Ja so war es beim 88. Buchwedel Marathon, es hatte die vergangenen Tage etwas geschneit, und auf den Wegen durch die Spaziergänger und den Straßen durch die Autos wurde der Schnee etwas plattgemacht zu einer sehr brauchbaren Eisfläche! Wir waren 4 Starter, leider konnte unser Sportfreund Wolfgang aus Walsrode nicht bis zum Buchwedel durchkommen, auf der A 7 war ein mehrstündiger Stau, so daß er schließlich umkehren mußte. Das war schade, aber er schrieb mir, daß er demnächst wieder einen Versuch starten wird! Das wird klappen!
Das war am Vortag, Streckenbegehung! Hier sieht’s gut aus, aber es gab einige, gelinde gesagt, rutschige Passagen!
Irgendwann zu früher Stunde tief im Wald bei -8°, Michael läuft zu mir auf und es gibt das obligatorische Selfie!
Michael bei Gunla an Start und Ziel!
Jakob im Frost- und Glätteoutfit, er hatte gegen die Glätte Socken über die Laufschuhe gezogen
Blick über das weite Feld vor Ohlendorf bei km 7,5
Cornelia hatte Spikes untergeschnallt
Jetzt kam die Sonne mit aller Macht durch!
Meine 3. Runde ist geschafft, ich hatte auch Spikes aufgezogen!
Gunla verläßt das WoMo …
… zu einem kleinen Spaziergang …
… und findet ein Kunstwerk der Natur!
Kurz darauf kommt Jakob aus seiner 3. Runde …
… und nimmt nach der Wende an Start und Ziel die letzte in Angriff!
Währenddessen bin ich für heute auch das letzte Mal auf der „Pfützenpassage“ unterwegs
Gunla freut sich über die Sonne …
… und erwischt Jakob gerade noch rechtzeitig beim Zieleinlauf!
Ich habe jetzt noch 1,5 km vor mir, da hinten am Waldrand führt die Strecke entlang
Zieleinlauf!
Gunla sagte, ich sollte mich am Ziel meines 1475 M/U etwas mehr in die Sonne stellen! Mach ich doch gerne!
Ja, in den letzten Wochen, Monaten und Jahren haben wir hier schon alle möglichen Strecken- und Wetter- Herausforderungen erfolgreich bewältigt!
Viele Grüße und bis bald, hier oder bei unseren Lauffreunden!
Dietrich
Hittfeld, 11.Januar 2024
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Alles glatt gelaufen beim 88. Buchwedel!
Am 24.12.2023 war es soweit, unser erster Buchwedel Marathon am Heiligabend. Das Feld wurde durch Absagen noch kurzfristig auf 3 Teilnehmer reduziert, die sich mutig den widrigen Wetterbedingungen stellten, Sturm, Regen, niedrige Temperaturen, Matsch, Riesenpfützen, ein umgestürzter Baum und überall viel Wasser!
Gunla hat im WoMo an Start und Ziel alles im Griff …
… und erwartet mich nach meiner ersten Runde in der Dunkelheit mit heißem Tee!
Kurze Zeit später kommt Celina aus der Höhenrunde, sie war später gestartet und wird mich am Anfang der 2. Runde einholen, wir legen dann ein paar km gemeinsam zurück
Gunlas Blick in Richtung Horst, richtig hell ist nur die Straßenbeleuchtung
Soll ich jetzt wirklich rausgehen bei dem Wetter?
Naja, sieht ja nicht so schlimm aus!
Und es gibt Regenjacken!
Das sind normalerweise …
… Parkplätze
Wer hüpft da locker über die Pfützen, es ist Annett, …
… sie hat Ingo hergebracht, …
… und wie man sieht, ist er beim Start in bester Weihnachtsstimmung, …
… wie auch Annett und Gunla im gemütlichen WoMo!
Währenddessen bin ich draußen im Walde unterwegs, …
… und an Heiligabend darf ein Weihnachtsbaum nicht fehlen!
Bei km 6 ist ein Baum …
… abgebrochen und quer über meine mühsam gefegte Laufstrecke gestürzt!
Celina hat ihre 3. Runde hinter sich …
… und hatte vor dem Buchwedel Marathon noch schöne saubere Weihnachtssocken an!
Das ist nicht Batman, nein, ich bin’s nur nach meiner dritten Runde!
Celina im Ziel, Glückwunsch zum Heiligabend-Marathon! Sie wird heute auch noch gemütlich Weihnachten feiern!
Etliche Zeit später tauche ich im Zielbereich auf und Gunla versorgt mich mit mit einem Becher Kaffee, …
… ich muß schließlich noch meine letzte nötige Hahnzeit abwarten, …
… aber dann ist es soweit, …
… der Weihnachtsmann hat mir meinen 22. Hahn mitgebracht, kikerikiii, kikerikiii!!!
Mission erfüllt!
Ingo war wesentlich später gestartet, hat auch das Ziel erreicht …
… und freut sich zusammen mit Annett! Gratulation!
So sehen stolze Finisher aus!
Ja, liebe Lauffreunde, ein Marathon im Buchwedel am Heiligabend kann auch im kleinen Kreis bei Schietwetter Spaß machen! Es geht schon in 3 Tagen weiter, bis dann!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 25.12.2023
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Heiligabend-Marathon im Buchwedel
Am Sonnabend, dem 16. Dezember fand der 41. Holtenauer Individual Marathon an der Kieler Förde statt, und gleich zwei Lauffreunde feierten Jubiläum. Veranstalter Davor Bendin feierte seinen 300. und Wojciech Piotr Mehl seinen 400. Marathon/Ultra!
Gunla und ich waren schon am Freitagnachmittag mit dem WoMo angekommen und parkten etwa 2 m von Start und Ziel entfernt!
Gunla hatte die Idee, einen kleinen Spaziergang an der Wasserlinie zu unternehmen
Ein Schlepper der Firma Küstendienst GmbH
Das Schiffer Cafe lädt zum Besuch ein, hier am Tiessenkai war früher der Standort des Schiffsausrüsters Hermann Tiessen
Das Cafe ist gemütlich und urig eingerichtet
Wir gönnen uns gemeinsam Matjes …
… auf Schwarzbrot …
… mit Blick auf die Förde
Eine altes Foto des Tiessenkais
Der historische Leuchtturm Kiel Holtenau von 1895, es ist kurz nach 16 Uhr, Sonnenuntergang
Det Forenede Dampskibs-Selskab (Vereinigte Dampfschiffs-Gesellschaft) ist eine dänische Reederei von 1866. Es gibt eine Fährstrecke von Kiel nach Klaipeda, Litauen
Malerische Schlepper an der Holtenauer Reede
Am nächsten Morgen um Punkt 4 Uhr gehe ich auf die Strecke, sie führt zunächst an der Wasserlinie entlang, dann auf die Wendepunktstrecke und zurück zu Start und Ziel an der Strandstraße
Langsam füllt sich die Strecke mit den insgesamt 27 Läuferinnen und Läufern, ab ca. 8:30 Uhr ist es hell genug für Fotos, hier sehen wir schon die beiden Jubilare Wojciech und Davor!
Jakob hat, wie immer, Kopfhörer auf. Er scheint eine ziemlich schnelle Musik zu hören!
Klaus peilt im nächsten Jahr seinen 500. und letzten M/U beim Marathon am Segeberger See an, den er persönlich organisiert
Es geht jetzt Schlag auf Schlag, ich treffe Alexander, …
… Vorstandsmitglied Gaby, …
… ein schnelles Trio mit Rabea, Christoph und Rafael, …
… Mukir, Martina …
… und Thorsten G.
Am Ende der Runde werde ich von Gunla persönlich durch die „Klappe“ mit Proviant und Tee versorgt! Es kommt auch schon mal vor, daß Passanten „Currywurst mit Pommes Schranke“ bestellen wollen!
Den schönsten Blick haben die Läufer hier am Wasser. Da kommt Rosi mit Hündin Cindy, …
… gefolgt von Frank, Stefan …
… und Roland
Die Fähre der Color Line läuft aus Oslo ein
Hier wird Klaus fotografisch erwischt …
… von Paparazzi Gunla, sie hat mich jetzt als Strecken-Fotograf abgelöst, als nächster …
… ist Torsten S. dran, …
…dann ein wildes Quartett mit Jessica, Birgit, Thorsten „Stulle“ und Katrin!
Da ist Torsten schon wieder, diesmal mit Stefan und Frank!
Rabea bekommt von uns den „Ersten Preis für gute Laune auf der Strecke“! Mit auf Gunlas Foto sind noch Carsten, Christoph und Rafael
Mukir ist mir dieses Jahr schon auf verschiedenen Strecken begegnet
Dirk kommt gerade von Start und Ziel
Wieder 2 Fotos von mir, Cornelia ist mit flottem Schritt unterwegs, …
… genau wie Thorsten G.
Dirk im Ziel!
Martina hat heute 25,2 km geschafft!
Wieder mal ein Jubilar, Wojciech eingerahmt von „Stulle“ und Katrin!
Da kann der andere Jubilar nicht fehlen, es ist Davor, begleitet von Roland!
Gaby zusammen mit dem „Erfinder“ dieser schönen Strecke, Sigi, er hat heute einen Halbmarathon gefinisht!
Auch Jessica und Birgit können Gunla nicht entkommen, …
… genauso wie Carsten, der 25,2 km geschafft hat, und Alexander
Zielfoto der beiden schnellsten Läufer, Christoph und Rafael
Ich habe auch rechtzeitig gefinisht, …
… um den Weihnachtsbaum zu bewundern …
… und die Jubilare Davor und Wojciech im Ziel jubelnd zu empfangen!
Herzlichen Glückwunsch an Davor zum 300. und an Wojciech zum 400. !!
Die Ehrung nimmt Gaby vor, sie übergibt …
… die Urkunde für Davor …
… und für Wojciech!
Zum Schluß noch ein Erinnerungsfoto mit Stefan!
Den beiden Jubilaren Davor und Wojciech wünschen wir alle noch viele weitere schöne Marathon- und Ultra-Läufe im Kreise ihrer Lauffreunde! Vielen Dank an Davor für die hervorragende Organisation dieses Laufes hier an der schönen Kieler Förde!
Viele Grüße und bis bald!
Dietrich
Hittfeld, 22.12.2023
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Am 06. Dezember 2023 fand der 81. Buchwedel Marathon statt, wieder auf der Höhenrunde. Es hatte am Vortag und in der Nacht kräftig geschneit und die ersten Läufer trafen auf eine unberührte Schneedecke von ca. 15 cm. Auf der Marathonstrecke hat man außerdem deutlich über 400 Höhenmeter zu überwinden, und mir war gleich nach dem Start klar, daß das heute eine harte Prüfung werden würde. Im Laufe des Tages taute es leicht, um dann wieder zu gefrieren. In einigen Waldabschnitten wurde es matschig. Im Bereich Ohlendorf war das kurze Stück Dorfstraße durch festgefahrenen vereisten Schnee spiegelglatt.
Am frühen Morgen, ich bin zum Start bereit!
Die Stirnlampe hat neue Batterien bekommen, letzten Sonnabend an der Außenmühle stand ich nämlich in der letzten Runde im Dunkeln!
Gerd meldet sich bei Gunla zum Start, die Anfahrt von Wallenhorst bei Osnabrück war einigermaßen gut möglich
Ja, irgendwo im Wald treffe ich wieder Michael, der immer den Anfahrtsweg aus Hannover auf sich nimmt!
Rosi und Cindy machen sich bereit, heute nimmt Cindy ihren 250. Marathon/Ultra unter die Pfoten! Die beiden sind aus Kiel gut angekommen
Wojciech ist aus Stockelsdorf hierher gefahren, er ist auch startbereit!
Gunla fühlt sich wohl im warmen Wohnmobil, die Gasheizung arbeitet gut, …
… aber dann wagt sie sich doch mal nach draußen!
Vielleicht hat sie den Pferden Mut zugesprochen, „Bald wird es wieder wärmer“
Die Start- und Zielgerade, nach ca. 300 m geht es links ab am Waldrand entlang
Nein, es ist nicht mehr am frühen Morgen, sondern mein Ausblick kurz nach 12 Uhr bei km 10
Mittlerweile hat Gunla schon die Nikolausstiefel für alle Teilnehmer bereitgelegt
Rosi hat zur Feier des Tages gebacken, ganz viele leckere Cup Cakes und verschiedene Kekse! Die kann man bei den Bedingungen gut gebrauchen!
Das ist das offizielle Marathon Jubiläumsfoto, Cindy mit Rosi bei km 1 ! ….
… das Foto hat Kai geschossen, er muß immerhin aus Norderstedt hierher kommen. Hier sehen wir ihn im Herbst auf der Strecke!
Aber am Mittwoch sah es so aus, der tiefe Schnee …
… machte das Vorankommen nicht leicht, …
… hier wieder das obligatorische Foto des Weihnachtsbaumes bei km 4
Kurz darauf holt mich nicht etwa ein sportlicher Weihnachtsmann ein, sondern der 2. Vorsitzende des 100 Marathon Clubs, Gerd Junker, und es ist immer Zeit für einen lockeren Klönschnack!
Ein paarhunder Meter weiter wurden …
… mehr oder weniger schöne …
… Schneemänner gebaut!
Hier bin ich auf der Straße Am Rehberg in Richtung Ohlendorf
Wer mir nachweisbar das Alter dieses Baumes nennt, bekommt einen Sonderpreis!
Gerd hat seinen Marathon erfolgreich beendet, Gratulation, …
… und er nennt Gunla seine Zeit für die Ergebnisliste
Auch ich freue mich, daß ich meine 4 Runden beendet habe, beim 81. Buchwedel Marathon am Nikolaustag des Jahres 2023!
Herzlichen Glückwunsch an Cindy von Kocemba, die an diesem Tag ihren 250. M/U gefinisht hat!
Liebe Lauffreunde, schon am nächsten Mittwoch treffen wir uns hier im Buchwedel wieder, oder auch irgendwo anders auf der Strecke!
Viele Grüße
Dietrich
Hittfeld, 08.12.2023
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Für den 18. November 2023 hatten Stephan und Inka einen Marathon im Naturschutzgebiet Moorgürtel in Hamburg nördlich von Neugraben ausgeschrieben. 13 Starter standen wild entschlossen um 8 Uhr an der Straße Am Aschenland bereit!
Die Marathonis v.l.n.r. : Celina, Martin T., Burkhard, Ingo, Martin K., Inka, Harald, Thorsten, Jakob, Petra, Lars und Stephan. Ich selber habe auf den Auslöser gedrückt und bin deshalb zunächst nicht zu sehen!
Die Strecke im Moor begrüßte uns mit der im Nebel …
… über den Wiesen aufgehenden Sonne (Foto Harald)
Der Untergrund war sehr abwechslungsreich, hier treffen wir Martin K. auf einer Graswegpassage (Foto Harald)
Jetzt hat der Nebel sich gelichtet, ich bin in der ersten von 9 Runden und auf dieser festen Schotterpiste in der weitläufigen Moorlandschaft unterwegs
Da ist Martin schon wieder, inzwischen ist etwas Bewölkung aufgezogen
Petra und Lars sind hier das erste Mal dabei, ich hatte sie auch schon bei Michaels Harztor Marathon in Northeim getroffen
Harald nimmt die Kurve elegant im Sonnenlicht!
Keine Katzen im Graben, aber ein Stockentenpärchen freut sich wie wir alle über die wärmenden Sonnenstrahlen, …
… hier ist es Thorsten „Stulle“, …
… und dann schießt Martin ein „Selfie“, da bin ich jetzt also auch mal zu sehen! (na klar, Foto Martin!)
Also, der Katzengraben ist garnicht so kahl, sondern ziemlich zugewachsen!
Der Graben zieht sich scheinbar endlos dahin, bis er nach links abknickt
Der Himmel hat jetzt ein fantastisches Blau erreicht, Harald läuft auf eine große Gruppe auf, hier Petra und Ingo, … (Foto Harald)
… dann Burkhard und Lars, … (Foto Harald)
… Celina und Inka, … (Foto Harald)
… Martin T., Martin K. und Stephan! (Foto Harald)
Zur gleichen Zeit bin ich vor dieser wunderbaren Kulisse am Katzengraben unterwegs …
… und freue mich, wenig später …
… Jakob trotz seiner hohen Geschwindigkeit auf die Platte bannen zu können!
Ein farbenfrohes Trio in herrlicher Landschaft!
ja, es ist ein Moor, und man sollte die Wege wirklich nicht verlassen!
Die Schilfrohre wiegen sich im Wind, …
… Lars …
… und Petra laufen zu mir auf! (Foto Petra)
Jetzt hat es Martin nicht mehr ausgehalten, er mußte seinen Freund Pepe, den Condor, mit auf die Strecke nehmen, der sollte auch mal die ganzen anderen Verrückten kennenlernen! Ich glaube, gehört zu haben, daß Martin ganz leise „el condor pasa“ vor sich hin gesummt hat!
Der Lauftag begann sich jetzt dem Ende zuzuneigen, bald würde ich alleine im Moor unterwegs sein, …
… und das ist mein Blick auf die Zielgerade nach Einbruch der Dunkelheit, kurz darauf begann es zu regnen, gutes timing, ich saß schon im WoMo!
Es war ein wunderbarer kurzweiliger Marathon durch die herrliche Moorlandschaft, vielen Dank an Inka und Stephan und an alle Teilnehmer für das gemeinsame Lauferlebnis, und ich freue mich, euch und allen anderen hier einen kurzen Bericht präsentieren zu können! Danke an Petra, Martin und Harald für die Fotos!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 19. November 2023
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Kahler Katzengraben Marathon im Moorgürtel Neugraben
Morgens gegen 8:30 Uhr, es kann losgehen! Gunla nimmt das Startfoto auf …
… und ich gehe in die Kurve Richtung Karoxbostel
ok sagt Gunla, der ist erstmal weg!
Ich überquere die Seeve bei Maschen und folge ihr bis zur Mündung in die Elbe bei Wuhlenburg, dann fahre ich am Südufer der Elbe entlang …
… bis zum Stöckter Hafen an der Imenaumündung
Ich bin jetzt auf dem Ilmenau-Radweg und fahre über die Brücke …
… im Naturschutzgebiet Ilmenau-Luhe-Niederung …
… und treffe neugierige Pferde!
Die Ilmenau zwischen Bardowick und Lüneburg
Der alte Kran an der Ilmenau im historischen Zentrum von Lüneburg.
Es müssen schon vor etwa 150000 Jahren Menschen hier gelebt haben, in der Nähe, in Ochtmissen, wurden viele Faustkeile eines Jagdlagers der Neandertaler gefunden. Aufgrund von langandauernden Kalt- und Eiszeiten gab es eine durchgehende menschliche Besiedelung wohl erst ab dem 6. Jahrtausend v. Chr. Das erste Mal wurde Lüneburg im Jahre 956 in einer Urkunde des Königs Otto I. erwähnt, darin ging es um Zolleinnahmen aus der Saline Lüneburg. Aufgrund seiner Salzgewinnung wurde Lüneburg ein wichtiger Handelsplatz im norddeutschen Raum und überflügelte das nahegelegene Bardowick, das diese Rolle vorher eingenommen hatte, aber 1189 von Heinrich dem Löwen zerstört wurde. Lüneburg bekam das Stadtrecht, wurde Hansestadt und erlebte seine größte wirtschaftliche Blütezeit im 16. Jahrhundert.
Blick auf die historische Altstadt von Lüneburg. Besonders bei gutem Wetter profitiert die örtliche Gastronomie vom Tourismus als bedeutendem Wirtschaftsfaktor, …
… nicht zuletzt auch dank der zahlreichen alten Gebäude
Das Lüneburger Wasserviertel an der Ilmenau mit alten Holzkähnen
Bereits im 14. Jahrhundert wurde ein Kran am Ilmenauhafen urkundlich erwähnt. Der Kran wurde durch Treträder von mehreren Männern angetrieben. Das wertvolle Salz wurde nicht nur auf dem Landweg über die Alte Salzstraße nach Lübeck transportiert, sondern auch auf Schiffe verladen und über Wasserwege nach Lübeck verschifft. Salz war unter anderem zum einpökeln und konservieren von Heringen, Fleisch usw. notwendig und deshalb nannte man es nicht umsonst das „Weiße Gold“.
Ein Frachtschiff bei Edendorf auf dem Elbe-Seitenkanal, der die Elbe mit dem Mittellandkanal verbindet. Bald habe ich mein Tagesziel erreicht …
… und übernachte im Gasthaus Altenmedinger Hof
Am nächsten Morgen, 7. September, ich folge weiter dem Ilmenau-Radweg …
… und überquere den Elbe-Seitenkanal. Ich fahre dann durch Uelzen, etwas südlich von der Stadt entsteht die Ilmenau durch den Zusammenfluß von Gerdau und Stederau in einem unzugänglichen Wald- und Wiesengelände. Ich folge jetzt zunächst …
… der Radwegvariante Stederau, hier bin ich in Niendorf II
Hier die Stederau in einem Sumpfgebiet bei Stedersdorf, Nomen est Omen. Nahe meiner weiteren Radroute der ebenfalls schwer erreichbare Zusammenfluß von Esterau und Aue zur Entstehung der Stederau
An der Schleusengruppe Uelzen des Elbe-Seitenkanals unterqueren Esterau und Aue vor ihrem Zusammenfluß den Kanal. Der Radweg folgt jetzt der Aue nach Bad Bodenteich
Die Schleuse Uelzen wurde gemeinsam mit dem Kanal 1976 fertiggestellt. Sie ist ein Abstiegsbauwerk, das die Wasserspiegeldifferenz von 23 Metern überwindet. Hier ein Schiff bei der Einfahrt von Süden …
… in die Schleusenkammer
Weiter geht es nach Süden, …
… ein Stück entlang des Kanals
Der Parksee in Bad Bodenteich wird von der Aue gebildet, …
… hier der Abfluß der Aue aus dem See
Von Bad Bodenteich fuhr ich gleich weiter über Bokel nach Hösseringen und übernachtete im urigen Rasthuus alte Schule, …
… die Terrasse ist umschlossen von Weinreben!
Am nächsten Tag, 8. September, noch in Hösseringen, am von der Hardau gespeisten Mühlenteich. Ich fahre jetzt die andere Radwegvariante entlang der Ilmenau-Quell- und Nebenflüsse Hardau und Gerdau
Die Hardau durchfließt eine Wiesenlandschaft und …
… bildet dann den Hardausee. Hier ganz in der Nähe, am Sportplatz, fand von 1972 bis 2021 der Herbstlanglauf des VfL Suderburg auf verschiedenen Strecken statt. Einige Jahre …
… gab es dabei auch auch einen Marathon, an dem ich 2007 und 2011 teilnahm, eine schöne familiäre Veranstaltung war das damals!
Am See findet man eine Info-Tafel zur Entstehung des Stausees
Ich überquere die Hardau in Suderburg
Die St. Remigius Kirche in Suderburg, ursprünglich eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Erhalten ist davon noch der Glockenturm, das heutige Kirchenschiff stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunterts
Auch ein „Selfie“!
Pferdeidylle irgendwo zwischen Hösseringen und Uelzen …
… und die Hardau nimmt unbeirrt ihren Weg
Zwiebelernte, … nur noch einsammeln!
Ein besonderer Ort, die Hardau (im Vordergrund) mündet in die Gerdau
Um hierher zu kommen, mußte ich mich durch dichtes Unterholz kämpfen, während mich unzählige Mücken angegriffen haben
Ein paar Meter weiter, die Gerdau ist durch den Zufluß der Hardau wesentlich breiter geworden
Die Infotafel veranschaulicht das Flußsystem Ilmenau
Die Ilmenau südlich von Uelzen nach ihrer Entstehung durch den Zusammenfluß von Gerdau und Stederau in einem unzugänglichen Gelände
Von Uelzen fahre ich nach Westen in Richtung Munster entgegen der Flußrichtung der Gerdau, …
… die hier bei Eimke die B71 unterquert. Ich übernachte dann in Munster
Am Morgen des 9. September treffe ich einen Schäfer mit Herde mitten in Munster in der Fußgängerzone. Ich bin auf dem Wege …
… zur Luhequelle
Infotafel unterhalb der Quelle
Blick auf die Luhequelle südlich von Bispingen
Hinten im Wiesengrund verläuft die jetzt nach unterirdischem Verlauf sichtbare Luhe
Die St. Antonius Kirche Bispingen von 1908. Kanzel, Altarbild und Taufbecken stammen …
… von der …
… Ole Kerk aus dem Jahre 1353, gründlich renoviert 1972/73, …
… hier die beeindruckende Innenansicht dieser alten Kirche
Die Luhe bei Hützel, eher noch ein kleiner Bach
Das blaue L für den Luheradweg führt mich weiter nach Steinbeck
Ja, es stimmt, die Heide blüht bis Anfang September, …
… aber auch Goldruten!
Der Wald verbirgt eine Urgeschichtliche Stätte, …
… ein Steinmal …
… einer alten Gerichtsstätte
Mitten auf dem Weg die prächtige Raupe des Kiefernschwärmers, eines Nachtfalters
An der Kreuzung ein authentischer alter Wegweiser. Ich komme aus Richtung Grevenhof und will eigentlich nach Dehnsen, folge aber der Weisung nach Gut Thansen auf dem Luhe Radweg und rolle in Soderstorf …
… über die Luhebrücke
Hier liegt der alte Mühlenhof vom Anfang des 19. Jahrhunderts
… dazu gehört eine historische Wassermühle von 1478!
Die Luhe strömt direkt an der alten Mühle vorbei, …
… in den 1960er Jahren wurde die Mühle noch für den Eigenbedarf des Mühlenhofes genutzt und ist jetzt nicht mehr in Betrieb. Ich verlasse dann vorübergehend den Luheradweg …
… und erreiche das Landgasthaus Eichenkrug in Dehnsen, …
… ein wunderbarer familiengeführter Gasthof in einem kleinen Heideort!
So wünscht man sich das bei seiner Radtour!
10. September, nach einem kräftigen Frühstück geht’s auf zu neuen Ufern!
Parallel zur Luhe verläuft der Radweg entlang der Wohlenbütteler Straße, hier entdecke ich eine geniale ländliche Holzskulptur, wie aus einem Baumstamm geschaffen!
Schon wieder ein Stopp! Die Nekropole Soderstorf, „Ein Friedhof aus der Eisenzeit“!
Das hölzerne Schild …
… weist mir den Weg zum Gräberfeld
Das vor 3000 v. Chr. errichtete …
… Großsteingrab stammt aus der Jungsteinzeit …
… und wurde bis in die Bronzezeit …
… weiterhin als Grabmal genutzt
Ebenso gibt es hier ein Flachgrab aus der Jungsteinzeit und im Hintergrund ein Hügelgrab aus der Bronzezeit
Wenige Minuten später überquere ich die Luhe …
… am Mühlenhof mit der Wassermühle Wohlenbüttel
Ein Kürbisfeld bei Oldendorf wartet auf die Ernte
Die Luhe bei Putensen kurz vor Luhmühlen
Die Alte Wassermühle im Reiterdorf Luhmühlen …
… ist ein Baudenkmal
Ich freue mich immer über Wildblumen am Wegesrand!
Nahe Garstedt ist die Luhe schon zu einem kräftigen Fluß geworden!
Direkt am Fluß entlang …
… nähere ich mich jetzt …
… Winsen an der Luhe, der Kreisstadt meines Heimatortes Hittfeld!
Und da bin ich schon, in Winsen, links das Schloß, rechts die St. Marien Kirche
Der Innenhof des Winsener Schlosses, …
… hier einige kurze Informationen
Die Kanone ist reine Dekoration, stammt aus Belgien und wurde 1917 hier aufgestellt. Das Schloß ist seit 1852 Sitz des Amtsgerichts
Die St. Marien Kirche von ca. 1415
Diese Skulptur ist eine Illustration des Märchens von der Goldenen Gans, alle, die die Goldene Gans berühren, bleiben an ihr kleben, auch ein Pfaffe, der die Mädchen davon abhalten will, …
… dem Jüngling mit der Gans zu folgen. Zum Schluß darf der Jüngling jedenfalls eine Königstochter heiraten, weil er sie durch den Anblick dieser Menschenkette zum Lachen brachte, und erbt das Königreich
Blick auf die Winsener Altstadt in der Rathausstraße
Altes Stadthaus in der Deichstraße
Eine halbe Stunde später erreiche ich die Ilmenaumündung, ca. 2 km zuvor mündet die Luhe in die Ilmenau. Ich übernachte in Hoopte am Elbdeich
11. September 2023, mit der Elbfähre gelange ich von Hoopte nach Zollenspieker am Nordufer und werde eine ungefähr 50 km lange Rundfahrt um die Dove Elbe unternehmen (niederdeutsch dov = taub)
Panoramablick auf die Dove Elbe
Die Dove Elbe ist ein toter Seitenarm der Elbe, der früher ebenso wie die Gose Elbe einen weiteren Elbarm neben der Norder- und Süderelbe bildete. Sie verläuft von der Stelle der Elb-Abtrennung bei Altengamme anfangs nur als schmaler Graben in nordwestlicher Richtung durch die Vierlande und ist durch die ständig geschlossene Tatenberger Schleuse von der Norderelbe abgetrennt. Deshalb hat sie keine Strömung und keinen Tidenhub durch Ebbe und Flut. Es gab ab 2016 Bestrebungen, die Dove Elbe über die Tatenberger Schleuse an die Norderelbe und damit an Ebbe und Flut anzuschließen. Dadurch wäre die Dove Elbe zweimal täglich stellenweise trockengefallen. Nach starken Protesten aus der Bevölkerung beschloß die Hamburger Bürgerschaft 2020, den Plan fallenzulassen.
Die Dove Elbe …
… an der Reitbrooker Mühle von 1870
Blick von der Reitbrooker Mühlenbrücke nach Norden
Mündung der Gose Elbe (links) in die Dove Elbe (rechts), die hier als Regattastrecke zu einem langgestreckten See verbreitert worden ist
Blick von der Reitschleuse auf den …
… Mündungsbereich der Gose Elbe
„Selfie“ auf dem Tatenberger Deich
Aussicht auf die Dove Elbe von einer schmalen Landzunge am Tatenberger Deich
Jetzt habe ich die Dove Elbe an der Tatenberger Schleuse nach Norden überquert und blicke auf den Yachthafen
Der Eichbaumsee nördlich der Dove Elbe entstand 1972 nach dem Sandabbau für die Autobahn A25. Der 100 Marathon Club hat hier vor Jahren Marathons organisiert, 2014 war ich auch mit dabei! Es waren 16 Runden von ca. 2,65 km zu laufen
Die Dreieinigkeitskirche von 1611 am Allermöher Deich
Ja, ich bin jetzt wieder an der Nordseite zur Reitbrooker Mühlenbrücke, und diese alte Wegmarkierung gab den Pferdegespannen einen Hinweis!
Tour beendet, jetzt habe ich mir ein schönes Bier verdient und übernachte hier in der Vierländerei, Restaurant und Pension am Kirchwerder Elbdeich
Am 12. September bin ich dann wieder zuhause in Hittfeld, und Gunla hat ihr iphone parat für ein Begrüßungsfoto!
Ich habe die Radtour an Ilmenau, Luhe und Elbe von August auf September verschoben, so gab es nach den Reisen im Juni und Juli etwas mehr zeitlichen Spielraum und das Wetter zeigte sich Anfang September von der besten Seite!
Viele Grüße und bis bald!
Dietrich
Hittfeld, 02.11.2023
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Mit dem Rad an Ilmenau, Luhe und Dove Elbe
Und das kann man schon als Jubiläum ansehen! Der erste Buchwedel Marathon fand statt am 13.03.2019 auf der Kurzen Runde mit 5 Teilnehmern, bei den ersten Läufen hatte ich Mühe, jeweils mindestens 3 Teilnehmer zusammenzubekommen. Insgesamt wurde 18 Mal auf der Kurzen Runde gelaufen, 14 Mal auf der Mittleren Runde, 6 Mal auf der Langen Runde und 37 Mal auf der Höhenrunde, die zuletzt immer gelaufen wurde. Ich beabsichtige aber, demnächst auch wieder die anderen Strecken auszuschreiben.
Gibt es Aliens im Buchwedel? Theoretisch nicht unmöglich, hier ist es jedoch Captain Future Martin, der aber vielleicht doch Kontakte ins Universum hat?
„Morgens um 5:12 Uhr in Deutschland“, genauer gesagt im Forst Buchwedel, Gunla erteilt …
… mir die Startfreigabe!
Michael geht auch auf die Strecke, …
… ebenso wie Gerd!
Gunla hat es gut, sie kann sich entspannt aus dem WoMo die mit Rauhreif bedeckte Weide im Morgengrauen ansehen
Cornelia kommt von der ca. 1,2 km entfernten Bushaltestelle an den Start
Die Familie von Kocemba macht sich startbereit. Rosi und Cindy sind hier die Rekordteilnehmerinnen mit 67 Marathons/Ultras, und Kai war auch schon 10 Mal dabei, reimt sich sogar!
Sonnenaufgang!
Blick vom Start und Ziel auf Horst, Gemeinde Seevetal
Gunla ist immer vor Ort, …
… hier schickt sie Jakob auf die Strecke
Gerd beginnt mit Verpflegung die zweite Runde
Michael an Start und Ziel
Martin alias Captain Future hat die 2. Runde beendet …
… und beginnt mit üppiger Verpflegung die nächsten 10,632 km!
Ein schönes Herbstfoto von Gunla!
Die Unzertrennlichen, Ingo (schon 40 Teilnahmen) und Winfried
Kai, …
… Jakob …
… und Rosi mit Cindy haben ihre erste Runde vollendet
Das Bremen-Duo motiviert sich für die nächste Schleife durch den Buchwedel!
Das Trio von Kocemba sieht das wesentlich gelassener
Jakob geht mit Proviant wieder auf die Strecke
Gunlas Herbsteindrücke …
… an der Strecke
Ja, wo laufen sie denn? Aber es sind jedenfalls Martin, Ingo und Winfried!
Jakob „hat fertig“! Gratulation!
Nur Mut, Jungs, die Hälfte habt ihr auch schon!
Gunla hat gesagt, ich soll Fotos von der Strecke machen! Hier ist schon eins, ich bin in der letzten Runde bei ca. Strecken-km 3
Währenddessen hat Captain Future das Ziel erreicht und kann sich mit seinem Raumschiff auf den Rückflug nach Cuxhaven begeben! Glückwunsch!
Ich bin immer noch unterwegs, hier ca. Strecken-km 4,5
Die letzte wesentliche Steigung ist fast geschafft, jede Runde hat etwa 110 Höhenmeter! Gerd holt mich ein bei ca. km 6
Ohlendorf ist durchquert, und da kommen Ingo und Winfried, …
… kurz darauf Rosi, Cindy …
… und Kai
Im Ziel kommt es jetzt zu einer …
… Massenansammlung von Läufern, Gerd, Rosi, Cindy und Kai haben gefinisht, Ingo, Winfried und Cornelia müssen den Kurs noch einmal umrunden
Das ist natürlich DIE Gelegenheit zu einem kleinen Klönschnack unter Lauffreunden!!
Letzte Runde für Ingo und Winfried, viel Spaß noch und bis zum nächsten Mal!
Ponys auf dem Heimweg, 100 m weiter ist schließlich der Ponyclub Ohlendorf!
Für mich ist die Welt jetzt auch ein Ponyhof, ich bin im Ziel, Nr. 1452 gefinisht!
Danke an euch alle, daß ihr dabei wart!
Danke an Gunla für die Fotos und die Läuferbetreuung!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 20.10.2023
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Das war der 75. Buchwedel Marathon!
Klaus Bangert hatte zum Marathon um den Segeberger See am Sonnabend, dem 7. September 2023 eingeladen, und ich wollte diesesmal wieder dabeisein. Bereits im September 2018 hatte ich hier teilgenommen, damals war Arne Franck noch der Organisator. Die Seerunde ist ca. 7,4 km lang und 6 mal zu durchlaufen, das ergibt 44,6 km und 270 Höhenmeter
Schon am Freitag Nachmittag bin ich auf dem Gelände des Segelclubs Bad Segeberg angekommen, der Parkplatz ist nur wenige Meter von der Strecke entfernt …
… und direkt beim Segelclub
Ichwerde jetzt die Runde mit dem Fahrrad erkunden. Es geht vorbei an einem Bootsverleih, …
… und an der Strandpromenade von Bad Segeberg
Blick auf den Segelclub, drüben am roten Türmchen wird morgen Start und Ziel sein!
Gefällte und durch Sturm umgestürzte Bäume im Wasser, vermutlich soll hier ein Biotop für verschiedene Tierarten geschaffen werden
Was wäre der kleine Strand am Nordufer des Sees ohne eine stolze Strandburg?
Am Ostufer folgt der Wanderweg dem ansteigenden Gelände durch eine Unterführung, …
… ein paar steile Stufen hinauf …
… zu einem Aussichtspunkt. Dann geht’s weiter durch Stipsdorf und wieder am Seeufer entlang zum Segelclub
Am nächsten Morgen ist das Orgateam, Klaus und Charlotte, schon bei der Arbeit! Es gibt eine Rahmenstartzeit bis 9 Uhr, und die Laufrichtung kann frei gewählt werden
Auf der Strecke ist bald eine Menge los, kein Wunder bei 24 Startern! Hier auf der Asphaltpiste nach Stipsdorf kommen mir Rabea und Jessica entgegen, …
… dann folgen Sven, …
… Jörg …
… und Jens-Peter
Hinter Stipsdorf geht’s bergab, Birgit kommt mir entgegen, der schmale Weg wird durch den Dauer-Nieselregen immer matschiger!
Ich bin jetzt schon am Südufer angelangt, …
… trotz Regen gute Stimmung, auch bei Mario, Stulle und Erik!
Die Enten nehmen uns Läufer und Walker nur gelangweilt zur Kenntnis!
Das ist unser Lauffreund Sivabalan Pandian aus Mumbai in Indien, wie viele von uns ist er Marathon-Weltreisender, 100 MC Mitglied und immer bester Laune!
Kurz vor Rundenende kommt mir die „Läuferfamilie“ von Kocemba entgegen, Kai und Rosi mit Laufhündin Cindy!
Das muß natürlich sein, ein „Selfie“ mit Michael! Rechts sehen wir Rafael in Aktion!
Alois aus Berlin, habe ich das Foto verwackelt oder ist er so schnell?
Peter ist heute 3 Runden um den Segeberger See gelaufen
Da sind sie schon wieder, die schnellen Girls Rabea und Jessica!
Michael lauert immer auf Fotos und Selfies, er hat wie ich selbst auch schon einen Facebook-Bericht zu diesem Lauf veröffentlicht!
An der Brücke über den kleinen Bach treffe ich Jürgen, den Veranstalter des Idstedt Marathons, ich war dort 2017 dabei! Dahinter folgt Jörg, Jens-Peter hat dieselbe Richtung wie ich eingeschlagen
Im Vordergrund Frank Danger, verfolgt von Frank Bertram!
Da haben wir auch wieder eine schnelle Truppe, vorne Erik und Mario, dahinter Thorsten „Stulle“ und Katrin
Hier hab‘ ich euch doch schonmal getroffen? Rabea, Sven und Jessica!
Kurz vor Stipsdorf sind Jürgen und Jörg immer noch gemeinsam unterwegs
Rosi und Cindy, mit 66 Starts sind sie Rekordteilnehmer beim Buchwedel Marathon in Seevetal, den ich gemeinsam mit Gunla veranstalte!
Bernd habe ich schon letzten Dienstag beim Heideschleifen Marathon getroffen, dort dabei in Hamburg Fischbek waren auch …
… Jens-Peter, der hier von Alois verfolgt wird, …
… und Stulle, hier immer noch gemeinsam mit Erik unterwegs
Katrin und Mario dagegen haben sich taktisch ein Stück zurückfallen lassen
Nein ich habe Hans-Jürgen nicht vergessen zu fotografieren, er kommt mir hier kurz vor Rundenende entgegen!
Ehre, wem Ehre gebührt! Das istder heutige Sieger Rafael Siems! Gratulation!
Glückwunsch auch an Christoph, der den 2. Platz belegt. Hier sehen wir ihn auf seiner letzten Runde in Stipsdorf!
Liebe Lauffreunde, das war ein schöner Lauf durch die Natur um den Segeberger See, vor dem Nieselregen waren wir meistens durch mächtige Baumkronen geschützt und die Temperaturen waren angenehm. Die Strecke von 44,6 km bezeichne ich als Ultra, gemäß Zählordnung des 100 Marathon Clubs kann jedes Mitglied für sich diese Grenze festlegen, ab wann über der Marathonmarke ein Ultra beginnt. Dabei spielt es keine Rolle, daß die DUV diese Grenze bei 45 km sieht. Für mich war das heute der 1450. Marathon/Ultra, sozusagen ein „kleines Jubiläum“, aber man wird ja bescheiden mit der Zeit. Vielen Dank an Klaus und Charlotte, die als Mitglieder des Segelclubs Bad Segeberg diesen (Ultra)Marathon perfekt auf dem Gelände und Parkplatz des Segelclubs organisiert haben. Es hat uns allen viel Spaß gemacht!
Viele Grüße und bis bald irgendwo auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 9. Oktober 2023
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Die Wachau ist eine Landschaft entlang der Donau im Osten Österreichs, Bundesland Niederösterreich. Die Wirtschaft der Wachau ist geprägt durch Wein- und Obstanbau sowie den Tourismus. Wanderführer Gerhard aus Tirol hat für diese Woche einige der schönsten Touren hier an der Donau ausgesucht. (Vergrößern der Fotos durch anklicken)
Ich bin schon am 15. Juni mit dem Wohnmobil von Hittfeld gestartet. Meine erste Station auf der Reise ist die Fuldaaue in Kassel. Von einem Hügel hat man einen weiten Blick über den Park …
… bis zum Herkules auf der Wilhelmshöhe
Heuballen in der Fuldaaue
Blick vom Wohnmobil-Stellplatz ins Grüne
Das nächste Quartier ist ein ruhiger WoMo-Platz irgendwo zwischen Regensburg und Passau
Es ist noch Zeit für eine kleine Runde mit dem Fahrrad
Am 17. Juni fahre ich die letzten ca. 80 km immer an der 3000 km langen Donau entlang mit herrlichen Blicken auf einen der bedeutensten und schönsten Flüsse Europas
Wie sagt das Navigationsgerät? „Du hast dein Ziel erreicht!“, das Goldene Schiff in Spitz an der Donau!
Ausblick von meinem Zimmer auf was wohl? Natürlich Weinberge, das ist der berühmte 1000 Eimer Berg, weil man eben diese Menge an Wein in einem guten Jahr hier gewinnen kann. Wobei ein „Eimer“, ein altes Hohlmaß, 56 Litern entspricht, also wären das 56000 Liter!
Ein Blick nach Südwesten auf eine Burgruine
Im Angesicht des Weinbergs rüste ich mich für eine kleine Radtour, …
… Blick auf die Donau, …
… hier ist immer was los!
Ich starte in Richtung Nordosten …
… entlang der malerischen Weinberge
Heute Abend wir das Sommer-Sonnenwend-Fest gefeiert, viele Feuer sind schon am Ufer vorbereitet!
Weiter geht’s …
… bis nach Dürnstein, …
… ein Blick auf die berühmte Burgruine …
… und die Donau!
Ich bin auf dem Rückweg, viele Radfahrer sind auf dem Donauradweg unterwegs!
Sehr schön zu sehen die Höhen am Südwestufer, …
… die Wachau liegt an einem Durchbruchstal der Donau
Meine heutige Fahrrad-Route, etwa 23 km
Abends wird das Sommer-Sonnenwend-Fest gefeiert, die Schiffe leuchten in allen Farben!
Was wäre das alles ohne ein …
… gewaltiges Feuerwerk in rot, …
… grün und …
… bunt!
Die Sonnenwendfeiern haben ihren Ursprung im Sonnenkult der Germanen, Kelten und Slawen, der 1000 Eimer Berg …
… erstrahlt im Licht unzähliger Fackeln!
18. Juni, Fahrt mit Kleinbussen zum Start, die erste Wanderung beginnt in Senftenberg, dieses Kunstwerk erinnert an den Wasserstand der großen Flut von 2002
Unser Ziel ist zunächst die Burgruine Senftenberg
Unterwegs ein VW Käfer, genau dieses Modell in derselben Farbe, Baujahr 1961, bin ich einige Zeit ab 1971 gefahren!
Da ist er, 1971 irgendwo in Skandinavien!
Die Ruine der Burg Senftenberg, …
… Blick auf den Ort Senftenberg
Bereits 1197 hat es hier eine Burg gegeben, …
… sie wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrmals die Besitzer, wurde um 1409 teilweise zerstört und wieder aufgebaut
1645 während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von den schwedischen Truppen wiederum zerstört
Danach verfiel die Burg und wird in der Gegenwart vom Burgruinenverein Senftenberg teilweise renoviert
Eine Bisamdistel am Wegesrand
Das sind prächtige Blüten des Johanniskrautes. Der Käfer auf der Blüte ist ein Gefleckter Schmalbock. Weiter geht es in Richtung Krems über den Kuhberg, 400 m
Weißes Berufkraut und kein Rotklee, sondern Fahnen-Tragant
Die heutige Route im Überblick, 14 km, 430 Hm
Angekommen in Krems! Das Steiner Tor ist das Wahrzeichen der Stadt
Erstmals wurde Krems in einer Urkunde aus dem Jahre 995 erwähnt. Hier sehen wir die Kremser Frauenbergkirche aus dem 11. Jahrhundert, die älteste Kirche der Stadt
St. Veit, ürsprünglich aus dem 13. Jahrhundert, aber von Grund auf neu erbaut …
… Anfang des 17. Jahrhunderts nach den Plänen eines italienischen Architekten
Die Altstadt ist nahezu vollständig erhalten geblieben. Im 12. Jahrhundert wurde Krems Münzstätte für die Münzprägung und fürstliche Zollstätte, …
… so wurden für den Gütertransport auf der Donau Zölle erhoben. Der Reichtum der Stadt läßt sich durch die alten Bürger- und Handelshäuser erahnen
Die Obere Landstraße in der Altstadt, Blick in nordöstlicher Richtung
In der Gegenrichtung das Steiner Tor
Der nächste Tag, Montag, 19. Juni, Fahrt nach Klein Wien und Wanderung von dort über Waxenberg und Predigtstuhl zum Stift Göttweig. Ich bin am Gipfelkreuz des Waxenbergs, 501 m!
Ein weiter Blick auf das Ziel, …
… Kloster Stift Göttweig
Es geht wieder bergab, …
… zu den Mammutbäumen!
Sie sind noch klein, denn sie wurden erst 1880 …
… vom Waldmeister des Stiftes Göttweig, …
… Prälat Adalbert Dungel, hier ausgesät! Mammutbäume stammen von den Westhängen der Sierra Nevada in Kalifornien
Nichtsdestotrotz bilden sie eine imposante Kulisse …
… für Gerhards Gruppenfoto!
Von Paudorf führt der Pfad …
… bei 30° durch dichtes Gehölz …
… auf den Predigtstuhl, 435 m, Blick auf Stift Göttweig
Aussichtspunkt am Stift, „Da waren wir heute schon!“ Führer Gerhard zeigt auf den Waxenberg
Kloster Stift Göttweig, …
… Lateiner könnten mir den Text ja mal übersetzen!
Göttweig ist ein Benediktinerkloster, gegründet 1094. Aus dem baulichen Ursprung sind nur das Langhaus der Kirche, die Kapelle und die „Burg“ erhalten
Weitere Gebäude sind in den folgenden Jahrhunderten und letztendlich nach dem Brand von 1718 entstanden
Frontansicht der Kirche …
… und Innenansicht
Ein Fernblick nach Norden ins Donautal bis nach Krems bietet sich …
… von der Terrasse des Restaurants
Die heutige Rundwanderung über 14 km, 560 Hm, mit Waxenberg, 501 m und Predigtstuhl, 435 m
Morgens am 20. Juni, die Donau in Spitz. Wir fahren mit dem öffentlichen Bus nach Dürnstein
Ich zitiere Gerhard aus seiner Tourenbeschreibung: „Steiler Aufstieg auf spektakulärem Aussichtsweg auf den mit markanten Felsformationen gespickten Vogelberg, 546 m“ Stimmt! Imposanter Blick auf die Burgruine Dürnstein und den Ort tief unten an der Donau!
Der Vogelbergsteig, ein steiniger …
… und steiler Serpentinen-Aufstieg …
… zum Vogelberg!
Und doch gedeihen hier wilde Stiefmütterchen, auch Feld-Stiefmütterchen genannt
Auf dem Vogelberg, …
… mein 100. Gipfel seit 1966, Höhen zwischen 231 m (Diamond Head, Honolulu, Waikiki 1999) und 6119 m (Barranca Blanca, Chile 2001)
Das nächste Ziel ist die Starhembergwarte auf dem 564 m hohen Schloßberg, …
… erbaut im Jahre 1883 von Camillo Heinrich Fürst von Starhemberg
Ein weiter Blick vom Turm ins Durchbruchstal der Donau
Abstieg nach Dürnstein, eine Glockenblume auf steinigem Pfad
Suchbild: Finde die …
… Smaragdeidechse!
Hinter den verdorrten Zweigen ist unten ein schmaler Nebenarm der Donau zu erkennen
Vorbei an einer Felswand …
… erreichen wir die Burgruine Dürnstein!
1192 wurde der englische König Richard Löwenherz auf dem Rückweg vom 3. Kreuzzug gefangengenommen und von Herzog Leopold V. auf die Burg Dürnstein gebracht.
Am 28. März 1193 wird Richard Löwenherz in Speyer an den deutschen Kaiser Heinrich VI übergeben. Erst im Februar 1194 wird Richard Löwenherz gegen ein horrendes Lösegeld von 23 Tonnen Silber freigelassen. Die englische Krone kam dadurch in große wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Gesamtansicht der Burgruine
Rückweg nach Oberloiben durch die Weinberge in glühender Hitze
Den Gelbroten Taglilien macht das aber nichts aus
Die Strecke, 12 km, 400 Hm, bis Oberloiben, die Rückfahrt mit dem Bus ist hier auch zu sehen
Mittwoch, 21. Juni. Fahrt nach Melk und Besichtigung des Klosters
Eine „Etage“ höher, der Ort Melk, dahinter die Türme der Stiftskirche
Im Innenhof des Stifts Melk, eigentlich Abtei Melk, ein Benediktinerkloster. Neubau von 1746 im Barockstil, auch als Instrument der Gegenreformation. Es gab aber an dieser Stelle schon im 11. Jahrhundert ein Kloster der Benediktinermönche. Nach einer über die Jahrhunderte wechselvollen Geschichte, Bränden und Kriegen gilt es heute als ein Wahrzeichen der Wachau
Blick hinunter auf die Melk, einen rechten Nebenfluß der Donau
Von Melk fahren wir mit einem Passagierschiff stromabwärts, vorbei am Schloß Schönbühel aus dem 11. Jahrhundert
Die stromaufwärts fahrenden Schiffe haben mit der starken Strömung der Donau zu kämpfen
Dort oben auf einem markanten Felssporn thront die Burgruine Aggstein 300 m über der Donau!
Schon morgen werden wir sie näher in Augenschein nehmen!
Unser Ort Spitz ist erreicht, …
… aber die Flußfahrt mit der „Ersten Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft“ geht noch weiter bis Dürnstein und dann zurück mit dem Bus
Das war die Schiffahrt, 30 km!
Am nächsten Morgen, Donnerstag, 22. Juni, warten wir auf die Fähre zum Südufer, gleich ist sie da!
Sie hat angelegt!
Schranke offen, wir dürfen rauf!
Die Fähre ist über ein Stahlseil …
… und einen Rollschlitten mit einem weiteren langen Stahlseil verbunden, daß über die Donau gespannt und an beiden Ufern an Stahlmasten befestigt ist
Der Steuermann muß jetzt die Fähre („Rollfähre“) nur noch um ungefähr 45° schräg stellen, dann wird sie von der Strömung ans andere Ufer gedrückt
Angekommen und Abmarsch, drüben wartet schon eine ganze Schulklasse!
Das erste Ziel ist heute der Hohe Stein!
Er rückt näher!
Das Gipfelkreuz ist zu erkennen!
Fixseile helfen beim Aufstieg …
… und es geht Stufe für Stufe …
… hinauf zum …
… Gipfelkreuz des Hohen Steins, 712 m!
Gleich sind alle oben, …
… wie immer mit Aussicht …
… auf die Donau
Trittsicher macht Gerhard ein Gipfelfoto, …
… und so sieht es aus!
Danke Gerhard, super gemacht!
Abstieg von steiler Höhe
Weiter geht es auf der Route zu einer Ruine hoch über der Donau
Am Eingang wartet schon der Henker von Aggstein, …
… aber gegen mich liegt nichts vor, wir begrüßen uns freundlich!
Übersicht über die Burgruine Aggstein. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Ab dem 14. Jahrhundert verfiel die Burg, bis Herzog Albrecht V. sie seinem Kammermeister Jörg Scheck vom Wald als Lehen übergab. Scheck vom Wald sollte die Burg wieder aufbauen und eine sichere Donauschiffahrt gewährleisten, dafür bekam er auch das Mautrecht. Er wurde dann aber ein berüchtigter Raubritter, der die Donauschiffe ausraubte. Scheck wurde schließlich von einem anderen Raubritter vertrieben, die Burg wechselte dann in den Jahrhunderten viele Male den Besitzer und verfiel lange Zeit. Heute gehört sie den Nachfahren des letzten Eigentümers und ist eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit
Panoramafoto der Taverne
Häftling im Rosengärtlein, Raubritter Jörg Scheck vom Wald soll im 15. Jahrhundert seine Gefangenen hier ausgesperrt haben
Ausblick vom Rosengärtlein …
… und aus einem Burgfenster
Übersicht nach Nordosten, links die Kapelle
Innenansicht der Kapelle
Weiter bergeinwärts der Hof mit Cafeteria und dahinter der Eingangsbereich
Panorama des Rittersaales, wilde Gelage werden hier stattgefunden haben!
Ich begrüße einen Burgwächter im Innenhof
Der Burgbrunnen, fotografiert durch das Gitterrost
Das ist Burgfried, die Ruineneidechse von Aggstein
Ansicht in Richtung Donau, die Burgruine klebt förmlich an der Felswand
Übersicht über die heutige Wanderung, 12 km, 450 Hm, B = Ruine Aggstein
Die Donau am Morgen, Freitag, 23. Juni. Mit dem Bus nach Wösendorf und dann durch Wald und Weinberge zurück nach Spitz
Rosenstöcke am Weinberg, wozu sind sie da? Natürlich, weil sie schön sind, aber auch nützlich. Rosen sind hier Indikatorpflanzen, Schädlinge und Krankheiten wie Mehltau sind schon an den Rosen erkennbar, bevor die Reben befallen werden, und der Winzer kann rechtzeitig reagieren.
Zwischen Wald und Weinbergen herrliche Blicke …
… auf das Donautal!
Links im Bild erkennt man eine natürliche Aussichtsplattform, …
… und hier liefert das Donautal eine wunderbare Hintergrundkulisse!
Jetzt rückt auch Spitz näher mit dem berühmten 1000 Eimer Berg! Eigentlich heißt er Burgberg, in guten Jahren können hier 1000 Eimer Wein geerntet werden! Das alte Hohlmaß Eimer ist anzusetzen mit 56 Litern, so daß man dann auf etwa 56000 Liter kommt!
Auf dem Burgberg, 314 m, …
… und Panoramablick auf Spitz an der Donau
Heute wurden 14 km und 500 Hm bewältigt
Letzter Wandertag, Sonnabend, 24. Juni. Ein paar Schritte zum Donauufer, mir fällt ein Kunstwerk auf, die bronzene Spitze von Spitz! 2012 schuf sie der Vorarlberger Bildhauer Gottfried Bechtold, sie ragt 10 cm über die Hochwassermarke von 2002! Aber kommen wir zu den ernsten Dingen des Lebens, mit dem Shuttle-Bus geht es nach Weißenkirchen und mit der Fähre ans Südufer. Von dort marschieren wir entlang der Donau zum Einstieg bei Bacharnsdorf
Aufstieg zum Seekopf, steil und gespickt mit natürlichen Hindernissen!
Blick vom Aussichtsturm des Seekopfs, 671 m, Wolken wabern über den Bergen
Zum Glück gab es weder Gewitter und kaum Regen, …
… die Temperaturen waren erträglich, aber ein Kontrast zu den vergangenen Tagen
Da muß ich auch wieder hinunter, dann geht es weiter zur Hirschwand
Hier muß wieder ein bißchen geklettert werden, dabei helfen Fixseile
Der Gipfel der Hirschwand ist erreicht, 625 m, …
… mit wolkenverhangener Panoramaaussicht, in der Ferne verliert sich die Donau in den Wolken
Auf dem Gipfel weht die Flagge von Niederösterreich
Teils steiler Abstieg in Richtung Sankt Lorenz, vorbei an einer Saurierskulptur …
… und am Goldenen Frauenhaarmoos
Die Fähre bringt uns von St. Lorenz zurück nach Weißenkirchen, Einkehr in einem Gasthaus
Das war die letzte Tour in der Wachau, 12 km, 540 Hm. Eine schöne und erlebnisreiche Woche bei herrlichem Wetter mit vielen neuen Eindrücken geht zuende!
Rückfahrt am Sonntag bis Kassel, …
Wohnmobilstellplatz in den Fuldaauen
Darauf erstmal ein schönes Bier!
Viele Grüße an euch alle und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 11. August 2023
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Wanderungen in der Wachau, 17. – 25. Juni 2023
Am 28. Mai organisierten Stephan und Inka wieder einen Marathon in der Fischbeker Heide, und weil die Strecke schon einmal am 03.10.2022 gelaufen wurde, heißt der Lauf logischerweise „Wieder W2 Marathon“. Die Runde ist 6 km lang und siebenmal zu durchlaufen. Start ist auf dem Parkplatz an der Bushaltestelle Waldfrieden. Es geht auf dem Wanderweg W2 über bissige Steigungen und Gefällstrecken im Uhrzeigersinn durch Mischwald, nach ca. 4 km umläuft man den Wildpark Schwarze Berge und kommt über fast 2 km mit leichtem Gefälle zurück auf die Wiese und zum Start und Ziel.
Am frühen Morgen in Hittfeld, die Sonne ist aufgegangen, und bald geht es los in die Fischbeker Heide!
Wir haben eingeparkt …
… auf dem Wanderparkplatz am Ende des Falkenbergswegs
Diese große Wiese ist eine Hundeauslaufzone, aber auch andere Tiere und sogar Läufer werden wir hier noch sehen
Die Fischbeker Heide ist seit 1992 ein Naturschutzgebiet, zu dessen Schutz wichtige Regeln gelten
Das Auftaktstück von 159 m wird um dieses kleine Biotop herum führen
Da sind auch schon die hier heimischen Heidschnucken. Diese Schafsrasse soll von den Mufflons auf Sardinien und Korsika abstammen
Kurze Zeit später gesellen sich die Läufer dazu, v.l.n.r. Stephan, Inka, Dita, Celina, Burkhard, Jakob und ich
Die ca. 250 Heidschnucken haben sich mittlerweile über die ganze Wiese verteilt. Sie sind zusammen mit ihrer Schäferin und den Hütehunden „Angestellte“ der Freien und Hansestadt Hamburg und sollen die Gras- und Heideflächen in der Fischbeker Heide kurzhalten
8:00 Uhr, wir sind gestartet, …
… und nach dem Auftaktstück …
… laufen wir den Parkplatz hinunter, …
… und dann …
… in den Wald!
Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten, bergauf oder bergab!
Ich bin am Wildpark bei 4 km, der höchste Punkt der Strecke ist erreicht, die letzten 2 km führen nur noch bergab
Noch ist es relativ ruhig am Wildpark Schwarze Berge, aber auf meinen folgenden Runden wird hier Massenbetrieb herrschen!
Die erste Runde ist geschafft!
Eine halbe Stunde später hat Jakob bereits die zweite Runde beendet, er eilt dem übrigen Feld jetzt weit voraus
Wenn gerade kein Läufer vorbeikommt, hat Gunla Zeit, Pflanzen zu fotografieren, hier z.B. Weißen Klee
Aber schon kurze Zeit später nähert sich das „Hauptfeld“, Burkhard, Stephan, …
… Ilka, Celina …
… und Dita
Die Sonne scheint, …
… und der Rote Klee blüht!
Da ist Jakob schon wieder, …
… und ich habe Runde 2 hinter mir
Goldregen vor blauem Himmel, hat Gunla da an ihre schwedische Flagge gedacht?
11:15 Uhr, Inka, …
… Dita und Burkhard gehen in die 4. Runde, zusammen mit Stephan, der Gunla en passant Waffeln anbietet!
Einige Zeit später, Celina hat das Quartett hinter sich gelassen und die 5. Runde geschafft!
Kurz danach ist Jakob in der Zielkurve, er hat seine Mission in der Fischbeker Heide erfüllt, Gratulation!
Ich bin in Runde 5 auf der abschüssigen Passage hinter dem Wildpark und könnte vielleicht den herrenlosen E-Roller nehmen? Eigentlich sollten die ja auf Parkflächen oder Bürgersteigen abgestellt werden …
Spaß beiseite, weiter geht’s zu Fuß!
Die Viererbande bereitet sich mittlerweile auf die 7. und letzte Runde vor, …
… und Stephan bietet meiner Verpflegungsstellen-Leiterin diesesmal Weingummis an!
Kurz darauf ist Celina im Ziel, Glückwunsch!
In diesem Moment bin ich unverdrossen im bergigen Gelände der Fischbeker Heide unterwegs, …
… um mich den letzten Anstieg zum Wildpark hochzukämpfen, und am Ehestorfer Heideweg feuert mich schon zum 6. mal die Kuh Elfriede an!
Und wer feuert mich vor meiner letzten Runde an? Ja, es sind Celina und Gunla, die es sich mit herrlichem Wiesenblick gemütlich gemacht haben!
Dann aber erreicht das Hauptfeld locker das Ziel!
Starke Leistung, Gratulation an euch alle!
Mein Bestreben ist aber immer das volle Auskosten der Sollzeit, allein schon, um den Wald zu genießen und …
… passende Hahnzeiten (Ziel 60-Wettbewerb) zu erreichen! Was ist eine „Hahnzeit“? Einfach einen 100MC ler fragen!
Last Man Standing (;
Zieleinlauf! Auch der schönste Marathon …
… geht mal zuende!
Inzwischen ist es schön ruhig geworden hier in Waldfrieden, wir unterhalten uns mit einer Reiterin, …
… bis sie mit ihrem stolzen Rappen in Richtung des Waldes weiterzieht
Die Temperaturen stiegen kaum über 20°, und der Wald spendete genügend Schatten, außer auf dem Abschnitt am Wildpark, deshalb war der Lauf angenehm trotz der eindrucksvollen 860 Höhenmeter. Der „Hamburger Hasselbrack“ vor knapp einem Jahr hatte weniger Höhenmeter, dafür hatten wir aber bis zu 28°. Ein schönes Erlebnis für uns und praktisch ein „Heimspiel“, 20 km in ca. 30 Minuten mit dem Auto, näher dran ist nur der Buchwedel! Danke an den Organisator Stephan und an Gunla für ihre lebendigen Fotos!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 30. Mai 2023
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Wieder W2 Marathon Fischbeker Heide