Am Himmelfahrtstag, dem 26. Mai 2022, hatte ich die Gelegenheit, meine 570. verschiedene Marathon/Ultrastrecke zu finishen, denn Gerd hatte in Wallenhorst seine Garage in einen Marathon-Stützpunkt umfunktioniert! Rahmenstart von 7-9 Uhr, und der frühe Vogel fängt den Wurm!
Gunla und ich waren am frühen Morgen von Hittfeld gestartet und gegen 6:30 Uhr bei Gerd angekommen. Noch mal kurz die Mütze zurechtrücken, und auch Melanie, Thorsten, Gerd und Volkmar sind bereit für den Start.
Hausherrin Anette hat mit Gerd alles perfekt vorbereitet, und ich kann nach mehr als 10 Jahren wieder Kurt begrüßen! Wir liefen damals oft bei Carsten in Lilienthal, er hat seine „längere Laufpause“ jetzt beendet
Starterfoto der Frühaufsteher mit Uwe in der Mitte, er hat mit Gerd zusammen den Lauf organisiert und sich EDV-mäßig um Ausschreibung, Teilnehmermeldungen, Urkunden und Ergebnislisten gekümmert. Er mußte sich heute verletzungsbedingt mit einer Runde begnügen und markierte die Strecke zusätzlich mit den berühmten „Ingo-Schulze-Pfeilen“ (schwarz auf rotem Grund). Uhren bereit, …
… und los, 10 Runden von etwas über 4,2 km warten auf uns!
Anette hat für reichlich Verpflegung und Getränke gesorgt, die Marathonis können kommen!
Nicola von den Ultrafriesen ist inzwischen auch startbereit, …
… ebenso wie Bennie, Irina und Torsten
Warnung! Paparazzi Gunla ist auf der Strecke, ihr entgeht nichts, und ich habe heute ausnahmsweise die Lizenz zum Klauen ihrer Fotos
Karsten und Andreas R. nehmen hier rasant die Kurve von der Großen Straße zu Start und Ziel in Brunings Kamp, …
… und Andreas P. kommt kurz danach
Die Strecke führt zunächst durch Wallenhorst, hier sehen wir Torsten, …
… Liane, …
… Nicola …
… und die Altmeister Kurt und Johann!
Dann geht’s links ab in den Wald mit den späteren Siegern Eva und Benedikt, in der Mitte Günter
Man tut was man kann, ich komme auch mit großen Schritten voran, (reimt sich sogar)!
Da ist Karsten schon wieder, und jetzt geht es Schlag auf Schlag, …
… mit Melanie, …
… dem alten Kämpfer Volkmar …
… und Bennie aus Holland, der heute wieder den Sonderpreis für den fröhlichsten Läufer bekommt!
Hier haben wir wieder Andreas R., …
… und Gunla hält weiter die Kamera bereit …
… für Organisator Gerd und Irina, …
… Marion, Jochen …
… und Wolfgang
Thorsten versuchte vergeblich, sich zu verstecken, …
… Eva hat das garnicht erst versucht, und hier ist auch die professionelle Streckenmarkierung zu sehen, neben Kreidepfeilen und den „Ingo-Pfeilen“…
… springt Andreas P. das Trassenband förmlich ins Auge!
Und noch ein Andreas, ihn habe ich auch schon bei vielen Läufen überall in Deutschland getroffen, kraftvoll überwindet er hier den profilierten Parcours!
Wieder im Ort mit Friedhelm aus Osnabrück, …
… und das ist eine Überraschung, Anette lief auch ein paar Kilometer mit, hier in Begleitung von Manfred, der etwa 26 km zurücklegte
Noch ein kurzes Waldstück, Sylvia und Liane, verfolgt von Johann
Ein Blickfang auf der Strecke waren etliche Rosensträucher, hier eine besonders schöne Blüte
Ute und Michaela wurden auch endlich vom Paparazzi erwischt!
Michael und René beginnen dynamisch ihre nächste Runde!
Thorsten und Bennie haben das Ziel erreicht, Gratulation!
Dirk feiert hier ebenfalls seinen Zieleinlauf
Einen Höhepunkt gibt es noch, unser M80er Johann hat heute seinen 600. Marathon/Ultra bewältigt und Gerd als 2. Vorsitzender des 100 Marathon Club …
… ehrt ihn mit der Urkunde! Herzlichen Glückwunsch, Johann!!
„Wir haben fertig!“ Gerd hat auf seiner letzten Runde die „Bändsel“ eingesammelt!
Ja liebe Lauffreunde, Gerd, Anette und Uwe haben uns am Himmelfahrtstag hier in Wallenhorst an einem fantastischen Marathon teilnehmen lassen! Vielen Dank dafür von allen Läuferinnen und Läufern, und nicht vergessen, am 6. Juni geht’s schon weiter in Wallenhorst im Ruller Bruch!
Viele Grüße und wie immer bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 30. Mai 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Gerds Garagenmarathon in Wallenhorst
Am 1. Mai 2022 feierte Michael Kiene seinen 1000. Marathon/Ultra mit über 50 Lauffreunden auf der Strecke des Harztormarathons.
Schon am Vortag inspizierte Gunla die Strecke auf ihre Weise, ein Löwenzahn mit Pusteblume, …
… die Japanische Blütenkirsche …
… und dieser Marienkäfer soll uns Glück bringen!
Also alles ok, sagt Gunla!
Morgens um 5:30 Uhr nicht irgendwo in Deutschland, sondern in Northeim, Start an Michaels Schrebergarten!
„Wenig später“: „So, eine Runde ist schon geschafft!“
Weitere Teilnehmer trudeln ein, Joachim und Sara haben was aus Tschechien mitgebracht, hier scheint heute eine Feier stattzufinden, …
… wie man auch hier auch bei Jana und Micha erahnen kann!
Einige Zeit später treffe ich Joachim und Sara auch auf der Strecke am „Olen Fösterhus“, …
… und kurz danach Doris und Gabi
Burkhard bekommt heute den Preis für den fröhlichsten Läufer!
Kurz vor Ende der Runde von 6392 m führt eine Holzbrücke über die Rhume
Michael hat eine Pacemakerin gefunden, …
… und hier hat sich ein Pulk gebildet, Peter, Tanya, Friedrich und Heike
Ehe ich mich versehe, sind sie schon am anderen Rhume-Ufer!
Da soll mir mal einer sagen, daß das Rapsöl knapp ist …!
Ich weiß nicht, ob die Weinbergschnecke für den Lauf gemeldet ist?
100 MC-Vereinskassenwart Wolfgang am Flußufer
Die drei sind wieder kurz vor dem Rundenende am Schrebergarten
Diese Gruppe mit Gerno, Detlef K., Katrin …
… und Detlef E. bewältigt gerade den höchsten Punkt der Strecke, …
… aber dann …
… geht’s bergab! „Warum habt ihr es so eilig?“ … „Wir wollen bei Michaels Start um 9 Uhr dabeisein!“ Aha!
Auf der Strecke wird gelaufen, und im Garten Nr. 107 …
… werden schon …
… die 1000er Festtagstorten …
… für die große Feier vorbereitet!
Gunla paßt auf, daß sich keiner vorher an den Kuchen vergreift
Weiter geht’s, in der Mitte Uwe und rechts Ulrich, …
… inzwischen werden die Gruppen kleiner, hier z.B. Marc und Martin, …
… und es gibt zahlreiche Einzelkämpfer
Burkhard Lachmann, nomen est omen!
Hier sehen wir Jürgen auf der langen Geraden an der Rhume
Sylvia bewältigt hier die gemeine Steigung bei km 4
Heike ist inzwischen im Duo unterwegs
Andreas hat immerhin Zeit, sich schnell mal umzudrehen für einen kurzen Klönschnack!
Michael T., du alter Kämpfer!
Das ist Jürgen, diese markante Frisur hat einen hohen Wiedererkennungswert!
Als Fotoknipser freut man sich immer, wenn man gegrüßt wird!
Nach einigen sehr …
… kleinen Gruppen …
… kommt gleich …
… eine hochkarätige Mannschaft angerollt, Jobst, Mario, …
… Michael, Sylke, hier sind mal eben um die 3000 gelaufene Marathons versammelt!
Da sind die beiden noch etwas bescheidener, Thomas (li.) hat jetzt wirklich bald vor, seine Statistik zu aktualisieren, dann wüßte er auch, wieviele Marathons er schon hat ;)!
Ja, sehr gut, Jobst aber du hast noch nicht fertig!
Hier sind sind wir auf dem Rhumedeich, der dafür sorgt, daß die Kleingärten nicht „absaufen“ können
Gute Stimmung auch bei den Helferinnen Gunla und Annette!
Unser 2. Vorsitzender Gerd ist wie immer dynamisch unterwegs!
Jaja, Doris und Gabi, ihr schafft es!
Tanya hat wie immer eine Choreographie einstudiert, da freut sich der Fotograf!
„Über diese Brücke müßt ihr gehn, …
… sieben schwere Runden überstehn“, oder wie heißt das bei Karat?
Na seht ihr, geht doch!
Wolfgang hat sein Pensum schon absolviert, wie wir an der Medaille und der Jubi-Trinkflasche sehen können!
Das ist doch schön, daß sich immer neue Gruppen bilden, mal wieder ein Trio mit Michael und Sylke!
Die Harz-Weser-Bahn fährt überraschenderweise auch in den Harz, z.B. nach Bad Harzburg
Stefan (vorne) hat die Torte mit dem 1000er Läufersymbol organisiert
Langweilig wird’s auf dieser Strecke nie!
Annette ist als Paparazzi unterwegs und gleichzeitig haben die Hunde Auslauf
Scheint Spaß zu machen!
Es ist fast 12 Uhr, eigentlich müßte ich es bald geschafft haben, ebenso …
… wie Sylvia und die folgenden Teilnehmer
Marc ist im Ziel, Herzlichen Glückwunsch!
Bei der Gelegenheit wollen wir eins nicht vergessen: Sara hatte wenige Tage vorher in Tschechien ihren 400. Marathon/Ultra gefinisht! Gratulation!
Die Rhume fließt unaufhaltsam weiter, …
… und genauso ausdauernd sind Gabi, Jana und Doris auf der Strecke unterwegs
Endlich bekomme ich auch Frank vor die Linse!
Was will mir dieses Zeichen sagen? Genau, es sagt: „Glückwunsch, du mußt nur noch die Pendelstrecke zurücklaufen!“
Zieleinlauf! Gleich ist Michael auch ein „Tausender“! Ich selber habe von 1974 bis 2016 ziemlich genau 42,195 Jahre dafür gebraucht, Michael hat das in nur ca. 14,065 Jahren geschafft!
Gerno hat das abschließende Pendelstück begonnen!
Ich bin im Ziel! Danke an Gunla für dieses und viele andere Fotos, die ich in diesem Bericht verwendet habe!
Was fehlt jetzt noch? Ja, genau, …
… unser Jubilar Michael bekommt vom 1. Vorsitzenden Mario die Urkunde für 1000 Marathons …
… und vom 2. Vorsitzenden Gerd den wohlverdienten Pokal! Herzlichen Glückwunsch!!!
Eine Fotosession gab es auch noch, und dann wurde gefeiert!
Das war hier in Northeim eine tolle Laufveranstaltung, perfekt organisiert von unserem Jubilar und Statistiker Michael! Vielen Dank dafür und nochmals herzlichen Glückwunsch, mache weiter so und wir wünschen dir noch viele weitere schöne Marathons und Ultras in Deutschland, Europa und der Welt!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 9. Mai 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Auf der Strecke bei Michaels 1000. am Harztor
… am 23. April 2022, organisiert von Bernd Neumann. Am Freitagnachmittag erreichte ich den WoMo-Stellplatz in Augustdorf, …
… ruhig gelegen am Ortsrand
Aufgrund von behördenseitigen Unstimmigkeiten mußte Bernd bei der Markierung kreativ werden
Ich war zunächst alleine unterwegs, Frühstart 6:00 Uhr
Ich lief zwar nach dem von Bernd gesendeten Track, …
… aber die einfallsreiche Markierung hätte ausgereicht!
Die Dünenfelder sind nach der letzten Eiszeit entstanden, der Bewuchs ist geprägt von Kiefern, Birken, verschiedenen Sträuchern und Heideflächen
Morgens war es durch den Wind noch etwas frisch, …
… der Sonnenschein täuscht da etwas
Der Ölbach gehört zum Flußsystem der Ems und bildet hier teilweise Teiche in seinem Verlauf
Hier hatte Bernd Sägemehl zur Verfügung, …
… und etwas später nur blanke Erde
Immer noch begleitet mich nur die einsame Dünenlandschaft, …
… aber dann Läufer! Hinter Sylke …
… kommt Heiner, er erzählt mir, daß er sich durch einen Fake-Holz-Pfeil in seiner ersten Runde verlaufen hatte und im Industriegebiet landete, er fand aber wieder zurück auf die Strecke
Hier geht’s geradeaus, und …
… und dann folgt ein kurzes Wendepunktstück
Der zweite Läufer ist Pauli-Fan Peter, …
… hier laufen sie nach einer bissigen Steigung hinunter ins Dünental …
… mit Blick auf eine Heidefläche
Hier mußte der Weg freigesägt werden
Inzwischen ist es 10 Uhr, Sonne am blauen Himmel und blühende Bäume
Ich blicke zurück auf die markante Düne, …
… Sylke macht Tempo auf der Sandpiste
Ein Blick in die wild bewachsene Dünenlandschaft, umgestürzte Bäume bleiben liegen und so entsteht ein natürliches Biotop
Nur kurze Stücke der Strecke sind auf Asphalt zu laufen
Ich passe mein Outfit den …
… steigenden Temperaturen an
Der militärische Übungsplatz steht immer noch unter britischer Verwaltung
Laut App soll das die Gewöhnliche Mahonie sein
Und hier ist „Ende Gelände“
Wer kommt da durch die wilde Naturlandschaft?
Es ist Christoph, den ich an diesem Tag zum ersten Mal treffe, …
… hier im dicht bewaldeten Dünenfeld von Augustdorf
Ja, so langsam wird es anstrengend, …
… noch ein letztes Mal vorbei am Rapsfeld, …
… und 7 Runden von etwas über 6 km sind geschafft!
Vielen Dank an Bernd für die Organisation dieses Marathons mit Ultrawertung, und Gratulation an alle Teilnehmer, drei Läufer haben sogar die 8 Runden und damit über 48 km zurückgelegt!
Viele Grüße und bis bald!
Dietrich
Hittfeld, 26. April 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Marathon im Dünenfeld Augustdorf
Wie immer machten wir uns früh auf den Weg Richtung Norden, um dabeisein zu können, wenn Dieter Merker seinen 500. M/U in Angriff nimmt, …
… Richtung Elbtunnel und immer geradeaus!
Am neuen Startpunkt des Zweibrücken Marathons starte ich, …
… als die Sonne aufgeht
Vorbei am Abzweig zur Jägerbrücke, die vom letzten Hochwasser praktisch weggerissen wurde
Gunla freut sich inzwischen über die ersten Sonnenstrahlen
Selbstportrait auf dem Rückweg der Wendepunktstrecke, die 8 mal zu durchlaufen ist
Kurz vor Start und Ziel kommt mir Katrin fröhlich entgegen
Nächste Runde, Rosemarie und Cindy im frühen Morgenlicht
Das Damenquartett Gabi, Doris S., Sabine und Doris H. hat den Wendepunkt am Horizont schon umrundet!
Ja, und hier auf halber Strecke wird am gelben Punkt zwangsläufig gewendet, denn …
… die Jägerbrücke ist einfach nicht mehr da!
Hier passieren Arne, Rosi mit Cindy …
… und Beate den Parkplatz
Und da sind Rosi, Cindy und Beate schon an der Alfred-Warnemünde-Brücke, eine Wendepunktstrecke ist eben sehr abwechslungsreich für die Teilnehmer …
… und bequem zum fotografieren, Jakob ist jetzt auch auf der Strecke, …
… ebenso wie Davor mit dynamischem Schritt!
Doris II hat an der Verpflegung den Anschluß zum Damenteam verloren, aber kein Problem für sie!
Da sind sie, „Die drei von der Tankstelle“, nämlich der leibhaftige Jubilar Dieter, Rita und Affenzahn!
Quentsch begnügte sich heute mit einer Kurzversion, dem Viertelmarathon, und setzte sein Training im Schwimmbecken der Holstentherme Kaltenkirchen fort!
Katrin und Mario haben gemeinsam eine neue Runde in Angriff genommen, …
… und auch Beate und Jakob sind jetzt zusammen unterwegs!
Martin freut sich wie wir alle über diesen herrlichen Lauftag an der Schmalfelder Au!
Gratulation Beate! Durch deinen frühen Start und dein Tempo bekommst du als erste die Osterei-Medaille aus Echtholz überreicht!
Gunla ist nicht nur für die Medaillenverteilung und Zeitdokumentation zuständig, sondern auch wie immer als Paparazzi aktiv und hat zahlreiche Fotos zu diesem Bericht beigetragen, danke!
Hier hat sie Doris nach dem Wendepunkt vor die Linse bekommen, und ganz hinten sieht man schon wieder …
… Rosi und Cindy!
Ich habe die Kopfbedeckung gewechselt, gute Gelegenheit, meine Rennsteig-Utensilien aufzutragen
Ja, es ist wirklich ein abwechslungsreicher Marathonlauf, Mario und Martin mit hohem Tempo und perfekter Haltung!
Ich rufe: „Der Jubilar kommt!“ Affenzahn prescht zur Seite für ein Solo-Foto von Dieter, aber irgendwie ist das mißlungen!
Jetzt müssen alle ihre Medaille vorzeigen! Gratulation Katrin!
Davor fragt wohl, ob er auch eine bekommt! Aber nix da, erstmal den Marathon finishen!
Gratulation auch an Mario!
Tja, Martin „hat leider noch nicht fertig“!
Glückwunsch zum Finish für Jakob, …
… Rosi und Cindy, …
… Gabi, …
… Doris II, …
… Doris, …
… und Sabine!
Auch ich bekomme das hölzerne Osterei überreicht!
Aber was viel wichtiger ist: Dieter hat seinen 500. Marathon/Ultra erfolgreich abgeschlossen und der 1. Vorsitzende Mario überreicht ihm die Urkunde des 100 Marathon Clubs, …
… darüber freuen wir uns alle!
Gratulation, Dieter! Wir wünschen dir noch viele weitere Läufe und Kilometer auf den Marathon- und Ultrastrecken!
Damit verabschieden wir uns an diesem herrlichen Tag aus Bad Bramstedt an der Schmalfelder Au!
Viele Grüße an alle und bis bald auf der Strecke!
Hittfeld, 20. April 2022
Dietrich
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für 500. Marathon / Ultra für Dieter in Bad Bramstedt
Schon beim 1. Herkules waren wir dabei, am 3. Oktober 2016! „Sonnig, bis 20°, 500 Höhenmeter“, so steht es in meiner damaligen Statistik-Eintragung! Es wird meine 8. Teilnahme am Herkules sein und insgesamt das 42. Mal (also quasi Marathon) bei Sylkes Läufen in Kassel. Wir stehen wieder auf dem WoMo-Stellplatz nahe der Fulda. Vielen Dank an Gunla für ihre vielen Fotos, die ich im Bericht verwenden durfte!
Die Sonne meint es gut mit uns und lädt zu einem Ausflug ein
Die Japanische Zierkirsche vor dem China-Restaurant am Staatspark Karlsaue …
… steht in voller Blüte …
… und wir freuen uns über einen Schwan, Graugänse, …
… Enten und …
… einen herrlich gelben Löwenzahn!
Eine kleine Radtour muß natürlich auch sein!
Abends Stärkung beim Chinesen
Montag früh, 6:21 Uhr, der Herkules begrüßt uns in der Morgendämmerung
Rahmenstartzeit 7 – 9 Uhr, also warum nicht gleich um 7 Uhr starten?
Vom Start geht’s gleich um den Herkules herum …
… und hoch über Kassel …
… geht die Sonne auf!
Eine gute Stunde später an gleicher Stelle, ich habe schon das Auftaktstück und eine von 10 Runden über ca. 4 km hinter mich gebracht
Gunla freut sich an der Strecke über das prächtige Wetter!
Das ist er, der griechische Halbgott Herakles! Landgraf Karl von Hessen-Kassel ließ das gewaltige Bauwerk mit der 8 m hohen Kupferstatue Anfang des 18. Jahrhunderts von einem italienischen Architekten auf dem über 500 m hohen Karlsberg errichten. Die Skulptur steht mit dem pyramidenförmigen Unterbau auf dem schloßartigen Oktogon. Die achteckige Struktur des Barockbaus soll Vollkommenheit symbolisieren
Hier mal wieder was irdisches, es ist ein „Fester Lerchensporn“, nicht zu verwechseln mit dem „gemeinen läuferischen Fersensporn“!
Inzwischen ist Sylke zusammen mit Tanya auf der Strecke, …
… als nächster kommt Burkhard bei Gunla am oberen Parkplatz vorbei, …
… und ich erwische Peter und Kevin auf dem kurzen Begegnungsstück!
Jetzt fehlte nur noch ich selber, damit kennen wir schon alle 6 Teilnehmer an diesem herrlichen Frühlingstag
Nur wenig später kommt mir Burkhard entgegen, …
… genauso wie Tanya, …
… und kurz darauf begrüßt mich Sylke, der wir diesen wunderbaren Waldmarathon zu verdanken haben!
Blick zwischen den Buchen hindurch über eine Lichtung auf die unten noch im Nebel liegende Landschaft
Da muß man einfach gute Laune haben, …
… wie Tanya hier auf der langen Bergab-Passage!
Ich schwebe gerade an unserer persönlichen Verpflegungsstelle vorbei, …
… und St. Pauli-Fan Peter ist auf der Schleife um den Herkules!
Alter Schwede, sind die beiden gut drauf!
Die Buschwindröschen (Gunla würde vitsippa sagen) zwischen dem alten Laub signalisieren den Frühling!
Sylke, du bekommst die Höchstnote für Freude am Laufen, und vielen Dank für den eindrucksvollen Marathon hier im Bergpark Wilhelmshöhe!
Burkhard überholt mich mal wieder …
… und schon ist er weg!
Währenddessen ist Kevin in der letzten Runde
Gunla macht sich auf den Weg zum Ziel und entdeckt dabei die frischen Knospen eines Kastanienbaums, …
… sie ist aber rechtzeitig da, um ein Foto von Kevins Zieleinlauf zu schießen! Peter applaudiert, Gratulation, 1. Platz!
Dieses Weidegatter an der Strecke bei ca. 1,2 km ist die Wendemarke bei der Auftaktrunde, …
… daneben steht ein Hinweisschild für Wanderer, diesen Wegen und Pfaden würde ich gerne einmal folgen
Peter „hat fertig“, Gratulation! Beim nächsten gemeinsamen Lauf können wir wieder tiefschürfend über St. Pauli und den HSV philosophieren!
Zu bestimmten Terminen finden im Sommer die Wasserspiele statt, dann fließt hier Wasser hinunter bis zum Schloß Wilhelmshöhe und bildet Kaskaden, Wasserfälle und Fontänen, die Zuschauer können die einzelnen Punkte zu Fuß über 2,3 km vom Herkules bis zum Schloßteich begleiten
Rückansicht des Oktogons, oben blickt Herakles auf Kassel hinunter, die gesamte Anlage ist …
… in der Epoche des Barock entstanden
Ich bin weiterhin unentwegt auf der Strecke, und da ist auch schon …
… Gunla in der Verpflegungsstation, danke für deine Betreuung!
Ich bin in der letzten Runde, und die Weidenkätzchen …
… der Salweide motivieren mich zusätzlich, …
… und wieder fordern mich Schilder zum Wandern auf! Nein, jetzt nicht, …
… ich bin nämlich im Ziel!
Oben am Parkplatz verabschieden wir uns noch von der Kröte, und runter geht’s wieder an die Fuldaauen, …
… heute stehen wir mit dem WoMo auf dem Campingplatz direkt am Fluß!
Viele Grüße und bis bald irgendwo auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 31.März 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für 33. Herkules Marathon am 28. März bei Sylke im Bergpark Wilhelmshöhe
Von hier aus ging es los, Flughafen Hamburg Helmut Schmidt, und dann weiter …
… nach München , Flughafen Franz Josef Strauß. Dieser Flieger ist allerdings nicht mehr in Betrieb
Natürlich gibt’s hier auch ein Bayern München Fanshop! Besser war es aber, sich bis zum Weiterflug nach Muscat, Hauptstadt des Oman, im Airbräu aufzuhalten, sozusagen ein Hofbräuhaus für Flugreisende!
Am frühen Morgen des nächsten Tages öffnen sich die Türen ins Sultanat Oman, …
… Oman liegt auf der Arabischen Halbinsel am Arabischen Meer und dem Golf von Oman und hat nur etwa 5 Millionen Einwohner auf 309.500 qkm. Die Arabische Halbinsel gehört geologisch zu Afrika, geographisch zu Asien. Das Hadschar-Gebirge im Nordosten erreicht Höhen um 3000 m. Die Gebirgszüge trennen die Küstenebenen von den Wüsten, die den größten Teil des Omans bilden. Hier erreichen die Temperaturen im Sommer tagsüber 40-50 °C und nachts um 25 °C, im Winter bis 25° am Tage und bis 12° nachts. Regen fällt selten und nur im Winter. Die wichtigsten Nutztiere sind die Dromedare. An der gesamten Küste gibt es reiche Fischgründe, vorwiegend werden Makrelen, Thunfisch und Sardinen gefangen.
Die Omani sind größtenteils Muslime, fast die Hälfte der Bevölkerung sind Migranten aus Indien, Pakistan und Bangladesch, die niedere Arbeiten ausführen. Alle relevanten, administrativen und hoheitlichen Funktionen sind das Vorrecht der Omani. Der Oman ist eine absolute Monarchie. Der Sultan ist Staatsoberhaupt und Regierungschef, die Minister und das Parlament haben nur beratende und verwaltende Funktion.
Said ibn Taimur, 1932-1970
Seit etwa 1750 wird Oman von der Said-Dynastie regiert, von 1932 bis 1970 durch Sultan Said ibn Taimur, der das Land weiterhin in mittelalterlicher Rückständigkeit hielt. Sein Sohn Quabus ibn Said besuchte schon früh Privatschulen in England und die Königliche Militärakademie. 1962 war er als Leutnant bei der Rheinarmee in Minden stationiert. Später wurde er in England in Administration und Ökonomie geschult, um später im Oman eine moderne Verwaltung aufzubauen zu können. 1964 kam er in den Oman zurück, er erkannte, daß sein Vater jegliche Reformen im Land ablehnte.
Haitham ibn Tariq, seit 2020 ……………… Quabus ibn Said, 1970-2020
1970 schließlich stürzte Quabus seinen Vater durch einen Staatsstreich und übernahm die Macht. Durch Erdölförderung im großen Stil mit entsprechenden hohen Einnahmen wurden Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen modernisiert und unter Beibehaltung der Traditionen in wenigen Jahrzehnten eine moderne Industriegesellschaft geschaffen. Trotzdem gab es keine weitergehende Liberalisierung, die gesamte Macht lag und liegt weiterhin beim Sultan. Quabus ibn Said starb 2020. Da er keinen Sohn hatte, wurde sein Cousin Haitham ibn Tariq sein Nachfolger als Sultan.
Oleanderstrauch am Strand in Muscat
Altstadt von Muscat, Blick auf die alten Festungen an der Küste, erbaut von den Portugiesen im 16. Jahrhundert, links mit Flaggen Al Mirani, rechts Al Jalali
Moderne Kunst? Vor dem Museum Bayt al Zubair
Es ist ein Museum für Geschichte und Traditionen des Oman, leider bin ich kein Museums-Fan!
Die Sultane Omans von Mitte des 19. Jahrhunderts (links) bis zur Gegenwart (rechts)
Das Foto aus dem Museum zeigt Männer mit traditionellen Waffen bei einem Festumzug
Den Sultanspalast ließ Sultan …
… Quabus ibn Said in den 70er Jahren errichten
Am Tor das Wappen des Oman, ein arabischer Krummdolch mit zwei gekreuzten Krummschwertern
Gepflegte Gärten vor dem Palast, …
… die polierten Steinplatten wirken als Spiegel, …
… und da hinten …
… ist die Festung Al Mirani
Am nächsten Morgen Besichtigung der Großen Moschee, davor blühende Gärten
Innenansicht mit riesigem Kristallüster
Laut App sind das Petunien!
Eine Festung aus dem 3. Jahrhundert in Nakhal. Es ist eine reine Lehmkonstruktion, die natürlich mit der Zeit verwittert und deshalb gerade renoviert wird
Auch hier bringt der karge Boden mit entsprechender Pflege …
… blühende Sträucher hervor
In der Nähe gibt es warme Quellen. Das sind keine Piranhas, sondern Putzerfische, die an den Füßen knabbern
Mit Geländewagen folgen wir nun dem Wadi Bani Awf auf Schotterstraßen ins Gebirge. Ein Wadi ist ein Flußlauf zwischen zum Teil steil aufragenden Felswänden, der nur nach starken Regenfällen kurzzeitig Wasser führt, das können auch lebensgefährliche Sturzfluten sein
Kurzer Abstecher direkt ins (fast) trockene Flußbett …
… und Blick durch steile Felswände flußaufwärts
Weiter über die Schotterpiste bergauf
Blick hinab auf das hier tief in den Fels geschnittene Wadi
Wir überqueren einen 1985 m hohen Paß mit beindruckenden Ausblicken, …
… Übernachtung im Jabal Shams Resort, Bungalows auf 1900 m, mit Sonnenuntergang
Am nächsten Morgen …
… eine beeindruckende Panorama-Wanderung …
… auf alten Bergpfaden
Auf breiten Felsenbändern …
… wurde dieser ehemalige Verbindungsweg …
… in den tausend Meter hohen Steilwänden dieses …
… „omanischen Grand Canyon“ angelegt. Die Bergziegen wirken sehr gelassen …
… und scheinen völlig …
… schwindelfrei zu sein!
Wie hier zu sehen, muß auch ein Bergwanderer einigermaßen trittsicher sein!
Wir erreichen jetzt die längst verlassene Ansiedlung Sapi Bani Khamis
Ja, hier in diesen Steinhäusern haben tatsächlich einmal Menschen gewohnt!
Eine primitive Getreidemühle ist erhalten geblieben
Man kann sich kaum vorstellen, daß auf diesen Terrassenfeldern Landwirtschaft möglich war!
Über Blockwerk geht es weiter …
… bis zum begehbaren Ende …
… der Schlucht
Am steilen Felsabbruch …
… mit Panoramablick
Meine neuen Freunde, die Bergziegen …
… sind auf dem Rückweg …
… wieder dabei
Weiterfahrt nach Al Hamra, Blick auf die Oase und teilweise 1000 Jahre alte Lehmbauten
Spaziergang …
… durch die Dattelpalmenoase
Übernachtung in der Oase von Misfah, …
… mit teilweise restaurierten Gebäuden
Das alte Bewässerungssystem (links ein Kanal) ist in Betrieb, zu bestimmten Uhrzeiten fließt Wasser durch die Kanäle und wird von dort nach einem festen Plan in Felder, Gärten und Häuser abgeleitet
Unweit von verfallenen Lehmbauten …
… der Blick von der Terrasse der Pension Misfah Old House auf die Morgensonne …
… und die Palmen der Oase
Am Vormittag Besichtigung einer Töpferei
Hier werden …
… verschiedenste Gefäße …
… aus Ton hergestellt
Im Vordergrund Lehmziegel, sie gehören zu den ältesten Baustoffen der Menschheit
Besichtigung der jahrhundertealten …
… Festung von Bahla, …
… sie wurde im Laufe der Zeit …
… immer wieder erweitert
Nach einer langen aufwendigen Restaurierung kann die Festung seit 2014 wieder besichtigt werden
Für den Bau wurde Lehm verwendet, in dem viele gröbere Bestandteile, z.B. Pflanzenreste, enthalten sind, im unteren Drittel des Bildes kann man eine Muschel erkennen
Kanonen am Eingang weisen auf den Sinn und Zweck einer Festung hin
Blick auf Bahla und die Festung am Fuße des Al Jabal al Akhdar Gebirges
Auch über dieser Hotel-Rezeption in Nizwa ein Foto des aktuellen und des vorigen populären Sultans. Die Frankfurter Uhr geht übrigens eine Stunde vor!
Fahrer Ali im Kerker …
… bei der Besichtigung der Festung von …
… Nizwa, bis ins 12. Jahrhundert Landeshauptstadt
Auf dieser Ebene sind rundum Kanonen …
… vor Schießscharten angeordnet
Heute ist Freitag, wichtigster Markttag in Nizwa! Etwas chaotisch und sehr laut ist der Viehmarkt, …
… die Händler gehen mit ihren Ziegen in einem Rondeel herum, die Käufer rufen/schreien ihnen, ähnlich einer Versteigerung, ihre Gebote zu
Am Rande sehr gelassen die noch nicht beteiligten Tiere
Hier wird auch alles mögliche andere angeboten, …
… wie Töpferwaren, …
… Lebensmittel, Gewürze, und natürlich Datteln der verschiedensten Sorten und Variationen!
Besonderes Interesse finden auch die Waffen, hier Gewehre und traditionelle Krummdolche
Dann Aufbruch mit den allradgetriebenen Jeeps Richtung Wüste nach Al Ghaftain, …
… der Ort besteht aus einer Tankstelle mit „Shopping Centre“, …
… dem Al Ghaftain Rest House in einer ehemaligen Karawanserei, …
…einer Busstation …
… und mehreren schwarzen Katzen!
Rub al Khali, „Leeres Viertel“, eine riesige Sandwüste im Süden der Arabischen Halbinsel, lebensfeindlich und menschenleer
In der Ferne ein paar Kamele, …
… die auf den ersten Blick hier die einzigen Lebewesen sind
Flache, mit Salz durchsetzte Ebenen …
… wechseln sich ab mit malerischen Dünen in gelben Farbtönen
Pflanzen werden im Laufe der Fahrt immer seltener
Die Fahrtroute ist weglos, …
… nur teilweise gibt es ein paar Fahrspuren
Wir durchqueren …
… mächtige Dünenzüge, …
… bis sich wieder eine …
… flache salzige Ebene vor uns öffnet
Diese Echse ließ sich fotografieren, ihre Hornschuppenhaut macht sie zum Überlebenskünstler der Wüste!
Weiter geht’s mit Allradantrieb, und nahe der saudischen Grenze …
… Camping im Schutz riesiger Sanddünen
17:40 Uhr Wüstenzeit, vom Gipfel eines Dünenkammes sehe ich die Sonne untergehen
Blick auf das Wüstenlager …
… und ein Abendpanorama
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück …
… wird wieder alles auf die Geländewagen verladen
Kein Tropfen Wasser ist zu sehen, …
… und trotzdem überleben hier Tiere und Pflanzen!
Die Geländewagen bewältigen jetzt abenteuerliche Dünenquerungen
Und plötzlich grünt es! Wenn es hier Wasser gibt: Warum?
Auf Wasser ist man hier teilweise bei der Suche nach Erdöl gestoßen. Allerdings ist das Grundwasser meistens stark salz- oder schwefelhaltig. Dieses schwefelhaltige Wasser hier kann man wohl trinken, es riecht aber sehr unangenehm. Man kann auf jeden Fall damit baden oder duschen, es soll äußerlich auch eine heilende Wirkung haben.
Weiter geht es durch die Wüstenlandschaft, ab und zu ein Fotostop und …
… eine kleine Pause für die Fahrer, …
… denn wir haben eine Kamelmutter mit Zwillingsfohlen entdeckt!
Kamele sind sehr neugierig, meistens kommen sie von selbst näher, um sich fotografieren zu lassen, …
… aber dann ziehen sie zielstrebig weiter
Die einzigen Straßen sind hier die frischen Fahrspuren im gelblichen Wüstensand, …
… und die Sonne brennt erbarmungslos!
Kurz nach 18 Uhr, die Zelte sind aufgebaut, und der rote Feuerball …
… versinkt am Horizont!
Das ist nicht die Mitternachtssonne, sondern der Vollmond, …
… und das rechts oben ist nur eine LED-Leuchte
Morgendämmerung und …
… Sonnenaufgang kurz nach 7 Uhr
Das muß noch alles in die Autos!
Zurück in der „Zivilisation“, in dieser kompetenten Fachwerkstatt …
… wird der Reifendruck wieder erhöht für Normalbetrieb
Ja, alles inclusive, Restaurant und …
… Shoppingcenter!
So kann der Spiegel praktisch nicht runterfallen!
Bald ist der Arabische Golf erreicht, …
… spektakuläre Aussichten, …
… hier an der Kante des Geländeabbruchs geht es abrupt …
… hunderte Meter in die Tiefe!
Ich halte lieber …
… einenMeter Sicherheitsabstand
Der Strand scheint den Kamelen …
… zu gehören, aber hier wird wieder …
… in den Zelten direkt am Meer übernachtet
Wie schon gesagt, …
… Kamele sind sehr neugierig!
Am nächsten Morgen …
… eine Wanderung ins Wadi Shuwayamiah
Laut meiner Bestimmungsapp ist das wohl ein Roter Zistrosenwürger, eine Schmarotzerpflanze!
Steil ragen die Ränder dieses weitläufigen …
… ausgetrockneten Flußtales auf
Plötzlich fließt Wasser, wir folgen dem Rinnsal, …
… und haben nach ca. 7 km das Ende des Wadis erreicht
… Blick zurück, hier wachsen Palmen …
… und schilfartige Gräser
Ein kaum sichtbarer „Wasserfall“ füllt das Felsenbecken
Weiterfahrt entlang des Küstengebirges
Unterwegs nahe der Gebirgsstraße die kleine Oase Wadi Sunek
Das Arabische Meer mit einer beeindruckenden Bucht ist wieder erreicht
Wenig später, im Naturreservat von Jabal Samhan, stürzt der Schleierwasserfall aus dem Fels in die Tiefe
Der nächste Tag führt in die alte Küstenstadt Mirbat, seit dem 10. Jahrhundert einer der wichtigsten Häfen für den Handel mit Weihrauch. Heutzutage liegt der Schwerpunkt jedoch auf der Fischerei
Diese Region galt seit altersher als die Heimat des Weihrauchs, die Weihrauchbäume wachsen entlang der Nordflanke des Küstengebirges, sie brauchen eine spezielle Bodenzusammensetzung und Luftfeuchtigkeit. Weihrauch ist zunächst einmal das Harz des Weihrauchbaumes, es wird luftgetrocknet und besteht aus groben gelben bis braunen Körnern. Es entwickelt beim Verglühen einen aromatischen Rauch, ebenfalls Weihrauch genannt, der schon seit Menschengedenken bei Kulthandlungen der alten Ägypter, der römisch-katholischen, der orthodoxen Kirche und anderen Religionen verwendet wurde. Er hat aber auch desinfizierende und konservierende Wirkung und wurde zur Verdrängung von unangenehmen Gerüchen verwendet.
Auf den Fischerbooten arbeiten hauptsächlich Männer aus Indien, Pakistan und Bangladesch
Das sind die Kühlfahrzeuge für den Abtransport der Fische
Blick über den Hafen, …
… alles wirkt wie im Verfall begriffen
Das Kühlhaus hat auch schon bessere Zeiten gesehen, …
… ebenso wie die in Eis …
… gelagerten Fische
Strenge Hygienevorschriften gibt es hier natürlich auch!
Und weiter geht der Rundgang …
… durch den Hafen und die Stadt
Im Innenhof eines morbiden alten Hauses leben ein paar Arbeiter aus Bangladesch
Diees Haus ist noch bewohnt und hat Stromanschluß
Petunien blühen zwischen Mauerresten
Mirbat Old Market, mit etwas Phantasie kann man sich das frühere lebendige Markttreiben vorstellen!
Auch hier Relikte aus vergangenen Zeiten
Nächste Station ist der antike Weihrauchhafen …
… Khor Rori
Der Mann hinten auf der Mauer überwacht Restaurationsarbeiten, erst in den letzten 20 Jahren wurde die Stadt …
… soweit möglich freigelegt und restauriert, im Hintergrund der geschützte Naturhafen
Ein zweiter Ausgang führte hinunter zum Wasser
Kamele haben immer Vorfahrt!
Argemone mexicana, Stachelmohn
Das Wadi Darbat nahe dem Küstenort Salalah ist auch ein Paradies für Kamele, …
… der türkisfarbene Fluß hat in seinem Verlauf …
… zahlreiche Zuflüsse!
Eine spektakuläre Fahrt durch die gebirgige Küstenregion führt …
… ans Meer, unweit der Grenze zum Jemen, …
… zum einsamen Strand …
… von Fizayah!
Sonnenuntergang, …
… und die Zelte …
… sind aufgebaut
Krabben wohnen hier auch
Die Nacht senkt sich über die Südküste, in der Mitte das Sternbild des Himmelsjägers Orion
Nein, kein Sonnenaufgang, das ist der Mond!
Am Strand findet man genug trockenes Holz für ein Lagerfeuer
Sonnenaufgang …
… kurz nach 7 Uhr
Auf dem Rückweg eine Wanderung …
… bei Hitze bergauf, die Geier warten schon?
Es sind zum Glück nur harmlose starenähnliche Vögel
Mit Hilfe der Jeeps kommt man dann doch etwas schneller bergan, Rückblick auf den Strand
Auch hier gilt: Kamele haben ohne Zebrastreifen Vorfahrt
Die Manreefhöhle, eigentlich nur eine …
… markante Aushöhlung im Berghang
Die Küstenregion …
… ist aber umso eindrucksvoller, …
… und Cheffahrer Ali kümmert sich um die heimische Tierwelt!
Jetzt noch ein wenig Entspannung im Crowne Plaza Hotel in Salalah
Zwischendurch Besichtigung des Al Hosn Sultanspalastes
Die Flagge des Oman, die Farben symbolisieren die Einheit aller arabischen Nationen
Am Tor des Palastes auch hier das Wappen des Oman, Krummdolch und Krummschwerter
Für mich interessant im Al Baleed Museum ist diese profilierte Landkarte des Oman, die Oberflächenstruktur des Landes ist sehr deutlich herausgehoben, …
… und die historischen Boote, sie dokumentieren die Bedeutung der Stadt Salalah als Weihrauchhafen vor hunderten von Jahren
Malerische Obststände an der Straße, Bananen, Kokosnüsse, …
Sonnenaufgang am Hotelstrand und Morgenwanderung …
… durchdie prächtig grüne Oase von Salalah
Am endlosen Strand kann ich es dann wieder gut aushalten, besonders mit einem …
… Bullfrog!! Auf der Suche nach der Zusammensetzung fand ich diese nette Beschreibung, die ihre ganze Wortgewalt in der englischen Originalversion entfaltet: „The Bullfrog Cocktail is a MONSTER hard liquor drink. This bright blue cocktail is packed with vodka, tequila, rum, gin, Blue Curaçao, lemon juice, and Red Bull. So if you’re looking for an energy drink cocktail that’ll do some damage, this is it!“
Wie sagt man bei uns in der Norddeutschen Tiefebene? „Da kannst du weit nach kucken!“
Am nächsten Morgen die Rückreise, Flug von Salalah über Muscat und München nach Hamburg, Ankunft am späten Abend, Gunlas Taxi bringt mich nach Hittfeld.
Das war eine eindrucksvolle Reise auf der Arabischen Halbinsel mit ganz neuen Erfahrungen durch die Gegensätze von Gebirge und Wüste, die eben nicht nur aus Sand und brennender Sonne besteht!
Viele Grüße und bis bald!
Hittfeld, 9. April 2022
Dietrich Eberle
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Im Sultanat Oman Januar 2022
Nach der Sommerpause ist am 13. Oktober 2021 die Zeit gekommen, im Buchwedel wieder auf die Strecke zu gehen, und wir freuen uns, daß etliche Stammteilnehmer mit dabei sind! Weiterhin wird einzeln und zeitlich getrennt gestartet!
Der frühe Vogel fängt den Wurm! Es ist 5:46 Uhr, Temperatur 2°, …… und ich gehe auf die Strecke der Höhenrunde im Forst BuchwedelBeate und Jakob sind die nächsten am Start!Ingo war, wie alle heutigen Teilnehmer, auch beim letzten Mal am 30. Juni mit dabei! Inzwischen habe ich die zweite von vier Runden begonnen und erlebe einen mystischen Sonnenaufgang im Morgennebel Gunla hat an der Koppel … … an Start und Ziel passende Fotoobjekte gefunden!Cornelia macht sich an ihrem Stützpunkt startbereitAuch andere Sportlerinnen sind heute außer Konkurrenz auf der Strecke!Beate und Jakob gehen voll motiviert in die zweite Runde von 10,651 kmGunla hat auf einem kurzen Spaziergang diese Pferde auf ihrem Weg zur Koppel getroffen …… und auch das vom Morgentau überzogene Knäuelgras fotografiert Ein Blick auf die ZielgeradeIngo hat seine erste Runde beendet, ich meine zweite, und wir peilen unsere Verpflegungspunkte an, …… genau wie Cornelia einige Zeit späterWolfgang hat seine Mission für heute erfüllt, er ist genau einen Drittelmarathon gelaufen! Jetzt nur noch eine Runde für uns!Jakobs fulminanter Endspurt auf der langen GeradenZwischendurch lernt man als Läufer auch die heimische Vegetation kennen, wie zum Beispiel die Gewöhnliche Kiefer …… und das Gewöhnliche Pfaffenhütchen!Beate im Ziel, Gratulation!Ingo darf den Buchwedel noch einmal umrunden!Ich bin auf den letzten Kilometern und freue mich über den Hagebuttenstrauch in der Herbstsonne, …… gleichzeitig läuft Karl Wolfgang über die Ziellinie!Wer hat das Foto wohl aufgenommen? Natürlich Gunla!Ich hab’s auch geschafft, M/U Nr. 1354 gefinishtIngo hat auf seiner Lieblingsstrecke gerade seinen 27. persönlichen Buchwedel – M/U bewältigt!Zum Schluß gibt’s von Gunla noch eine kleine Anerkennung für unsere Teilnehmer!
Vielen Dank und Gratulation an alle Finisher, die zum Start in die Herbstsaison dabei waren!
Viele Grüße und dann bis zum 27. Oktober!
Dietrich
Hittfeld, 15.10.2021
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Herbstsaison im Buchwedel eröffnet!
Das Titelfoto zeigt den Zusammenfluß von Wümme und Hamme
Die Wümme ist 121 km lang, sie entspringt in der Lüneburger Heide südlich des kleinen Ortes Niederhaverbeck. Sie verläuft zunächst in nordwestlicher Richtung, dann südlich von Tostedt in Richtung Südwesten, über Scheeßel nach Rotenburg (Wümme), anschließend in weitgehend westlicher Richtung über Ottersberg und Borgfeld bis zum Zusammenfluß mit der von Nordwesten herankommenden Hamme. Diese beiden Flüsse bilden dann die Lesum, die nach 10 km bei Vegesack in die Weser mündet.
Der Wümmeradweg hat eine Nord- und eine Südroute, zusammen ergibt sich eine Rundstrecke von ca. 260 km. Durch zusätzliche Strecken von Hittfeld nach Handeloh, in Rotenburg, an der Hamme und in der Lüneburger Heide kamen dann ca. 380 km zusammen.
2. September, unsere Äpfel sind schon reif, also eigentlich etwas spät für eine RadtourGegen 7:30 Uhr … … gehe ich auf die Strecke über Jesteburg nach Handeloh, wo ich auf die Nordroute des Wümmeradweges treffe, weiter über Lauenbrück, und …… bei Scheeßel überquere ich die WümmeÜbernachtung in Rotenburg (Wümme), nach längerer Zeit mal wieder in einer JugendherbergeAm nächsten Tag geht es über Borgfeld und Lilienthal entlang der zahlreichen Wümmewindungen durch die Wiesen des BlocklandesMittagspause an einem einsamen Gasthof mit dem schönen und zutreffenden Namen … … „Wümmeblick“„Land of Green Naturresort“ nahe der Hamme bei Worpswede, WoMo Stellplatz, Baumhäuser, Baumzelte, …… aber auch gewöhnliche Camper wie ich können hier ihr Zelt aufschlagen!Mitten in der Anlage steht dieses Reetdachhaus, die Inschrift am Eingang: „Ferienheim DKV 1933“. Hier war wohl früher eine Kanustation des Deutschen Kanu-Verbandes als Übernachtungsstation für KanuwandererAm nächsten Morgen folge ich der Landstraße unweit der Hamme nach Nordosten und muß den „Moorexpreß“ auf seiner historischen Trasse passieren lassen. 1907 wurde die Kleinbahn eröffnet, seit 1978 gibt es nur noch in den Sommermonaten Betrieb mit Touristik-Zügen von Stade über Bremervörde und Worpswede nach BremenIch quere die Hamme bei ViehspeckenNördlich der Hamme fahre ich über Osterholz-Scharmbeck wieder in Richtung Bremen, und unterwegs grüßt das Erntefestkomitee von Wallhöfen! Hier ist das Flußbett der Hamme schon recht breit, die Gezeiten der Nordsee bestimmen entlang der Weser und der Lesum Wasserstand und Fließgeschwindigkeit von Wümme und HammeVon links kommt die Hamme, genau geradeaus die Mündung der Wümme, und nach rechts (Südwesten) fließen beide als Lesum weiter Am Nordufer der Lesum ein Rehbock mitten auf der WieseGarmin Fenix 5x mit sinnvoller Eigenbau-Halterung am LenkerDie Lesum wird von vielen Yachtclubs genutztBlick vom Lesumdeich auf die St.Martini Kirche BurglesumEin Angler meditiert am …… Denkmal von Admiral Karl Rudolf Brommy. Brommy wurde 1804 in Anger bei Leipzig mit dem Namen Bromme geboren, als Vollwaise wurde er mit 14 Jahren Seemann und bereiste mit Segelschiffen Mittelamerika. Er heuerte auch auf US-Seglern an und wurde zum Kapitän befördert. Seitdem nannte er sich gemäß der englischen Aussprache Brommy. Später war er in griechischen Diensten an deren Unabhängigkeitskrieg gegen Türken und Ägypter beteiligt. Ab 1849 war er Befehlshaber der Reichsflotte, der ersten gesamtdeutschen Marine, und wurde zum Konteradmiral ernannt, schon 1852 wurde die Auflösung der Flotte beschlossen, Brommy erhielt 1853 seinen Abschied und lebte bis zu seinem Tod 1860 zurückgezogen in BurglesumNoch 4 km bis Vegesack, zur Mündung …… der Lesum in die Weser. Hier lag bis vor kurzem noch das alte Segelschulschiff „Deutschland“. Eigentlich wollte ich auf dem Schiff übernachten, „Bed and Bike“, aber es wurde kurz vor meiner Tour nach Bremerhaven verlegtAuf dieser Brücke für Fußgänger und Radfahrer überquere ich die Einfahrt des Vegesacker Hafens und bin …… am Fähranleger, gerade legt die Weserfähre von Lemwerder (Niedersachsen) anHinter der Fischbude steht der ehemalige Werftschlepper Regina als Technikdenkmal auf der Maritimen Meile. Ich habe mir hier ein Backfischbrötchen gegönntÜbernachtung im Gasthof „Nordseite“ an der Wümme, dann geht es auf der Südroute entlang der Wümmewindungen nach Westen, Egypten (offensichtlich neue Rechtschreibung) liegt also neuerdings südlich von Ottersberg! Weiter durch das flache Land bei Wümmingen (Nomen est Omen), …… und in Hellwege wieder Strohballen-KunstÜbernachtung im Hotel am Pferdemarkt in Rotenburg und abends beim Italiener, mit Blick auf den Turm der Stadtkirche von 1752Über Lauenbrück und Fintel folge ich der Route„Falsche Orchideen“ an der StreckeSchneverdingen, Kunst vor dem Rathaus, ich vermute, es stellt „Wutbürger“ dar, die mit der Verwaltung unzufrieden sindEs ist im Laufe des Vormittags ziemlich warm geworden und ich freue mich auf die Mittagspause! Wenig später bin ich mitten in der Lüneburger Heide, hier verläuft auch der Leine-Heide-Radweg, den ich vor zwei Jahren befahren habe (Bericht auch auf meiner Webseite) Der Stein weist mir den Weg nach Niederhaverbeck, …… durch die herrlich blühende Heidelandschaft, …… nur eine einzelne Kutsche ist unterwegs, wenige Radfahrer und Wanderer, Wilsede und Undeloh sind noch weit genug entfernt!Ich bin am Wümmeberg, 104 m hoch, Blick auf den Suhorn (108 m) gegenüber, unten das Wümmemoor, Ursprungstal der WümmeEtwas unterhalb dieser Aussichtspunkt, das Tal ist zur Zeit sehr trockenDer Ort Niederhaverbeck …… rückt näher, …… es ist wunderbar ruhig …… inmitten des Naturschutzgebietes Lüneburger HeideDie alte Scheune liegt kurz vor dem TageszielHaus Heidetal, 1906 als Kurhaus erbaut, auch heute noch eine einsam gelegene Pension mitten in der Natur „mit dem Flair vergangener Jahre“In allen Räumen und Gästezimmern sind bewußt fast alle Stilarten der vergangenen 100 Jahre zu finden. Es herrscht totale Ruhe, 0 Dezibel, kein Mobilfunkempfang, kein Fernsehen, keine AußenbeleuchtungNachmittags habe ich noch Zeit, das Hofcafe in Oberhaverbeck zu besuchenDas Fachwerkhaus ist von 1844Am nächsten Morgen treffe ich eine Heidschnuckenherde …… im Tal der Haverbeeke, einem etwa 4 km langen Quellbach der Wümme. Die Haverbeeke ist am Zusammenfluß mit der Wümme wasserreicher und länger als die Wümme Nur etwa 2,5 km sind es zum …… Wilseder Berg, mit 169,2 m die höchste Erhebung der norddeutschen TiefebeneDie flache Kuppe des Berges bietet …… weite Rundblicke auf die LandschaftVormittags sind nur einzelne Wanderer und Radfahrer hier obenAuf dem Gipfelstein findet sich eine Inschrift nach einem Gedicht von Joseph von Eichendorff (1788 – 1857) „Grüß dich Deutschland aus Herzensgrund“Nach 2,7 km bin ich schon am Totengrund, wer sieht die Schmetterlingsraupe … ?… auf dem Stein?Warum heißt diese Mulde Totengrund? Vielleicht toter Grund, also unfruchtbarer, sehr trockener Boden? Andere Vermutungen weisen auf die Sagenwelt der Lüneburger HeideFür die markante Kesselform des Totengrundes gibt es verschiedene Ursprungstheorien, sie reichen von eiszeitlicher Entstehung bis zu einem MeteoriteneinschlagFür mich ist aber klar, daß mein Weg über Wilsede und Undeloh führen wird, …… und dann entlang des Seeveradweges …… durch sonnige und … … bunte Blumenwiesen …… zurück nach …… Hittfeld!
Es war in wenigen Tagen eine Radtour durch vielfältige Landschaften Niedersachsens, vorgegeben durch den kleinen Heidefluß Wümme, der in seinem gesamten Lauf bis nach Vegesack unter Natur- und Landschaftsschutz steht
Viele Grüße und bis bald!
Dietrich
Hittfeld, 29. September 2021
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Auf dem Wümme Radweg
Nachdem wir am Vortag bei Doris und Mario am Perlenhochzeitsmarathon teilgenommen hatten, (Link: http://www.gunlamaralöpare.eu/?p=11044) übernachteten wir auf dem Womo-Platz in Kaltenkirchen und dann ging’s ab nach Norden Wir überqueren die Storebeltbrücke …… und sind schon kurz danach auf dem CampingplatzElektroanschluß Wir stehen in der ersten ReiheKleiner Spaziergang … … an den Großen BeltDas ist Hoppel, der offizielle PlatzhaseAn den Blumenfotos sieht man, … … daß Gunla auch fotografiert hat!Am nächsten Morgen auf der Route Kopenhagen – Malmö durch den Tunnel …… und über die ÖresundbrückeWir sind in Höganäs angekommen, hier war Gunla früher oft bei ihren Großeltern, und wir wollten eigenlich die berühmte Fabrik für Steingut-Keramik besuchen und ein paar Teile kaufen, aber schon länger gibt es sie leider in dieser Form nicht mehr Wir stehen auf einem schönen WoMo-Platz am Hafen …… und auf einem kleinen Spaziergang …… gibt es schöne FotomotiveAn der Kaimauer haben sich viele künstlerisch verewigtGunla am Bootssteg mit BeflaggungSportflieger in Formation über unsAlte Boote können auch einen Zweck erfüllenAbends eine Art von …… Oldtimerparade… am Hafen vor unserem CampmobilAm nächsten Tag fahren wir entlang der Schärenküste nördlich von Göteborg, …… nach Rönnäng auf der Insel Tjörn, …… hier genießen wir …… die Hafenatmosphäre …… im „Skärgarn“ RestaurantIn Bockholmen haben wir einen Stellplatz gefundenFrühstück und weiter …… nach Skärhamn, wohnt hier noch eine schwedische Königin?Seerettungsboote und ein Stück weiter …… dieser historische SeglerAn der Pier sind Flaggen Skandinaviens gehißtHafenpanoramaBootshäuser, …… Segelschiffe …… und diese historische Gallionsfigur …… prägen das Bild dieser kleinen Hafenstadt in den SchärenJetzt gibt es erstmal fish & ships Noch ein Blick über den HafenKurzer Stopp in MollösundIn Hälleviksstrand blüht die Heide und wir finden einen Stellplatz …… am Segelschiffhafen …… direkt am WasserSpaziergang …… über die SchärenDer Hafen im AbendlichtDiese Löwenmäuler blühen im Verborgenen, gefunden von Gunla!Der nächste morgen führt uns nach Smögen, den berühmten …… Fischereihafen und Touristenort am SkagerrakAuf dieser ca. 1 km langen Holzsteg-Promenade, der Smögenbryggan, … … tummeln sich die Touristen entlang der auf Stelzen gegründeten Fischerhäuser, … … Bootsschuppen, Restaurants und SouvenirlädenUnd wir wollen uns das natürlich auch ansehen!Der Steg führt uns vorbei an den Granitfelsen …… bis zum Ende des Naturhafens, …… und ich bewundere …… die Blumen …… im Fels!Ein edles altes Holzboot …… und im vorbeigehen der Blick in eines der bunten HolzhäuserDas Ende des Naturhafens ist erreicht!Dieses Foto fand ich in einem authentischen Smögener Garnelen-Restaurant! Es gibt hier nichts, was es nicht gibt!Übernachtung in Hunnebostrand … … nahe des Hafens …… und ein Spaziergang in der AbendsonneWeiter geht’s nach Norden, …… Fjällbacka ist …… ein Fischer- und TouristenortLinks ist die Jugendherberge zu sehen, schwedisch VandrarhemDie Schauspielerin Ingrid Bergman hat hier in Fjällbacka oft Urlaub gemacht, es gibt auch ein Denkmal von ihr Wir machen einen entspannten Rundgang …… und sehen im Hintergrund den Vetteberg aufragenAn der Außenwand eines Fischrestaurants fand ich dieses historische Foto, die Fischer schöpfen die Heringe mit Keschern aus dem Schleppnetz in ihre Boote Jetzt sind wir schon am Vätternsee …… und ich überlege scheinbar, ob ich baden gehen sollGunla hat sich schon entschieden, …… und ich wage mich zuerst … … in das nicht so sehr warme WasserAllzulange hat das Bad nicht gedauert, …… im Juli 2018 war der See jedenfalls wesentlich wärmer!Am folgenden Tag fahren wir …… in Gunlas Heimatort Ljungby …… und füllen …… unsere Vorräte aufWas sagt Gunla? Ja genau, wir fahren zu „Ilonas gatukök“, einer authentischen schwedischen Wurstbude, … … und genehmigen uns nach den neuesten Ernährungserkenntnissen grillad korv med mos!Dermaßen gestärkt fahren wir … … auf den Campingplatz von LjungbyAm nächste Morgen dann sozusagen ein …… „ursprüngliches schwedisches Frühstück“ mit filmjölk, das ist eine joghurtähnliche Dickmilch, Gunlas morgendliche Lieblingsspeise!Dann umfahren wir das Südende des Bolmen in Richtung Westufer …… und sind in Tiraholm, mit Stellplatz am BolmenDas ist ein historischer Vorratsraum, so wurden früher Lebensmittel frisch gehaltenSo, jetzt kommt eine …… Radtour auf einsamen schwedischen Landstraßen!Gunla badet nochmal am „berühmten“ Strand von Tiraholm!Hier waren wir schon im August 2011 beim beliebten „Bolmenmarschen“, als wir in 3 Etappen von insgesamt 125 km zu Fuß den Bolmen umrundetenZum Familienbetrieb Tiraholm fisk gehört ein rustikales Restaurant, …… Fischfang, eine Räucherei und ein HofladenUnsere Route führt uns jetzt auf die Bolmia, …… eine kostenlose motorbetriebene SeilfähreSie bringt uns von Sunnaryd in Jönköpings län (Jönköping Bezirk) …… nach Bolmsö in Kronobergs län (Kronoberg Bezirk, Verwaltungssitz Växjö, der Name Kronoberg leitet sich von einem historischen Schloß, einem Bischofssitz von 1444, ab)Blick zurück nach SunnarydWährend ich Gunla fotografiere, …… fotografiert sie mich und sogar sich selbst!Die Bolmia hat sogar einen schönen BlumenkastenWir sind in Bolmsö, „ö“ bedeutet Insel, also die Insel im Bolmen, …… der Campingplatz ist praktisch gleich neben dem FähranlegerHier sieht man sehr schön den Bolmen mit seiner InselWir besichtigen ein kleines Freilichtmuseum …… mit den typischen historischen Holzzäunen …… und BrombeerenVon unserem Platz …… haben wir freien Blick auf die FährePanoramablick vom StrandWir haben Bolmsö nach Südosten durchquert und sind an der Kirche von Tannaker, …… hier wurde Gunla im Jahre 1967 konfirmiertHinter dem Glockenturm ist der Friedhof, und Gunla erzählt dazu eine traurige GeschichteKurz vor der Konfirmation verünglückte damals ihr Schulkamerad Tommy tödlich als Beifahrer auf einem Motorrad, und das machte die Konfirmation …… damals zu einem traurigen EreignisHochlandrinder auf der Weide nebenan, … … und Gunla will mit ihnen reden, …… aber die möchten lieber im Schatten faulenzen und wiederkäuenNoch ein Blick auf die blumengeschmückte Kirchhofmauer …… und wie immer finden wir auch heute einen schönen Campingplatz, „Bolmen Camping“… … am Ostufer des Sees, wir freuen uns …… über den Sonnenschein …… und ich schließe das WoMo an den Stromverteilerkasten anDas ist auf unserer Rundreise die letzte Station in Schweden, …… und am folgenden Vormittag geht’s entlang schöner Landhäuser …… auf die Rückreise, Camping Storebelt in Dänemark, … … mit fast schon herbstlichen Eindrücken …… und diesen abendlichen Panoramen …… an der Brücke über den Großen BeltDer Sonnenstand zeigt an: Es ist wieder Morgen, …… Brückenaussicht …… und Frühstück …… im Windschutz des WohnmobilsDas müßte die Fähre aus Oslo sein, sie nimmt Kurs auf Kiel, … … und auch wir …… verabschieden uns jetzt …… von Skandinavien …… und nehmen über die Storebeltbrücke Kurs auf zuhause!
Das war eine Schwedentour mit vielen neuen Eindrücken entlang der Schärenküste von Bohuslän, aber wir waren natürlich auch wieder gerne am Bolmen, auf Bolmsö und in Ljungby! Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein!
Viele Grüße und bis bald!
Hittfeld, 14. September 2021
Dietrich
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für In Schweden an der Schärenküste und am Bolmen
Am Sonnabend, dem 10. Juli starte ich und übernachte in Hersbruck im bayerischen FrankenlandDas Hochwasser in Deutschland kündigt sich an, …… die Pegnitz führt schon sehr viel WasserAm nächsten Tag erreiche ich den AchenseeHotel Golfvilla, schön ruhig oberhalb des Westufers gelegenBlick vom BalkonAufgrund der Wetterlage wurde am Montag gleich die schönste und schwerste Tour in Angriff genommenJa, so nah möchte ich Gott dann doch noch nicht sein … Auf geht’s …… über grüne Almen …… und wir gewinnen …… an HöheDa freut sich der Bergwanderer!Der Pfad zieht sich hinauf …… bis zur Rast …… auf einer herrlichen Bergwiese, …… blau, blau, blau blüht der En-zi-an!!Dieses Jahr eine besondere Blütenpracht auf den Almen, es gab viel Regen im FrühjahrDer Himmel scheint die Tour gutzuheißen und schickt einen Lichtstrahl hinunterOhne Fleiß kein Preis, oder wie sagt der Bergführer: „Menschenfleisch muß gepeinigt werden!“Dafür gibt’s dann schöne FernblickeDie Einheimischen haben uns schon bemerkt, es ist eine Gemse, ich lehne die neue Rechtschreibung ab, deshalb schreibe ich nicht „Gämse“Bald habe ich ……diesen wunderbaren Blick auf den See in Richtung Norden!Das Seierjoch, 2148 mAm nächsten Tag von der Erfurter Hütte zur Rofanspitze, hier Blick auf den Zireiner See und ins InntalBei der Rast wollen die frechen Bergdohlen etwas für sich abzweigenDer Gipfel der Rofanspitze mit 2259 m ist erreicht!Bergab durch ein Blumenmeer …… und weiter unten solche Prachtexemplare von Weinbergschnecken!Diese Tour führt zunächst durch die Wolfsklamm, …… der Stanser Bach hat diese tiefe Schlucht … … in den Fels geschnitten!Das Benediktinerkloster St. Georgenberg geht auf das Jahr 950 zurück …… und ist über diese kühne Brücke … … zu erreichen!Im Inneren der WallfahrtskircheAbstieg mit Blick …… auf das Inntal …… und dann zu diesem historischen Ort! Schon 1296 gab es eine Burg an dieser Stelle, der jetzige Bauzustand geht auf die Jahre ab 1500 zurück, es gab viele Besitzerwechsel, Eigentümer waren u.a. der spätere Kaiser Maximilian I. und die Augsburger Kaufmannsfamilie der Fugger. Durch Erbfolge gelangte Tratzberg 1847 in den Besitz der Reichsgrafen von Enzenberg. In den 90er Jahren wurde es aufwendig restauriert und kann besichtigt werdenIn diesem neuen Raum befindet sich nur die Anmeldung mit sehenswerten HelmenEin Gang mit JagdtrophäenIn diesem Raum hat sich der Vorfahre des Eigentümers verewigt, Reichsgraf Franz Enzenberg III. In Österreich sind übrigens seit 1919 alle Adelstitel verboten, deshalb gibt es heute auch keine Reichsgrafen mehr!Panorama-Aufnahme eines historischen restaurierten RaumesDie Wände dieses Raumes zeigen eine künstlerisch gestaltete Ahnengalerie des späteren Kaisers Maximilian I.Prächtige Holzdecken mit aufwendigen SchnitzereienDie Fassadenmalereien im Innenhof ließ der Augsburger Ritter Georg Ilsung ausführenZurück in Pertisau, Panoramaausblick vom BalkonWanderung zur Schönjochalm, häufig sieht man hier in den Bergen Bildstöcke, in Österreich und Bayern auch als Marterl bezeichnetEine richtig zünftige alte Berghütte liegt am Weg, …… aber auch eine Jausenstation, …… da gehen wir zur Stärkung doch mal hin!Die Sennerin hat ihre Rindviecher liebevoll mit Namen verewigtDie Insekten an dieser Distel sehen fast wie Schmetterlinge ausDiese Ziele geben Rätsel auf!Freilichtmuseum mit … … Bauernhäusern …… aus TirolUnd in Kramsach gibt es einen Museumsfriedhof …… mit authentischen Inschriften, hier zwei lesenswerte Beispiele!Auf der Rückfahrt übernachte ich in Freyburg (Unstrut), hier der MarktplatzEin kühles Getränk gibt es auchAbendstimmung, der WoMo-Stellplatz liegt direkt an der Unstrut
Viele Grüße und bis bald!
Hittfeld, 27. August 2021
Dietrich
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Pertisau am Achensee …