Antalya Marathon

(18.03.2007)

Donnerstag, 15.03.

Anreise mit Ceventours, Antje und Uwe Cizinski, LTV Kiel Ost. Dabei waren auch die mir bekannten Läufer Angelika und Siegfried Schmitz von Albatros Kiel sowie Ulrich Gottschalk aus Markneukirchen. Abflug 9:50h und Ankunft gegen 15h im 5 Sterne-Hotel Özkaymak Falez westlich des Stadtzentrums. Wetter gut, also noch ein kurzer Lockerungslauf.

Freitag, 16.03.

Stadtrundgang, Start- und Ziel-Besichtigung, ausgiebige Kaffeepausen am alten Hafen und an der Steilküste bei blauem Himmel und Temperaturen um 20 Grad. Man kann vom Hotel aus die Altstadt zu Fuß erreichen oder mit der urigen Straßenbahn fahren.

Sonnabend, 17.03.

Entspannung, lockerer Trainingslauf, Abholung der Startunterlagen und Nudelparty in der Glaspyramide unweit des Hotels. Da trifft man natürlich die üblichen Marathonis wie zum Beispiel Mike Friedl mit seiner Truppe aus Istanbul oder Hans Albert Henne.

Sonntag, 18.03.

Wir treffen gegen 7h am Stadion ein, wo auch um 8h der Start erfolgt und das Ziel ist. Hier treffe ich auch wie im Vorjahr Gudrun und Werner Peschel. Es ist wärmer und windstiller als am Vortag. Gemeldet haben zum Marathon ca. 400 Läufer, beenden werden ihn 295. Auf der Wendepunktstrecke bilden strahlender Sonnenschein, schneebedeckte Berge und das Meer ein wunderbares Panorama. Klaus Duwe, mit dem ich weite Strecken auf einer Höhe lief, hat in marathon4you schon einen tollen Fototatsachenbericht geliefert. Läuferfotos sind auch unter oeger-marathon.com zu sehen. Ich bin einigermaßen gleichmäßig durchgelaufen und habe das Stadion nach 4:23:23 erreicht. Nach dem Duschen schlenderte ich relaxend und Döner essend an der Steilküdte entlang und durch die Altstadt. Dabei bildete ich mit kurzer Hose, Sandalen, Röntgenlauf-T-Shirt, Sonnenbrille und Tchibo-Plastiktüte einen starken Kontrast zu den türkischen Sonntagsspaziergängern.

Montag, 19.03.

Ausflug mit der Ceventours-Gruppe nach Kemer mit dem Dolmus, so was wie ein sehr preiswerter Linienbus, der irgendwann fährt. Bei etwas bedecktem Wetter konnte man seinen Sonnenbrand auskurieren. Abends stand noch Sauna und Pool auf dem Programm.

Dienstag, 20.03.

Diesen Tag habe ich zum ultimativen Wellness-Tag erklärt. Am Strand weihte mich Ulrich in das Geheimnis des richtigen Barfuß-Gehens auf Kieselstein-Untergrund ein. Das Meerwasser hatte satte 19 Grad, und wir kehrten nach dem Bad im Meer mit einer Klettereinlage an der Küste zum Hotel zurück. Nachmittags gönnte ich mir einen 45-Minuten-Lauf mit abschließendem Meer-Bad. Jetzt fehlte nur noch die Sauna.

Mittwoch, 21.03.

Morgens Laufen und Schwimmen bei starker Brandung, Wasser 18 Grad. Dann eine gemeinsame Wanderung mit der ganzen Truppe von 0 m auf einen 600 m hohen Aussichtsberg mit Drehrestaurant. Wir hatten einen wunderbaren Blick auf das nahe Gebirge und die Bucht von Antalya mit blau-grünem Wasser.

Donnerstag, 22.03.

Aufstehen ist heute um 2:45 Uhr, der Bus kommt um 3:30 h, um 6 h ist Abflug und um 10:30 Uhr bin ich schon wieder zu hause in Hittfeld. Bei der Landung in Hamburg waren es 4 Grad. Jetzt kann ich in Ruhe mit der Vorbereitung auf den 6 h-Lauf in Rotenburg an der Fulda am Sonnabend beginnen.

Hier die Ergebnisse einiger Marathon-Lauffreunde in der Reihenfolge ihrer Laufzeit:

Michael Friedl Istanbul 3:40:21 101. 7. M55
Uwe Cizinski LTV Kiel Ost 3:59:36 152. 25. M50
Werner Peschel TV Friesen Telgte 4:05:52 167. 19. M55
Hans Albert Henne 100 Marathon Club 4:17:49 192. 45. M45
Klaus Duwe Marathon4you 4:21:39 200. 23. M55
Gudrun Peschel TV Friesen Telgte 4:22:20 26. 4. W50
Dietrich Eberle 100 Marathon Club 4:23:23 204. 24. M55
Ulrich Gottschalk Markneukirchen 4:29:31 214. 7. M65
Siegfried Schmitz LG Albatros Kiel 4:50:59 234. 10. M60

(Dietrich Eberle)

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LüHa-Fun-Run

75 km von Lübeck nach Hamburg

(25.02.2007)

Schekis Aufruf, einen Bericht zu schreiben, lasse ich mir nicht zweimal sagen. Sein Hinweis auf das 100prozentige finishen der 8 Frauen war leichtsinnig, ich habe mit einer ähnlichen Feststellung zum Müritz-Lauf letztes Jahr eine ellenlange Diskussion auf unserer web-Seite entfacht, und deshalb provoziere ich das hier schon wieder.

Obwohl ich nicht wußte, was daran Fun sein soll, hatte ich mich trotzdem zu diesem Kult-Lauf angemeldet, um endlich auch mal mitreden zu können. Also, morgens um 5:45h war Treffpunkt am Hauptbahnhof, und Scheki hatte eine blonde Fahrerin plus Bus gechartert, so daß die Hamburger Teilnehmer kurz nach 7 h am Sportplatz von Phönix Lübeck ankamen. Hier gab es schon Kaffee, Brötchen, Schmalzbrot von Lothar und co. sowie die Startunterlagen von Scheki.

Tasche fürs Ziel und Beutel für 42,2 abgeben und Punkt 8:01 h los! Nach Querung der Innenstadt von Lübeck ein Gruppenfoto mit Spruchband und dann ca. 10 km entlang des Elbe-Lübeck-Kanals bei noch trockenem, bedecktem Wetter bis zur 1. Verpflegung Krummesse, 12,3 km. Jetzt begann der Radweg, den wir bis km 60 nicht mehr verlassen sollten, Scheki und Lothar kreuzten mit den Autos an der Strecke und feuerten uns an mit Behauptungen wie: Du siehst gut aus! Lothar filmte auch gleichzeitig noch. Den Hungerast bei 20 km konnte ich durch die Verpflegung in Kastorf, km 22,2 mit Salzstangen, Kuchen, Schokolade, Keksen und Tee kompensieren.

Bei ca. 25 km treffe ich auf Wolfgang Kahlert, Torsten Birnbach, Peter Wieneke (den ich später noch öfter sehe), Thomas Waldmann. Der nächste Posten war dann schon nach ca. 7 km in Sandesneben bei 29,8. Da ich von südlich der Elbe (Balkan) komme, wirken diese Ortsnamen fremdartig auf mich. Es folgt die Geduldsetappe zum km 42,2 in Lütjensee, wo ich nach 4:30 h die Marathonmarke überschreite. Ich wechsele das Trikot und lasse den Anorak weg, was sich nach wenigen km als Volltreffer erweist, weil es zu regnen beginnt.

Bei 50 km meine erste Walkeinlage, aber in Braak bei km 53,5 Stärkung mit heißer Brühe, und außerdem bekomme ich ein Pflaster, weil ich mir an einer Glasscherbe in der Sohle, die ich für einen Stein hielt, den Finger aufgeschnitten hatte. Dann hörte der Regen auf, der Weg nach Rahlstedt zur 60er-Verpflegung kam mir schön kurz vor und ich wollte mir Cola mit Tee mischen. Der Tee war aber Brühe, interessanter Geschmack!! Kurz danach habe ich mich unachtsamerweise kurz verlaufen, als es auf den Wanderweg rechts ab ging. Mit Wut im Bauch rannte ich von nun an wie aufgezogen, mit kurzem Aufenthalt bei Posten Wandsbek 67,8. Die letzten km fielen mir leicht und bald sah ich das Zielzelt an der Schönen Aussicht 39. Freundlicherweise durfte man dann noch eine Extrarunde von 200 m drehen, wußte ich nicht, ja ja, stand alles auf Schekis Zettel, aber wer liest den schon.

Von Scheki bekam ich eine langlebige Hawaii-Girlande und von Rita das letzte Glas Weißbier, eine Ehre, die mir gebührte. Dann nach einem? kleinen Sekt und sonstiger Zielverpflegung durfte man die heiligen Hallen der altehrwürdigen Rudergesellschaft HANSA betreten und dort sogar duschen und ein Pils bestellen. Rosis Sina lag wie ein geprügelter Hund unter dem Barhocker, weil sie nicht duschen durfte.

Später war dann die Ehrung der Finisher (Siegerehrung kann man ja nicht sagen, weil es ein Fun-Run war…..). Außerdem gab es ein tolles Buffet. Mein Dank und der aller Teilnehmer gilt Scheki und allen Helfern an der Strecke für die optimale Organisation und dafür, daß sie diesen Lauf für den 100 MC weitergeführt haben!

(Dietrich Eberle)

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Eurasia Marathon Istanbul

(05.11.2006)

Mit der Ceventours-Gruppe von Uwe Cizinski mit insgesamt 13 Leuten ging es am Sonnabend, dem 04.11. von Hamburg nach Istanbul, kurzfristig war der Flug auf 6 Uhr morgens vorverlegt worden. Bereits am U-Bahnhof Ohlsdorf treffe ich Horst Preisler. Das Wetter in Deutschland war ja nicht so angenehm, aber die 12-Millionen-Bosporus-Metropole erwartet uns mit Schneeregen, Wind und Temperaturen um den Nullpunkt. Das kann morgen am Marathontag ja heiter werden!

Wir gelangen in das inmitten der Altstadt gelegene Hotel Centrum gegen 11 Uhr Ortszeit (+1 h). Von hier erreicht man in wenigen Minuten den Bosporus, Sehenwürdigkeiten wie die Galatabrücke über das Goldene Horn, die Blaue Moschee mit 6 Minaretten, den Grand Basar oder die Hagia Sophia aus dem 5. Jahrhundert, einst die größte christliche Kirche, dann im 15. Jahrhundert umgebaut zur Moschee und jetzt Museum.

Der Sonntag überrascht dann mit wolkenlosem Himmel, aber windig bei 7 Grad.

Den Start erreichen wir mit Straßenbahn und Bustransfer über den Bosporus, wo auf einer Autobahn der Bürgermeister um 9 Uhr den Startschuß gibt für Marathon und 15 km. Die 42 km beginnen mit der großartigen Überquerung der Bosporusbrücke, über die wir auch von Asien nach Europa gelangen, dann durch die Altstadt mit einigen Steigungen, die sich gesamt auf +210 –285m (das Zielstadion liegt tiefer) addieren.

Es folgt von ca. 20-35 km eine Wendepunktstrecke entlang des Marmarameeres und schließlich geht’s am Atatürk-Denkmal vorbei zum Hafen und über die Galatabrücke, wo man auch endlich mal angefeuert wird, und schließlich der Zieleinlauf in ein wirklich total leeres Stadion, na gut, ein paar Zeitnehmer sind da. Der kalte Wind hat allen zu schaffen gemacht und man ist froh, sich im Gepäckbus umziehen zu können, um dann wieder mit der nagelneuen Straßenbahn ins Hotel zu gelangen.

Abends wird natürlich ein bißchen gefeiert, und am nächsten Tag müssen ja noch ein paar Sehenswürdigkeiten (siehe oben) besucht werden. Das Wetter ist wieder grauenhaft u.a. mit wolkenbruchartigem Regen. Am Dienstag nachmittag dann der planmäßige Rückflug nach Hamburg.

Einige Ergebnisse

Uwe Cizinski 4:17:43
Horst Preisler 4:30:21
Ulrich Gottschalck 4:42:54
Dietrich Eberle 4:28:00

(ca. 500 Finisher)

(Dietrich Eberle)

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Röntgenlauf in Remscheid

Ultra 63 km

(29.10.2006)

Mit der Bahn Sonnabend nach Remscheid-Lennep und Abholung der Startunterlagen im Sportzentrum Hackenberg, ca. 1,5 km von meinem Quartier Berliner Hof in der Altstadt. Dann private Pasta-Party beim Italiener.

Start Sonntag 8:30 Uhr, es versammeln sich an die 3000 Läufer, wobei die Sprinterfraktion (21,1 km) klar in der Mehrheit ist, während die Mittelstreckler (Marathon) und die Ultras (die Remscheid wirklich ganz umrunden auf dem Röntgen-Wanderweg) je ca. 300 Teilnehmer ausmachen. Das Wetter um 16 Grad, windig, wechselnd bewölkt, später bedeckt, trocken, aber etwas matschige Wege. Der Pulk wälzt sich zunächst durch die Altstadt-Schleife, dann auf und ab im Bergischen Land durch die bunte Herbstlandschaft. Nach der Halbmarathonmarke hat sich das Feld stark dezimiert und jetzt kann man schon mal einen Blick auf die Startnummern der restlichen Mitläufer werfen: grün (Mar.) oder blau (Ultra)? Unterwegs treffe ich noch Thomas Waldmann aus Drestedt und Thorsten Themm, nach dem Lauf auch Hans Hauschild, ebenfalls Drestedt. Ich passiere die 42,2 km-Linie bei 4:27 h und im letzten Drittel machen sich jetzt die Höhenmeter deutlicher bemerkbar, es sind gesamt 1170! Dann das wichtige 60 km-Schild und in Kreide auf der Straße vor der letzten Steigung: „noch 1,5 km“. Zieldurchlauf nach dem Schlußgefälle 7:07:29 h netto, jeder Ultra-Läufer wird vom Ansager angekündigt.

Duschen, Lachsbrötchen essen (was anderes hatten die nicht mehr), Bier trinken und zu Fuß zum Bahnhof, von wo mich die Bundesbahn in ihrer unnachahmlichen Art mit reichlich Verspätungen gegen 23 Uhr zu hause ankommen läßt. Den letzten Gag habe ich aber noch selbst geliefert, ich bin im ICE eingeschlafen und habe den Ausstieg in Harburg verpaßt. Also vom Hauptbahnhof mit der S3 zurück nach Harburg und Abholung durch Gunla.

Ergebnisse der 100 MC´ler und weiterer Laufkollegen:

Marathon

Karl Ernst Rösner 100 MC 4:16:12 112. Männer 1. M65

Ultra 63 km

Rolf Frank 100 MC  8:04:30  260. Männer 6. M65
Dagmar Liszewitz 100 MC  8:14:47  39. Frauen  15. W40
Johann Spieker 100 MC  6:35:58  111. Männer  1. M65
Thorsten Themm VfL Bokel  6:12:27  71. Männer  6. M30
Thomas Waldmann Drestedt  7:28:25  221. Männer  10. M55
Hans Hauschild Drestedt  7:27:23  219. Männer  9. M55
Dietrich Eberle 100 MC  7:07:29  180. Männer  7. M55
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Ems-Jade-Lauf

72 km von Emden nach Wilhelmshaven

(15.10.2006)

Erst am 12.10. habe ich mich für diesen Ultra entlang des Ems-Jade-Kanals angemeldet, als 63. in der Starterliste der Einzelläufer. Es gibt auch einen Staffelwettbewerb, ca. 80 Teams nahmen teil. Mit der Bahn geht es Samstag Nachmittag nach Emden, so daß ich mir um 17 Uhr am Rathaus die Startnummer abholen konnte. Meine Unterkunft, das Rathausstübchen, liegt nur ein paar Schritte entfernt von der Startlinie nahe des Rathaus-Torbogens. Auf die Sekunde genau um 8 Uhr erfolgt der Start der Einzelläufer, eine Stunde später starten die Staffeln, von denen viele die Einzel-Ultras irgendwo auf der sehr flachen Strecke (so wie man sich Ostfriesland vorstellt) überholen werden, was etwas die Einsamkeit des Langstreckenläufers mildert.

Es ist bedeckt, die ganze Zeit Gegenwind (ja, wirklich aus Osten!) und nicht sehr warm, um 15 Grad. Zunächst durch Emden, vorbei an der Kesselschleuse, ca. 10 km entlang des Kanals, dann verläßt man ihn weiträumig, überquert ihn und folgt ihm wieder. So geht das abwechselnd, bis man auf der 2. Hälfte weite Passagen direkt an dieser Wasserstraße läuft, die ursprünglich zum Abtransport des hier gestochenen Torfes gebaut wurde und jetzt allenfalls noch Bedeutung für Hobbykapitäne zu haben scheint. Ich passiere die Marathon-Marke bei 4:25:32 h, und es läuft ganz gut. Zwischen 52 und 67 km ist der Gegenwind besonders wirkungsvoll. Die letzten 5 km sind dann windgeschützter, und 3 km vor dem Ziel entschließe ich mich, unter 8 h bleiben zu wollen. Das Ziel, buchstäblich mit Pauken und Trompeten, erreiche ich nach 7:55:58 h.

Direkt am Einlauf ist die Halle mit Duschen, Verpflegung, Siegerehrung, Massagen, Urkunden, Funktions-T-Shirt, Erbsensuppe, Bier usw. Ein gut organisierter Lauf für 25 Euro (plus beliebiger Spende für den guten Zweck) mit vorbildlicher Streckenmarkierung und guten Verpflegungsstellen, wie gesagt flach mit gemessenen 50 Höhenmetern.

Bei Anfahrt mit der Bahn sind es kurze Wege, in Emden 500 m vom Bahnhof zum Start, in Wilhelmshaven 300 m vom Ziel zum Bahnhof. Gefinished haben die 72 km- Strecke 51 der 64 gemeldeten Läufer. Weitere Teilnehmer haben die Distanzen von 61, 52 oder 45 km beurkundet bekommen. Durch meine zeitige Zielankunft kann ich 17:44 Uhr die Nordwestbahn nach Oldenburg nehmen, wo ich Steppenhahn, der auf dem Heimweg nach Bochum ist, zu einem kleinen Plausch treffe. Ich erreiche über Bremen und Buchholz/Nordheide schließlich um 20:39 Uhr Hittfeld, wo mein Auto am Bahnhof zur Heimfahrt auf mich wartet.

Ergebnisse der als 100 MC – Mitglieder erkennbaren Ultras:

46. Helmut Rosieka 8:42:49 h 13. M 50
33. Dietrich Eberle 7:55:58 h 8. M 50
54. Torsten Schacht (45 km) 45. M 40

(Dietrich Eberle)

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P-Weg-Marathon und Ultra Plettenberg

(09.09.2006)

An diesem Wochenende bot sich für Gunla und mich die Herausforderung in Plettenberg im Sauerland an mit angegebenen 1007 Höhenmetern beim Marathon und 1750 Hm beim 67 km Ultra. Anreise am Freitag mit dem Auto, wir erreichen die Turnhalle am späten Nachmittag. Start, Ziel, Startunterlagenausgabe, Duschen usw. ist alles nahe beieinander in der Stadtmitte. Nur die Turnhalle liegt ein paar km außerhalb. Der Sportfreund vom Orga-Team meinte es gut und nannte 1,5 km als Entfernung, aber es waren wohl eher 4 km, die wir dann zu Fuß hin und zurück marschierten, aber Lockerung muß sein.

In der Stadt waren die Laufstrecken aufwendig abgesperrt und eine Bühne für den Zieleinlauf aufgebaut, natürlich auch Bier- und Wurstbuden usw. Auf die Pastaparty mit langer Schlange verzichteten wir und genehmigten uns beim Italiener an der Ecke Pizza bzw. Nudeln und den entsprechenden Rotwein. Der klare Himmel verheißt einen sonnigen Lauftag über die grünen Höhen des Sauerlandes. Die Nacht in der Halle ist kurz, einige Läufer (oder Walker?) stehen schon um 4 Uhr auf mit entsprechender Lärmentwicklung und Hallenbeleuchtung. Heute morgen fahren wir dann doch mit dem Auto zum Start. Der Start des Ultra ist um 7:30 Uhr und der Marathon um 8:30 Uhr. Zunächst Nebel, aber dann nur Sonne, um 20°.

Die Ultra-Strecke ist bis ca. km 32 identisch mit der Marathonstrecke. Wir beginnen auf einer Höhe von 200 m und auf Wald- und wirklich beinharten Schotterwegen, wenig Asphalt, erreichen wir nach 10 bzw. 32 km Höhen von über 500 m, dazwischen wieder hinunter bis 200 m, bei 45 km ist das Maximum von 600 m erreicht. Eine Passage von gefühlten 2 km beschrieb ein Läufer später so: „Man wußte nicht, ob man auf einem Weg läuft, der ein Bach ist, oder in einem Bach, der ein Weg ist“. Nach einigem auf und ab ist man dann bei ca. 61 km wieder mal auf 500 m, mit dem vagen Versprechen der Verpflegungsposten: „ Nur noch ein paar km, und nur noch bergab“. Jeder ist ja schon mal auf solche Aussagen reingefallen, aber diesmal stimmte es. Das letzte Asphaltstück hinunter und durch den Ort zum Ziel am alten Markt fällt nicht mehr schwer, ich werde kurz vom Moderator in Beschlag genommen.

Als ich die Zeitnehmer fragen will, ob Gunla schon die 42 km beendet hat, kommt sie in diesem Augenblick über die elektronische Ziellinie. Jetzt kann man sich stärken mit belegten Broten, Kuchen und Getränken. Als Auszeichnungen gibt es Medaillen, Finisher-T-Shirts, Urkunden (direkt oder Internet) und Ergebnislisten (Internet). Diese kleine Veranstaltung ist wirklich gut organisiert, besonders auch die Verpflegungsposten auf der Strecke, hier ist ein Sonderposten auf halber Strecke mit Wacholderschnaps hervorzuheben. Zurück in Hittfeld sind wir gegen 22 Uhr.

Die Ergebnisse der zahlreichen als solche erkennbaren 100 MC´ ler:

Marathon

71. / 3. W50 Gunla Eberle 6:53:52 h (korrigierte Zeit)

Ultra 67 km

57. / 1. M50 Konrad Schwarz 8:39:35 h
38. / 3. M55 Dietrich Eberle 7:52:26 h

(58 Finisher)

(Dietrich Eberle)

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Usedom Marathon/Steinhuder Meer Marathon

Usedom Marathon

(02.09.2006)

Heute war mir zumindest kein anderer Lauf bekannt und so nahm ich die Bahn nach Wolgast am frühen Freitag nachmittag. Aus den vorgesehenen 4 ½ h machte die DB 8 h, so daß ich abends um 21:30 Uhr in der Sporthalle zum Anmelden und Übernachten ankam. Bustransfer Samstag 8:30 Uhr nach Swinemünde / Polen und dort Start 10:30 h.

Ich treffe Horst Preisler und den weltreisenden Japaner Hajime Nishi wieder einmal. Nach 2 km die deutsche Grenze, durch Wald, dann an der Strandpromenade entlang und wieder durch Waldstücke mit einigen Steigungen (gesamt ca. 200 Hm). Der Knüller sind dann über 10 km direkt auf der Bundesstraße, nur mit Hütchen abgesperrt, bzw. wenn vorhanden, auf dem Radweg. Zuletzt die Hubbrücke und das Ziel im Peenestadion. Es gibt Medaille, Urkunde, und gegen Gutscheine Erbsensuppe und Bier. Ergebnisse im internet.

Die Rückfahrt mit der Bahn ging etwas „zügiger“, so daß ich gegen 22:30 Uhr in Hittfeld meine Vorbereitungen für den Steinhuder Meer Marathon treffen konnte.

Ergebnisse 100 MC, soweit erkennbar, und andere:

Horst Preisler 4:46:36 145. 2. M70
Stefan Selzer 4:30:03 119. 27. M40
Hajime Nishi 5:44:10 185. 21. M55
Dietrich Eberle 4:30:01 118. 11. M55

Steinhuder Meer Marathon

(03.09.2006)

Abfahrt 6:30 Uhr von Hittfeld, in Poggenhagen am Sportplatz um 7:45 h. Einige vom harten Kern des 100 MC sind schon da, siehe Ergebnisse. Heike Henkel gibt den Startschuß ab und es geht bei starkem Wind und Bewölkung, ca. 20°, auf die sehr flache aber schöne Strecke (40 Hm). Gute Verpflegungsstellen, einige Passagen direkt am Ufer, zwischendurch Nieselregen und Zieleinlauf Sportplatz Poggenhagen. Es gibt vor Ort die Urkunde, Ergebnisse im Internet.

Ergebnisse 100 MC, soweit erkennbar, und andere:

Konrad Schwarz 4:17:10 69.
Wolfgang Kieselbach 4:17:43 70.
Wolfgang Schwabe 4:29:40 89.
Ernst-Otto Kimitta 4:31:28 93.
Hirenda Kurani 4:34:56 96.
Heinrich Schütte 4:51:47 107.
Götz W. Eipper 4:54:30 108.
Helmut Braun 5:15:25 116.
Dietrich Eberle 4:44:22 104.

Gesamt 116 Finisher

(Dietrich Eberle)

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Marathon um die Demener Seen/Edersee Supermarathon

Marathon um die Demener Seen

(26.08.2006)

Gunla hatte diesen Lauf im Internet für sich entdeckt und ich bin kurz entschlossen mitgekommen in die recht einsame Gegend bei Crivitz östlich von Schwerin. Hier organisiert Michael Krense eine kleine Veranstaltung mit verschiedenen Lauf-, Rad- und Skatingstrecken rund um die Demener Seen mit dem konkurrenzlosen Startgeld von 5 Euro, für das man Medaille, Urkunde, Verpflegung unterwegs, ein Essen hinterher und ein kleines Präsent bekommt. Wenn ich bedenke, was man für 63 Euro in Hamburg oder Berlin geboten bekommt……

Natürlich ist dieser Lauf sehr familiär und in jeder Beziehung, auch von der Teilnehmerzahl her, das wirklich extreme Gegenteil von einem Stadtmarathon. Rechenaufgabe: ca. 66,66 % aller Starter waren 100 MC Mitglieder. Zuschauer auf der Strecke, einem 3 mal zu durchlaufenden 14,2 km – Kurs, sind ein paar Angler am See, der Feuerwehrmann an der Abzweigung, der Verpflegungsposten und ein paar Vögel in Wald, See und Feld. Wer mehr braucht, ist hier nicht richtig.

Vor dem Start treffen wir Horst Preisler, dessen Anwesenheit mich nicht unbedingt überrascht, denn auch ihn reizen solche Läufe. Um 9:30 Uhr starten wir auf die Strecke, die harmlos mit Asphalt im Dorf Demen beginnt, dann ein Graspfad an einem See, ein mit Wurzeln gespickter rutschiger Waldweg, ein Weg mit gemähtem, dichtem Gras, dessen tiefer Untergrund einen aber bei jedem Schritt im Unklaren läßt, wohin man den Fuß als nächstes setzen soll, dann ein profilierter steiniger Feldweg, bevor man nach einem kuzen Asphaltabschnitt einen Sandweg entlang- und zum Schluß eine Wiese hochläuft. Man kann also durchaus von einem Crosslauf sprechen. Höhenmeter 255.

Eine kleine gelungene Veranstaltung, für die sich Michael Krense im nächsten Jahr sicher über zusätzliche Teilnehmer freuen würde. Nach der Dusche in der Sporthalle und Siegerehrung machen wir uns gegen 16:30 Uhr auf den Weg an den Edersee.

Die Ergebnisse der Mitglieder des 100 MC:

100 MC Mitglied (Name?) ca. 3:48:00 h
Horst Preisler ca. 4:23:00 h
Gunla Eberle 6:16:30 h
Dietrich Eberle 4:10:48 h

Edersee Supermarathon 60 km

(27.08.2006)

Für die Realisierung eines Doppeldeckers an diesem Wochenende mußte ich mich aus logistischen und anderen Gründen nicht ungern für den Edersee entscheiden. Warum? In Goldenstedt beim Moormarathon war ich schon letztes Jahr, Plön ist zu dicht dran und ich war da auch schon, und der von mir ursprünglich geplante Hunsrück war uns doch etwas zu weit entfernt, um abends zu einer vernünftigen Zeit dort eintreffen zu können. Also fahren wir nach Vöhl, was nur ca. 500 gegenüber 700 km Fahrt bedeutete.

Die Anmeldung war kurzfristig noch im Internet möglich, zur Übernachtung in der Sporthalle nahe Start und Ziel trafen wir um ca. 22 Uhr ein. Dann noch eine Kleinigkeit essen in dem nahegelegenen Restaurant, und Nachtruhe, bis die übrigen Laufkollegen einem den Wecker ersetzen. Start ist um 9 Uhr, so daß genug Zeit ist, um die Startunterlagen zu holen und in Ruhe das vom Veranstalter für 3 Euro organisierte Frühstück zu genießen.

Der 60 km – Supermarathon beginnt mit einer langanhaltenden Steigung und dem entsprechenden Gefälle, größtenteils durch Wald, bis der Stausee erreicht ist. Immer ein gutes Stück oberhalb des Wassers folgen wir der Straße auf dem Radweg. Dann lange Strecken auf Waldwegen und wieder auf der Straße. Wir überqueren die Staumauer und sind jetzt am Südufer. Nach Wald- und Straßenpassagen wird irgendwann die Eder als Flußlauf überquert, dann folgt der 50 km – Kontrollpunkt. Wer hier über 6 Stunden auf der Uhr hat, wird aus dem Rennen genommen. Auf Waldpfaden oftmals bergab und dann ein Stück Straße mit dem harten Schlußanstieg. Beim Schild „noch 5 km“ entschließe ich mich wider Erwarten, unter 7 Stunden bleiben zu wollen. Das bedeutet nochmal Zähne zusammenbeißen. Im Ziel auf dem Sportplatz von Vöhl nimmt mich meine persönliche Supporterin Gunla mit einem Bier in Empfang. Dann zum duschen, eine kleine Stärkung nach den neuesten Erkenntnissen der Sportmedizin (Steak auf Brötchen und Pommes) und die Urkunde abholen. Die Rückfahrt verbringe ich auf dem Beifahrersitz. Wir sind gegen 21:15 Uhr wieder in Hittfeld.

Die Ergebnisse der 100 MC Mitglieder und anderer mir bekannter Läufer:

23. Jürgen Teichert 5:33:38 h 7. M30
45. Lothar Preißler 6:27:50 h 3. M60
64. Karl-Heinz Jost 7:06:01 h 7. M60
60. Dietrich Eberle 6:54:08 h 12. M50

Mannschaftswertung

4. 100 Marathon Club (Teichert, Preißler, Eberle) 18:55:36 h

(Dietrich Eberle)

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Müritz-Lauf (Ultra 76,7 km)

(19.08.2006)

Am Freitag bin ich mit dem Auto abends in Waren an der Müritz angekommen. Die Startunterlagen sowie einen Essen-Gutschein gibt es im Hotel am Bahnhof. Zur Übernachtung steht die Turnhalle an der Feldstraße zur Verfügung, nur 5 Minuten zu Fuß von Start und Ziel am Stadthafen entfernt. Nachdem ich Schlafsack, Isomatte und Sporttasche in der Halle abgeladen habe, gehe ich zum Hafen hinunter und treffe natürlich sofort Lothar Preißler, der zwar schon eine Pizza als Abendessen gehabt hatte, aber trotzdem nochmal mit zum Italiener kam, wo ich mir ein paar Spaghetti gönnte. In der Turnhalle waren wir dann nur mit sechs Läufern. Morgens gab es ein Frühstück vom Veranstalter und man konnte entspannt zum Start gehen.

Als dritten 100er trafen wir dann Schneggi, der eifrig fotografierte. Der Startschuß für die 47 Läufer und 11 Läuferinnen zur Umrundung von Deutschlands größtem Binnensee fällt pünktlich um 8 Uhr. Es gibt auch noch einen Staffellauf über dieselbe Distanz, der um 10 Uhr startet, nebenbeigesagt auch noch einen Städtelauf von Röbel nach Waren über 28 km. Das Wetter läßt schon früh ahnen, daß es später noch sehr warm werden wird. Zunächst geht es noch viel durch schattigen Wald, aber mit zunehmender Kraft der Sonne dann mehr und mehr ohne Schatten durch Wiesen und Felder, außerdem geringe Steigungen, die sich aber auf 255 Höhenmeter addieren. Etwa um 13 Uhr werde ich von den ersten Staffelläufern mit Radbegleitung überholt, die ihre ca. 10 km – Teilstrecken etwas flotter als wir Ultras angehen können. Später folgt man größtenteils dem Rad- und Wanderweg direkt an der Müritz, der zum Glück auf den letzten Kilometern durch Wald verläuft. Am Ziel wird jeder Läufer vom Sprecher mit Namen und Verein begrüßt. Lothar ist kurz vor mir ins Ziel gekommen, so daß wir gemeinsam das vom Veranstalter spendierte Bier genießen können.

Es gibt Medaillen und Urkunden, Ergebnisliste am nächsten Tag aus dem Internet. Von den 47 Läufern sind 7 ausgeschieden, von den 11 Läuferinnen keine. Was will uns das sagen? Nach dem Duschen in der Halle lösen wir an der Zielverpflegungsstelle unsere Essenmarken gegen Nudeln oder wahlweise Bratwurst ein und dann mache ich mich so gegen 18:30 Uhr auf den Heimweg.

(Dietrich Eberle)

Ergebnisse der 100 MC – Mitglieder:

Hans Drexler 9:51:58 5. M50 50. gesamt
Lothar Preißler 8:39:49 1. M60 34. gesamt
Dietrich Eberle 8:41:30 1. M55 35. gesamt

(51 Finisher)

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6. Fuldahöhenlauf

Von der Fuldaquelle auf der Wasserkuppe über 215 km bis zum Weserstein in Hannoversch Münden.

(31.07.2006 – 05.08.2006)

Kurz entschlossen habe ich mich ein paar Tage vor dem Start bei Harald Heyde nachgemeldet. Mein 2. Start nach 2002!

Sonntag, 30.07. Anreise

Fast habe ich durch Straßensperrungen für die Hamburg Cyclassics meinen Zug nicht bekommen, aber mit Erbses Hilfe kam ich über die Autobahn zum Bahnhof Harburg.
Um 15h bin ich in der JH Gersfeld / Rhön unterhalb der Wasserkuppe. Treffen der 17 Teilnehmer, darunter folgende Mehrfachtäter vom 100 MC: Joachim Barthelmann (3x),
Heiner Schütte (4x), Lothar Preißler (3x). Dann Startunterlagenverteilung, Informationen, Abendessen.

Montag, 31.07. Fuldaquelle – Fulda, 35 km

Mit dem Auto zum Start auf die Wasserkuppe, wo die Fulda als unscheinbarer Bach in 845 m Höhe entspringt. Start um 10h. Heiner als Schlußläufer sammelt die zusätzlichen Flatterband-Markierungen ein, die einheimische Helfer von Harald Heyde am Vortag gesetzt hatten. Er hat am Vortag noch 100 Meilen absolviert!! Auch Joachim war Samstag noch beim Marathon in Pyrmont. Bei sonnigen 25° geht es insgesamt +195 -770 Hm entlang der Fulda, Wanderwegmarkierung blaues F auf weißem Grund, bis zum Etappenziel Stadion Fulda. Gepäck wird transportiert. An den Verpflegungsstellen bekommen wir Kontrollaufkleber. Auch am Ziel ist immer für Verpflegung gesorgt, ich bin nach 3:44:21h dort. Übernachtung JH Fulda. Vorher ist noch Zeit für Besichtigungen und ein Bier in der Altstadt.

Dienstag, 01.08. Fulda – Bad Hersfeld, 52 km

Dies ist die längste und durch die Höhenmeter von +855 –880 Hm wohl auch anspruchsvollste Teilstrecke. Start um 9h vor dem Stadion und es geht durch Wald und Feld über die Höhen bei wechselnder Bewölkung. Ab heute laufen wir nach der Wanderwegmarkierung X17. Verpflegung heute im Schnitt nur alle 10 km bedingt durch die fehlende PKW-Zugänglichkeit der Waldwege. Ich bin nach 6:19:43h (habe mich unterwegs um ca. 2,5 km verlaufen) im Ziel Kurpark Bad Hersfeld. Übernachtung im Hotel (JH ist noch im Bau), Abendessen im alten Brauhaus.

Mittwoch, 02.08. Bad Hersfeld – Rotenburg a. d. Fulda, 27 km

Ab 10h auf der heutigen kürzesten Etappe bewegen wir uns +645 –650 Hm auf den Höhenzügen rechts und links der Fulda. Auf der 2. Hälfte eine kilometerlange Steigung bis zum höchsten Punkt, dann hinab, noch eine kurze giftige Steigung zum Schluß und steil hinunter auf den Rathausplatz mit Brunnen in Rotenburg nach 3:18:58h. Wetter wieder ideal zum Laufen wie an den Vortagen mit über 20°, Sonne und Wind. Übernachtung JH Rotenburg.

Donnerstag, 03.08. Rotenburg – Melsungen, 38 km

Anspruchsvoll von der Länge und den Höhenmetern. Start mit dem Glockenschlag um 10 Uhr, vorwiegend durch Wald, kleine Orte, teils starke Steigungen, Wetter wechselnd bewölkt, um 20°, angenehm kurze Verpflegungsabstände von 4-6 km. Im Ziel in der historischen Altstadt von Melungen bin ich nach 4:58:48h und +865 –885 Hm. Übernachtung JH Melsungen.

Freitag, 04.08. Melsungen – Kassel, 33 km

Vom Marktplatz +465 –490 Hm über sonnige Höhen und auch viel entlang der Fulda, Verpflegung ca. alle 5 km. Das Ziel an der Hessenkampfbahn, deren Besonderheit eine 500m-Bahn ist, erreiche ich nach 3:56:33h. Duschen, ein kurzes Bier in der Stadt und dann zur JH.

Sonnabend, 05.08. Kassel – Hann Münden, 30 km

Wie immer starten wir dort, wo wir am Vortag angekommen sind, es ist 10h. Heute viel entlang des Flusses, der dem Lauf den Namen gibt, aber nur noch bis zum Ziel am Weserstein! Immer wieder aber verlassen wir die Fulda, um ein paar Höhenmeter zu machen, das gehört ja schließlich dazu, +545 –570 Hm. So zieht es sich hin bis zur Tillyschanze oberhalb Hann Münden bei wechselnder Bewölkung bis 24°. Zum Schluß in Serpentinen hinab zur Fuldabrücke und nach 3:56:15h Anschlagen am Weserstein.
Um 16h ist dann Abschlußfeier mit Sekt und Urkunden in der JH, dann noch gemeinsames Essen. Dem Organisator Harald Heyde und seinem Team ist über 6 Jahre das gelungen, was er sich vorgestellt hat, nämlich keine spektakuläre Massenveranstaltung, sondern etwas für Läufer, bei denen das Naturerlebnis und das Loslösen vom Alltag im Vordergrund steht und die deshalb immer wiedergekommen sind. Zum Schluß gab es eine gute und eine schlechte Nachricht von Harald. Zuerst die schlechte: Der Fuldahöhenlauf hat dieses Jahr das letzte mal stattgefunden. Nun die gute: Im nächsten Jahr will er einen neuen Etappenlauf veranstalten, den Wildbahnlauf, der nur eine Etappe mehr haben wird, aber dafür etliche Höhenmeter zusätzlich. Ich nehme mir vor, dabeizusein!

(Dietrich Eberle)

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