

Ich übernachte auf dem Campingplatz in Reiffenhausen bei Friedland, und am Donnerstag, 15.08. fahre ich Richtung Leinefelde

IMG_7322

Die Leine ist jetzt nur noch ein Bach

IMG_7325

Das Ziel rückt näher!

IMG_7332 (Bearbeitet)

Zeit für eine Frühstückspause

IMG_7327 (Bearbeitet)

Ich nähere mich den Leinequellen …

IMG_7329 (Bearbeitet)

… mitten im Ort

IMG_7338 (Bearbeitet)

10 kleine Quellen speisen …

IMG_7333

… dieses Rinnsal mit dem Namen Leine

IMG_7334 (Bearbeitet)

Geschafft!

IMG_7340

Ich folge dem Bach noch ein Stück „stromaufwärts“

IMG_7342 (Bearbeitet)

Übernachtung in einer Pension in Leinefelde-Worbis, abends Verpflegung mit Lieferdienst, alles für 10 Euro!

IMG_7350 (Bearbeitet)

Die Wäsche ist auch schon trocken!

IMG_7351 (Bearbeitet)

Was erwartet mich morgen, am 15. August? Ich will zur Allerquelle, und meine Garmin-Routenplanung sagt mir: Richtung Nordhausen und dann Harzquerung nach Norden, ca. 140 km, 1050 Höhenmeter hoch, 1200 Hm ‚runter! In zwei Tagen will ich in Eggenstedt sein. Pause an der Eisfelder Talmühle, …

 

IMG_7356(1)

… und zufällig hält die Brockenbahn gerade!

IMG_7357

Ich übernachte in der „Krone“ in Hasselfelde, so ziemlich höchster Punkt der Tour, und am nächsten Morgen geht es erstmal viel bergab, der Harz ist bewältigt, …

IMG_7363(1)

… erst Richtung Oschersleben, …

IMG_7368

… dann zum „Hohen Holz“, …

IMG_7381

… und ich bin an der Quelle!

IMG_7394

Viel mehr als ein …

IMG_7897 - Kopie - Kopie

… kleines Rinnsal ist hier …

IMG_7393(1)

… von der Aller noch nicht zu sehen, …

IMG_7385

… sie wird dann aber noch von weiteren Quellen gespeist!

IMG_7394 (Bearbeitet)

Quartier nehme ich im Hotel Jacobsberg bei Oschersleben, und schon am nächsten Tag …

IMG_7408(1)

… folge ich dem Lauf der jungen Aller …

IMG_7411(1)

… und rolle durch viele kleine Dörfer

IMG_7412

Hier bei Oebisfelde überquere ich zweimal die Grenze Sachsen-Anhalt / Niedersachsen / Sachsen-Anhalt und damit auch die ehemalige innerdeutsche Grenze und Demarkationslinie zwischen Ost- und West-Europa

IMG_7422

An der Kirche in Oebisfelde kann ich …

IMG_7430

… mich endlich ‚mal selbst fotografieren! Übernachtung im Hotel Hildebrandt in Breitenrode/Sachsen-Anhalt

IMG_7429

Am Folgetag durch Wolfsburg, in der Ferne die markanten Schornsteine des VW-Werkes

IMG_7438

Es geht weiter nach Gifhorn, …

IMG_7442

… wo ich die Aller wiedersehe, …

IMG_7451

… das freut mich natürlich!

IMG_7455

Bei Langlingen ist die Aller aufgestaut, schon vor langer Zeit wurde der Flußlauf begradigt und wird mit Schleusen reguliert

IMG_7462

Hier überquere ich den Wienhäuser Mühlenkanal …

IMG_7470

… und erreiche mein Quartier, den Gasthof „Allerparadies“

IMG_7475

Jetzt ist eine Stärkung fällig, damit ich am nächsten Reisetag …

IMG_7477

… den Hauptarm der Aller …

IMG_7491

… an der Schleuse überqueren kann!

IMG_7492

Kloster Wienhausen aus dem 13. Jahrhundert

IMG_7493

Wieder eine Schleuse bei Celle, …

IMG_7497

… und hier ist die Aller noch sehr ursprünglich

IMG_7502

Ein schöner Waldweg bei Hambühren, …

IMG_7505

… und plötzlich eine blühende Heidefläche!

IMG_7509

Über Winsen (Aller) und Buchholz (Aller) komme ich nach Norddrebber und übernachte auf diesem alten Bauernhof!

IMG_7515

Der nächste Tag, bei Schwarmstedt sehe ich die Leine wieder, …

IMG_7518

… vor 12 Tagen war ich hier schon ‚mal, gemeinsamer Verlauf des Leine- und Aller-Radweges!

IMG_7519

Die Leine bei Gilten, kurz vor der Einmündung in die Aller

IMG_7521

Bockwindmühle in Rethem aus dem Jahre 1594 …

IMG_7534

… unweit der Aller, die jetzt nach der Einmündung der Leine gut die doppelte Wassermenge führt!

IMG_7526

Gutes Wetter, gute Laune …

IMG_7537

… im Aller-Leine-Tal!

IMG_7546

Ich habe Verden erreicht, Blick auf die Alte Aller nach Süden …

IMG_7551

… und nach Verden mit Dom

IMG_7552

Die Alte Aller ist ein toter Nebenarm und endet nach ca. 1,5 km

IMG_7555

Blick nach Norden, rechts verläuft parallel die Aller

IMG_7558

Der Dom zu Verden …

IMG_7563

… aus der Nähe

IMG_7570

Der Aller-Radweg endet hier offiziell, aber ich will an die Allermündung, das sind noch ein paar km bis nach Eissel

IMG_7573

Hier fließt nun die Aller (links) in die Weser (hinten)

IMG_7583

Ich mußte mich von der schmalen Asphaltstraße über einen Graspfad durchkämpfen, …

IMG_7589 (Bearbeitet)

… aber was macht man nicht alles zu seinem Freizeitvergnügen!

IMG_7595

Übernachtet habe ich in Rotenburg (Wümme), und ich hatte von Anfang an geplant, die Deutschlandläufer auf ihrem Weg von Sylt zur Zugspitze zu treffen! Es war an diesem Tag die 4. Etappe von Hamburg nach Rotenburg, also fuhr ich ihnen auf dem Radweg der B 75 entgegen. Am 21. August um 10:45 Uhr treffe ich auf den …

IMG_7605 (Bearbeitet)

… VP 4 bei km 54, die Verpflegung steht bereit, …

IMG_7604 (Bearbeitet)

… das Team ist natürlich im WoMo unterwegs …

IMG_7606 (Bearbeitet)

… und versorgt die Läufer …

IMG_7607 (Bearbeitet)

… auf ihrer Nord-Süd-Route durch Deutschland!

IMG_7610 (Bearbeitet)

Um 11.47 Uhr kommt Michael Kiene als 5. zum VP, Start war um 6 Uhr in Hamburg

IMG_7625 (Bearbeitet)

Das ist ein Foto wert, ich freue mich, ihn zu treffen!

IMG_7627 (Bearbeitet)

Viel Glück, Michael, und bis bald!

IMG_7632

Ich fahre weiter, und wen sehe ich da? Ja, es ist Fabrice Viaud, wir sind 2007 gemeinsam den Transe Gaule von Roscoff am Ärmelkanal nach Gruissan Plage am Mittelmeer über 18 Etappen und 1150 km quer durch Frankreich gelaufen, und ich wußte natürlich, daß er hier dabei ist!

IMG_7640

Und nur wenig später begegne ich auch Conny Rohwedder, viel Glück und Erfolg für euch und alle anderen auf dem harten Weg zur Zugspitze!

IMG_7656

Mittwoch, 21. August 2019, meine Mission ist erfüllt, nach 15 Etappen und 1015 km mit dem Fahrrad entlang Leine, Rhume und Aller bin ich glücklich wieder in Hittfeld angekommen!

IMG_7707

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

2. September 2019

Dietrich Eberle

Veröffentlicht unter Bergsteigen | Kommentare deaktiviert für Mit dem Rad an Leine, Rhume und Aller!

Von Xanten … nach Dettenhausen!

2. Xantener Nordsee Marathon am 17. Juli 2019, 0 Euro Lauf!

IMG_4066(1)

Schon am Montag vor dem Lauf trafen wir als Orga-Team in Wardt ein.

E5039315-A100-44CE-84A5-1FAB3E3AF728 (Bearbeitet)

Mit dem MTB fuhr ich die Runde ab und stellte fest: Die Strecke ist noch da!

IMG_4098 (Bearbeitet)

Der Abend bringt uns wieder einen schönen Sonnenuntergang

IMG_6652

Am nächsten Tag ist die Streckenmarkierung fällig!

IMG_4140(1)

Mittwoch früh: Gunla hat die Verpflegung aufgebaut, …

IMG_4192 (Bearbeitet)

… während ich nochmal die Streckenmarkierungen …

IMG_4193(1)

… vom Vortag kontrolliere, sicher ist sicher!

IMG_4194(1)

Streckeneinweisung praktischerweise an der großen Übersichtstafel

IMG_4203 (Bearbeitet)(1)

Dieses Jahr sind wir schon 16 Teilnehmer auf dem Starterfoto!

IMG_4215 (Bearbeitet)

Und los geht’s

IMG_6658 (Bearbeitet)

Werner und ich am Ende unserer ersten Runde

IMG_4221 (Bearbeitet)

Kurz nach Mittag sind Ralf und Axel schon im Ziel!

IMG_4236(1)

Kurz danach kommt Michael

IMG_4237(1)

Es folgt Stefan, …

IMG_4239(1)

… dann Andreas, …

IMG_4240(1)

… Detlef, …

IMG_4242(1)

… und Jürgen, der diese Strecke „erfunden“ hat auf der Suche nach dem „X“

IMG_4244(1)

Ich bin noch auf der Strecke und lasse die herrliche Landschaft auf mich einwirken, …

IMG_6664 (Bearbeitet)

… dort drüben liegt Vynen mit seinem urigen Hafen

IMG_6668 (Bearbeitet)

Hier wird der Rheindamm gepflegt, alles können die Schafe auch nicht erledigen!

IMG_6671

Altstar Volkmar finisht den 2. Xantener Nordsee Marathon!

IMG_4245(1)

Inge und Christiane haben kurz hinter Vynen eine 2. Verpflegungsstation aufgebaut

IMG_6679

Das Passagierschiff „Seestern“ erfreut uns manchmal mit seiner Durchfahrt zum Südsee, dann wird die Klappbrücke hochgefahren, und die Läufer müssen ein paar Minuten pausieren

IMG_6680 (Bearbeitet)

Ja, das Duo Dehen und Dietmar ist im Ziel!

IMG_4249(1)

Und hier machen die Finisher schon ihre verdiente Erholungspause!

IMG_4252(1)

Als nächster trifft Werner am Ziel ein, …

0bc39992-a325-4f45-875b-b71a3ffb37b5

… auch ich kann mich über den Zieleinlauf freuen, …

IMG_4263(1)

… und Sigrid komplettiert das Finisherfeld!

xIMG_4267(1)

Ja, hier wird schon entspannt relaxt, Uli in der Mitte hat Gunla bei der Verpflegung unterstützt

IMG_4268(1)

Sigrid wollte ein echtes Bier haben!

IMG_4269(1)

Volkmar und Gunla, wie immer ein Herz und eine Seele!

a88f2812-67be-4f15-bbe3-cd071d9e1af5

Gunla und Werner nochmal beim Uhrenvergleich

d135ac23-5bac-4981-b62a-efe946c14cd4

Der Lauf ist beendet, wie man an der Verpflegung sieht!

89cafab0-af0b-4460-96e0-1a102caeac52

Und hier ist auch die Ergebnisliste:

Foto Ergebnis 2. Xanten

Gunla und ich machen uns noch am selben Tag auf den Weg nach Dettenhausen!

15. Dettenhausener 24 h Lauf am 20./21. Juli 2019, auch 0 Euro Lauf!

Schon am Donnerstag haben wir unser Lager aufgeschlagen, noch ist es schön leer hier auf dem Sportplatz des VfL Dettenhausen

IMG_6799

Am Freitag besichtigen wir erstmal die Strecke, eine schöne Runde über …

IMG_4470(1)

… genau 1654 m …

IMG_6805

… mit leichten Steigungen, …

IMG_6806

… alles schön grün und bunt, …

IMG_6809

… in uriger und …

IMG_6810

… blühender Umgebung

IMG_4491

Von der Stadiongaststätte aus  können wir das Treiben entspannt beobachten

IMG_4519(1)

Die Markierungen sind nicht zu übersehen!

IMG_4542(1)

Die WoMo-Ausstellung ist inzwischen fast komplett, …

IMG_6813 (Bearbeitet)

… und Zelte sind auch immer noch modern!

IMG_4546(1)

Die mehreren hundert Teilnehmer sammeln sich am Sonnabend gegen 10 Uhr

IMG_4549(1)

Wir sind auch bereit!

IMG_6817

Vorne das Startbanner, dahinter die Zieleinlaufgasse mit elektronischer Rundenzählung

IMG_6818

Der Startorganisator macht sich schon mal bemerkbar

IMG_6820

Noch ein Blick in Richtung Sportplatz mit Teilnehmern und Zuschauern

IMG_4550 (Bearbeitet)

Nur noch 2 Minuten!

IMG_6826 2

Und Start auf die …

IMG_6827 (Bearbeitet)

… Eckberg-Gerade, hat nichts mit Anita zu tun!

IMG_6828

Am Ende der Straße wird …

IMG_4556

… dann links abgebogen …

IMG_6830

… auf den Pfad am Waldrand

IMG_4557(1)

Gunla macht nach einigen Runden schon mal Pause …

IMG_4561(1)

… mit interessantem Blick auf das Feldlager, …

IMG_4564(1)

… das gegen Ende der Runde durchlaufen wird!

IMG_6832 2

Der Abend ist gekommen, Flutlicht im Stadion und Zusatzbeleuchtung auf der Strecke am Waldrand

IMG_4571

Kurz nach 1 Uhr nachts, ich habe meine Mission erfüllt, gehe duschen und dann zum schlafen ins WoMo

IMG_6835

Morgens um viertel vor 7 Uhr, Gunla steht früh auf, sie …

IMG_4572

… muß noch ein paar Runden …

IMG_4575

… durch das Morgengrauen absolvieren, …

IMG_4576(1)

… um die Marathondistanz zu erreichen, …

IMG_4577(1)

… und dabei ist sie nicht auf dem Holzweg, …

IMG_4579(1)

… sondern sie sieht „Licht am Ende des Tunnels“!

IMG_4581(1)

Einige Starter sind die Nacht durchgelaufen, andere haben …

IMG_4586(1)

… wie Gunla wieder am frühen Morgen weitergemacht

IMG_4587(1)

Gunla hat jetzt gute Laune, …

IMG_4589(1)

… denn am Ende dieser Runde ist es …

IMG_4591(1)

… geschafft!!! Gratulation!!!

IMG_4595(1)

Einige Teilnehmer laufen hier kurz nach 10 Uhr noch eine kurze Ehrenrunde!

IMG_4592(1)

Wir machen uns schon bald auf den Heimweg, aber in Kassel machen wir Zwischenstation und am nächsten Morgen …

IMG_4626 (Bearbeitet)

… gibt es ein schönes Camperfrühstück …

IMG_4632(1)

… mit Aussicht auf Klatschmohn …

IMG_4628(1)

… und grüne Wiesen!

IMG_4629(1)

Den fehlenden Schlaf haben wir aufgeholt …

IMG_4635(1)

… und können entspannt nach hause fahren

IMG_4644(1)

Jetzt fehlt nur noch ein Grillabend, …

IMG_4649

… Mission erfüllt!!!

IMG_4652

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!               Hittfeld, 27. Juli 2019

Dietrich und Gunla

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für Von Xanten … nach Dettenhausen!

Das war am 10. April 2019 nun schon der 4. Lauf in Seevetal-Horst, Forst Buchwedel, und damit auch die 4. Strecke. Nach der kurzen, der mittleren und der langen Runde folgte nun die Höhenrunde, benannt nach meinen seit 50 Jahren gelaufenen Trainingsstrecken.

01.1IMG_1633(1)

Von da hinten bin ich gerade gekommen, habe mit dem MTB ab 6:15 Uhr nochmal die Runde abgefahren, um die Markierungen von gestern zu kontrollieren.

01.2IMG_1608

Inzwischen sind die Teilnehmer eingetroffen, die alten Profis sind immer mindestens eine 3/4 Stunde vorher da! Und Gunla als Versorgungs-Chefin …

02.1IMG_3149

… hat schon alles aufgebaut!

02.3IMG_3147

Auf der Wiese ist Rauhreif, ich habe auf dem Rad kalte Finger bekommen.

02.2.1IMG_1630(1)

Wenn alle fertig sind, kann es mit dem „Briefing“ (neudeutsch, Anglizismus) losgehen, …

03.1IMG_3150

… siehe „Starterliste“! Eigentlich wollte ich in diesem Bericht mit meinem Becher vom Hansemarathon am 25.04.1999 angeben, aber ich merke gerade, ich bin den gar nicht gelaufen, das war mein Bruder, er lief damals 3:41:29 h. Ich nehme aber einfach an, daß er mir den Becher geschenkt hat :-)!

03IMG_1600

Also: 10,65 km, entgegen dem Uhrzeigersinn, 4 mal zu laufen, ca. 415 Hm gesamt, mit Pfeilen markiert.

05IMG_1619

Starterfoto ohne Rosi, …

06IMG_1624

… Cindy ist immer zu aufgeregt.

07IMG_1625

Und ab geht die Post!

08IMG_1627 (Bearbeitet)

Gunla kann sich jetzt im WoMo aufwärmen …

09IMG_1603

… oder den Himmel fotografieren!

10IMG_1635(1)

Aber Achtung, schon bald gibt’s wieder Arbeit, …

11.1IMG_3148

… Heino ist nach etwas über einer Stunde schon wieder da!

11.2(nach1.)IMG_1637(1)

Wir dagegen haben uns etwas mehr Zeit gelassen.

12(nach 1.)IMG_1638(1)

Schon 40 Minuten nach uns ist Heino wieder da, verliert aber laut Gunlas Aussage viel Zeit an der Verpflegungsstation.

13(nach 2.)IMG_1642(1)

Wir sind währenddessen noch auf Runde 2, oben die Hütte am Bach mit den kleinen Wassermühlen!

14.1(in 2.)IMG_3154

Vor mir bewältigen Volkmar und Werner die langgezogene Steigung, irgendwo müssen die Höhenmeter ja herkommen!

14.2IMG_3157

Dann geht’s scharf links ab …

14.3IMG_3159

… und entsprechend lange …

14.4IMG_3160

… sanft bergab.

15.1(in 2.)IMG_3164

Die Schlußpassage der Runde verläuft zwischen Wald und Feld, …

15.3IMG_3166 (Bearbeitet)

… während Gunla uns schon erwartet.

15IMG_1652(1)

Immerhin haben wir …

16(nach 2.)IMG_1658

… die halbe Miete geschafft!

17IMG_1659

Deshalb stärke ich mich jetzt mit dem Hanse-Becher von 1999!

18IMG_1663

Die 3. Runde nutze ich für wichtige Eselfotos, ich hoffe, ein geeignetes für Rosis Urkunde zu schießen.

19(3.)IMG_3173 (Bearbeitet)

Inzwischen hat Heino schon Runde 3 abgehakt, er hat wirklich immer gute Laune!

20(nach 3.)IMG_1664

Etwa eine Stunde später geht auch Rosemarie mit Cindy in die letzte Schleife über die Buchwedel-Höhen, …

21(nach 3.)IMG_1665

… und wenige Minuten später hat Heino in 4:30:00 h seine Mission über die Höhenrunde erfüllt! Jeder Teilnehmer erhält neben Urkunde und Ergebnisliste außerdem einen Schoko-Osterhasen!

22(Finish)IMG_1669

Jetzt hat Gunla wieder viel Zeit für ihre Lieblingsfotos, …

23IMG_1676

… so viele Autos stehen da jetzt nicht mehr, …

24IMG_1677

… aber da sind wir schon, Volkmar …

25IMG_1681

… und ich, gefolgt …

28IMG_1685 (Bearbeitet)

… von Werner, auch uns gebührt die Siegerpose …

29IMG_1687

… und Erholung an der Schlußverpflegung!

30IMG_1688

Danke an alle Teilnehmer und an Gunla für die super Verpflegung, es war kühl, aber wir hatten schönen Sonnenschein und viel gute Laune. Wie heißt es doch so schön, alle Läufer haben sich so zu verhalten, daß der Veranstalter sich wohl fühlt!

Viele Grüße und bis demnächst, egal ob im Buchwedel oder woanders!

Dietrich                                        Hittfeld, 12. April 2019

Publiziert am von Dietrich Eberle | Kommentare deaktiviert für 4. Buchwedel Marathon, die Höhenrunde

13. Bos-Duin-Strand-Marathon in Castricum/Holland

… am 06. April 2019, also Wald-, Dünen- und Strand-Marathon. Schon am Freitag Nachmittag war ich nach ungefähr 400 km auf dem Parkplatz des Sportvereins Vitesse 22 in Castricum angekommen, der Name s0ll vielleicht von einem römischen Heerlager stammen.

IMG_3090

Annemarie und Willem organisieren diesen 60 km Ultra und die Marathon-Distanz schon zum 13. mal zusammen mit den Wanderern, es ist wirklich ein großer Aufwand, allein schon die 42 und 60 km-Runde zu markieren! Mit 100 MC Mitglied Willem bin ich unter anderem schon den Transe Gaule 2007 und die Spendenmarathonserie 5 in 5 vor einem Jahr gelaufen.

IMG_3098

Ich konnte schon eine Stunde früher, um 8 Uhr, den anspruchsvollen Lauf durch das nordholländische Dünenreservat beginnen.

IMG_3100 (Bearbeitet)

Nach ungefähr 5 km durch Wald und Dünen geht es zum ersten mal an den Strand, Richtung Norden und immer geradeaus!

IMG_3103 (Bearbeitet)

Es ist Ebbe, und der Sand nahe am Wasser ist fest und gut zu laufen.

IMG_3105 (Bearbeitet)

Das sind keine Kieselsteine, sondern unzählige Muscheln!

IMG_3106 (Bearbeitet)

Ein Blick zurück nach Süden, viel tut sich noch nicht hinter mir.

IMG_3108

Ja, da geht’s jetzt rüber …

IMG_3109

… und hinauf durch den tiefen Sand.

IMG_3110 (Bearbeitet)

Zum Betreten braucht man eine Dünenkarte, im Startgeld aber inbegriffen!

IMG_3111 (Bearbeitet)

Die Strecke führt nun über diesen Aussichtspunkt …

IMG_3112 (Bearbeitet)

… und ich sehe die ersten Hochlandrinder, …

IMG_3117

… wie diese Blumen eine Abwechslung …

IMG_3120

… in der kargen Dünenlandschaft! Es folgt dann zunächst die Verpflegungsstation des Wandervereins, dann wieder mehrere km am Strand, …

IMG_3122

… bis ich endlich Willems Wohnmobil und seine Verpflegungsstation vor mir sehe, …

IMG_3124

… und Hans, Karin und Lars, die noch etwa 40 km für den Ultra vor sich haben.

IMG_3125

Ich bin aber für die Marathondistanz glücklicherweise schon auf dem Rückweg, …

IMG_3126

… der jetzt nicht mehr an den Strand führt, zunächst noch einige Sandpassagen durch die Dünen, dann aber feste oder selten auch asphaltierte Wege, …

IMG_3128

… manchmal auch zusammen mit Radfahrern und Reitern durch lichten Wald, …

IMG_3129

… es sind etwa noch 5 km, jetzt abwechslungsreich …

IMG_3131

… am See entlang, …

IMG_3132 (Bearbeitet)

… Naturschutzgebiet mit …

IMG_3133

… Urwaldcharakter

IMG_3134

Ich bin dann doch eher im Ziel, als ich vorher erwartet hatte, die Urkunde gibt es sofort in der Sportanlage des SV Vitesse 22 in Castricum, und die Ergebnisse habe ich jetzt gerade auf Willems Funrunner-Seite gefunden!

IMG_3135 (Bearbeitet)

Eigentlich hätte ich gar nicht fotografieren zu brauchen, ist ja alles auf der Urkunde!

Danke an Annemarie und Willem für dieses Lauferlebnis, ja, ja, „Lopen is genieten“, wie man in Holland so schön sagt!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich                                             Hittfeld, 12. April 2019

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für 13. Bos-Duin-Strand-Marathon in Castricum/Holland