Auf den Kapverdischen Inseln

Die Kapverden sind ein Inselstaat im Atlantik, fast 600 km vor der afrikanischen Westküste. 9 der Inseln sind bewohnt, Einwohner etwa eine halbe Million, sie sind Nachfahren von Portugiesen und afrikanischen Sklaven. Amtssprache ist portugiesisch, gesprochen werden von Insel zu Insel abweichende kreolische Dialekte. Kreolisch besteht aus vereinfachtem portugiesisch mit vielen afrikanischen Anteilen. Bis zur Entdeckung 1456 waren die Inseln unbewohnt, wurden dann von Portugal besiedelt. Die Kapverden entwickelten sich schnell zum Hauptumschlagplatz des Sklavenhandels zwischen Afrika und Amerika. 1975 wurde die bis dahin portugiesische Kolonie unabhängig. Die Inseln sind zum großen Teil zerklüftet und gebirgig, höchster Gipfel ist der Fogo mit 2829 m. Das  Klima ist geprägt von Hitze und Trockenheit, es regnet monatelang nicht, nur wenige Niederschläge fallen in den Herbstmonaten.

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Der Flug geht über Lissabon nach Praia, Hauptstadt der Kapverdischen Inseln

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Die erste Wanderung beginnt auf der Insel Santiago. Ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen ist hier an der Wasserstelle, zum Baden, Wäsche waschen und Wasser holen!

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Überall auf den Inseln gibt es Destillerien. Aus Zuckerrohr wird der ziemlich kräftige Grogue hergestellt.

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So sieht eine authentische Zuckerrohrpresse aus, sie kann von Mulis, Ochsen oder Menschen angetrieben werden. Der Zuckerrohrsaft kommt dann in große Fässer zum Gären.

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Anschließend wird der fermentierte Zuckerrohrsaft in Kupferkesseln erhitzt und der reine Schnaps über das Rohr herausdestilliert

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Tarrafal liegt im Norden der Insel. Hier am Dorfplatz hat man mit etwas Glück eine WLAN Verbindung

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Dieses Gebäude ist so etwas wie ein Gemeindebüro

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Die Tour am nächsten Morgen führt …

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….. zunächst über einen Kammweg …

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… mit weiten Ausblicken in die zerklüftete Insellandschaft

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Die Ansiedlungen sind nur zu Fuß zu erreichen

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Hier werden Süßkartoffeln sortiert

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Dann führt der Pfad …

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.. hinab ins Tal. Die Leute hier müssen dauernd weite Wege zu Fuß gehen, alleine schon, um Wasser zu transportieren. Auch die Kinder können nur so die Schule erreichen

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Inlandsflug nach Fogo, der „Insel des Feuers“

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Der Ort Mosteiros liegt im Norden der Insel

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Hier ist heute Karneval …

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… und alle umliegenden Dörfer nehmen an dem Umzug teil

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Am nächsten Tag wird es wieder etwas ruhiger, auf dem Weg hinauf zur 1700 m hohen Caldeira, dem Vulkankessel im Herzen der Insel

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Inmitten dieses Urkraters erhebt sich 2829 m hoch der Pico de Fogo, umgeben von unzähligen kleinen Ausbruchskratern

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Das Ortsschild zeigt den Weg

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Bangaeira und seine Bewohner wurden im November 2014 vom verheerenden Ausbruch eines Nebenkraters heimgesucht. Die Bewohner konnten sich retten, aber fast alle Gebäude wurden zerstört. Vor diesem Haus stoppte die Lava gerade noch rechtzeitig, und deshalb konnte ich hier übernachten

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Heute führt eine Wanderung durch die Vulkanlandschaft der Caldeira hinauf zum Ausbruchskrater vom 23. November 2014

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Warum wächst hier überhaupt irgendwas? In den Herbstmonaten regnet es hier ziemlich stark, und das Vulkangestein speichert die Feuchtigkeit über viele Monate

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Deshalb kann hier auch Wein angebaut werden, nach der Vulkankatastrophe von 2014 allerdings nur noch in geringem Umfang

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Links der Ausbruchskrater von 2014, rechts der Pico Pequeno, 2057 m, der an diesem 23. November entstanden ist

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Wie meine Uhr anzeigt, nähere ich mich schon dem neuen Gipfel

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Von dort oben habe ich einen gewaltigen Blick …

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…. hinab in den Krater, der sich noch ein gutes Stück …

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… in Richtung des Fogo hinaufzieht

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Das Erdinnere hat hier die unterschiedlichsten Gesteine freigegeben, …

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… schön und unwirklich

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Hier kann ich mir das nächste Ziel schon mal ansehen, den Pico de Fogo, „Pico Grande“!

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Der Start ist im dunkeln, morgens um 6 Uhr. Durch Vulkangestein, Geröll und Asche geht es beschwerlich an der Nordflanke des Fogo hinauf, …

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… hoch über der Caldera, die sich langsam in das Sonnenlicht taucht, …

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… mit Blick auf die vielen Ausbruchskrater der …

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… letzten Jahrhunderte und Jahrtausende

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In über 2800 m Höhe dann der Blick in den Fogo-Krater!

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Und ein gewaltiger Rundblick! Tief unten liegt Bangaeira

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Statt mir den Krater näher anzusehen, habe ich nur mit dem iphone gezoomt, das ist wesentlich einfacher!

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Der Abstieg begann ungefähr um 10 Uhr, und er dauerte nur halb so lange wie der Aufstieg!

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Auf der feinkörnigen Vulkanasche fährt man wie auf Skiern abwärts, ähnlich wie auf Schuttrinnen im Gebirge

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Jetzt bleibt nur noch ein Blick zurück auf den Gipfel im gleißenden Sonnenlicht!

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Ja, und schon wartet wieder ein Flieger zur Hauptinsel Santiago

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Cidade Velha ist die ehemalige Hauptstadt von Cabo Verde und damals das Zentrum des Sklavenhandels

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Das ist die Rua Banana in Cidade Velha, …

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… und die Kirche Nossa Senhora do Rosario von 1495, …

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… in der auch Sklaven getauft wurden

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Durch die grüne Banana Road …

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… geht es ein paar Meter hinunter ans Meer, …

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… aber nach einer kurzen Ruhepause wartet der Aufstieg …

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… zum Fort auf mich!

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Oben angekommen, hat man zunächst einen wunderbaren Blick landeinwärts in das grüne Tal von Ribeira Grande

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Doch dann öffnet sich die weite Aussicht auf die Bucht von Cidade Velha

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Ein Panoramarundblick über das Fortaleza Real de Sao Filipe, …

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… zum Schutz der Stadt gebaut von 1587 – 1593, mit den Kanonen auf der obersten Ebene der Befestigungsanlage

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Und am Eingang weht die Flagge von Cabo Verde!

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Jetzt bin ich wieder unten am Hafen, …

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… an der Strandpromenade wird gekocht, und die Palme oben rechts ist ein WLAN Sendemast …

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Weiter geht es im Flugzeug auf die Nordinsel Sao Vicente …

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… mit einer Stadtbesichtigung …

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… in Mindelo mit seinen alten Kolonialbauten …

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… und Märkten

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Am nächsten Tag wird mit der Morgenfähre auf die Insel Santo Antao übergesetzt

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Schon bei der Busfahrt zur Unterkunft ist zu sehen, daß diese Insel noch spektakulärer ist als das, was die Kapverden bisher an wilder Natur geboten haben

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Der Cova-Krater ist ideal für landwirtschaftliche Nutzung

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Nein, das ist nicht Bob Marley! Es ist Ailton, unser Führer auf Santo Antao

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Am ersten Tag Wanderung durch das Tal von Ribera Grande nach Cha de Igreja an der Nordküste

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Steile Pfade, alte Verbindungswege zwischen den Orten, …

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… als es hier noch keine Straßen gab, …

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… ziehen sich an den schroffen Bergrücken hinauf auf eine Paßhöhe …

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… und hinunter ans Meer zur Unterkunft in Cha Igreja

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Ein natürliches Kunstwerk im Vulkangestein

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Ein Höhepunkt von Santo Antao ist die Wanderung des nächsten Tages auf alten Eselpfaden …

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… entlang der Steilküste ganz im Norden der Inselgruppe, …

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… vorbei an verlassenen Steinhäusern …

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… direkt am Meer

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Der Pfad windet sich weiter entlang des Ozeans, …

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und umrundet …

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… weite Buchten

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Mittagspause in einem Cafe mit Weitblick

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Der Pfad steigt jetzt an hoch über dem Meer, …

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… vorbei an einem Dorf in einem fruchtbaren Taleinschnitt, …

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… aber schon wieder führen die Serpentinen nach oben

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Täuschend nah das Ziel Ponta do Sol. Von diesem Ort aus soll an einigen Tagen des Jahres der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang über dem Meer zu sehen sein

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Das ist der berühmte Ort Fontainhas, …

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… gleich einem Adlerhorst …

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… auf einem Felsvorsprung gelegen

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Ein letzter Blick aufs Meer, es geht hinab nach Ponta do Sol und mit dem Bus in die Unterkunft

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Ein schönes Hotel im grünen Inselinneren mit Bergblick …

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… und Zimmern in zünftigen Steinhäusern

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Von der Restaurant-Terrasse geht abends der Blick hinauf zur nächsten Bergtour!

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Durch schroffe und karge Felswände führt diese Tour auf alten Maultierpfaden …

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… zur Hochebene Cha Lagoa. Nicht nur der Rundblick …

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… in alle Himmelsrichtungen …

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… ist die Mühe wert, sondern auch …

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… die reichhaltige „Tierwelt“ …

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… in dieser unwirtlichen Landschaft

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Die letzte Wanderung beginnt, …

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… das grüne Paul-Tal ist durch seinen natürlichen Wasserreichtum …

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… das grünste Tal der Kapverden, …

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… ideal für den Anbau von verschiedenen Gemüsepflanzen, …

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… Bananenstauden, Palmen, …

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… Papayapflanzen, Mangobäume …

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… und natürlich Zuckerrohr !

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Damit gehen 14 Tage im Februar und März 2017 mit eindrucksvollen Bergtouren auf den Atlantik-Inseln von Cabo Verde zu Ende, jetzt bleibt nur noch eine Übernachtung und der Rückflug von Praia über Lissabon nach München

 

April 2017                              Dietrich Eberle

 

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Ergebnisse 64. Vöppstedter Forst Marathon am 19. März 2017

Dieser Vöppstedter Forst war auch gleichzeitig Gunla´s Geburtstagsmarathon!

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Sylke Kuhn finishte an diesem Tag auch ihren 150. Marathon / Ultra!                     Herzlichen Glückwunsch!

Hier sind die Ergebnisse:

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Danke an Marc für die tolle Ausrichtung dieses trotz der Witterungsbedingungen schönen Naturmarathons! Danke auch an alle, die zu Gunla`s Geburtstag mit dabei waren!

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Länderstatistik Marathon / No of Countries completed

                                      12.06.2018

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Interview bei Marko Momentum

Ich traf Marko am 30. Dezember 2016 beim letzten Lauf der 2-Länder-Serie am Rhumedeich in Northeim. Wir unterhielten uns nur kurz, u.a. über meinen 1000. Marathon sowie meine Berg-Aktivitäten. Ein paar Tage später meldete er sich per mail und wir vereinbarten ein Interview. Marko hat dazu einen Beitrag auf seine Webseite gestellt: Interview

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Mein 1000. Marathon in Singapur

Am Donnerstag, dem 1. Dezember war es endlich soweit, der Lufthansa-Streik war einen Tag vorher zuende gegangen und ich konnte um 22 Uhr in Frankfurt den Flieger nach Singapur besteigen.

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Nach 12 h Flug und mit + 7 h war es bei der Ankunft auf dem Changi Airport bereits Freitag, 17 Uhr Ortszeit. Mit der MRT (U-Bahn) fuhr ich dann nur eine Station zur Expo,

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wo in Halle 4 die Startunterlagen ausgegeben wurden.

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Die Teilnehmerliste war alphabetisch geordnet und ich stand zum Glück auch drin.

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Mit Umsteigen braucht man dann noch eine knappe Stunde bis ins Stadtzentrum. Singapur ist als Insel Malaysia an der Südspitze vorgelagert, hat 5,5 Millionen Einwohner und eine Fläche von 718 km², entspricht knapp der Fläche von Hamburg. Nationalsprache ist Malaiisch, weitere Amtssprachen sind Englisch als Verwaltungs- und Handelssprache, der indische Dialekt Tamil und mehrere chinesische Dialekte. 77 % der Einwohner sind Chinesen, 14 % Malaien, 8 % Inder, der Rest andere. Die Temperaturen liegen hier am Äquator das ganze Jahr über bei 30 Grad.

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Ich komme aus der Station Chinatown und bin gleich mittendrin.

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Mein Hotel liegt am Rande von Chinatown …

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… in einer relativ ruhigen Nebenstraße.

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Den Sonnabend brauchte ich dann, um mich von 0 auf 30 Grad zu akklimatisieren und seelisch auf den Marathon vorzubereiten.

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Der Start ist am Sonntag, dem 4. Dezember um 4:30 Uhr früh auf der Orchard Road, der Haupt-Shoppingmeile von Singapur, natürlich bei voller Weihnachtsbeleuchtung. Es gibt mehrere Startblöcke, und ich bin in Block F um 5 Uhr dran.

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Eigentlich brauche ich mich ja nicht einzulaufen bei 26°, ohnehin habe ich einen Muskelfaserriß im linken Oberschenkel, ein Andenken aus Monaco, und ich werde viel gehen müssen.

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In diesem Jahr bekam jeder der ca. 10.000 Marathonteilnehmer mit den Startunterlagen ein grünes Shirt, und die meisten starten damit auch. Weiterhin sind wohl ca. 20.000 Halbmarathonläufer dabei, die in blau laufen. Am Vortag lief auch noch eine Unzahl von 10 km-Läufern.

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Die ersten 2 bis 3 Stunden ist es noch dunkel, wir laufen entlang der Marina Bay mit der hell erleuchteten City im Hintergrund.

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Dann geht es an der Küstenlinie entlang durch den East Coast Park, viele Läufer kommen mir schon wieder entgegen.

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Aber hier sind auch viele andere langsame Läufer unterwegs und ich bin nie alleine.

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Ein wahres Wort, das ich in den letzten 42,195 Jahren immer zu beherzigen versucht habe! Die Sonne brennt jetzt runter bei über 30°, und die letzten km brechen an.

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Ich überquere auf der Anderson Bridge von 1910 den Singapore River und bin auf der Zielgeraden!

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Nur noch wenige Meter ….

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… bis zum Zieleinlauf …

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… an der City Hall …

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… von Singapur.

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Ich habe den 1000. Marathon/Ultra geschafft,  am Sonntag, dem 4. Dezember 2016 um 12:15 Uhr Ortszeit …

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… 42,195 Jahre nach meinem 1. Marathon in Nordholz am 29. September 1974 in 4:28:51, damals zusammen mit meinem alten Schulfreund und 100 MC Mitglied Wolfgang Kahlert, seinen ersten Marathon lief damals auch Horst Preisler, er hatte aber schon einen 100er auf dem Konto. Mein Bruder Manfred war auch dabei, er lief die 11 km in 49:52. Ich habe mir die Ergebnisse nochmal genau angesehen, sonst kenne ich niemanden mehr auf der Liste. Ein bißchen Nostalgie muß aber noch sein, …

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… zwei Wochen später liefen Manfred, Wolfgang und ich dann zusammen den Schwarzwald Marathon in Bräunlingen, damals mit bis zu 2000 Finishern der größte weltweit! Das waren noch Zeiten!

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Ein Streckenfoto habe ich allerdings nur von 1975.

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Hier noch ein Bilderrahmen:

o.l. Schwarzwald 1995  3:45:21,   o.r. Morat-Fribourg Schweiz 1982 17,125 km 1:19:46,      u.l. Berlin 1984 Bestzeit 3:08:24,   u.r. Brocken Harz 4:19:22

 

Mehr alte Fotos sind unter „Biografie“ zu sehen, ist gerade in Bearbeitung.

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Das hat man früher „Auslaufen“ genannt.

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Sofort nach dem Zieleinlauf gab es das Finisher-Shirt, von Schneggi auch gerne „Angäborrschört“ genannt, und die Finisher-Medaille.

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Wie kann man jetzt diese 1000 Marathons und Ultras und die vielen Jahre zusammenfassen, was bleibt davon? Es in Zahlen auszudrücken, ist noch relativ einfach:

767 Marathons und 233 Ultras in 42,195 Jahren, in 37 Ländern und 5 Erdteilen

460 verschiedene Strecken, 164 Läufe im Ausland mit 16 Hauptstädten, alle Bundesländer

Dabei 47.227,99 km in 6008:20:44 h gelaufen, 47,228 km/Lauf, 6:00:30 h/Lauf

1. Marathon 29. September 1974 in Nordholz, gelegen nahe Cuxhaven in 4:28:51 h

Persönliche Bestzeit Marathon am 30. September 1984 in Berlin 3.08:24 h

Marathon 13er Serie 2002 Teichwiesen (Sieger), Marathon 10er Serie 2016 Lago d’Orta

Nördlichster Marathon Tromsö (N), Südlichster Auckland (NZ)

Höchster Mar. Zermatt-Gornergrat 3010 m, Meiste Höhenmeter Graubünden 2682 Hm

Tiefster Marathon Sondershausen 700 m unter der Oberfläche, 400 m unter NN

Tiefster Ultra Dead Sea Jordanien, Ziel auf -400 m

1. Ultra 22. April 2000 Two Oceans Kapstadt 56 km in 5:25:34 h

53 Läufe über mehr als 70 km, davon 15 x 24 h, Persönliche Bestleistung 162,6 km

2 x 100 Meilen, 7 x 100 km, 2 x Transe Gaule, 2 x MUM, 3 x Baltic Run, Horb-Berlin,

Triple Marathon Eelde-Wardenburg, 2007 in einem Jahr 106 M/U gelaufen

Ziel 60 Wettbewerb (60 Zielzeiten in einer Stunde) 13 Abschlüsse

Viel wichtiger ist aber, daß ich dadurch viel von der Welt gesehen habe, viele Menschen getroffen, in viele Länder gereist, nicht nur beim Laufen, auch durch meine Bergreisen in alle Kontinente.

Nachdem ich mich einen Tag ausgeruht hatte, wollte ich mir Singapur noch etwas genauer ansehen. Es gibt tatsächlich auch das grüne Singapur, die Southern Ridges.

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Von der MRT Station Labrador Park fährt Bus 100 zum Hort Park, eine Art „Planten un Blomen“. Hier startet eine mehrere km lange Tour über eine hügelige Waldlandschaft, …

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… als Baumwipfelpfad mit weitem Blicken …

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… auf die Stadt. Über die folgenden Wanderwege erreiche ich den Mount Faber …

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… und fahre mit der Seilbahn zur Insel Sentosa hinüber, grandiose Sicht auf den bedeutenden Hafen von Singapur und …

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… die „moderne Architektur“.

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Auf Sentosa steige ich um zu einer Inselrundfahrt per Seilbahn.

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Im Meer an der „Straße von Malakka“, einer wichtigen Schiffsroute nach China und Japan, liegen zahllose Frachtschiffe vor Anker. Grund: Die Schiffe warten auf Fracht, es gibt eine Überkapazität an Frachtschiffen und zu wenige zu transportierende Güter. Man kann es auch Wirtschaftskrise nennen.

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Sentosa ist ein Naherholungsgebiet mit künstlich aufgeschütteten Stränden, der Sand kommt aus Malaysia und Indonesien.

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Von hier gesehen kann man es glauben, Singapur möchte eine Stadt im Grünen sein!

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Zurück am Mount Faber, setze ich meinen Weg fort und komme nach Vivo City, ein Einkaufszentrum an der Harbour Front.

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Noch einmal ein Blick hinüber nach Sentosa, …

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… am Vormittag eines Wochentages ist noch nicht so viel los, …

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… auch die Stehplätze in der Metro sind um diese Zeit noch frei.

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Am Nachmittag habe ich mir Tiong Bahru vorgenommen, eine Art Szene-Viertel mit Bauten aus den 1930er Jahren, …

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… buddhistischen Tempeln, …

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… und dem authentischen Tiong Bahru Market, ein zweistöckiger Komplex mit …

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… unzähligen Läden im Untergeschoß, oben ebenso viele Hawker, kleine Imbißstuben mit reichhaltigen Angeboten von Hühnchen mit Reis bis Zuckerrohrsaft.

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Wenn man sich an einem Stand mit Essen und Trinken versorgt hat, setzt man sich entspannt an einen freien Tisch und beobachtet das bunte Treiben.

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Am nächsten Morgen mache ich mich auf den Weg nach Downtown, vorbei an hängenden Gärten.

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Sir Thomas Stamford Raffles gilt als Stadtgründer.

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Für ein solches Selbstbildnis ohne Selfiearm hat man selten Gelegenheit!

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Die Cavenagh Bridge ist ein architektonisches Juwel, sie überspannt den Singapore River.

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Die Erbauer haben ihr Firmenschild dauerhaft in die Konstruktion der Hängebrücke eingefügt.

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Die Skulpturen stellen Szenen aus dem Singapur vergangener Tage dar, Händler, Geldverleiher …

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… oder einfach nur badende Kinder. Hier an diesem Anleger steige ich ein zu einer kleinen Bootstour auf dem Singapore River.

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Von der Marina Bay hat man den ultimativen Blick auf das Bankenviertel.

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Gegenüber liegt das Marina Bay Sands, ein dreitürmiger Hotelkomplex aus dem Jahr 2010 mit 2561 Zimmern, in 200 m Höhe überspannt von einer 340 m langen schiffsförmigen Aussichtsplattform mit Freibad, Restaurants und Dachgarten.

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Von dort hat man einen überragenden Rundblick auf die Stadt und das Meer, und das hatte ich mir für den letzten Tag in Singapur vorgenommen.

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Noch ist es hell, im Vordergrund ein in der Marina Bay „schwimmendes“ Fußballfeld.

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Blick über die Gardens by the Bay aufs Meer. Noch interessanter wird es, wenn gegen 19 Uhr die Sonne untergeht …

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… und man langsam auf der Spitze …

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… der Aussichtsplattform …

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… herumgeht und mit …

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… einer Drehung um 180° …

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… die freie Aussicht auf das Meer hat.

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Heute abend muß ich aber zum Changi Airport, Abflug 23:55 Uhr. Mit dem Lift erreiche ich aus dem 55. Stock wieder das Erdgeschoß mit Blick auf die Innenarchitektur …

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… der Hoteltürme. Geld hat scheinbar keine Rolle gespielt, der Bau soll etwa 8 Milliarden …

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… Singapur Dollar gekostet haben, also ungefähr 5 Milliarden Euro. Dagegen ist die Elbphilharmonie in Hamburg mit nur 800 Millionen ja recht preiswert.

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Gegen 21 Uhr erreiche ich mit der MRT den Flughafen und bin morgens 6 Uhr Ortszeit in Frankfurt.

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Vorstandsmitglied und Statistiker Michael Kiene überreichte mir dann beim 1. Heiligabend Marathon in Northeim den Pokal des 100 Marathon Club Deutschland.

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Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich

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999 in Monaco

Am Freitag, dem 18. November flog ich zum 24 h Lauf nach Monaco, der am 19./20.11. im Rahmen eines 8-Tage-Laufes auf einem 1398 m langen Parcours stattfand. Für mich sollte es der 999. Marathon/Ultra und das 36. Land im Country Club Marathon werden.

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Vor dem Start trafen sich die Mitglieder des Country Clubs zum gemeinsamen Foto

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Der Kurs verläuft von einer kleinen Parkanlage auf die Mole …

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… und als Begegnungsstrecke …

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… zurück in den Park …

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… und zum Chapiteau de Fontvieille, einem zeltförmigen Gebäude mit Start und Ziel, Verpflegung und Zeitnahme

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Nach Eingabe der Startnummer kann jederzeit das aktuelle Ergebnis angezeigt werden

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Mit einem Spaziergang am Sonntag in Nizza und dem Rückflug am Montag war meine Mission erfolgreich beendet

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Viele Grüße

Dietrich

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Am Rhein

Am Freitag, dem 23. September 2016 machte ich mich auf den Weg nach Bad Honnef, um bei Wolfgang Gieler den Marathon am Rheinufer zu laufen

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Unterwegs eine Rast

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Jetzt wird’s ernst, ich muß auf die Fähre

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Kurze Zeit später habe ich schon einen schönen Platz gefunden, in Remagen auf dem WoMo Stellplatz

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Um ein bißchen Bewegung zu haben, fahre ich mit dem MTB zum Fähranleger in Kripp

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Hier gibt es auch den „Rheinbiß“

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Wer noch mehr wissen will:

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Die nächste Fähre von Linz ist angekommen

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Abends am Rhein

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Am nächsten Morgen ein bescheidenes Frühstück

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Nach dem Lauf in Bad Honnef habe ich jetzt einen Platz etwas näher am Rheinufer

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Am Sonntag fahre ich mit dem MTB von Remagen in Richtung Süden, ungefähr 13 km vor Koblenz führt diese Eisenbahnbrücke mit Fuß- und Radweg über den Rhein

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Ein Lastkahn fährt stromaufwärts

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M steht hier für die deutsche Landmeile (7.532,5 Meter)

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Blicke auf das Ostufer

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Der Rheinradweg

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Stromkilometer 625, die Kilometrierung beginnt mit km 0 an der Rheinbrücke in Konstanz und endet bei km 1032,8 in Hoek van Holland

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Rheinblick von Remagen

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Am nächsten Tag führte mein Weg mich auch noch zum Süchtelner Höhen Marathon, die Radtour war eine gute Lockerungsübung

Viele Grüße und bis bald

Dietrich

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Gunla 300 M/U

Gunla hat am 18. September 2016 beim Vöppstedter Forst Marathon ihren 300. Marathon/Ultra gefinished!

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Marc schießt das Starterfoto mit v.l.n.r. Sönke, Dietrich, Martin, Gunla und Jens

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Das Wetter zeigt sich bald von der besten Seite …

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… und Gunla läuft locker dem Ziel entgegen

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Marc überreicht Gunla die Urkunde des 100 Marathon Club, einen schönen Pokal und die Urkunde des 61. Vöppstedter Forst Marathons

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Gunla lief ihren ersten Marathon am 22.04.2001 in Hamburg, Nr. 100. folgte am 07.09.2008 in Flensburg, der 200. am 22.12.2013 im Vöppstedter Forst und der 250. am 20.12.2014 ebenfalls hier in Salzgitter Bad. Sie hat bis jetzt 62 Ultras bewältigt, darunter 25 mal die 24 Stunden, den MUM in Tschechien gefinished und mehrfach an Sigrid´s Oster- und Weihnachtsserien in Berlin teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch, bleibe so eine fröhliche Läuferin, und weiterhin viel Spaß bei vielen schönen Marathons und Ultras!

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Obereisenheim, Vorhof zur Hölle …

Höll Marathon am Sonntag, dem 28. August 2016

Elke Bernsdorf und Frank Lomott hatten auf der Seite des 100 Marathon Club eingeladen zum Höll Marathon nach Obereisenheim. Ich habe mich schon sehr früh angemeldet, um einen der begrenzten Startplätze zu bekommen. Am Sonnabend morgen machte ich mich mit dem WoMo auf den Weg in die fränkische Weinbauregion im nördlichen Bayern. Im Ort, direkt am Main, gibt es einen schönen ruhigen Stellplatz.

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Nur ein paar Meter weiter ziehen große Lastkähne vorbei.

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Auch Obereisenheim hat eine Fähre ans Ostufer des Mains, …

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… und einen Ausflugsdampfer.

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Für 70 Cent setze ich mit dem Mountainbike ans andere Ufer über …

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… und sehe die ersten Weintrauben.

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Am nächsten Morgen treffen wir uns vor dem Weingut Schuler zum Höll Marathon. Warum heißt die Weinlage des Ortes Höll?                                                                              Einer Sage zufolge fehlte in einem Weinkeller immer Wein aus den großen Fässern. Der Kellermeister, ein Mönch, legte sich nachts auf die Lauer und erwischte den Teufel beim Wein trinken. Der Teufel wollte flüchten, aber der Mönch klemmte den Schwanz des Leibhaftigen in der Tür ein. Der Teufel versprach dem Mönch alles für die Freilassung, und der Mönch ließ ihn unter der Bedingung frei, daß er von seiner höllischen Hitze einen Teil auf den Weinbergen von Obereisenheim läßt, damit dieser Wein einzigartig wird. Der Teufel hielt sein Wort.                                                                                                                     Eine einfachere Erklärung wäre, daß die Arbeit der Winzer in der herunterbrennenden Sonne heiß ist wie in der Hölle.

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Kurz vor 10 Uhr sind wir Marathonläufer guter Dinge, sollten heute aber feststellen, daß auch unsere Arbeit heiß wie die Hölle wird. Es waren über 33° zu erwarten, Schatten Fehlanzeige!

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Die vielen Weingüter im Ort wissen, was sie am Teufel als Werbepartner haben!

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Wir müssen uns allerdings auch auf die höllischen Steigungen konzentrieren, jede der 6 Runden für die Marathondistanz fordert mit über 160 Höhenmetern ihren teuflischen Tribut!

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Wolfgang Kieselbach und ich sind hier noch relativ locker unterwegs.

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Und da sind sie, diese wunderbaren Trauben, gewachsen mit unfreiwilliger Hilfe des Satans!

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Wo es raufgeht, geht es auch mal runter, aber die nächste Steigung ist schon im Blick.

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Dann folgt eine längere Passage entlang des Waldrandes, …

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… links zum Main hinunter endlose Weinberge, …

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… bis wir dann den Nachbarort Untereisenheim vor uns sehen, im Hintergrund den Kirchturm des Zielortes Obereisenheim.

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Irgendwann haben Läufer und Helfer es gemeinsam geschafft, die „Höll“ zu bezwingen, und im Gasthof  „Zum Kutscher“ in Untereisenheim können wir uns entspannt erholen. Vielen Dank an alle Organisatoren und Teilnehmer für dieses nicht alltägliche Marathonerlebnis!

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Nicht umsonst hatte ich ein Fahrrad dabei, denn ich wollte vom WoMo-Stellplatz aus einen kleinen Teil des Maintalradweges erkunden, einen Tag nach Süden, einen Tag nach Norden. Für den Montag habe ich hier die Route eingetragen.

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Vom Start und Ziel Obereisenheim …

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… folge ich dem Main nach Süden zur Fähre …

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… nach Fahr, die erste Fuhre um 12 Uhr nach der Vormittagspause ist gut ausgebucht, …

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… über Volkach radele ich entspannt auf die „Weininsel“, umschlossen vom Main und dem 1950 bis 1957 auch als „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ erbauten Mainkanal im Osten. Wie der Name Weininsel schon sagt, Weinberge überall, …

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… und natürlich Weinköniginnen!

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Schön ruhig ist es hier, auf dem Main ist nur ein kleines Boot unterwegs, die Schifffahrt läuft über den Mainkanal im Osten.

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Über die Mainkanalbrücke bin ich wieder am Ostufer in Volkach, an der Abzweigung des Kanals (links) vom Fluß (rechts).

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Der Rückweg führt mich entlang einer Allee, …

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… rechts die Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“.

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Weiter rolle ich nach Norden, in der Ferne das Kloster St. Ludwig, …

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… und dann aus nächster Nähe.

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Meine erste Mainradtour nähert sich dem Ende, mit der Fähre setze ich über nach Wipfeld, …

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… noch ein kurzer Blick zurück. Neben vielen Fotos …

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… sind das meine Andenken.

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Die zweite Fahrradtour geht nach Norden, …

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… vorbei an einem interessanten Wasserkraftwerk, …

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… ein Blick nach St. Ludwig …

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… und über den glitzernden Main, …

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… bis ich im Norden meiner Route die Brücke von Bergrheinfeld nach Grafenrheinfeld überquere, …

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… mit weitem Blick in Richtung Schweinfurt.

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An den Weinbergen findet man fast immer Rosenstöcke, sie sehen nicht nur schön aus zwischen den Weinreben, sondern haben einen tieferen Sinn. Sie sind ein Vorwarnsystem für den Befall von Mehltau, weil diese Pilzerkrankung den Rosenstock immer einige Zeit vor den Weinreben befällt, so können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Außerdem finden Nutzinsekten Unterschlupf in den Rosen.

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Der Rückweg führt mich wieder südwärts, …

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… und auch aus Fahr kam eine Weinkönigin!

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Ich nehme wieder dieses preiswerte Wasserfahrzeug, …

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… der Name steht dran!

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Auf dem letzten Teilstück gibt es in Untereisenheim ein Baukunstwerk zu besichtigen. Der berühmte österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser, geboren als Friedrich Stowasser, hat nicht nur den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen und eine öffentliche Toilette in Neuseeland geschaffen, sondern auch dieses „Weinparadies“ im fränkischen Weinbaugebiet gestaltet. Von der Marathonstrecke im Hintergrund war es uns in jeder Runde eine Richtschnur.

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Ja, die Weinbauern hier sind auch Obstbauern, Äpfel …

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… und Birnen werden zu Obstbränden verarbeitet!

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Und hier bin ich am Ziel meiner Erkundungsfahrt entlang des Mains, …

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… ein Lastschiff zieht vorbei, und ich bereite mich und mein WoMo …

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… auf die Rückfahrt vor, noch heute geht es nach Norden mit einem Zwischenstopp in …

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… Lautenthal im Harz, und am Mittwoch ist mein Heimatort Hittfeld erreicht!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich

 

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Lago d’Orta 10 Maratone in 10 Giorni …

… des Club Super Marathon Italia vom 6. – 15. August 2016 mit Start und Ziel am Lido de Gozzano

Wie bin ich zu 10 Marathons am Lago d’Orta gekommen?                                                    Ganz einfach, Gunla hatte vom 100 Marathon Club Sverige eine Einladungsmail des Club Super Marathon Italia bekommen, die sie mir weitergeleitet hat.

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Ich nahm Kontakt mit Paolo Francesco Gino auf, dem Präsidenten des italienischen Clubs, und meldete mich nach einiger Bedenkzeit wild entschlossen für die 10 Marathons an. Hier ein Panorama des Lago d’Orta, fotografiert vom kleinen Ort Alzo. (Hinweis: Die meisten Bilder können durch anklicken vergrößert werden)

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Am Donnerstag, 4. August, machte ich mich auf die ca. 1111 km lange Reise in die Region Piemont im Nordwesten Italiens. Zunächst gab es einen Übernachtungsstopp in Memmingen.

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Der nächste Tag führte mich dann auf der Route über Lindau nach Österreich, in die Schweiz und über Liechtenstein weiter durch den San-Bernardino-Tunnel. Ab und zu gönnte ich mir eine Pause.

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Am Freitag Nachmittag hatte ich Gozzano erreicht, genauer gesagt, Lido de Gozzano, den Ortsteil am Südstrand des Lago d’Orta, hier ist Start und Ziel der Marathons.

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Einige italienische Laufkollegen hatten ihre WoMo’s schon geparkt, in dieser relativ ruhigen Sackgasse, mit reichlich Parkplätzen für die Badegäste.

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Mein Mountainbike habe ich auch dabei, erstens ist es schön leicht beim ‚runternehmen (gut für meinen Rücken) und für das Gelände sowieso optimal.

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So, und hier weiß man gleich, was Sache ist! Allerdings könnte man auch an allen 10 Tagen je 2 Marathons laufen, dazu später mehr!

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Auf der Karte ist ein Wanderweg von 10,55 km Länge eingezeichnet, der gleichzeitig unsere Marathonstrecke ist. Man läuft zweimal am ruhigeren Westufer nach Ronco, wo die Straße endet, und wieder zurück.

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Am Sonnabend, dem 6. August um 8 Uhr ist es soweit, Startaufstellung zum 1. Marathon. Auch Hartmann Stampfer aus Südtirol war mit seinem Campmobil hier, und wer ihn kennt, weiß, daß er jede Marathonstrecke nur einmal läuft!

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Hier haben wir den ersten Marathon am Lago d’Orta erfolgreich beendet, auf dem Zielfoto zusammen mit Paolo, dem Präsidenten des Club Supermarathon Italia.

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Am nächsten Tag betätigte er sich dann als Fotograf.

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Danke Hartmann für das persönliche Startfoto!

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Gleich wird der zweite Marathon gestartet, …

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… nach knapp 200 m laufen wir an diesen Schildern vorbei, …

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… immer schön den Pfeilen nach, …

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… und gleich kommt dieser nicht so geschmeidige Trail mit grobkörnigen Kieselsteinen.

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Nach 5 km auf unbefestigten Wegen und einigen Straßenabschnitten können wir uns das erste mal erfrischen, bei ständig 25….30° während der ganzen Serie braucht man das auch!

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Sivabalan Pandian aus Indien hat mindestens 5 Marathons eingeplant und nimmt schon mal Kontakt zu den Mitläuferinnen auf. Nach ca. 6 km erreicht man Pella, hoch über dem Ort liegt die Kirche Madonna del Sasso auf dem Felsen.

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Aber wir laufen am See entlang mit einem herrlichen Blick auf die Isola di San Giulio.

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Nach 10,55 km ist Ronco erreicht, und wie das Schild uns sagen will, ist hier mit der Straße finito!

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Nach der Aussicht auf die Bergketten im Norden folgen wir der Wendeschleife ‚runter und wieder ‚rauf.

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In Pella kann ich mich endlich mal selbst ohne die typische Selfiehaltung fotografieren. Außerdem erkenne ich meinen Verfolger aus Indien!

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Wer’s nicht glaubt, hier ist der heutige Wetterbericht:

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Wenn ein Läufer wie ich dann so gegen 15:30 Uhr ins Ziel kommt, ist am Strand einiges los, das Wetter ist super, das Wasser ist sauber und angenehm kühl, und ganz Italien hat noch Ferien!

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Presidente Paolo stoppt persönlich die Zielzeit und gibt das Zeichen für „Bravissimo“!

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Und dann muß auch ich unbedingt ins Wasser des Lago d’Orta eintauchen!

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Aber unweigerlich folgt immer wieder ein neuer Marathontag mit der Startaufstellung am Strand und Paolos Startkommando.

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Schon nach kurzer Zeit auf der Strecke erreichen die Marathonis dieses wunderschöne einladende Restaurant, …

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… ja, wie man sieht, schon nach 3 km!

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Aber erst abends darf ich hier her, wenn die Pflicht mit den Laufschuhen erledigt ist, dann kommt die Kür, mit dem Mountainbike direkt an den See, …

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… so daß man fast ins Wasser fällt.

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Eine Überraschung erlebe ich am Dienstagmorgen: Joachim und Sara Kortyka waren beim Gondo Event in der Schweiz und sind mal kurz an den Lago d’Orta gekommen, um den einen oder anderen „Mara“ mitzulaufen.

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Uups, da habe ich beim Selfie total aus Versehen Joachim einfach weggelassen! Aber so schlecht ist das Foto gar nicht geworden. Na gut, mach ich noch ein Foto, diesmal mit ihm!

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Da kommen sie mir auf der Piste schon entgegen.

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An der 10 km Verpflegung ist auch was los, ein Laufkollege grüßt, zwei stärken sich und die junge Dame macht gleich noch Dehnungsübungen!

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Hier laufe ich schon dem Ziel des 4. Tages entgegen.

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Und so ruhig liegt der See am Mittwoch morgen vor uns Läufern, als könnte er kein Wässerchen trüben:

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Wenn wir uns alle nicht auf den Marathon konzentrieren müßten, könnten wir uns die schönen Blumen in Ruhe ansehen.

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Dafür ist der Verpflegungstisch bei km 5 wieder reichlich gedeckt, …

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… nur die Bananen müssen noch nach EU-Norm gebogen werden!

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Preisfrage: Wann wurde dieses Foto aufgenommen?

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Heute, am Donnerstag, dem 11.08. nehme ich mir Zeit zum fotografieren. Diese schönen alten Häuser stehen kurz vor km 5.

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Dann geht’s Richtung Pella an der Promenade entlang, und viele Marathonis begegnen mir wie auf dem Silbertablett, viele von ihnen haben alle 10 Marathons gefinished, oder sogar mehr …

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Vittorio Cerqueni hat die letzten 6 km in Angriff genommen.

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Andere machen sich’s da bequemer:

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Das ist Gianna Caselli, auch bei km 36.

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Jetzt liegt Pella vor mir, und es geht Schlag auf Schlag, ….

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… mir begegnen Antonio Leopardi, …

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… Massimo Faleo, …

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… Juri Chizzini, …

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… Werner Kroer vom 100 Marathon Club Österreich, …

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… natürlich sind auch anonyme Läufer dabei, …

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… dann die Nr. 7, Paolo Fastigari, …

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… und der alte Kämpe Antonio Niego, der auch zu den WoMo-Campern in der Via alla Colonia gehört!

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Auch ich nähere mich jetzt in meiner zweiten Runde dem Zentrum von Pella und treffe …

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… Vito de Francesco, dahinter Francesco Capecci, …

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… Anna Giulia Cazzaniga, …

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… den aufmerksamen Kampfrichter an der Hafenrunde, …

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… Chantal und Pascal Comte aus Frankreich, die sich an einer der Wasserstellen auf der Strecke erfrischen, …

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… Rossella Verzelletti bei km 34.

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Direkt am Wasser gibt es auch einen Campingplatz, und ein Stück weiter einen WoMo-Stellplatz.

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080IMG_3717Und hier kommt die Nr. 1, Ferdinando Gambelli, …

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… gefolgt von Marcello Arena, …

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… und Fabio Bitini.

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Vito Piero Ancora kenne ich noch von der 13er Serie an den Teichwiesen im Dezember 2002, er steht in der 100 MC Rangliste nur kurz hinter mir.

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Michael Bruns aus Bad Dürkheim kennt natürlich auch den 12 h Salinenlauf, besonders die berühmte erste Austragung 2012.

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Hier auf der Straße nach Ronco treffe ich auch Giuseppe Angelini, …

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… Cohen Eliav aus Israel, …

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… die Nr. 71, Domenico Favia, …

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… die dynamische Paola Riolfi, …

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… und Luisa Betti von den Bergamo Stars, sie bekommt ganz klar …

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… die Haltungsnote 1 von mir!

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Die Nr. 51 ist Rosa Lettieri, und davor Maria Rita Zanaboni.

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Da ist schon Annette Bruns aus Bad Dürkheim, die zusammen mit Michael auch im letzten Jahr die Serie gefinished hat.

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Bisher habe ich immer von 10 Marathons in 10 Tagen gesprochen, diese beiden haben das locker getoppt, jeden Tag 2 Marathons, das sind nach Adam Riese zusammen 20! Die Nr. 22, Thomas Shanahan vom 100 Marathon Club Ireland und die Nr. 10, Daniele Alimonti sind jeden Tag um 8 Uhr und um 14 Uhr gestartet, wenn ich also auf dem Weg zum Ziel war, kamen sie mir schon wieder entgegen. Meine allergrößte Hochachtung!

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Auch Titina Bakken aus Norwegen hat mehr als 10 Marathons geschafft, wurde aber durch Verletzung etwas gebremst.

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Die Galerie der Läufer ist noch nicht zu Ende, hier kommen noch Patrizio Palama, …

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… Marina Mocellin, …

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… und Giuseppina Romanazzi, zusammen mit Alessandro Minerva.                                     Die beiden sind total routiniert darin, …

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… sofort die richtige Haltung für ein Fotoshooting einzunehmen! Auch eine glatte 1!

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An der letzten Steigung habe ich endlich die 2. Verpflegung bei km 10 erreicht.

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Die Wespen werden zur Ablenkung mit ein paar Resten Wassermelone abgespeist.

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Hier wird übrigens auch deutsches Birra ausgeschenkt!

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Kurz vor der Wende kommt mir Sivabalan Pandian aus Indien entgegen.

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Hier habe ich die Schleife schon umrundet, …

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… und da kommt Carla Gavazzeni, …

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… kurz danach Aldo Maranzina, …

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… Tom Foley, auch vom 100 MC Irland, …

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… und diese beiden Kämpfer, Nr. 9 Rocco Riccardi M75 und Gianfranco Toschi, …

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… Paolo Zanta, …

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… Luigi Fanelli, …

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… und Francesco Piccinelli.

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An der Kontrollstelle war inzwischen Ablösung, …

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… und ich versuche erfolgreich, die Hitze mit einem Eis zu bekämpfen.

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Ich bin im Ziel des 6. Tages mit Werner Kroer aus Österreich, Vito Piero Ancora und Maurizio Muggianu, er ist in Deutschland geboren, seine Eltern kamen schon in den 60er Jahren als Gastarbeiter.

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Ja, so sieht der Strand am Nachmittag aus!

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Und noch ein Foto mit Annette und Michael Bruns und Werner Kroer.

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Am 7. Tag wollte ich dann auch mal mein 100 MC Trikot auftragen. Ein ärmelloses Laufshirt ist zwar gut bei Hitze, aber ein T-Shirt schützt besser vor Sonnenbrand.

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Datum 12.08. 207

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Nach dem Bad im See habe ich mein schönes neues Laufshirt angezogen.

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Hier sind wir am Start zum 8. Marathon am 13. August, noch ist es angenehm kühl.

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Zieleinlauf vor dem unvergleichlichen Panorama des Lago d’Orta.

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Jetzt merkt natürlich jeder, daß ich einen Sprung zum 9. Tag gemacht habe, der Club Super Marathon Italia hat sich bei den Medaillen was besonderes ausgedacht:

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Abendstimmung vor dem 10. Marathon

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Es kann losgehen, die Stimmung ist heute natürlich sehr fröhlich und entspannt!

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Zum letzten mal komme ich am Verpflegungspunkt bei 5 km vorbei

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Nach Lauf Nr. 10 gibt es gleich die große Siegerehrung am Strand, jeder 10er Finisher wird geehrt und „interviewt“, …

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… bekommt einen Pokal, …

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… und alle stellen sich zum Gruppenfoto auf

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Annette im T-Shirt des 3. Salinenlaufes von Bad Dürkheim hat einen Pokal in Damenausführung erhalten, man kann allerdings nicht daraus trinken!

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Das Medaillenrad ist auch endlich vollständig!

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Thomas Shanahan hat Nr. 20 gefinished und wird von seiner Schwester beglückwünscht.

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Präsident Paolo bei der Siegerehrung mit den 20er Finishern Thomas und Daniele, …

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… sie bekommen natürlich ganz besondere Pokale, Herzlichen Glückwunsch!

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So ein Schlußfoto muß sein, v.l.n.r. mit Paolo und den Wohnmobilisten Maurizio und Antonio auf der Via alla Colonia!

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Abends war dann noch die Abschlußfeier mit Essen im Restaurant am Lido de Gozzano, …

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… und am Dienstag machte ich mich wieder auf den Weg nach Deutschland.

Herzlichen Dank an den Club Super Marathon Italia und besonders an seinen Präsidenten Paolo Francesco Gino für die perfekte Organisation und an alle Teilnehmer für die Super-Stimmung und Athmosphäre bei diesen 10 Tagen am Lago d’Orta!

Hier noch ein link zum Club Supermarathon Italien: www.clubsupermarathon.it/maratone/3193-lago-d-orta-10-maratone-in-10-giorni.html

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!                                     Hittfeld, 24. August 2016

Dietrich

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