Gerds Garagenmarathon in Wallenhorst

Am Himmelfahrtstag, dem 26. Mai 2022, hatte ich die Gelegenheit, meine 570. verschiedene Marathon/Ultrastrecke zu finishen, denn Gerd hatte in Wallenhorst seine Garage in einen Marathon-Stützpunkt umfunktioniert! Rahmenstart von 7-9 Uhr, und der frühe Vogel fängt den Wurm!

Ja liebe Lauffreunde, Gerd, Anette und Uwe haben uns am Himmelfahrtstag hier in Wallenhorst an einem fantastischen Marathon teilnehmen lassen! Vielen Dank dafür von allen Läuferinnen und Läufern, und nicht vergessen, am 6. Juni geht’s schon weiter in Wallenhorst im Ruller Bruch!

Viele Grüße und wie immer bis bald auf der Strecke!

Dietrich

Hittfeld, 30. Mai 2022

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Auf der Strecke bei Michaels 1000. am Harztor

Am 1. Mai 2022 feierte Michael Kiene seinen 1000. Marathon/Ultra mit über 50 Lauffreunden auf der Strecke des Harztormarathons.

Das war hier in Northeim eine tolle Laufveranstaltung, perfekt organisiert von unserem Jubilar und Statistiker Michael! Vielen Dank dafür und nochmals herzlichen Glückwunsch, mache weiter so und wir wünschen dir noch viele weitere schöne Marathons und Ultras in Deutschland, Europa und der Welt!

Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!

Dietrich

Hittfeld, 9. Mai 2022

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Marathon im Dünenfeld Augustdorf

… am 23. April 2022, organisiert von Bernd Neumann. Am Freitagnachmittag erreichte ich den WoMo-Stellplatz in Augustdorf, …

Vielen Dank an Bernd für die Organisation dieses Marathons mit Ultrawertung, und Gratulation an alle Teilnehmer, drei Läufer haben sogar die 8 Runden und damit über 48 km zurückgelegt!

Viele Grüße und bis bald!

Dietrich

Hittfeld, 26. April 2022

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500. Marathon / Ultra für Dieter in Bad Bramstedt

Wie immer machten wir uns früh auf den Weg Richtung Norden, um dabeisein zu können, wenn Dieter Merker seinen 500. M/U in Angriff nimmt, …

Viele Grüße an alle und bis bald auf der Strecke!

Hittfeld, 20. April 2022

Dietrich

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33. Herkules Marathon am 28. März bei Sylke im Bergpark Wilhelmshöhe

Schon beim 1. Herkules waren wir dabei, am 3. Oktober 2016! „Sonnig, bis 20°, 500 Höhenmeter“, so steht es in meiner damaligen Statistik-Eintragung! Es wird meine 8. Teilnahme am Herkules sein und insgesamt das 42. Mal (also quasi Marathon) bei Sylkes Läufen in Kassel. Wir stehen wieder auf dem WoMo-Stellplatz nahe der Fulda. Vielen Dank an Gunla für ihre vielen Fotos, die ich im Bericht verwenden durfte!

Viele Grüße und bis bald irgendwo auf der Strecke!

Dietrich

Hittfeld, 31.März 2022

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Im Sultanat Oman Januar 2022

Oman liegt auf der Arabischen Halbinsel am Arabischen Meer und dem Golf von Oman und hat nur etwa 5 Millionen Einwohner auf 309.500 qkm. Die Arabische Halbinsel gehört geologisch zu Afrika, geographisch zu Asien. Das Hadschar-Gebirge im Nordosten erreicht Höhen um 3000 m. Die Gebirgszüge trennen die Küstenebenen von den Wüsten, die den größten Teil des Omans bilden. Hier erreichen die Temperaturen im Sommer tagsüber 40-50 °C und nachts um 25 °C, im Winter bis 25° am Tage und bis 12° nachts. Regen fällt selten und nur im Winter. Die wichtigsten Nutztiere sind die Dromedare. An der gesamten Küste gibt es reiche Fischgründe, vorwiegend werden Makrelen, Thunfisch und Sardinen gefangen.

Die Omani sind größtenteils Muslime, fast die Hälfte der Bevölkerung sind Migranten aus Indien, Pakistan und Bangladesch, die niedere Arbeiten ausführen. Alle relevanten, administrativen und hoheitlichen Funktionen sind das Vorrecht der Omani. Der Oman ist eine absolute Monarchie. Der Sultan ist Staatsoberhaupt und Regierungschef, die Minister und das Parlament haben nur beratende und verwaltende Funktion.

Seit etwa 1750 wird Oman von der Said-Dynastie regiert, von 1932 bis 1970 durch Sultan Said ibn Taimur, der das Land weiterhin in mittelalterlicher Rückständigkeit hielt. Sein Sohn Quabus ibn Said besuchte schon früh Privatschulen in England und die Königliche Militärakademie. 1962 war er als Leutnant bei der Rheinarmee in Minden stationiert. Später wurde er in England in Administration und Ökonomie geschult, um später im Oman eine moderne Verwaltung aufzubauen zu können. 1964 kam er in den Oman zurück, er erkannte, daß sein Vater jegliche Reformen im Land ablehnte.

1970 schließlich stürzte Quabus seinen Vater durch einen Staatsstreich und übernahm die Macht. Durch Erdölförderung im großen Stil mit entsprechenden hohen Einnahmen wurden Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen modernisiert und unter Beibehaltung der Traditionen in wenigen Jahrzehnten eine moderne Industriegesellschaft geschaffen. Trotzdem gab es keine weitergehende Liberalisierung, die gesamte Macht lag und liegt weiterhin beim Sultan. Quabus ibn Said starb 2020. Da er keinen Sohn hatte, wurde sein Cousin Haitham ibn Tariq sein Nachfolger als Sultan.

Diese Region galt seit altersher als die Heimat des Weihrauchs, die Weihrauchbäume wachsen entlang der Nordflanke des Küstengebirges, sie brauchen eine spezielle Bodenzusammensetzung und Luftfeuchtigkeit. Weihrauch ist zunächst einmal das Harz des Weihrauchbaumes, es wird luftgetrocknet und besteht aus groben gelben bis braunen Körnern. Es entwickelt beim Verglühen einen aromatischen Rauch, ebenfalls Weihrauch genannt, der schon seit Menschengedenken bei Kulthandlungen der alten Ägypter, der römisch-katholischen, der orthodoxen Kirche und anderen Religionen verwendet wurde. Er hat aber auch desinfizierende und konservierende Wirkung und wurde zur Verdrängung von unangenehmen Gerüchen verwendet.

Am nächsten Morgen die Rückreise, Flug von Salalah über Muscat und München nach Hamburg, Ankunft am späten Abend, Gunlas Taxi bringt mich nach Hittfeld.

Das war eine eindrucksvolle Reise auf der Arabischen Halbinsel mit ganz neuen Erfahrungen durch die Gegensätze von Gebirge und Wüste, die eben nicht nur aus Sand und brennender Sonne besteht!

Viele Grüße und bis bald!

Hittfeld, 9. April 2022

Dietrich Eberle

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Herbstsaison im Buchwedel eröffnet!

Nach der Sommerpause ist am 13. Oktober 2021 die Zeit gekommen, im Buchwedel wieder auf die Strecke zu gehen, und wir freuen uns, daß etliche Stammteilnehmer mit dabei sind! Weiterhin wird einzeln und zeitlich getrennt gestartet!

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Es ist 5:46 Uhr, Temperatur 2°, …
… und ich gehe auf die Strecke der Höhenrunde im Forst Buchwedel
Beate und Jakob sind die nächsten am Start!
Ingo war, wie alle heutigen Teilnehmer, auch beim letzten Mal am 30. Juni mit dabei!
Inzwischen habe ich die zweite von vier Runden begonnen und erlebe einen mystischen Sonnenaufgang im Morgennebel
Gunla hat an der Koppel …
… an Start und Ziel passende Fotoobjekte gefunden!
Cornelia macht sich an ihrem Stützpunkt startbereit
Auch andere Sportlerinnen sind heute außer Konkurrenz auf der Strecke!
Beate und Jakob gehen voll motiviert in die zweite Runde von 10,651 km
Gunla hat auf einem kurzen Spaziergang diese Pferde auf ihrem Weg zur Koppel getroffen …
… und auch das vom Morgentau überzogene Knäuelgras fotografiert
Ein Blick auf die Zielgerade
Ingo hat seine erste Runde beendet, ich meine zweite, und wir peilen unsere Verpflegungspunkte an, …
… genau wie Cornelia einige Zeit später
Wolfgang hat seine Mission für heute erfüllt, er ist genau einen Drittelmarathon gelaufen!
Jetzt nur noch eine Runde für uns!
Jakobs fulminanter Endspurt auf der langen Geraden
Zwischendurch lernt man als Läufer auch die heimische Vegetation kennen, wie zum Beispiel die Gewöhnliche Kiefer …
… und das Gewöhnliche Pfaffenhütchen!
Beate im Ziel, Gratulation!
Ingo darf den Buchwedel noch einmal umrunden!
Ich bin auf den letzten Kilometern und freue mich über den Hagebuttenstrauch in der Herbstsonne, …
… gleichzeitig läuft Karl Wolfgang über die Ziellinie!
Wer hat das Foto wohl aufgenommen? Natürlich Gunla!
Ich hab’s auch geschafft, M/U Nr. 1354 gefinisht
Ingo hat auf seiner Lieblingsstrecke gerade seinen 27. persönlichen Buchwedel – M/U bewältigt!
Zum Schluß gibt’s von Gunla noch eine kleine Anerkennung für unsere Teilnehmer!

Vielen Dank und Gratulation an alle Finisher, die zum Start in die Herbstsaison dabei waren!

Viele Grüße und dann bis zum 27. Oktober!

Dietrich

Hittfeld, 15.10.2021

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Auf dem Wümme Radweg

… vom 2. – 7. September 2021

Das Titelfoto zeigt den Zusammenfluß von Wümme und Hamme

Die Wümme ist 121 km lang, sie entspringt in der Lüneburger Heide südlich des kleinen Ortes Niederhaverbeck. Sie verläuft zunächst in nordwestlicher Richtung, dann südlich von Tostedt in Richtung Südwesten, über Scheeßel nach Rotenburg (Wümme), anschließend in weitgehend westlicher Richtung über Ottersberg und Borgfeld bis zum Zusammenfluß mit der von Nordwesten herankommenden Hamme. Diese beiden Flüsse bilden dann die Lesum, die nach 10 km bei Vegesack in die Weser mündet.

Der Wümmeradweg hat eine Nord- und eine Südroute, zusammen ergibt sich eine Rundstrecke von ca. 260 km. Durch zusätzliche Strecken von Hittfeld nach Handeloh, in Rotenburg, an der Hamme und in der Lüneburger Heide kamen dann ca. 380 km zusammen.

2. September, unsere Äpfel sind schon reif, also eigentlich etwas spät für eine Radtour
Gegen 7:30 Uhr …
… gehe ich auf die Strecke über Jesteburg nach Handeloh, wo ich auf die Nordroute des Wümmeradweges treffe, weiter über Lauenbrück, und …
… bei Scheeßel überquere ich die Wümme
Übernachtung in Rotenburg (Wümme), nach längerer Zeit mal wieder in einer Jugendherberge
Am nächsten Tag geht es über Borgfeld und Lilienthal entlang der zahlreichen Wümmewindungen durch die Wiesen des Blocklandes
Mittagspause an einem einsamen Gasthof mit dem schönen und zutreffenden Namen …
… „Wümmeblick“
„Land of Green Naturresort“ nahe der Hamme bei Worpswede, WoMo Stellplatz, Baumhäuser, Baumzelte, …
… aber auch gewöhnliche Camper wie ich können hier ihr Zelt aufschlagen!
Mitten in der Anlage steht dieses Reetdachhaus, die Inschrift am Eingang: „Ferienheim DKV 1933“. Hier war wohl früher eine Kanustation des Deutschen Kanu-Verbandes als Übernachtungsstation für Kanuwanderer
Am nächsten Morgen folge ich der Landstraße unweit der Hamme nach Nordosten und muß den „Moorexpreß“ auf seiner historischen Trasse passieren lassen. 1907 wurde die Kleinbahn eröffnet, seit 1978 gibt es nur noch in den Sommermonaten Betrieb mit Touristik-Zügen von Stade über Bremervörde und Worpswede nach Bremen
Ich quere die Hamme bei Viehspecken
Nördlich der Hamme fahre ich über Osterholz-Scharmbeck wieder in Richtung Bremen, und unterwegs grüßt das Erntefestkomitee von Wallhöfen!
Hier ist das Flußbett der Hamme schon recht breit, die Gezeiten der Nordsee bestimmen entlang der Weser und der Lesum Wasserstand und Fließgeschwindigkeit von Wümme und Hamme
Von links kommt die Hamme, genau geradeaus die Mündung der Wümme, und nach rechts (Südwesten) fließen beide als Lesum weiter
Am Nordufer der Lesum ein Rehbock mitten auf der Wiese
Garmin Fenix 5x mit sinnvoller Eigenbau-Halterung am Lenker
Die Lesum wird von vielen Yachtclubs genutzt
Blick vom Lesumdeich auf die St.Martini Kirche Burglesum
Ein Angler meditiert am …
… Denkmal von Admiral Karl Rudolf Brommy. Brommy wurde 1804 in Anger bei Leipzig mit dem Namen Bromme geboren, als Vollwaise wurde er mit 14 Jahren Seemann und bereiste mit Segelschiffen Mittelamerika. Er heuerte auch auf US-Seglern an und wurde zum Kapitän befördert. Seitdem nannte er sich gemäß der englischen Aussprache Brommy. Später war er in griechischen Diensten an deren Unabhängigkeitskrieg gegen Türken und Ägypter beteiligt. Ab 1849 war er Befehlshaber der Reichsflotte, der ersten gesamtdeutschen Marine, und wurde zum Konteradmiral ernannt, schon 1852 wurde die Auflösung der Flotte beschlossen, Brommy erhielt 1853 seinen Abschied und lebte bis zu seinem Tod 1860 zurückgezogen in Burglesum
Noch 4 km bis Vegesack, zur Mündung …
… der Lesum in die Weser. Hier lag bis vor kurzem noch das alte Segelschulschiff „Deutschland“. Eigentlich wollte ich auf dem Schiff übernachten, „Bed and Bike“, aber es wurde kurz vor meiner Tour nach Bremerhaven verlegt
Auf dieser Brücke für Fußgänger und Radfahrer überquere ich die Einfahrt des Vegesacker Hafens und bin …
… am Fähranleger, gerade legt die Weserfähre von Lemwerder (Niedersachsen) an
Hinter der Fischbude steht der ehemalige Werftschlepper Regina als Technikdenkmal auf der Maritimen Meile. Ich habe mir hier ein Backfischbrötchen gegönnt
Übernachtung im Gasthof „Nordseite“ an der Wümme, dann geht es auf der Südroute entlang der Wümmewindungen nach Westen, Egypten (offensichtlich neue Rechtschreibung) liegt also neuerdings südlich von Ottersberg!
Weiter durch das flache Land bei Wümmingen (Nomen est Omen), …
… und in Hellwege wieder Strohballen-Kunst
Übernachtung im Hotel am Pferdemarkt in Rotenburg und abends beim Italiener, mit Blick auf den Turm der Stadtkirche von 1752
Über Lauenbrück und Fintel folge ich der Route
„Falsche Orchideen“ an der Strecke
Schneverdingen, Kunst vor dem Rathaus, ich vermute, es stellt „Wutbürger“ dar, die mit der Verwaltung unzufrieden sind
Es ist im Laufe des Vormittags ziemlich warm geworden und ich freue mich auf die Mittagspause!
Wenig später bin ich mitten in der Lüneburger Heide, hier verläuft auch der Leine-Heide-Radweg, den ich vor zwei Jahren befahren habe (Bericht auch auf meiner Webseite)
Der Stein weist mir den Weg nach Niederhaverbeck, …
… durch die herrlich blühende Heidelandschaft, …
… nur eine einzelne Kutsche ist unterwegs, wenige Radfahrer und Wanderer, Wilsede und Undeloh sind noch weit genug entfernt!
Ich bin am Wümmeberg, 104 m hoch, Blick auf den Suhorn (108 m) gegenüber, unten das Wümmemoor, Ursprungstal der Wümme
Etwas unterhalb dieser Aussichtspunkt, das Tal ist zur Zeit sehr trocken
Der Ort Niederhaverbeck …
… rückt näher, …
… es ist wunderbar ruhig …
… inmitten des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide
Die alte Scheune liegt kurz vor dem Tagesziel
Haus Heidetal, 1906 als Kurhaus erbaut, auch heute noch eine einsam gelegene Pension mitten in der Natur „mit dem Flair vergangener Jahre“
In allen Räumen und Gästezimmern sind bewußt fast alle Stilarten der vergangenen 100 Jahre zu finden. Es herrscht totale Ruhe, 0 Dezibel, kein Mobilfunkempfang, kein Fernsehen, keine Außenbeleuchtung
Nachmittags habe ich noch Zeit, das Hofcafe in Oberhaverbeck zu besuchen
Das Fachwerkhaus ist von 1844
Am nächsten Morgen treffe ich eine Heidschnuckenherde …
… im Tal der Haverbeeke, einem etwa 4 km langen Quellbach der Wümme. Die Haverbeeke ist am Zusammenfluß mit der Wümme wasserreicher und länger als die Wümme
Nur etwa 2,5 km sind es zum …
… Wilseder Berg, mit 169,2 m die höchste Erhebung der norddeutschen Tiefebene
Die flache Kuppe des Berges bietet …
… weite Rundblicke auf die Landschaft
Vormittags sind nur einzelne Wanderer und Radfahrer hier oben
Auf dem Gipfelstein findet sich eine Inschrift nach einem Gedicht von Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)
„Grüß dich Deutschland aus Herzensgrund“
Nach 2,7 km bin ich schon am Totengrund, wer sieht die Schmetterlingsraupe … ?
… auf dem Stein?
Warum heißt diese Mulde Totengrund? Vielleicht toter Grund, also unfruchtbarer, sehr trockener Boden? Andere Vermutungen weisen auf die Sagenwelt der Lüneburger Heide
Für die markante Kesselform des Totengrundes gibt es verschiedene Ursprungstheorien, sie reichen von eiszeitlicher Entstehung bis zu einem Meteoriteneinschlag
Für mich ist aber klar, daß mein Weg über Wilsede und Undeloh führen wird, …
… und dann entlang des Seeveradweges …
… durch sonnige und …
… bunte Blumenwiesen …
… zurück nach …
… Hittfeld!

Es war in wenigen Tagen eine Radtour durch vielfältige Landschaften Niedersachsens, vorgegeben durch den kleinen Heidefluß Wümme, der in seinem gesamten Lauf bis nach Vegesack unter Natur- und Landschaftsschutz steht

Viele Grüße und bis bald!

Dietrich

Hittfeld, 29. September 2021

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In Schweden an der Schärenküste und am Bolmen

9. – 21. August 2021

Nachdem wir am Vortag bei Doris und Mario am Perlenhochzeitsmarathon teilgenommen hatten, (Link: http://www.gunlamaralöpare.eu/?p=11044) übernachteten wir auf dem Womo-Platz in Kaltenkirchen und dann ging’s ab nach Norden
Wir überqueren die Storebeltbrücke …
… und sind schon kurz danach auf dem Campingplatz
Elektroanschluß
Wir stehen in der ersten Reihe
Kleiner Spaziergang …
… an den Großen Belt
Das ist Hoppel, der offizielle Platzhase
An den Blumenfotos sieht man, …
… daß Gunla auch fotografiert hat!
Am nächsten Morgen auf der Route Kopenhagen – Malmö durch den Tunnel …
… und über die Öresundbrücke
Wir sind in Höganäs angekommen, hier war Gunla früher oft bei ihren Großeltern, und wir wollten eigenlich die berühmte Fabrik für Steingut-Keramik besuchen und ein paar Teile kaufen, aber schon länger gibt es sie leider in dieser Form nicht mehr
Wir stehen auf einem schönen WoMo-Platz am Hafen …
… und auf einem kleinen Spaziergang …
… gibt es schöne Fotomotive
An der Kaimauer haben sich viele künstlerisch verewigt
Gunla am Bootssteg mit Beflaggung
Sportflieger in Formation über uns
Alte Boote können auch einen Zweck erfüllen
Abends eine Art von …
… Oldtimerparade
… am Hafen vor unserem Campmobil
Am nächsten Tag fahren wir entlang der Schärenküste nördlich von Göteborg, …
… nach Rönnäng auf der Insel Tjörn, …
… hier genießen wir …
… die Hafenatmosphäre …
… im „Skärgarn“ Restaurant
In Bockholmen haben wir einen Stellplatz gefunden
Frühstück und weiter …
… nach Skärhamn, wohnt hier noch eine schwedische Königin?
Seerettungsboote und ein Stück weiter …
… dieser historische Segler
An der Pier sind Flaggen Skandinaviens gehißt
Hafenpanorama
Bootshäuser, …
… Segelschiffe …
… und diese historische Gallionsfigur …
… prägen das Bild dieser kleinen Hafenstadt in den Schären
Jetzt gibt es erstmal fish & ships
Noch ein Blick über den Hafen
Kurzer Stopp in Mollösund
In Hälleviksstrand blüht die Heide und wir finden einen Stellplatz …
… am Segelschiffhafen …
… direkt am Wasser
Spaziergang …
… über die Schären
Der Hafen im Abendlicht
Diese Löwenmäuler blühen im Verborgenen, gefunden von Gunla!
Der nächste morgen führt uns nach Smögen, den berühmten …
… Fischereihafen und Touristenort am Skagerrak
Auf dieser ca. 1 km langen Holzsteg-Promenade, der Smögenbryggan, …
… tummeln sich die Touristen entlang der auf Stelzen gegründeten Fischerhäuser, …
… Bootsschuppen, Restaurants und Souvenirläden
Und wir wollen uns das natürlich auch ansehen!
Der Steg führt uns vorbei an den Granitfelsen …
… bis zum Ende des Naturhafens, …
… und ich bewundere …
… die Blumen …
… im Fels!
Ein edles altes Holzboot …
… und im vorbeigehen der Blick in eines der bunten Holzhäuser
Das Ende des Naturhafens ist erreicht!
Dieses Foto fand ich in einem authentischen Smögener Garnelen-Restaurant!
Es gibt hier nichts, was es nicht gibt!
Übernachtung in Hunnebostrand …
… nahe des Hafens …
… und ein Spaziergang in der Abendsonne
Weiter geht’s nach Norden, …
… Fjällbacka ist …
… ein Fischer- und Touristenort
Links ist die Jugendherberge zu sehen, schwedisch Vandrarhem
Die Schauspielerin Ingrid Bergman hat hier in Fjällbacka oft Urlaub gemacht, es gibt auch ein Denkmal von ihr
Wir machen einen entspannten Rundgang …
… und sehen im Hintergrund den Vetteberg aufragen
An der Außenwand eines Fischrestaurants fand ich dieses historische Foto, die Fischer schöpfen die Heringe mit Keschern aus dem Schleppnetz in ihre Boote
Jetzt sind wir schon am Vätternsee …
… und ich überlege scheinbar, ob ich baden gehen soll
Gunla hat sich schon entschieden, …
… und ich wage mich zuerst …
… in das nicht so sehr warme Wasser
Allzulange hat das Bad nicht gedauert, …
… im Juli 2018 war der See jedenfalls wesentlich wärmer!
Am folgenden Tag fahren wir …
… in Gunlas Heimatort Ljungby …
… und füllen …
… unsere Vorräte auf
Was sagt Gunla? Ja genau, wir fahren zu „Ilonas gatukök“, einer authentischen schwedischen Wurstbude, …
… und genehmigen uns nach den neuesten Ernährungserkenntnissen grillad korv med mos!
Dermaßen gestärkt fahren wir …
… auf den Campingplatz von Ljungby
Am nächste Morgen dann sozusagen ein …
… „ursprüngliches schwedisches Frühstück“ mit filmjölk, das ist eine joghurtähnliche Dickmilch, Gunlas morgendliche Lieblingsspeise!
Dann umfahren wir das Südende des Bolmen in Richtung Westufer …
… und sind in Tiraholm, mit Stellplatz am Bolmen
Das ist ein historischer Vorratsraum, so wurden früher Lebensmittel frisch gehalten
So, jetzt kommt eine …
… Radtour auf einsamen schwedischen Landstraßen!
Gunla badet nochmal am „berühmten“ Strand von Tiraholm!
Hier waren wir schon im August 2011 beim beliebten „Bolmenmarschen“, als wir in 3 Etappen von insgesamt 125 km zu Fuß den Bolmen umrundeten
Zum Familienbetrieb Tiraholm fisk gehört ein rustikales Restaurant, …
… Fischfang, eine Räucherei und ein Hofladen
Unsere Route führt uns jetzt auf die Bolmia, …
… eine kostenlose motorbetriebene Seilfähre
Sie bringt uns von Sunnaryd in Jönköpings län (Jönköping Bezirk) …
… nach Bolmsö in Kronobergs län (Kronoberg Bezirk, Verwaltungssitz Växjö, der Name Kronoberg leitet sich von einem historischen Schloß, einem Bischofssitz von 1444, ab)
Blick zurück nach Sunnaryd
Während ich Gunla fotografiere, …
… fotografiert sie mich und sogar sich selbst!
Die Bolmia hat sogar einen schönen Blumenkasten
Wir sind in Bolmsö, „ö“ bedeutet Insel, also die Insel im Bolmen, …
… der Campingplatz ist praktisch gleich neben dem Fähranleger
Hier sieht man sehr schön den Bolmen mit seiner Insel
Wir besichtigen ein kleines Freilichtmuseum …
… mit den typischen historischen Holzzäunen …
… und Brombeeren
Von unserem Platz …
… haben wir freien Blick auf die Fähre
Panoramablick vom Strand
Wir haben Bolmsö nach Südosten durchquert und sind an der Kirche von Tannaker, …
… hier wurde Gunla im Jahre 1967 konfirmiert
Hinter dem Glockenturm ist der Friedhof, und Gunla erzählt dazu eine traurige Geschichte
Kurz vor der Konfirmation verünglückte damals ihr Schulkamerad Tommy tödlich als Beifahrer auf einem Motorrad, und das machte die Konfirmation …
… damals zu einem traurigen Ereignis
Hochlandrinder auf der Weide nebenan, …
… und Gunla will mit ihnen reden, …
… aber die möchten lieber im Schatten faulenzen und wiederkäuen
Noch ein Blick auf die blumengeschmückte Kirchhofmauer …
… und wie immer finden wir auch heute einen schönen Campingplatz, „Bolmen Camping“…
… am Ostufer des Sees, wir freuen uns …
… über den Sonnenschein …
… und ich schließe das WoMo an den Stromverteilerkasten an
Das ist auf unserer Rundreise die letzte Station in Schweden, …
… und am folgenden Vormittag geht’s entlang schöner Landhäuser …
… auf die Rückreise, Camping Storebelt in Dänemark, …
… mit fast schon herbstlichen Eindrücken …
… und diesen abendlichen Panoramen …
… an der Brücke über den Großen Belt
Der Sonnenstand zeigt an: Es ist wieder Morgen, …
… Brückenaussicht …
… und Frühstück …
… im Windschutz des Wohnmobils
Das müßte die Fähre aus Oslo sein, sie nimmt Kurs auf Kiel, …
… und auch wir …
… verabschieden uns jetzt …
… von Skandinavien …
… und nehmen über die Storebeltbrücke Kurs auf zuhause!

Das war eine Schwedentour mit vielen neuen Eindrücken entlang der Schärenküste von Bohuslän, aber wir waren natürlich auch wieder gerne am Bolmen, auf Bolmsö und in Ljungby! Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein!

Viele Grüße und bis bald!

Hittfeld, 14. September 2021

Dietrich

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Pertisau am Achensee …

… Bergwandern in Tirol, 11.-18. Juli 2021

Am Sonnabend, dem 10. Juli starte ich und übernachte in Hersbruck im bayerischen Frankenland
Das Hochwasser in Deutschland kündigt sich an, …
… die Pegnitz führt schon sehr viel Wasser
Am nächsten Tag erreiche ich den Achensee
Hotel Golfvilla, schön ruhig oberhalb des Westufers gelegen
Blick vom Balkon
Aufgrund der Wetterlage wurde am Montag gleich die schönste und schwerste Tour in Angriff genommen
Ja, so nah möchte ich Gott dann doch noch nicht sein …
Auf geht’s …
… über grüne Almen …
… und wir gewinnen …
… an Höhe
Da freut sich der Bergwanderer!
Der Pfad zieht sich hinauf …
… bis zur Rast …
… auf einer herrlichen Bergwiese, …
… blau, blau, blau blüht der En-zi-an!!
Dieses Jahr eine besondere Blütenpracht auf den Almen, es gab viel Regen im Frühjahr
Der Himmel scheint die Tour gutzuheißen und schickt einen Lichtstrahl hinunter
Ohne Fleiß kein Preis, oder wie sagt der Bergführer: „Menschenfleisch muß gepeinigt werden!“
Dafür gibt’s dann schöne Fernblicke
Die Einheimischen haben uns schon bemerkt, es ist eine Gemse, ich lehne die neue Rechtschreibung ab, deshalb schreibe ich nicht „Gämse“
Bald habe ich …
…diesen wunderbaren Blick auf den See in Richtung Norden!
Das Seierjoch, 2148 m
Am nächsten Tag von der Erfurter Hütte zur Rofanspitze, hier Blick auf den Zireiner See und ins Inntal
Bei der Rast wollen die frechen Bergdohlen etwas für sich abzweigen
Der Gipfel der Rofanspitze mit 2259 m ist erreicht!
Bergab durch ein Blumenmeer …
… und weiter unten solche Prachtexemplare von Weinbergschnecken!
Diese Tour führt zunächst durch die Wolfsklamm, …
… der Stanser Bach hat diese tiefe Schlucht …
… in den Fels geschnitten!
Das Benediktinerkloster St. Georgenberg geht auf das Jahr 950 zurück …
… und ist über diese kühne Brücke …
… zu erreichen!
Im Inneren der Wallfahrtskirche
Abstieg mit Blick …
… auf das Inntal …
… und dann zu diesem historischen Ort! Schon 1296 gab es eine Burg an dieser Stelle, der jetzige Bauzustand geht auf die Jahre ab 1500 zurück, es gab viele Besitzerwechsel, Eigentümer waren u.a. der spätere Kaiser Maximilian I. und die Augsburger Kaufmannsfamilie der Fugger. Durch Erbfolge gelangte Tratzberg 1847 in den Besitz der Reichsgrafen von Enzenberg. In den 90er Jahren wurde es aufwendig restauriert und kann besichtigt werden
In diesem neuen Raum befindet sich nur die Anmeldung mit sehenswerten Helmen
Ein Gang mit Jagdtrophäen
In diesem Raum hat sich der Vorfahre des Eigentümers verewigt, Reichsgraf Franz Enzenberg III. In Österreich sind übrigens seit 1919 alle Adelstitel verboten, deshalb gibt es heute auch keine Reichsgrafen mehr!
Panorama-Aufnahme eines historischen restaurierten Raumes
Die Wände dieses Raumes zeigen eine künstlerisch gestaltete Ahnengalerie des späteren Kaisers Maximilian I.
Prächtige Holzdecken mit aufwendigen Schnitzereien
Die Fassadenmalereien im Innenhof ließ der Augsburger Ritter Georg Ilsung ausführen
Zurück in Pertisau, Panoramaausblick vom Balkon
Wanderung zur Schönjochalm, häufig sieht man hier in den Bergen Bildstöcke, in Österreich und Bayern auch als Marterl bezeichnet
Eine richtig zünftige alte Berghütte liegt am Weg, …
… aber auch eine Jausenstation, …
… da gehen wir zur Stärkung doch mal hin!
Die Sennerin hat ihre Rindviecher liebevoll mit Namen verewigt
Die Insekten an dieser Distel sehen fast wie Schmetterlinge aus
Diese Ziele geben Rätsel auf!
Freilichtmuseum mit …
… Bauernhäusern …
… aus Tirol
Und in Kramsach gibt es einen Museumsfriedhof …
… mit authentischen Inschriften, hier zwei lesenswerte Beispiele!
Auf der Rückfahrt übernachte ich in Freyburg (Unstrut), hier der Marktplatz
Ein kühles Getränk gibt es auch
Abendstimmung, der WoMo-Stellplatz liegt direkt an der Unstrut

Viele Grüße und bis bald!

Hittfeld, 27. August 2021

Dietrich

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