400 mal überall

Schon lange Zeit macht es mir Spaß, immer wieder neue Strecken bei Marathons und Ultras kennenzulernen, und jetzt am 25. Januar habe ich tatsächlich meine 400. verschiedene Marathon- und Ultra- Distanz geschafft, auf dem schönen Waldkurs bei Claudia Cavaleiro über die Süchtelner Höhen!

Streckenfoto 400. V. S.

                                                                Ein Blick auf die Strecke

Eigentlich ergibt sich das Strecken-Sammeln ganz von selbst, wenn man durch das Laufen Deutschland, Europa und die Welt kennen lernen will. 2008 schickte mir Michael Weber mein erstes Ziel 60 Zertifikat, die Zeiten hatte er zu meiner Überraschung aus  Affenzahns Lauflisten im Internet herausgefischt, es waren tatsächlich 60 verschiedene Strecken, mit 60 auf die Minute genau hintereinander liegenden Zielzeiten. Vom Hotel in Viersen-Dornbusch fahren Gunla und ich nach Viersen-Süchteln, Claudia hat schon alles vorbereitet, obwohl sie gestern Abend gerade erst mit dem Flieger von einer Dienstreise aus Rußland zurückgekommen ist. Der Kurs besteht aus einer 6,4 km-Runde auf Waldwegen, die 6 mal zu durchlaufen ist, plus ein Pendelstück von 4 km am Ende. An Start und Ziel gibt es Claudias vorbildliche Verpflegung, und Oma macht Striche als Rundenzählerin. Es ist hier wesentlich wärmer als bei uns im hohen Norden, und so fällt uns die abwechslungsreiche Strecke nicht allzu schwer. Als „Reha“-Läufer bin ich noch nicht der allerschnellste, und so hängt Gunla mich zum Schluß noch ab, um eine passende „Hahn-Weber-Zeit“ (was ist das?  www.marathonziel60.de) zu erreichen.

Zieleinlauf 400. Verschiedene Strecke

                                                                      400 geschafft!

Eine wirkliche Überraschung erlebe ich beim Zieleinlauf, Claudia überreicht mir einen Pokal für die Nr. 400! Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, Vielen Dank!

Pokal 400. Verschiedene Strecke

                                                              Ja, tatsächlich ein Pokal!

Wir stärken uns noch für die Rückfahrt und nach über 400 km und 16 Grad Temperaturunterschied sind wir bei -12 Grad wieder zu Hause.

Stellvertretend für alle anderen Laufkurse in 35 Ländern und 5 Erdteilen hier zum Schluß noch ein optischer Rückblick mit ein paar Streckenfotos in loser Reihenfolge:

 

                                                     Auf den Strecken der Welt

 

1998 Chinesische Mauer

                                                                     Chinesische Mauer

 

Blankenese_2011-10-18_15-44-05

                                                                         Blankenese

 

2005 Bergwerk Merkers

                                                                     Bergwerk Merkers

 

2002 Kaltenkirchen

                                                                            Kaltenkirchen

 

2005 Bremerhaven

                                                                          Bremerhaven

 

Eberle_Kiel-Kanal_2011

                                                                         Kiel Holtenau

 

1999 Honolulu

                                                                              Honolulu

 

2006 Bad Hersfeld 50km Fuldahöhenlauf

                                                                        Bad Hersfeld

 

2005 Schwarzwaldmarathon

                                                                       Bräunlingen

 

2005 Harzquerung

                                                                       Harzquerung

 

2005 Ratzeburg-Schwarzenbek

                                                              Ratzeburg – Schwarzenbek

 

2006 Miami

                                                                             Miami 

 

2007 Dubai

                                                                            Dubai

 

Eberle_Lohne_2009

                                                                             Lohne

 

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                                                                            Hamburg

 

2007 Moravian Ultra Marathon

                                                        Moravian Ultra Marathon MUM

 

2009 Bottwartal

                                                                        Bottwartal

 

2010 Trollhättan2

                                                                      Trollhättan 24 h

 

Eberle_Kandel_2013_1                                                                           Kandel

 

Auf der 400. V. S.

                                                                    Süchtelner Höhen

 

2008 Sinai

                                                                                 Sinai

 

2008 Rügen

                                                                             Rügen

 

2008 Chicago

                                                                               Chicago

 

Eberle_Horb-Berlin_2011

                                                                        Horb – Berlin

 

2007 Transe Gaule, Monts sur Guesnes

                                                    Monts sur Guesnes    Transe Gaule

 

2013 Vöppstedter Forst

                                                                    Vöppstedter Forst

 

Unbekannter Ort

                                                                     Röntgenultra 2005

 

Pirmasens 2008

                                                                            Pirmasens       

                                                                       Tschüß, bis bald!

28.01.2014    Dietrich Eberle

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Honolulu – Marathon am 08. Dezember 2013, Reise Hawaii 30.11. – 17.12.2013 mit San Francisco, Hawaii Big Island, Oahu und Maui

Das erste mal war ich 1999 auf den Hawaii – Inseln, natürlich auch mit Honolulu – Marathon. Damals war ich auch auf Kauai, dafür jetzt auf Maui. 

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Aber der Reihe nach: Am 30. ging um 9 Uhr mein LH-Flug zunächst nach Frankfurt, dann mit United Airlines weiter ………

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……….. über Grönland nach San Francisco, Ankunft gegen 15 Uhr Ortszeit.

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Hier war ich bereits 1994 mit Gunla einen Tag zum Start unserer 4-wöchigen USA-Südwesttour. Diesmal hatte unsere Sportreisegruppe 2 Tage zur Verfügung, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zwischen Bay und Pazifik zu erkunden.

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Ich begann abends mit Chinatown, da gibt es z.B. Chef Hungs Restaurant im Untergeschoss, hier war ich fast der einzige Nicht-Chinese, deshalb muss das Essen ja authentisch gewesen sein, gut war es auf jeden Fall.

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Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, warm bei strahlend blauem Himmel, und natürlich muss man ein Stück über die berühmte Golden Gate Bridge, das Tor zur San Francisco Bay, gegangen sein. Diese kühne Brückenkonstruktion wurde 1937 in Betrieb genommen, Chief Engineer war Joseph Strauss.

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Die Kabel bestehen aus 27572 einzelnen Drähten und bilden den Gesamtdurchmesser von 92,4 cm. Dann folgt Fishermans Wharf, die sich mit den Pieren 1 – 47 über etliche Kilometer erstreckt, hier fährt sogar eine echte Straßenbahn und es gibt …..

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………. natürlich viele Geschäfte und Restaurants, Gaukler und Marktschreier, aber das beste sind die „Imbiss“-Stände mit frischen Scampi, Krabben, Fischsuppen, Hummern, Fish’n Chips …………

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Ein Publikumsmagnet ist auch die große Seelöwenkolonie am Pier 39. Der San Francisco Maritime National Historical Park beherbergt historische Segel- und Dampfschiffe.

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Gleichzeitig wichtigstes Transportmittel und Attraktion ist die berühmte Cable Car. Auf 3 Linien (Tagesticket 14 Dollar) fahren museumsreife Wagen, die mit 4 ständig über Seilrollen mit 15,3 km/h laufenden  Endlos-Stahlkabeln unterhalb der Straßenoberfläche angetrieben werden und scheinbar mühelos die extremen Steigungen der Stadt überwinden.

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Mit einer Klemmvorrichtung über einen Hebelarm hängt der Fahrer, „Gripman“ genannt, den Wagen ans Seil. An den Haltestellen wird die Klemme gelöst und die Bahn über Bremsen zum Stehen gebracht. Am Ende der Strecke wird das Cable Car auf einer Drehscheibe in die Gegenrichtung gedreht. Die sehenswerte Antriebstechnik, 4 Gleichstrommotoren 500 V, 380 kW (517 PS) mit riesigen Speichenrädern, befindet sich zentral im Maschinenhaus an der Kreuzung zweier Linien und ist gleichzeitig ein Museum.

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Und dann gibt es natürlich noch die Lombard Street. Nur ein kurzes, sehr steiles Stück dieser Ost-West-Verbindung ist eine stark gewundene, blumengesäumte Einbahn-Serpentinenstraße, die ständig von einer, ähnlich dem Cable-Car-Kabel, nie endenden Autokolonne befahren wird. Wir haben’s 1994 auch gemacht!   

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Am 02.12. dann der Flug nach Hawaii Big Island, Kailua Kona, der wohl bekannteste Touristenort hier, entsprechend sind die Preise, aber man kann es aushalten auf Hawaii, bei Temperaturen zwischen 27 und über 30 Grad! Hier ist auch jedes Jahr Start und Ziel des Hawaii-Triathlons am Pazifik unweit unseres Hotels Kona Seaside. Was kann man auf der größten und jüngsten Hawaii-Insel unternehmen, entstanden wie alle anderen durch aus dem Mehresgrund gewachsene Vulkane? Man findet nicht nur Riesenfarne in einem nicht mehr aktiven Krater, sondern kann auf Big Island auch noch ………

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…………. aktive Vulkantätigkeit im Volcano National Park erleben, besonders bei einem Flug mit dem Hubschrauber von Hilo, dem größten Ort der Insel, über die teilweise rotglühenden Lavafelder an der Südostküste.

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Vor einigen Jahren sind hier noch Lavaströme in den Pazifik geflossen. 

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Einen Mietwagen braucht man unbedingt, um z.B. die Nordhälfte der Insel zu umrunden mit einsamen wilden Buchten, Stränden mit Meeresschildkröten, weidenden Maultieren auf sattem Grün oder dem Geburtsort des letzten Königs von Hawaii, Kamehameha III.

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Ich habe mich für einen Jeep entschieden, das Original, die Autos übernimmt man direkt am Flughafen.

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Die Südhälfte bietet Ka Lae, South Point, den südlichsten Punkt der USA, eine einsame, flache, unwegsame Küstenlandschaft, die wenigen Bäume lassen unschwer die Hauptwindrichtung erkennen.

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Die Gestalt des Eilandes wird stark geprägt durch die beiden über 4000 m aufragenden Vulkane. Es lohnt sich, auf dem Mauna Kea den Sonnenuntergang zu erleben, nach einer Fahrt zum Teil noch über Schotterpisten von Meereshöhe 0 auf 4205 m ! Deswegen ist bei wenig über 0 Grad Bergkleidung nicht verkehrt.

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Gegen 18 Uhr versinkt die Sonne im Meer und taucht die Berglandschaft in ein unwirkliches rötliches Licht.

Natürlich gibt es auch Badestrände mit weißem Sand, das Wasser hat um 27 Grad. Ich kann den Hapuna Beach State Park empfehlen, oder einen kleinen Strand nur 4 km südlich vom Hotel. Dann am 06. Dezember ist es Zeit, mit Hawaiian Airlines die ca. 250 km Luftlinie nach Oahu zu wechseln,

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genau gesagt nach Honolulu, Waikiki, mit einem der berühmtesten Strände überhaupt.

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Mein Zimmer liegt im 19. Stockwerk des Ohana Waikiki West Hotels, es ist richtig was los hier, ohne daß es hektisch wirkt, in der Hauptstadt der Hawaii-Inseln.

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Ich glaube, die ca. 25000 Marathonläufer fallen hier nicht großartig auf. Auf Oahu Leben über 800.000 Menschen, mehr als 80% der gesamten Hawaii-Bevölkerung. Wir holen gleich die Startunterlagen ab. Am nächsten Tag dann eine Inselrundfahrt mit dem Bus, Stop an Chinamans Hat, ………

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………………. am legendären Surferstrand Waimea Beach,

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an einer Dole-Ananasplantage, zwischendurch frische Scampi mit Knoblauch, das ist meine Vorbereitung auf den Honolulumarathon. Die Landschaft ist durch vulkanische Formationen geprägt, die vollständig von der Vegetation eingenommen wurden.

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Am nächsten Tag ist das Wecken für 3 Uhr programmiert, denn der Start des auch schon legendären Honolulu-Marathons ist um 5 Uhr auf dem Ala Moana Boulevard, und wir wollen uns rechtzeitig vom Hotel zu Fuß auf den Weg machen für eine günstige Startposition.

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Das gelingt auch, der Start ist pünktlich und ich mache mich ausschließlich gehend, anders geht es augenblicklich nicht, auf meinen Weg. So lange es noch dunkel ist, kann keine Sonne herunterbrennen, aber irgendwann ist sie da und sorgt für über 30 Grad.

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Das Schöne ist für mich, daß ich auch gehend nie alleine bin, es sind immer genug Japaner und der Rest der Welt dabei, ich werde besonders von Amerikanern auf mein 100er Trikot angesprochen, und wie immer glauben viele, es wäre mein 100. Marathon. Dafür sieht das Trikot aber nun wirklich schon zu gebraucht aus! Ich vermeide zu sagen, wieviele ich wirklich habe, außer ich werde direkt gefragt. Es ist schon mühsam, zu walken, und die Sonne knallt herunter. Unterwegs bieten junge Japanerinnen „High Touch for free“ an, was aber nur sowas wie „Umsonst Abklatschen“ bedeutet. Die Stimmung ist entspannt, denn alle wissen, daß sie in die Wertung kommen werden, auch nach den offiziellen 9 h, denn der Veranstalter wartet auch auf den Letzten, was 14 h dauern kann!

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Ein echter Fortschritt gegenüber „berühmten“ deutschen Veranstaltern, in Berlin werden Läufer nach 5 ½ h von der Polizei von der Strecke genommen, wenn sie sich nicht dagegen wehren, wie zuletzt Gunla, die dann ja schließlich noch in die Wertung kam! Das Ziel, den  Kapiolani Park, erreicht man nach Überwindung des Diamond Head, eines kleinen Vulkanhügels.

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Nach 7:21:16 h bin ich als 16741. auf der Zielinie, hinter Kazuaki Hishino und vor Jim Murphy. Zum Vergleich 1999, siehe Foto in meiner Biografie, 3:53:58 h als 1484. hinter Kara Goodwin und vor Kageo Hiramine.

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Am nächsten Tag bekommt man hier auch Urkunde und Ergebnisliste. Dann bleibt einem ja auch noch der Strand von Waikiki, natürlich umrahmt von hohen und noch teureren Hotels, aber egal, hier muss man mal gewesen sein!

Am 10. Dezember ist wieder eine andere Insel dran, der Flieger bringt uns nach Kahului auf Maui, im Anflug tief unten die Nachbarinsel Molokai …….. 

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……… und dann der Norden von Maui.

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Mit dem Jeep quere ich dann gleich die Insel nach Lahaina (das bedeutet „Gnadenlose Sonne“) an der Südwestküste, nördlich dieses sehenswerten, alten ehemaligen Walfängerortes liegt unser Royal Lahaina Resort, direkt am wunderbaren langen Sandstrand. Immer im Blick sind hier die Nachbarinseln Lanai und Molokai. Maui ist in großen Teilen noch sehr einsam und ursprünglich, das sieht man schon im Anflug, dazu muss man aber auch mit dem Auto die Umrundung der Nord- und der Südhälfte in Angriff nehmen.

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Auf der Nordhälfte lohnt es sich, mal einen kleinen Trail an die wilde Felsküste zu gehen.

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Ganz im Norden ist die Straße teils einspurig, Pech, wenn in den Serpentinen jemand entgegenkommt. Offiziell darf man hier mit Mietwagen nicht fahren… Was der Sonnenuntergang auf Big Island ist, das ist hier der Sonnenaufgang auf dem Haleakala Crater, 3054 m. Ja, was heißt das? Ich muss um 2:30 h aufstehen, um 3:30 h losfahren, um nach einer spannenden Serpentinenfahrt in der Dunkelheit auf dem Gipfelparkplatz anzukommen, bevor er von den Rangern wegen Überfüllung geschlossen wird.

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Der Sonnenaufgang ist an diesem Tag um 6:46 h, und vom ersten roten Schimmer bis zum Aufstieg des roten Glutballes dauert es gefühlt doch ziemlich lange.

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Die Temperatur ist hier wenig über 0 Grad. Die Abfahrt bei Tageslicht öffnet den Blick über die ganze Insel, und ich beschließe, die Südhälfte im Uhrzeigersinn an der Küste zu umrunden. Auf der Nordseite geht es in Serpentinen nur hoch und runter durch urwaldartige Landschaft mit wenig Ozeanblick. An der Ostspitze liegt Hana mit einem Flugplatz auf der einzigen ebenen Fläche direkt am Pazifik. Im Ort will ich endlich frühstücken, gar nicht so einfach, der Ort besteht nur aus ein paar verstreuten Häusern. An einem einfachen Kiosk mit einem total freundlichen jungen Typen bekomme ich nach Wunsch Eier mit Speck und eine Cola.

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Die weitere Route verläuft jetzt zum Teil direkt am Meer, dann hoch oben in die Felsen gehauen in engen Serpentinen auf einer ebenfalls für Mietwagen nicht zugelassenen Straße, aber das ist der schönste Teil mit wahnsinnigen Ausblicken auf den Ozean und die Lavafelder und die einzigartig einsame Landschaft im Süden der Insel.

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An einem mobilen, etwas alternativen Verkaufsstand trinke ich einen Kaffee, Infrastruktur nach unserem Maßstab darf man nicht erwarten, vermisst man aber auch nicht. Ich erreiche wieder den Abzweig zum  Haleakala Highway 378, ich habe die Runde also beendet. Die Rückfahrt zum Hotel entlang der Südwestküste verläuft direkt mit Blick auf den Ozean und die Nachbarinseln. Was fehlt noch? Den alten Walfängerort Lahaina, schönster Ort der Insel mit buntem Straßenleben, kann man zu Fuß erkunden, mit den vielen Läden und Restaurants in alten Original-Holzhäusern an der Front Street.

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In kleinen urigen Restaurants kann man praktisch direkt am Pazifik sitzen, wenn nur die gnadenlose Sonne nicht wäre….. Im Zentrum ein großer schattiger Platz mit riesigen miteinander verwachsenen mangrovenähnlichen Bäumen und die nach dem letzten König von Hawaii benannte Schule.

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Ich buche für den Folgetag noch eine Whalewatching Tour bei der recht großartig klingenden Pacific Whale Foundation. Das Schiff fährt für 2 h ein gutes Stück weg von der Küste und man sieht wirklich, wie diese riesigen Säugetiere sich spielerisch an der Wasseroberfläche tummeln.

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Wenn gerade keine Wale zu sehen sind, dann wenigstens die Nachbarinsel Lanai.

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Ich durfte nur nicht versuchen, zu fotografieren, dann hätte ich nämlich keine Wale gesehen. Am Abend ist dann der Rückflug über San Francisco und New York nach Frankfurt und schließlich nach Hamburg mit Ankunft am 15.12. geplant. Aber unverhofft kommt oft. In New York war Schneesturm, wir flogen nur bis San Francisco, buchten auf Direktflug nach Frankfurt am 16.12. um und blieben noch 2 Nächte in San Francisco.

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Wieder war das Wetter sehr schön, und es bot sich eine Schiffstour auf die legendäre und vermeintlich ausbruchsichere Gefängnisinsel Alcatraz an, hier saßen die berühmtesten Verbrecher der USA, unter anderem Al Capone, den man damals nur wegen Steuerhinterziehung dingfest machen konnte.

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Die Tour war sehr interessant mit einem Audio-gestützten Rundgang durch das Gefängnis. Es gelang insgesamt 5 Insassen, zu fliehen, berühmt der Ausbruch von 1962, der mit Clint Eastwood verfilmt wurde. Es waren die Bankräuber Lee Morris und die Brüder Clarence und John Anglin.

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Sie vergrößerten Lüftungsöffnungen in den Betonwänden ihrer Zellen mit Werkzeugen aus Stahlbesteck, gelangten über einen Schacht aufs Dach und flüchteten mit einem Floß, u.a. aus Regenmänteln gebaut. Die Flucht wurde erst 9 h später entdeckt, weil sie die Wärter mit selbstgebastelten Attrappen ihrer Köpfe in ihren Betten getäuscht hatten. Die 3 Flüchtigen wurden nie gefunden, nur Reste des Flosses auf einer nahen Insel. Offiziell sind sie ertrunken oder von Haien gefressen worden, keiner weiß es, Gerüchte sagen, sie sind nach Südamerika geflüchtet….. Über die anderen 2 Ausbrecher findet man nirgends Angaben. Alcatraz wurde 1963 geschlossen. Zeit hatte ich außer für einen immer wieder lohnenden Bummel entlang Fishermans Wharf auch noch für Ziele außerhalb des Tourismus, z.B. durch Nob Hill, den Vornehmen Hügel, einen der höchsten Punkte der Stadt. Am 16. dann der Rückflug mit Ankunft zu Hause am 17. Dezember. Am nächsten Tag durfte ich mit 11-Stunden-Jetlag gleich wieder ins Büro. 

Dietrich Eberle             28.12.2013

 

 

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Trekking auf Madeira, Inseldurchquerung 07. – 14.November 2013

Wieder einmal muß ich richtig früh aufstehen, um rechtzeitig am Hamburger Flughafen zu sein, schon kurz nach 6 Uhr startet der Condor-Flieger zur Blumeninsel Madeira, es geht über Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und den Atlantik, bis die Maschine nördlich der Kanaren auf dem nur  ungefähr 50 km messenden Eiland aufsetzt, die Start- und Landebahnen erscheinen fast wie ins Meer hineingebaut.

26FotoDer Flughafen Funchal liegt außerhalb des Inselhauptortes und ist eine Oase der Ruhe im Vergleich zum Airport Heraklion auf Kreta, der kürzlich mein Zielort in Griechenland war.

27imageEs folgt der Transfer zum schönen Hotel an der Südküste der Insel. Das Haus thront förmlich über der Steilküste und bietet wunderbaren Meerblick hoch oben vom Zimmer,

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28imagePanorama-Terrasse und eine Badebucht, die über eine Treppe und eine Leiter ins Meer zu erreichen ist. Das nutze ich gleich nach der Ankunft zu einem Bad im Atlantik. Später ist dann das Treffen der Teilnehmer beim Abendessen, die Begrüßung durch die Reiseleiter Eduardo, förmlich ein „Original“, und Oskar, mit Besprechung der Inselwanderungen.

1. Tag: Die Madeira-Durchquerung beginnt an der Ostspitze der Insel nach kurzer Busanfahrt bis Canical. Die letzten Vulkanausbrüche fanden hier vor 5600 Jahren statt. Ein toller Auftakt auf einem alten Verbindungsweg zunächst entlang von Wasserrinnen

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3imagedurch kleinste Orte, überall Bananenstauden und Blumen am Weg, dann an der Nordostküste zum Fischerdorf Porto da Cruz am Fuße des „Adlerfelsens“.

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5imageEs sind Steigungen und Gefälle von mehreren hundert Höhenmetern zu überwinden, der Weg ist manchmal abenteuerlich, bis zu 400 m fällt das Gelände steil zum Ozean ab, gesäumt von endemischen Pflanzen und mit herrlichen Tiefblicken auf den Atlantik.

6imageAm Tagesziel laden die Felsschwimmbecken zum Baden ein, und das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Dann kurze Fahrt nach Santana zum Hotel O Colmo, wo wir für zwei Nächte untergebracht sind.

2. Tag: Die zweite Etappe der Madeira-Durchquerung beginnt bei Faja da Nogueira, einer der wasserreichsten Zonen der Insel. Das ist an diesem Tag – es hat hier oben in den vergangenen Tagen ausreichend geregnet – nicht zu übersehen und zu fühlen.

7FotoEntlang des Pfades haben wir von oben ständig eine Bewässerung aus dem Bergurwald. Auf einem historischen Verbindungsweg geht es entlang eines alten Wasserkanals und durch mehrere Tunnel zum imposanten Wasserfall der Caldeirao Verde.

8imageEntlang der Wege Hortensien, Ginster, Thymian, Wacholder, Farne und Moose und unzählige Arten von Bäumen und Sträuchern wie aus einer längst vergangen geglaubten Zeit.

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3. Tag: Heute geht es auf den höchsten Berg Madeiras, den Pico Ruivo, 1861 m.  Wir sind auf dem Gipfel in dicken Wolken bei leichtem Regen und haben keinerlei Sicht, aber das tut der guten Laune keinen Abbruch.

30imageWeiter gehts zum Pico do Arriero, 1811 m, und bei besser werdenden Bedingungen, wir befinden uns jetzt schon auf der Südhälfte der Insel, öffnet sich der Blick in den gewaltigen, sonnenbeschienenen Talkessel des Nonnentales, Curral das Freiras.

13imageNach dem  Abstieg machen wir bei herrlichem Sonnenschein Rast  in einem Café unten im Ort.

32imageDann folgt nur noch ein ca. 400m – Aufstieg zum Luxushotel Eira do Serrado an steiler Wand hoch über dem Tal, beim Abendessen sieht man auf die Lichter des Ortes tief unten.

4. Tag: Im Curral das Freiras beginnt dieser wunderbar sonnige Tag mit dem Aufstieg durch Edelkastanienwälder zum Aussichtsberg Pico Grande, 1657 m.

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14FotoDer höchste Punkt kann nur mit etwas Kletterei  auf den riesigen Felsblock erreicht werden, der den Gipfel bildet. Es öffnet sich eine herrliche Rundumsicht über die Insel. Die Gipfelrast ist an diesem schönen Ort entsprechend ausgiebig. Auf einem fantastischen Panoramapfad erreicht die ca. 20köpfige Gruppe dann das Berghotel Encumeada, das in die Natur dieser Gebirgslandschaft eingebettet ist.

5.Tag: Nach einer Busfahrt zur Südküste und in einem anderen Tal hinauf zur Hochebene Paul da Serra führt eine kurze Wanderung auf den Pico Ruivo do Paul, 1640 m.

35imageDann beginnt der Hauptteil des heutigen Tages. Es geht zunächst entlang einer breiten Levada,  – das sind die teils sehr alten Kanäle aus Stein, die  das kostbare lebenswichtige Wasser aus den feuchten Gebirgsregionen über weite Strecken, entlang von Felswänden und oft durch kilometerlange Tunnel, in die Dörfer und zu den Feldern führen –  und dann steigen wir unwegsam durch Baumheidewald steil hinab,

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22imagenach einer Rast an einem alten Forsthaus geht es wieder entlang der lebensspendenden Wasserkanäle zum Tagesziel, den „Fünfundzwanzig Quellen“, ein beeindruckender Felskessel mit zahllosen hinabrinnenden Wasserläufen!

18imageVon Rabacal fahren wir dann an die Nordküste nach Porto Moniz, wo wieder Felsschwimmbecken warten, es ist frisch, starker Wind und Bewölkung, aber das kann mich nicht davon abhalten, nach dem Bezug des Hotelzimmers mich im Wasser des Atlantiks zu erfrischen. Abends gibt es im Restaurant natürlich Fisch und eine schöne Flasche Wein.

6. Tag: Die Levada Ribeira da Janela führt in die Lorbeerwälder Madeiras. Neun Tunnel sind zu durchqueren.

37imageIm längsten Tunnel gibt es etwa auf der Hälfte eine Gratisdusche, da hilft nur Regenzeug, wenn man nicht den Rest des Tages naß herumlaufen möchte. 

39imageDurch die absolute Stille der Bergurwälder, vorbei an mächtigen Baumfarnen steigen wir der Hochfläche von Galhano entgegen.

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Mit einem satten Aufstieg geht es zunächst auf einem steilen Pfad mit Felsstufen und  dann auf einem gewundenen Forstweg hinauf ins offene Gelände zur Straße, wo die Kleinbusse warten zur Rückfahrt auf der aussichtsreichen Küstenstraße über Seixal und Sao Vicente wieder zum Hotel in Canico de Baixo an der Südküste, wo alle wieder diese fantastische Aussicht auf die Weite des Atlantiks genießen können. Nach dem Abendessen gibt es Lifemusik und gute Stimmung.

42imageAm letzten Tag hatte man noch Zeit bis zum Nachmittag, dann der Transfer zum Airport und Rückflug nach Deutschland.

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44imageVom Hamburger Flughafen habe ich wieder ein persönliches Taxi mit Chauffeurin Gunla am Cockpit des Ford Focus.

Dietrich Eberle,  25.12.2013

 

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Was macht ein Läufer, wenn er mal nicht läuft…………….? …………..Ja, Trekking auf Kreta, 29.09.-06.10.2013 ! ………..

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………….denn Kreta ist immerhin eine der sonnigsten Inseln Griechenlands mit einer großartigen und vielseitigen Landschaft aus Bergen, Schluchten, Stränden, Steilküsten und natürlich dem alles umgebenden Meer. 2005  hatte ich schon zwei Wochen Inselhopping per Mountainbike auf den Kykladen gewagt, einer kleinen Inselgruppe nördlich von Kreta im Ägäischen Meer, darunter Naxos, Paros, Amorgos und das berühmte, aus einem explodierten Vulkan entstandene Santorin. Hier auf Kreta mußten sich nun die Sohlen meiner Bergschuhe bewähren, 6 Tage auf dem europäischen Weitwanderweg E4 entlang der Südküste von West nach Ost, Afrika ist nur ganze 300 km entfernt. Es geht von Quartier zu Quartier mit Übernachtungen in kleinen Gasthäusern und Hotels. Aber erstmal muß ich mit dem Flieger nach Kreta, Start um 6 Uhr in Hamburg, Landung in Heraklion um 10:30 h Ortszeit (+1h).

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Über den Inseln des Ägäischen Meeres

Die Gruppe von 8 Teilnehmern trifft sich am chronisch überfüllten Flughafen, dann der Transfer bei ca. 30 Grad C. in das Dorf Paleochora, auf einer Halbinsel an der Südwestküste gelegen, mit einem Stein- und einem Sandstrand, und wie ich feststelle, hat das Wasser des Libyschen Meeres etwa 25 Grad C.

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Paleochora an der Südküste

Am 1. Tag geht es nach dem Frühstück um ca. 9 Uhr vom Hotel los mit einer Panoramawanderung entlang der  Küste zum kleinen Ort  Sougia. Es gibt einige Auf- und Abstiege zu bewältigen, immer etwa 100 m über dem von türkis bis blau schimmernden Wasser  des Meeres, vorbei an Johannisbrotbäumen, durch Macchia, Wacholder und Oleander. Nach der Mittagspause mit Bad im Meer führt der Pfad schließlich über Serpentinen zu einem Hochplateau. Wir erreichen Sougia gegen 16 Uhr, man hat genug Zeit zum relaxen, bis zum Abendessen in einer kleinen Taverne, mit Blick aufs Meer.

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2. Tag: Aufstieg zur Omalos-Hochebene, 1200 m, über zwei Canyons. Zunächst führt der Trail in die Irini-Schlucht, weiter unten noch Platanen, es riecht nach Kräutern, streckenweise im trockenen Bachbett verläuft der Trail, die Schlucht wird schmaler mit steil aufragenden Felswänden. Wir erreichen die Einmündung des engen Figou-Tals. Im 18. Jahrhundert soll dieser Canyon vom griechischen Freiheitshelden Daskalogiannis und seinen Gefolgsleuten bei einem Aufstand lange Zeit gegen die Übermacht der türkischen Besatzer verteidigt worden sein. Schließlich wurde er 1770 gefangengenommen, als er durch die Zusage des Paschas von Chania zu Friedensverhandlungen in einen Hinterhalt gelockt wurde. Am 17.06.1771 wurde er in Heraklion öffentlich gehäutet. In Griechenland ist er seither unsterblich geworden, überall sind Straßen nach ihm benannt und auch der Flughafen von Chania. Wir erreichen aber ungehindert über den Ausgang der Schlucht die Hochebene. Nach dem Aufstieg von insgesamt 1100 m hat man einen weiten Blick über das Omalos-Plateau, und im gleichnamigen Ort liegt das Hotel Neos Omalos. Abends konnte in der Käserei gegenüber Schafskäse probiert werden.

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In der Irini-Schlucht

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Hier reift der Schafskäse

3. Tag: Aufstieg zum Gingilos, 2080 m, also im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Inselwanderung. Die Einheimischen nennen den Aussichtsgipfel „Wächter der Samaria-Schlucht“. Startpunkt ist Xyloskalo, 1250 m, am Eingang zur Schlucht. Schon beim Aufstieg mit steinigen Serpentinen bieten sich spektakuläre Blicke über das ausgedehnte Plateau, in die Samaria-Schlucht und auf die umliegende Bergwelt. Die letzten paarhundert Meter zum Gipfel folgt man dem felsigen Westgrat. Zum Hauptgipfel ist noch leichte Kletterei nötig. Jetzt hat man nach 1000 m Aufstieg einen sensationellen Blick auf die Nord- und Südküste Kretas und die von Bergen eingebettete Omalos-Hochebene!

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Aufstieg

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Blick auf die Nordküste

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Über die Felsen zum Gipfel

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Die Omalos-Hochebene

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Abstieg mit Blick auf die Südküste

4.Tag: Die Wanderung durch die Samaria-Schlucht im Nationalpark in den Weißen Bergen Westkretas ist das nächste Highlight. Dieser berühmte Canyon wird täglich ab 7 Uhr von mehreren hundert Touristen heimgesucht. Man geht den meisten aus dem Weg, indem man erst gegen 11:30 Uhr aufbricht. So ist man am Anfang fast alleine in einer der längsten Schluchten Europas mit einer Länge von dreizehn Kilometern. Irgendwann holt man allerdings einen Teil der Bustouristen ein, die das Ziel, den kleinen Hafenort Agia Roumeli, mit Fähren am späten Nachmittag verlassen müssen. Die Samaria-Schlucht führt aus über 1200 Metern Höhe fast von der Mitte der Insel bis zum Libyschen Meer. Sie wird gesäumt von bis zu 600 Meter hohen senkrechten Felswänden, die an der sogenannten „Eisernen Pforte“ einen engen Durchlass von nur wenigen Metern Breite bilden. Während der Befreiungskämpfe der Griechen gegen die osmanische Herrschaft im 19. Jahrhundert war auch diese Schlucht von großer strategischer Bedeutung: Sie diente Rebellen als Versteck und Stützpunkt und konnte trotz mehrfacher Versuche nie eingenommen werden.

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Einstieg in die Samaria-Schlucht

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Muli-Gegenverkehr

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Die engste Stelle der Schlucht

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5. Tag: Vielleicht den schönsten Küstenabschnitt auf dem kretischen Weitwanderweg E4 gibt es in Richtung Loutro, mit großartigen Ausblicken auf das tief unten schimmernde Meer. Der Pfad führt anfangs durch schattigen Pinienwald, und dann wartet das versteckte Naturschwimmbad von Marmara auf die Wanderer, mit einer Felsencafeteria und herrlicher Aussicht. Nach einem kühlen Bad an der Felsenküste mit Steinstrand führt der Trail schattenlos nahe der Brandung zum Etappenziel, das auch nur über eine Fähre erreichbar ist. Dann wieder relaxen und Abendessen am Hafen.

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Blick vom Felsencafe

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Strandurlauber

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Das Etappenziel Loutro

6.Tag: Heute zum Abschluß ist die Aradena-Schlucht eines der Ziele. Noch einmal geht es vom Quartier aus los, mit einem kräftigen Anstieg führt der Weg zum Bergdorf Anopolis. Hier wird die Mühe mit herrlichen Ausblicken über den Start- und Zielort Loutro belohnt. In Anopolis kaufe ich in einem kleinen Laden mit Bäckerei Honig und Olivenöl als Mitbringsel für zu hause und Teigtaschen mit Ziegenkäse als Wegzehrung, denn schon bald geht es weiter über das Anopolis-Plateau in den tief eingeschnittenen Aradena-Canyon mit seinen senkrecht aufragenden und von Oleander bewachsenen Felsmauern. Nach Überwindung der hohen und steilen Stufen an den Wänden der Schlucht verlassen wir sie nach Osten über ein Seitental und gelangen auf eine Hochebene, dann über den Ort Livaniana zurück nach Loutro. Nach einer erfrischenden Dusche folgt um 18:15 Uhr die kurze Schiffstour mit der Fähre nach Chora Sfakion zum letzten Abendessen, direkt am Hafen. Anschließend der Rücktransfer nach Heraklion, wo wir erst gegen 23 Uhr im zentral gelegenen Hotel eintreffen.

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Morgenstimmung beim Aufstieg

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Loutro jetzt von ganz oben

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Über die Aradena-Schlucht führt eine abenteuerliche Brücke

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Felsenpfad in steiler Höhe

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Und wieder Loutro

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Die Ziege auf dem heißen Blechdach

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Am nächsten Tag nach dem Frühstück muß ich dann Abschied von Kreta nehmen. Mit dem Taxi zum Flieger, verspäteter Abflug gegen 13 Uhr vom überlasteten Flughafen, Landung in Hamburg gegen 15 Uhr, schön, daß mich Gunla abholt!

Die nächste Trekkingtour wartet schon, die Madeira-Durchquerung im November!

Dietrich Eberle      15.10.2013

Veröffentlicht unter Bergsteigen | Kommentare deaktiviert für Was macht ein Läufer, wenn er mal nicht läuft…………….? …………..Ja, Trekking auf Kreta, 29.09.-06.10.2013 ! ………..

24 Stunden – Lauf in Rüningen am 24. / 25.08.2013

Dieser 24er war für mich eine weitere Gelegenheit, ohne Zeitdruck meinen augenblicklichen Leistungsstand zu überprüfen. Austragungsort war die Bezirkssportanlage Rüningen bei Braunschweig. Hier war ein genau 1 km langer Kurs auf der Grasfläche, einem Grandplatz-Areal und der Tartanbahn abgesteckt.

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Startaufstellung…..

Bei schönem warmem Wetter mit glücklicherweise kühlendem Wind starteten 375 Teilnehmer nicht nur als Einzelläufer, sondern auch in Mannschafts- und Familienwertungen.

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….mit einem 100 MC Läufer

Ich konnte auch die Laufkollegen Horst Preisler, Schneggi, Asphalthopser und Werner Britz mitsamt  2 Enkelkindern begrüßen. Start war pünktlich am Sonnabend um 15 Uhr,

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Zuerst geht es…….

so wie auch die ganze Veranstaltung reibungslos und entspannt ablief, bei Lifemusik, mit der Läufer-Verpflegung an Start und Ziel, und auch mit Würstchen- und Getränkestand.

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……über Gras….

In der Nacht war zunächst weniger los auf der 1000m-Runde, aber ab 1 Uhr gab es bis 4 Uhr eine Sonderwertung, wer 15 km in diesem Zeitraum schaffte, bekam ein grünes Moonlightrunner-T-Shirt.

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….und nach der staubigen Grandstrecke auf die neue Tartanbahn….

Danach war die Strecke dann aber wirklich ziemlich ausgestorben. Ich habe mich nur ungefähr eine halbe Stunde ins Auto gelegt, dann ging es weiter. Am Sonntagmorgen um 9 Uhr gab es gegen Wertmarke ein Frühstück in der Stadiongaststätte. Ich beschränkte mich auf  zwei belegte Brötchen, die ich mit auf die Strecke nahm.

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……zu Start und Ziel…..

Auf dem Fußballplatz, den wir umrundeten, fanden außerdem Spiele der Altherren-  sowie der Damenliga mit Unterhaltungswert statt. Um 15 Uhr war dann das große Finale mit der Beendigung einer vollen letzten Runde jedes Läufers bzw. jeder Mannschaft.

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….mit der gnadenlosen Anzeige des aktuellen Standes!

Gut war auch, daß fast im Anschluß die Siegerehrung stattfand. Ich hatte das Glück, mit meinen 126 km den 3. Platz in der Seniorenwertung M60 und älter zu erreichen, mit Urkunde und Pokal.

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Siegerehrung M60 Senioren

Bereits am Dienstag waren alle Ergebnisse mit Gesamt- und Einzellisten im internet. Wichtig für mich als Sammler des Ziel 60 Wettbewerbes von Michael Weber ist auch das Rundenprotokoll, damit ich eine der vielen Zwischenzeiten verwenden kann. Nach dem Duschen gings dann nach hause, und schon war wieder ein komplettes Wochenende erledigt, und mein 199. Ultra und meine 398. unterschiedliche Laufstrecke.

Dietrich Eberle.       27.08.2013

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50 km Auensee Leipzig am 17.08.2013

An diesem Wochenende blieb mir als „Lauf-Reha-Patient“  nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel eines 50ers zu beißen. Aufgrund der großzügigen Sollzeit  machte ich mich also auf den weiten Weg nach Leipzig,  Adresse: An der Elster 35, wo Organisator Andre Dreilich mit Start und Ziel August-Bebel-Kampfbahn wieder seinen 100er und den kleinen 50er Bruder veranstaltet.

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Hier geht’s auf die Wendepunktstrecke………

Er hatte mit den Hochwasserfolgen zu kämpfen, die nicht nur die Elbe, sondern auch die Saale und eben die Weiße Elster betroffen haben. Der Auensee-Wald war über ein Sperrwerk geflutet worden, um den Hochwasserpegel abzusenken, und ein Teil der Strecke war deshalb durch Hochwasserschäden nicht laufbar. Also wurden die dadurch fehlenden Meter durch eine kurze Wendepunkt-Passage ersetzt.

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……und das ist sie.

Ich kam nach einigen Staus am Freitag erst gegen 20 Uhr an der Sportanlage an. Mein Campmobil konnte ich auf dem nahegelegenen großen Parkplatz abstellen. Wichtig war jetzt erstmal, die Nachmeldung mit dem Ende der Nudelparty zu koordinieren. Beides, die Startnummer  – trotz der späten Nachmeldung noch mit aufgedrucktem Vornamen (!) –  und die Portion Nudeln Bolognese, hat noch geklappt, dank der gut gelaunten Helfer.  Die Nacht war relativ kurz, denn Start ist schon um 6 Uhr auf der Stadion-Laufbahn.

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Der Auensee

Nach Meldeliste waren ca. 180 Ultraläufer auf den beiden Distanzen am Start, mit 16 Grad C war es jetzt schon relativ warm. Mit der ersten 10 km Runde ging auch schon die Sonne auf und man ahnte die späteren Temperaturen. Die Strecke verläuft vom und zum Sportplatz ca. 3 km auf Asphalt, dann weiter auf festen Wald- und Parkwegen,

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Die Brücke zum Ziel…..

zunächst über eine Brücke  und entlang des Deiches,  dann folgt die Pendelstrecke im Wald,

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…..und noch eine Brücke

weiter über Brücken und durch Wald,  schließlich um den Auensee herum und  wieder zurück ins Stadion.

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Auf dem Rückweg

Die Verpflegungen stehen in kurzen Abständen. Ich konnte immerhin die ersten 3 Runden durchlaufen, anschließend gab es Walking-Runden, und die schnellen 100er und 50er Läufer traf man deshalb jetzt immer öfter, aber ich war insgesamt mit meinen Fortschritten zufrieden.

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1oo km Siegerin Natalia auf der Strecke…….

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……..und ein Kampfrichter

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Das Stauwehr und links ein kürzlich geflutetes und jetzt gesperrtes Waldstück

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Auch die angekündigte Hitze hielt sich noch im erträglichen Rahmen, und am Ende war ich einer von insgesamt 138 Finishern.

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Ja, beim Walken kann man besser fotografieren……

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Nicht zu vergessen: Unser Sportkamerad Ecki Steuck vom 100 Marathon –Club lief auf der 50er Strecke seinen 500. Marathon / Ultra!! Herzlichen Glückwunsch, Ecki!!  Der Veranstalter hatte das auch schon vor dem Start angekündigt. Im Ziel gab es die offizielle Zielverpflegung, aber auch Bratwurst- und Kuchenstände.

 

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……und Zieleinlauf !!

Die Urkunde wurde schon kurz nach dem Zieleinlauf ausgedruckt, und nach dem Duschen und einem Becher Kaffee konnte ich mich auf jetzt freien Autobahnen auf den Heimweg machen. Die gesamte Organisation von Andre Dreilich mit allen Helfern war von der Anmeldung über die Verpflegung  und Zeitnahme bis zu den Urkunden und Ergebnislisten vorbildlich, Vielen Dank!! Und vielleicht gehen irgendwann bei mir die 100 auch mal wieder!

Dietrich Eberle.       19.08.2013

Veröffentlicht unter Laufberichte | Kommentare deaktiviert für 50 km Auensee Leipzig am 17.08.2013

Marathon am 11.08.2013 bei Marc Fischer am Salzgittersee

Ja!!

Marc hatte kurzfristig eine Ausschreibung veröffentlicht (link auf seine Seite beim 100 MC unter Serienveranstaltungen) und Gunla und ich meldeten sofort. Für mich war es die Chance, nach meinem letzten Marathon am 24. April in Linz und der anschließenden Zwangspause endlich wieder dabei zu sein! Allein dafür schon ganz herzlichen Dank an Marc! Wir fuhren also am frühen Sonntag Morgen die A7 in Richtung Süden und waren rechtzeitig vor 9 h am Ufer des Salzgittersees. Der Organisator traf auch gerade ein, und  Martin Träder war nicht ganz überraschend ebenfalls mit am Start.

Hier die Teilnehmer:

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Marc und Martin

 

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Gunla

 

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…………..und ich

Routiniert baute Marc die Verpflegungsstation auf, und wir gingen den einen km zum Start der ersten verkürzten Runde, wir müssen also einmal 4,4 km und dann nur noch siebenmal 5,4 km laufen.

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Letzte Startvorbereitungen……….

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…………und los

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Ein erster Blick auf den See

Das Wetter war angenehm, nicht zu warm, wechselnd bewölkt mit etwas Wind. Das Feld zog sich schnell zu Einer-Gruppen auseinander, und ich bekam nur Martin und Marc einmal zu sehen.

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Ja, wir laufen im Uhrzeigersinn um den See!

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Diese Hinweise helfen uns nicht unbedingt weiter

Im Laufe des Tages waren dann viele Spaziergänger und einzelne Jogger unterwegs. Auf dem See wird auch gesegelt, geschwommen, getaucht, Wasserski und Tretboot gefahren, es gibt einen Strand, Piratenspielplatz, Schwimmbad und Cafés.

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Strandpromenade „Schwanensee“

Gunla, Vielen Dank, daß du mich zu meinem Wiedereinstieg begleitet hast und für deine schönen Fotos, ohne die mein Bericht nicht viel zu bieten hätte!

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Ach ja, Windsurfen hatte ich vergessen:

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Irgendwann während des Marathons dachte ich, jetzt müßte Gunla mal vor mir auftauchen, aber den Gefallen tat sie mir bis zum Schluß nicht! Ich unterstelle ihr Absicht.

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Währenddessen war sie stramm unterwegs…………..

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……und hatte eine passende Mitläuferin gefunden!

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Die lange Gerade, hier werden Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 2 m/sec. erreicht.

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Der Rückweg zur Verpflegung

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Wind war genug da

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Diese zugewachsene Brücke war dann auch kein Hindernis mehr

Einerseits war es nicht so schwer, wie ich befürchtet hatte, aber ich war schon ganz schön langsam, egal, Hauptsache geschafft.

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Alle 5,5 km gab es eine Verpflegungsstation! Außerdem gab es noch Beeren:

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Bei Marc bekommt man immer die berühmte Sofort-Urkunde mit Salzgittersee-Motiv, von ihm persönlich kreiert:

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Gunla hat eine bekommen………..

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……….und ich auch!

Zum Schluß bedanke ich mich nochmal ganz besonders bei Marc dafür, daß er mir hier einen so schönen Einsteiger – Marathon möglich gemacht hat.

Die sonnige Rückfahrt war problemlos mit kurzen Staupassagen, wir waren so rechtzeitig zu Hause, daß wir den Abend noch auf der  Terrasse genießen konnten.

Viele Grüße an alle!!

Dietrich Eberle.       13.08.2013

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Donau Marathon in Linz am 21.04.2013

Ja, an diesem Tag war nicht nur in Hamburg Marathon, sondern unter anderem auch in Leipzig, Antwerpen, Spreewald, Darß, Weiltal, Enschede und…..Linz!

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Nachdem ich am Vortage den Dreiburgenland-Marathon in Thurmansbang bereits zum 3. mal nach 2006 und 2007 durchlaufen hatte, brauchte ich mit der Bahn nur eine Stunde von Passau Richtung Osten fahren und schon war ich in der Landeshauptstadt von Oberösterreich. Hier war ich schon oft auf Dienstreise unterwegs und kenne mich deshalb einigermaßen aus. Rund um den Hauptplatz mit der Pestsäule befindet sich die Altstadt nahe der Donau.

Der Start war um 9:30 Uhr auf der Voest-Donau-Autobahnbrücke, gemeinsam auf getrennten Fahrspuren für die ca. 1000 Marathonstarter plus Marathon-4er-Staffeln sowie eine erheblich höhere Zahl Halbmarathonläufer. Wie man überall beobachten kann, geht der Trend weg vom Marathon zum Halben, aber das ist eben auch nur die Hälfte und damit für uns quasi garnichts. Wie zufällig gestern im web gesehen, gibt es z.B. dieses Jahr in Saarbrücken nur noch den Halbmarathon.

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Für das Wetter hatte es gute Prognosen gegeben, und es wurden dann bei blauem Himmel über 20°

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Die Massen beginnen sich zu versammeln……

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…und Rundfunk und Fernsehen sind auch dabei

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Kurz vor dem Start erscheinen dann auch…….

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………die Kenianer, um den Sieg ………

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….unter sich auszumachen

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Auch ich habe mich dem Laufwetter angepaßt, nachdem es gestern im Bayerischen Wald noch ziemlich frisch war

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Pumuckl und seine Begleiter waren auch dabei, der bekannte Barfußläufer ist hier aber nicht mit auf dem Foto

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Der Start mit den Marathon-Läufern links und …………

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…. mit den Halbmarathon-Läufern ……..

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…..auf der rechten Spur

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Hinten die Innenstadt und davor die Eisenbahnbrücke

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Die Strecke besteht aus einer verschachtelten großen Runde, und nachdem die 21er sich verabschiedet haben, geht es auch ins Grüne

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Schließlich das Ziel auf dem Hauptplatz in der Altstadt, links die Pestsäule, die an die Opfer der Pest im Mittelalter erinnern soll.

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Meine ziemlich zutreffende Laufzeit sieht man schon auf der Digitaluhr

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Nach dem Zielfoto kann man weitergehen zur Verpflegungszone exclusiv ……..

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…..für die Marathonläufer

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Es gab auch hier eine Medaille und ein T-Shirt

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Auf dem Weg zur Gepäckausgabe und zum Duschen führt der Weg entlang der Donau, auf der „Unteren Donaulände“

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Hier ist es schon etwas grüner als zuhause….

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….und es blüht auch schon was

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Der Rückweg zum Bahnhof führt mich noch einmal am Linzer Dom vorbei, und….

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um 16:18 Uhr bekomme ich die geplante Zugverbindung mit dem ICE Richtung Hamburg,

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so daß ich nach einiger Verspätung gegen 0:30 Uhr Hamburg-Harburg erreiche und mit der Taxe um 1 Uhr zu hause bin.

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Piesberg Ultra Marathon in Osnabrück am 06.04.2013

Wenigstens war die Strecke leicht zu finden:

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Der PUM ging über 54,8 km, 1793 Hm und 3102 Treppenstufen!

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Der Piesberg ist 188 m ü. NN, und oben findet man eigentlich nur……….

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…………..Treppen………….

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……….und noch mehr Treppen………

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2 Osterserien und meine Nr. 777 am Berumerfehnkanal

Sigrids Osterserie begann dieses Jahr am Karfreitag, dem 29. März wieder im Volkspark Prenzlauer Berg, dieses Naherholungsgebiet ist entstanden aus Trümmerschutt des 2. Weltkrieges. Aufgrund des Neuschnees wurde nicht die verschärfte Form des „Brockens in Berlin“ gelaufen, sondern 20x die untere Runde von ca. 2,12 km.

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Sigrid in ihrem typischen Kampfrichteranzug…………….

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…………..spricht vor dem Start zu ihrem Volk

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Zu dem Kurs gehört eine Wendeschleife kurz vor dem Ziel.

Ich hatte mich schon vorher entschieden, 2 Läufe in Berlin und 2 bei den Osterfriesen zu laufen. Der 3. Lauf der friesischen Osterserie am Berumerfehnkanal war dann auch mein 777. M/U. Hier war ein Kurs von knapp 7 km 6x entlang des Kanals als Wendepunktstrecke zurückzulegen, plus einer Auftaktrunde.

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Wolfgang kommt aus der Tiefe des Raumes………….

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……und warum freue ich mich so???   weil………?………

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……… ja, ich habe ihn enttarnt…….es ist der berühmte  Yogi  HeRo  Singh, seine Wirkungsstätte hat er aufgrund seiner grenzenlosen Mobilität auf ganz Europa ausgedehnt!

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Verpflegung am Wendepunkt

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Das war dann meine Nr. 777 auf einer für mich neuen und schönen Strecke in Ostfriesland im Ort Norden (nomen est omen)

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Der Schlußlauf in Aurich bestand aus 8 Runden von ca. 5,2 km plus Auftaktrunde. Das Wetter war heute endlich mal sonnig bei einigen Grad über 0, teils frischer Wind.

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Das waren so ziemlich die einzigen Zuschauer, wem das zu wenig ist, der sollte dann doch in Berlin laufen, gegen eine geringe Zusatzgebühr…

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Diese Sportkollegen wollten anonym bleiben, deshalb nur soviel: W.W. und A.A. bei der Siegerehrung in der  Turnhalle der Waldschule

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Es wurden nicht nur die Sieger und Gesamtsieger der Serie geehrt, sondern jeder erhielt auch eine Medaille.

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