Nach Inkas Birthday Bahnmarathon am Mittwoch dem 17. in Neu Wulmstorf waren wir am Freitag schon wieder auf Achse! Unser Ziel hieß Bad Lippspringe, Bernd Neumann hatte die Premiere hier im Heilwald ausgeschrieben, und es sollte Christophs 700. Marathon/Ultra werden!
Wir stehen auf dem Parkplatz an Start und Ziel, …
… und ich werde mir …
… die Strecke mit dem Rad ansehen!
Die Wege sind gut befestigt, …
… ich rolle an einem Hochsitz vorbei …
… und überquere die Strothe, die schließlich über die Thune und den Lippesee in der Lippe mündet
Seerosen auf dem Schlüternteich
Gunla macht unterdessen einen kleinen Spaziergang …
… und beobachtet Insekten, die an den Margeriten Nektar saugen, könnten Maikäfer sein
Ich habe die 7 km-Runde beendet, unser Parkplatz liegt direkt am Cafe´und Restaurant Fischerhütte
Der Garten ist mit Vasen, Skulpturen und anderen Kunst- und Trödel-Utensilien verziert, …
… ich teste mal diese als Sessel umfunktionierte Mineralöltonne
Hier auf der Terrasse …
… läßt es sich aushalten!
Auf dem Rückweg setzt sich Gunla zu der netten Dame mit dem Fischbrötchen
Wie heißt es so ähnlich in der Werbung? „Morgens gegen 6 Uhr in Deutschland“, …
… ich gehe auf die Strecke!
Wenig später ist Veranstalter Bernd auch schon da …
… und startet auf die Runde durch den Heilwald
Ich habe die erste Runde beendet, und Gunla begrüßt mich an unserer Verpflegungsstation, noch ist der Parkplatz ziemlich leer, …
… aber das ändert sich, hier begrüßen sich Petra und Jens!
Dazu kommen Bernd, der auch die erste Runde geschafft hat, und Fabian
Der spätere Sieger Thomas kam zunächst mit zwei linken Schuhen hierher und mußte nochmal zurück nach Hause, aber jetzt ist er startbereit!
Bernd begrüßt Wolfgang, …
… Heike, …
… Rainer M., Ilo …
… und natürlich Sylke, ja, da gehts lang!
Jubilar Christoph ist am Start, zusammen mit Katrin und Rainer W.
Thomas hat die erste Runde beendet und hält sich garnicht lange auf!
Katrin und Rainer W. aus Münster begegnen mir auf der Strecke
Lars macht sich startbereit
Hans ist ein alter Bekannter für mich, …
… ebenso wie Arno aus Dortmund, der heute seine Frau mitgebracht hat, sie wird 2 Runden mitlaufen
Christoph hat hier im herrlich grünen Wald seine erste Runde unter den Laufschuhen!
An der Westfalen-Therme treffe ich das fröhliche Quartett Adam, Petra, Friedrich und Lars!
Wolfgang begrüßt mich als Teilzeit-Paparazzi
Totempfähle in Bad Lippspringe?
Sylke geht auf dem Parkplatz an Start und Ziel locker in die dritte Runde
Thomas hat hier schon fast die halbe Strecke hinter sich
Gunla sagt: Alles „läuft gut“!
„Spätstarter“ Arno in der zweiten Runde
Katrin und Rainer laufen die Strecke gemeinsam und sind in Runde 3
Der Mann mit dem Papageientrikot ist natürlich Jens!
Sylke ist immer leichtfüßig unterwegs und wird als schnellste Frau den 3. Platz belegen, Glückwunsch!
Jens und Thorsten …
… fordern mich zu einem Zwischenspurt auf, ich gehe aber nur scheinbar darauf ein!
In diesem Augenblick zieht Thomas in seiner vorletzten Runde locker vorbei
Heike ist auch in der 5. Runde noch voll motiviert
Friedrich nimmt einen Schluck aus der Pulle …
… und weiter geht’s!
Kurz nach 13 Uhr, sie „haben fertig“: Heike, Thorsten, Adam, Wolfgang und Petra!
Unser Jubilar Christoph kämpft sich durch seine 5. Runde! Du schaffst es!
Hans, du hast nur noch 2 km vor dir!
Auch ich bin im Ziel, …
… geht doch!
Unter dem Jubel seiner Sportfreunde läuft Christoph ins Ziel! Gratulation, du hast deinen 700. Marathon/Ultra gefinisht!
Veranstalter Bernd wird Christoph einen Pokal überreichen, Gunla hat eine glänzende 700 mitgebracht und ich werde dem Jubilar die Urkunde des 100 Marathon Clubs überreichen
Die Teilnehmer freuen sich mit Christoph über diese Leistung!
Die Übergabe der Urkunde …
… und des Pokals! Herzlichen Glückwunsch von uns allen!
Bernds Laufveranstaltung hier im Heilwald Bad Lippspringe war ein würdiger Rahmen für Christophs 700. Marathon/Ultra, er kann jetzt schon auf 49 Jahre aktiven Laufsport auf den Marathon- und Ultrastrecken der Welt zurückblicken!
Danke an Gunla, sie hat mit vielen Fotos zu diesem Bericht beigetragen.
Viele Grüße an euch alle und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 26. Mai 2023
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Heilwald Marathon in Bad Lippspringe am 20. Mai 2023
Am Sonnabend, dem 29. April waren wir beim Hexenbrink Marathon von Ute Karklis in Steinhagen, den Bericht schreibt Gunla. Am 1. Mai sind wir dann in Richtung Süden gestartet, Übernachtung auf dem WoMo-Platz in Kassel, und dann ging’s weiter nach Goldbach. Hier hat Ulrich Tomaschewski schon oft den Hohenlohe Marathon veranstaltet und da müssen wir auch mal dabeisein!
Schon am Vortag sind wir in Goldbach!
Am örtlichen Schwimmbad finden wir einen einen schönen Platz fürs WoMo mit Ausblick auf Wald und Wiesen
Ulrich wohnt nur einen Steinwurf entfernt und begrüßt uns in seinem Heimatort. Er hat heute schon die 14 km – Strecke markiert, …
… und ich fahre sie mit dem Fahrrad ab
Blick auf Goldbach, alles grünt und blüht!
Gunla macht währenddessen einen Spaziergang durch den Ort, vorbei an diesem urigen Gartenhäuschen, …
… und hier in der Straße „Am Hornberg“ wird morgen der Start sein!
Gunla ist jetzt unten im Ortskern mit der Kirche St. Mauritius von 1725
Ich begegne auf der Strecke einer laut blökenden Schafherde, wie im wirklichen Leben sind auch etliche schwarze Schafe dabei!
Ich habe inzwischen an Höhe gewonnen mit weitem Blick auf Goldbach
Gunla ist zu Fuß auf der Strecke
Blumen am Wegesrand …
… und grüne Wiesen mit Löwenzahn, auch Butterblume, Pusteblume usw. genannt
Ich habe inzwischen den steilsten Streckenabschnitt erreicht, …
… und hier auf dem höchsten Punkt der Strecke (ca. 520 m) stehen natürlich auch Windräder. Von nun an geht es (meistens) bergab, ganz zum Schluß rase ich mit dem Rad an einer Abzweigung vorbei und lande ganz unten im Ort statt am Parkplatz
Ein schönes Bild! Gunla hat einen untrüglichen Blick für solche Kompositionen
Ein Storchennest auf dem Rathaus! Gegen Abend hat Ulrich uns mit nach Crailsheim genommen, beim Italiener kann man sich gut auf den Marathon vorbereiten
Zum Abschluß ein Spaziergang in der Abenddämmerung …
… über die Jagst …
… mit Blick auf die Altstadt
Der nächste Morgen, Gunla sagt, alles ist ok!
Unser Parkplatz am Hans-Schuster-Weg
Bürgermeister Schuster war der Initiator des alljährlichen Lichterfestes. Nach Einbruch der Dunkelheit leuchtet das Goldbacher Tal dann in der vollen Pracht von 35000 farbigen LED-Lichtern!
Heute wird aber ganz sicher die Sonne leuchten, und ich bin auf dem Weg …
… zur Startlinie, los geht’s!
Das Ziel ist ca. 200 m vom Start entfernt am Schwimmbad in der Nähe unseres Wohnmobils, damit es nach 3 Runden genau 42,195 km sind und ja kein Meter zuviel, vermessen von Michael Weber nach DLV-Vorschrift!
Ich erlebe den Sonnenaufgang auf der Strecke, …
… und Gunla hat noch nicht den vollen Durchblick durch die Frontscheibe des WoMos
Ich bin inzwischen kurz vor Westgartshausen und habe ca. 6 km hinter mir
In Goldbach ist inzwischen der „überragende“ Reinhold (2,15 m) eingetroffen und hat Ulrich einen „Guten Tropfen“ mitgebracht!
Zum Start bereit: Reinhold, Ulrich und Jürgen
Auf geht’s für die 3 Musketiere!
Kurz darauf kommt Angelika mit Eberhard als Radbegleiter zum Start
Ulrichs vorbildliche Streckenmarkierung, hier bei 11,5 km
Vera bereitet sich auf den Start vor …
… und ich habe die erste Runde beendet, meine Verpflegungsstation wartet!
Auf meiner 2. Runde treffe ich zuerst Eva …
… und kure Zeit später Sabine und Michael, alle gut gelaunt bei herrlichem Wetter!
Panoramablick auf Goldbach
Während ich die kreative Steinkunst an der Strecke bewundere, …
… überholt mich der schnelle Jürgen!
Gunla geht auf der Zielgeraden den Marathonis entgegen und trifft …
… Eva, …
… Jürgen, …
… ein Eichhörnchen, …
… Sabine und Michael!
Gegen Ende meiner 2. Runde überholt mich Reinhold leichtfüßig, …
… und auch Udo habe ich fotografisch gerade noch erwischt!
3. Runde, Jürgen und Ulrich sind jetzt zusammen unterwegs
Goldbach, Zielgerade, aber Sabine und Michael müssen noch in die 3. Runde
Reinhold im Ziel, Gratulation!
Ich dagegen genieße in meiner 3. Runde die lange Waldpassage auf dem zweiten Streckenabschnitt zwischen Westgartshausen und Goldbach!
Angelika „hat fertig“, Glückwunsch!
Zielfoto mit Angelika, Reinhold, Jürgen und Eberhard
Organisator Ulrich ist im Ziel, Gratulation!
Ich bin auf der abschüssigen Schlußpassage und höre Stimmen hinter mir, …
… ja, Sabine und Michael rauschen an mir vorbei …
… und werden unten von Gunla „in Empfang genommen“, Michael checkt schon mal kurz seine Laufzeit, Glückwunsch zum Finish!
Ich lasse es weiterhin ruhig angehen, denn ich bin ja gleich …
… im Ziel!
Gunla nutzt die Gelegenheit natürlich für ein schönes gemeinsames Zielfoto!
Udo ist schon länger im Ziel, aber jetzt haben wir endlich ein Foto von ihm!
Am nächsten Morgen geht es zurück …
… „Richtung Norden …
… und dann immer geradeaus!“
Das war ein richtig schöner Marathon im grünen und blühenden Goldbach und auf der reinen Naturstrecke in der herrlichen Landschaft der Hohenlohe zusammen mit den netten Lauffreunden aus dieser Region! Vielen Dank an Ulrich für die vorbildliche Organisation! Wenn es nicht so ein weiter Weg für uns wäre, würden wir bestimmt öfter hierher kommen! Danke an Gunla für viele Fotos in diesem Bericht!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 9. Mai 2023
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Hohenlohe Marathon in Crailsheim-Goldbach am 3. Mai 2023
Namibia hat eine Fläche von 824000 km2, also etwa 2,3 mal die Fläche Deutschlands, die Einwohnerzahl beträgt 2,5 Millionen Menschen, gegenüber 83 Millionen in Deutschland. Daraus ergibt sich für Namibia eine extrem niedrige Einwohnerdichte von 3 Einwohnern/km2 gegenüber ca. 230 Einwohnern/km2 in Deutschland. Etwa die Hälfte der Einwohner Namibias lebt in der Hauptstadt Windhoek und in den wenigen regionalen Städten, der Rest verteilt sich auf die endlosen Weiten dieses Landes im Südwesten Afrikas. Landschaftlich ist Namibia geprägt durch zwei Wüsten, im Westen durch die Namib als Namensgeber des Landes, im Osten durch die Kalahari, die eigentlich eine Dornstrauchsavanne ist. Zwischen den Wüstengebieten erstreckt sich das bis auf über 2000 m ansteigende Binnenhochland mit dem etwa 2600 m hohen Königstein. Im Norden des Landes liegt die Salzpfanne des Etosha-Nationalparks mit einer reichen Tierwelt, wie Löwen, Geparden, Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras und viele Antilopenarten. Währung ist der Namibia-Dollar NAD, ebenfalls als Zahlungsmittel mit dem selben Wert wird der Südafrikanische Rand ZAR akzeptiert. 1 NAD = 1 ZAR = ca. 5 Cent. Staatssprache ist Englisch, neben verschiedenen sogenannten Nationalsprachen (Afrikaans, Deutsch, sowie zahlreichen Bantusprachen und weiteren einheimischen Dialekten). Die Wirtschaft hat die Schwerpunkte Landwirtschaft, Fischerei, Bergbau (Edelmetalle, unedle Metalle, Uran) und Tourismus. Die Geschichte Namibias in Kurzform beginnt um 10000 v. Chr., als die ersten Menschen, vermutlich die San, im südlichen Afrika siedeln. 1486 landet der Portugiese Diogo Cao an der Küste. Im 16. Jahrhundert wandert das Bantuvolk der Herero nach Namibia ein. Ab dem 17. Jahrhundert wandern europäische Siedler u. a. aus den Niederlanden, Portugal, England, Deutschland und Frankreich ein, sie werden später als Buren bezeichnet, abgeleitet vom niederländischen Wort Boer für Bauer. 1884 wird das Land zur Kolonie Deutsch-Südwestafrika, und so findet man in den Städten noch viele deutsche Kolonialbauten, auch Straßennamen erinnern an die deutsche Kolonialzeit. 1915 besetzt Südafrika das Land und wird 1920 vom damaligen Völkerbund zur Mandatsmacht erklärt. 1947 wird Namibia von Südafrika annektiert, 1948 wird die Apartheid (Rassentrennung) eingeführt. 1960 wird die Befreiungsbewegung Swapo gegründet. 1966 entzieht die UNO Südafrika das Mandat für Südwestafrika und benennt das Gebiet 1968 in Namibia um. 1990 wird Namibia unabhängig.
17. Oktober, mit der Bahn nach Frankfurt, …
… Abflug um 22 Uhr, und nach 10 Stunden Flug über Europa und Afrika …
… Ankunft am 18.10. gegen 8 Uhr morgens …
… in der Hauptstadt Windhoek
Übernachtung in Klein Windhoek außerhalb der Hauptstadt, Blick von der Restaurant-Terrasse
Sozusagen ein Selfie
Blick auf das Hotel „The Weinberg“
Am nächsten Morgen Vorbereitung für den Tour-Start …
… mit zwei Allrad-Jeeps
Wir fahren Richtung Südosten, Reiseleiter Gerhard auf dem Fahrersitz, in Namibia ist Linksverkehr!
Pause an einer Tankstelle
Das Reifenprofil läßt die kommenden Schotter- und Sandpisten erahnen
Unser erstes Ziel ist die Lodge Kalahari Farmhouse
In der Bar eine erste Begegnung mit Wildtieren
Die Lodge ist umgeben von Palmen …
… und prächtig blühenden Blumen
Das Poster mit den Farmnamen zeigt uns den Einfluß der Buren und der deutschen Einwanderer
Dieses Tier könnte uns daran erinnern, daß wir den Stecker-Adapter zuhause vergessen haben
Die Vegetation der Kalahari muß widerstandsfähig sein gegen das gnadenlose Wüstenklima und die Freßfeinde
Weiterfahrt auf Schotterpisten, kleine Farmen liegen verstreut in der Weite der Kalahari, Farmer sind mit Schafen unterwegs. Die Nutztiere in Namibia, auch Rinder, sind an das extreme Klima der Wüsten angepaßt
Die Farmen gleichen kleinen Oasen, sie sind auf das Grundwasser aus tiefen Bohrlöchern angewiesen, die Pumpen werden über Windräder oder Solaranlagen angetrieben und fördern das Wasser in Bassins, von wo es über Rohre in die Häuser und zu den kilometerweit entfernten Viehtränken gefördert wird. Oberflächenwasser gibt es nur in der Regenzeit von November bis März
Diesen einachsigen Wagen mit 2 Zylinder Maultierantrieb nennt unser Namibia-Führer Hennie einen „Kalahari-Ferrari“. Hennie ist sicherlich Bure, nach seiner Aussage mit Vorfahren aus den Niederlanden und Deutschland
die Nester der Webervögel bestehen aus trockenen Wüstengräsern. Einige Arten „weben“ Einzelnester, andere wohnen in großen Gemeinschaftsbauten
Weite Blicke über die Kalahari …
… bei einem Fotostopp
Die Vegetation auf dem rötlichen Wüstensand besteht hauptsächlich aus Dornbüschen
Weiter geht es …
… auf der staubigen Piste
Wir erreichen die Kalahari Game Lodge, ein Safari-Buschcamp, nahe der Grenze zu Südafrika. Als Zierpflanze eignet sich hier besonders dieser fußballgroße Kaktus
Die Lodge liegt im Tal des Auob River, es ist ein Trockenfluß mit unterirdischen Wasservorkommen, die der Vegetation Feuchtigkeit spenden. Die einzelnen Lodges sind großzügig über das Gelände verteilt, Platz gibt es in Nanibia genug! Hier der Blick auf meine bescheidene Hütte
Ein Wiedehopf bringt seinen Jungen Futter in die Baumhöhle
Kalahari-Wanderung am späten Nachmittag, überall Nester der Webervögel
Bei der Wanderung und beim Fernblick erkennt man, daß das Gelände einem Waschbrett ähnelt. Es sind lange, parallel verlaufende, rippenförmige Höhenzüge mit dornigen Büschen und niederen Bäumen
Typisch ist der rote Sand, Ursache dafür ist das Eisenoxyd, von dem jedes einzelne Sandkorn umgeben ist
Es gibt keinen Pfad in diesem weglosen Gelände
Auch hier haben die Webervögel ihre Eigenheime malerisch an einen kräftigen Baum gehängt
Spuren im Sand, Antilopen, Gnus?
Diese Spuren sind schon klarer, das waren Allradjeeps auf Pirschfahrten, aber wie man sieht, benutzen auch die Wildtiere der Kalahari diese Piste
Sonnenuntergang in der Kalahari
Frühe Pirschfahrt am nächsten Morgen
Was wie frisches Laub aussieht, ist in Wirklichkeit Dornengestrüpp. Diese widerstandsfähige Vegetation kann viele Monate ohne Niederschlag überleben
Springböcke auf einer Anhöhe, diese Antilopen können über 80 km/h schnell sein und bis zu 15 m weit springen!
Oryxantilopen auf der Flucht. Nicht umsonst heißen sie auch Spießbock, ihre säbelartigen Hörner sind bei den Raubtieren gefürchtet. Sie werden bis zu 1,80 m groß und 200 kg schwer
Aussicht von einer langgezogenen Anhöhe
Ein Gnu, Springböcke …
… und ein Zebra im Flußtal
Zurück im Camp treffe ich wieder meinen Freund, den Wiedehopf, …
… und wen sehe ich eine Etage höher? Es ist der prächtige Rotbauchwürger, das hört sich ja gefährlich an!
Am selben Nachmittag nimmt uns Wildführer Nelson mit auf Löwenpirsch, er weiß, wo die Raubkatzen sich um diese Zeit aufhalten
Zunächst treffen wir aber ein Straußenpärchen, links das Männchen (Hahn), rechts das Weibchen (Henne). Strauße sind die größten Vögel der Erde, sie werden bis über 2 m groß, über 100 kg schwer und erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h
Irgendwann wird unser Jeep ihnen lästig und sie machen sich mit ihren vielen Jungen aus dem Staub
Nelson gibt uns Verhaltensregeln und weitere Informationen für die Pirsch, selbstverständlich darf man den Jeep nicht verlassen, anderenfalls würden die Löwen sofort angreifen. Wir fahren jetzt querfeldein durch die Savanne und haben Glück, …
… die Raubkatzen ruhen und schlafen ca. 19 von 24 h des Tages, im Vordergrund ein junges männliches Tier
Im Hintergrund auf diesem Foto zwei jüngere Löwinnen, …
… Nelson sagt, es sind Geschwister
Eine ältere Löwin sucht Schutz im Schatten
Etwas später, in sicherer Entfernung eine Erfrischung mit kühlen Getränken
Rückfahrt zur Lodge, die Oryxe …
… haben uns im Blick!
Nächster Tag, Fahrt Richtung Südwesten, …
… auf schnurgerader welliger Schotterpiste …
… durch die scheinbar menschenleere Weite im Süden Namibias, …
… unterbrochen durch kegelförmige Erhebungen
Quartier in Keetmanshoop im „Alten Schützenhaus“, von dort fahren wir …
… zum Quiver Tree Forest
Quiver Tree -> Köcherbaum, die Rinde wirkt wie pergamentartiges Leder
Der Name Köcherbaum leitet sich von den Buschmännern ab, sie benutzten die hohlen Zweige als Köcher für ihre Pfeile
Die scheinbar wahllos verstreuten Felsblöcke werden auch Giants Playground, …
… Spielplatz der Riesen, genannt
Köcherbäume können in ihren Blättern und im Holz Wasser speichern, das sie in der kurzen Regenzeit aufnehmen, …
… so können sie auch längere Trockenzeiten überstehen. Diese einzigartigen Pflanzen werden vermutlich bis zu 400 Jahre alt, eine sichere Altersbestimmung ist wegen der fehlenden Jahresringe nicht möglich
Ja, Chapeau für den Köcherbaum, der endemisch im südlichen Afrika ist!
Diese Basaltblöcke sind vulkanischen Ursprungs und über 100 Millionen Jahre alt!
Die untergehende Sonne beschließt diesen wunderbaren Tag
Weiter geht’s nach Westen, der frühere Eisenbahnknotenpunkt Seeheim ist ein Relikt der Kolonialzeit, gegründet 1894 von der Kaiserlichen Schutztruppe des Deutschen Reiches
Seit etwa 20 Jahren gibt es hier wieder ein Hotel, das wir für eine Erfrischungspause genutzt haben
Diese durch Verwitterung entstandenen Gesteinsformationen gleichen Tafelbergen
Das heutige Ziel ist erreicht, die Alte Kalkofen Lodge!
Fast malerisch das Autowrack mit einer alten Tankstation im Hintergrund
Hier war mal eine Eisenbahnstation, wo Wasser für die Dampflokomotiven nachgefüllt wurde. Die Bahn fährt hier immer noch, die Brücke führt über den jetzt trockenen Fluß
Wilde Melonen im trockenen Flußbett, für Menschen geschmacklich nicht unbedingt zu empfehlen!
Blick vom Flußbett auf die Bungalows der Kalkofen Lodge
An der Struktur des Sandes im Flußbett kann man erkennen, …
… daß auch über diese glattgeschliffenen Steinplatten oft und viel Wasser geflossen ist!
Dieses Wasser ist glücklicherweise wirklich vorhanden, der Swimmingpool mit Ausblick in die unendlich scheinende Wüstenlandschaft!
Eine wunderbare Oase, auch für die Perlhühner!
Perlhühner gibt es nur in Afrika, hier leben sie noch wild in großen Gruppen. Sie sind Allesfresser und werden inzwischen auch als Haustiere u. a. in Deutschland gehalten
Ein alter Kalkofen, er gab diesem Ort den Namen! Dieser Ofen wurde von Georg Köttker 1906 gebaut. Er gehörte zur deutschen Schutztruppe. Verheiratet war er mit der Schweizerin Frieda Müller, deren Familie aus Simplon in der Schweiz stammte, und deshalb erhielt dieser Hof damals den Namen Simplon. Mit diesem Kalkofen, es ist ein mit Kohle befeuerter Brennofen, wurde mit Temperaturen von ca. 1000 °C Branntkalk aus Kalkstein gewonnen. Dieser Kalk diente zum Bau von Gebäuden u.a. in Lüderitz und Keetmanshoop. Der Ofen war noch bis in die 1970er Jahre in Betrieb. Kalk gehört zu den wichtigsten Rohstoffen der Menschheit, ohne ihn gäbe es keinen Zement, Beton, Mörtel, Putz, Fliesen, Kalksandstein und damit keine festen Gebäude, Straßen, Landebahnen, Wolkenkratzer. Schon die Chinesische Mauer verdankt ihre Stabilität dem Grundstoff Kalk.
Die Kalkofen Lodge ist ein Museum der vergangener Zeiten, …
… Vorsicht Züge! Im Hintergrund die Bahnlinie mit der Brücke, …
… und da kommt ein Zug mit zwei Dieselloks, Wasser tanken nicht mehr notwendig
Sonnenuntergang, …
… und auf der Weiterfahrt am nächsten Morgen treffen wir einen Güterzug auf freier Strecke
Die hölzernen Strommaste wirken etwas fragil, aber wie alles andere in Namibia funktioniert auch die Elektroversorgung sehr gut
Die Fahrt geht weiter nach Westen, …
… Pause im Bahnhofshotel des Ortes Aus, …
… natürlich mit einheimischem Kunsthandwerk …
… im schattigen Kaffeegarten
In einiger Entfernung sehen wir hier die Wildpferde von Garub. Die genaue Herkunft ist nicht ganz geklärt, auf jeden Fall sind es um den Anfang des 20. Jahrhunderts entlaufene verwilderte Hauspferde von europäischen Einwanderern oder auch von deutschen Pferdezüchtereien, vielleicht auch von der deutschen kaiserlichen Schutztruppe oder den südafrikanischen Truppen des ersten Weltkriegs, die hier gegeneinander kämpften. Die Pferde haben sich perfekt an die harten Bedingungen anpassen können, man spricht sogar von einer eigenen Art, den „Namib“. Ihr Überleben wurde begünstigt durch ein Wasser-Bohrloch für die Versorgung der Eisenbahnlinie
Das ist sie, die …
… verfallene Eisenbahnstation …
… von Garub
Die Bahnstrecken Namibias stammen noch aus der Kolonialzeit von Deutsch-Südwestafrika.
Die Gleise scheinen ins Nirgendwo zu führen, es ist aber die Strecke zwischen Aus und Lüderitz. Die zumindest vorgesehene Sanierung ist noch nicht abgeschlossen, es sollen aber schon Güterzüge mit Baumaterial in den letzten Jahren gefahren sein …
Na dann viel Erfolg dabei!
Ausblick vom Lüderitz Nest Hotel auf die Bucht in Richtung Südatlantik. Lüderitz wurde 1883 vom Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz gegründet
Blick nach Süden, die Lüderitzbucht zieht sich weit ins Landesinnere hinein
Flamingos an der Küste, auf dem Weg zum Diaz Point
Hier an der Diaz-Spitze, einem Teil der Lüderitz-Halbinsel, stellte der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Diaz 1488 das Diaz-Kreuz auf, zum Zeichen der Inbesitznahme des Gebietes für Portugal, dazu ist es allerdings niemals gekommen
Selbst hier gibt es ihn, den Wetterstein, den ich in verschiedensten Ausführungen schon in Deutschland gefunden habe
In diesem malerischen kleinen Coffee Shop gönne ich mir eine Kaffeepause
Zur Orientierung: Roter Punkt = Standort
Die Geisterstadt Kolmannskuppe oder Kolmankop liegt nur etwa 15 km östlich von Lüderitz. Dieser lebensfeindliche Ort entwickelte sich ab 1908 zu einem Zentrum des Diamantenrausches in Deutsch Südwestafrika, nachdem ein Eisenbahnarbeiter hier glitzernde Steine gefunden hatte. Der Bahnmeister August Stauch und der Bergwerksingenieur Nissen erkannten, daß es Diamanten waren und sicherten sich stillschweigend einen Claim von 75 km2. Dann begann eine rasante Entwicklung, Kolmanskop wurde mit nur etwa 400 Einwohnern zur reichsten Stadt Afrikas. Das Baumaterial für die Häuser und sämtliche Einrichtungen und Maschinen kamen aus Deutschland über den Hafen Lüderitz. Trinkwasser und alle Waren mußten aus dem 1000 km entfernten Kapstadt hierher geschafft werden.
Nachdem die Diamantenvorkommen in den 1930er Jahren zuende gingen, verfiel die Diamantenstadt und die Wüste gewann wieder die Oberhand
1980 wurde die Geisterstadt für den Tourismus entdeckt und die Gebäude wurden wieder aus dem Wüstensand gegraben und aufwendig instand gesetzt
Heute finden tägliche Führungen in Deutsch, Afrikaans und Englisch statt. Das ist unser Führer, nennen wir ihn Johnny, wort- und gestenreich ließ er den Diamantenrausch wieder auferstehen!
Hier auf der Kolmannskuppe ist eine beeindruckende Museumsstadt mit zahlreichen Originalobjekten vom Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden, …
… auch nach dem 1. Weltkrieg noch stark geprägt durch die deutsche Kolonialzeit
Die Kegelbahn scheint noch heute …
… bereit zu sein für das Preiskegeln
Sicherungsverteiler von Siemens-Schuckert
Solche Lichtschalter kenne ich noch aus meiner Jugend
Hier befinden wir uns im zentralen Gebäude des Ortes, genannt Ballsaal, mit der Großküche des Fabrikats Senking aus Hildesheim, sowie …
… mit Theater, Turnhalle, Kegelbahn und Schule
ImEingangsbereich eine zeitgenössische Holzskulptur neben den Tip-Boxen der Museums-Guides
In einem Ausstellungsraum werden Beispiele gezeigt, wie Minenarbeiter versuchten, Diamanten aus den streng gesicherten Diamantenfeldern zu schmuggeln. Eine Möglichkeit war der Einsatz von Brieftauben, …
andere versuchten, die Diamanten mit einer Armbrust aus dem abgesicherten Gelände zu schießen. Auch von Minenarbeitern verschluckte Diamanten konnten mit dem ersten Röntgengerät Afrikas leicht gefunden werden
Hier alte Fotos von den Diamantenfeldern
Ich mache jetzt einen Rundgang über das Gelände
Die Gebäude sind für die Besichtigungen sorgfältig beschriftet worden. Personen mit wichtigen Funktionen bekamen damals stattliche Häuser zur Verfügung gestellt
Das Wohnhaus des Architekten
Hier wohnte …
… der Lehrer, …
… und hier der …
… Quartiermeister
Der Ingenieur …
… hatte geschmackvolle Tapeten …
… in seinem Domizil
Es gab natürlich eine Schlachterei und eine Eisfabrik, die Blockeis für die Eisschränke der Bewohner herstellte
In dieses Haus gehen wir jetzt mal rein
Schlecht ging es den Bewohnern bestimmt nicht, …
… wenn man die vornehme Einrichtung betrachtet
Die Küche ist eher funktional eingerichtet
Ein weiterer Schlafraum mit interessanter Wandgestaltung
Ein klassischer Waschtisch mit Wasserversorgung (Kanne) und Waschbecken (Schüssel)
So einen ähnlichen Küchenherd (hier Fabr. Senking) kenne ich noch aus meiner Kindheit in den 50er Jahren
Mit dieser Schmalspurbahn wurden Waren und Personen innerhalb des Ortes transportiert, hier bin ich als Bremser tätig
Hier fühle ich mich wohl in der Rolle …
… des lizensierten Diamantenhändlers
Das allerwichtigste war aber das Elektrizitätswerk, ohne Strom geht nichts!
Zum Schluß noch eine Warnung, 500 Englische Pfund waren damals eine stattliche Summe, wahlweise die preiswerte Variante, ein Jahr Gefängnis
Wir verlassen jetzt die raue Westküste in Richtung Osten, dann nach Norden, …
… vorbei an den „versteinerten Dünen“ hinein ins Namib-Schutzgebiet, …
… ca. 300 km auf abenteuerlichen Schotterpisten
Wir bleiben zwei Tage auf der Farm Kronenhof Lodge mit einer Fläche von über 200 km2. Abends wird mitten in der Wildnis gegrillt, …
… dazu gibt es passende Getränke
Mehrstündige Wanderung am nächsten Morgen, Jeeps bringen uns zum Startpunkt
Auf schmalen Pfaden entlang der rötlichen Bergformationen
Aussicht von einer Scharte
Immer wieder bietet sich …
… ein weiter Blick auf …
… markante Höhenzüge
Der Traktor will sich keinen Millimeter mehr fortbewegen, er hat seine besten Zeiten hinter sich und dient als Wegmarkierung
Der Weg führt uns vorbei an der Schafherde am alten Farmgebäude …
… und wenig später an den wüstenangepaßten Rindern
Die Jeeps kommen der Gruppe entgegen, um den Rückweg abzukürzen, …
… aber ich beende die Tour natürlich zu Fuß …
… bis zu meiner Lodge
Pirschfahrt am späten Nachmittag, eine Herde Oryxe, …
… wenn man ihnen zu nahe kommt, ergreifen sie die Flucht
Aus zwei neugierigen Giraffen …
… werden drei sehr neugierige Giraffen
Gnus in einiger Entfernung
Jetzt wird es Zeit …
… für den Sundowner …
… mit beeindruckendem …
… Sonnenuntergang
Weiter geht’s in Richtung Nordwesten, …
… unterwegs Fotostopps …
… in den gr0ßartigen Landschaften der Namib-Wüste
Pause an der Heißluftballon-Station, …
… Anmeldung für die Ballonfahrt am nächsten Morgen
Feigenkaktus mit Blüten und Früchten
Wir erreichen die Sossus Dune Lodge für zwei Übernachtungen, …
… und nach dem einchecken geht es gleich weiter zum Sesriem Canyon. Sesriem ist Afrikaans und bedeutet Sechs Riemen, weil die ersten Siedler sechs Riemen zusammenknüpfen mußten, um von oben Wasser aus dem Canyon schöpfen zu können
Da hinten endet der Pfad, ein Abschnitt des Canyons ist mit Wasser gefüllt
Auf geht’s aus dem Sesriem Canyon zu neuen Taten!
Der Canyon wurde in etwa zwei Millionen Jahren vom Tsauchab Rivier (Afrikaans für einen zeitweilig wasserführenden Fluß) in das Gestein hineingefressen. Er ist ungefähr einen Kilometer lang und bis zu 30 m tief
Ich besteige die Elim Düne und treffe gleich einen Bewohner, diese Eidechse ist maximal an die eigentlich lebensfeindliche Umgebung angepaßt, …
… ebenso wie dieser Nebeltrinkerkäfer, englisch Namib Desert Beetle
Hier gibt es nur Hitze, roten Sand und strohartiges Wüstengras
Es ist sehr mühselig, sich durch den Sand hochzukämpfen, die Füße sinken bei jedem Schritt ein, …
… immer wenn man glaubt, oben zu sein, sieht man einen weiteren Dünenkamm vor sich
Ich habe gefühlt jetzt den höchsten Punkt erreicht …
… und warte geduldig auf den Sonnenuntergang
Meine Navi-Uhr sagt mir, daß ich bei 830 m Höhe den Aufstieg begonnen habe und jetzt bei 989 m bin
Es ist jetzt 18:23 h, noch eine 3/4 Stunde bis die Sonne hinter dem Horizont versinkt
Ich habe viel Zeit für Fotos und hoffe, rechtzeitig wieder unten bei den Jeeps sein zu können
Während die Sonne sinkt, ist hier oben kein Mensch zu sehen, beim Aufstieg hörte ich ein paar Franzosen in einiger Entfernung
Sonnenuntergang in absoluter Stille
Um 19:30 h bin ich nach 3,2 Dünenkilometern wieder unten, am Abendimmel sieht man schwach die liegende Mondsichel, …
… und auf der Rückfahrt in voller Schönheit
Noch nicht 6 Uhr am nächsten Morgen, Sonnenaufgang in der Namib, …
… die Heißluftballons werden vorbereitet …
… für eine Ballonfahrt …
… über die Wüste
Alle an Bord und los geht’s …
… mit Vollgas!
3 Ballons erheben sich …
… majestätisch im Licht der aufgehenden Sonne
Berge im Morgenlicht der Wüste
Der Heißluftballon hat jetzt eine Höhe von 1160 m erreicht, 500 m über dem Wüstensand
Die Besatzung im Western-Outfit bei der Arbeit
Im Korb ist kein Fahrtwind zu spüren, denn der Ballon bewegt sich natürlich genau mit der Geschwindigkeit des Windes, …
… zwischen 10 und 20 km/h
Es ist meine erste Ballonfahrt, ein sehr beeindruckendes Erlebnis!
Wir sind jetzt im langsamen Sinkflug, …
… ein anderer Ballon schwebt noch über uns
Die Ballons folgen jetzt dem Flußbett des Tsauchab Rivier, dessen Canyon wir gestern erkundet haben
Vor dem Hintergrund der gewaltigen Dünen warten die Fahrzeuge mit den Boden-Mannschaften auf die Landung der Ballons
Man sieht, ich bin heil unten angekommen und finde einen handtellergroßen glattgeschliffenen Stein, ich lasse ihn natürlich hier auf dem Wüstenboden liegen
Gegen 8 Uhr zum Abschluß ein fürstliches Frühstück inmitten der Namib-Wüste
Auf der Rückfahrt, die Oryxantilope ist vollkommen unbeeindruckt
Zurück in der Sossus Dune Lodge
Eine prächtige Feuerlibelle am Swimmingpool
Blick in die Lodge, wie immer landestypisch eingerichtet
Am späteren Nachmittag wieder ein Höhepunkt, Sossusvlei und Dead Vlei. Eine der wenigen Pflanzen hier ist dieser Dornenbusch mit auffallenden handballgroßen „Morgenstern“-ähnlichen Früchten
Dem Wasserträger, einem Webervogel der Namibwüste, scheint es hier zu gefallen
Sossusvlei heißt „Blinder Fluß“, der Tsauchab Rivier endet hier in den Sanddünen der Namib in dem aufgesprungenen Boden einer Salz-Ton-Pfanne
Links Sossusvlei, rechts die Big Mamma Düne, …
… auch ich habe die Düne mühsam bezwungen und mir bietet sich ein überwältigender Blick …
… auf die Salzpfanne des Sossusvlei, das Ende des Tsauchab. Nur alle paar Jahre füllt sich die Pfanne in der Regenzeit mit Wasser. Der Atlantik ist nur ca. 50 km entfernt, und vor tausenden Jahren floß der Tsauchab wahrscheinlich bis ins Meer
Zurück an den Jeeps, Besuch von einem Schakal, offensichtlich weiß er, daß Touristen ungefährlich sind. Wir haben ihm Wasser in einer abgeschnittenen Wasserflasche angeboten, er hat getrunken und ist dann lässig weitergezogen
Ein großartiges Erlebnis in der Abendsonne, nur etwas über 2 km zu Fuß durch Sossus Vlei und über einen Dünenkamm, …
… und man ist in Dead Vlei, „Toter Fluß“, mit zahlreichen abgestorbenen Kameldornbäumen
Durch die extreme Trockenheit verrotten die Bäume sehr langsam. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, daß sie ca. 850 Jahre alt sind und im 15. Jahrhundert abstarben
Bis vor etwa 600 Jahren führte der Tsauchab noch mehr Wasser bis ins Dead Vlei hinein
In der Abendsonne begegnen mir seltsame Gestalten, …
… das ist der endemische Vierhörnige Namibhase, …
… und hier sehen wir die die Gemeine Wüstenschnecke!
Zurück in der „Zivilisation“, der Reifendruck muß für feste Straßen wieder erhöht werden, im Wüstensand dagegen ist niedriger Reifendruck sinnvoll
Auf dem weiten Weg von ca. 350 km an die Küste nach Walfischbay und Swakopmund ist ab und zu eine Pause nötig
Die Betreiber der Solitaire Lodge haben offensichtlich …
… einen Faible für alte Trecker, …
… Autowracks …
… und verrostete …
… Lastwagen
Die Solitaire Lodge ist der wichtigste Versorgungspunkt im Nirgendwo zwischen Sossusvlei und Walfischbay und bietet auch ein Restaurant, eine Tankstelle, …
… eine Kirche (links), …
… blühende Kakteen, …
… herrliche blühende Sträucher, Toiletten, eine Bäckerei …
… und eine vertrauenserweckende Reifenwerkstatt!
Auf Schotterpisten geht es immer weiter durch die Wüste. Dieses Schild ist offensichtlich sehr beliebt bei den durchreisenden Touristen und markiert den Wendekreis des Steinbocks. Was bedeutet das? Es bezeichnet den südlichsten Breitengrad, in dessen Verlauf die Sonne Mittags direkt über uns senrecht am Himmel steht
Wenig später: Ein ausgetrocknetes Flußbett, …
… und eine kurze Pause
Auf einer so endlosen einsamen Piste darf der Fahrer nicht vergessen, daß in Namibia Linksverkehr gilt!
Dieses Foto verrät, daß wir Walfischbay erreicht haben, hier gibt es eine riesige Flamingo-Kolonie
Weiterfahrt nach Swakopmund (Mündung des Swakop River), zwei Übernachtungen im sehr modernen @ The Sea …
… mit Meerblick
Einheimische spielen ausdauernd Volleyball am Strand
Abendessen an der Hafenmole im „Brewer&Butcher“, eher ein getarntes Hofbräuhaus. Nicht nur deshalb gilt Swakopmund als die wohl „deutscheste“ Stadt in Namibia, wie wir später noch sehen werden
Das Oktoberfest in München ist ja im September, aber hier ist der Name Programm, heute ist ja schließlich der 29. Oktober!
Ja, da ist was wahres dran!
Blick auf die abendliche Strandpromenade …
… und am nächsten Morgen aus dem Hotelfenster, …
… das Restaurant auf Rädern öffnet um 11 Uhr
Ein Stadtrundgang durch Swakopmund muß sein!
Hinweisschilder an der Hauptstraße
Ein Kindergarten …
… und „Dein Ball für Namibia“
Auf dem Weg zum …
… alten Bahnhofsgebäude, heute ist es ein Hotel
Das muß man sich mal vorstellen, der Bau des Gebäudes wurde im Januar 1901 begonnen und im Oktober 1901 vollendet! Wenn ich mir mal vorstelle, wie lange sowas bei uns in Deutschland jetzt dauert mit allen möglichen modernen Maschinen und Geräten …
Altes Amtsgericht von 1906
Auch das gehört leider zur deutschen Kolonialgeschichte in Namibia, ein Monument mit einer Gedenktafel aus der Kolonialzeit zu den blutig durch die deutschen Kolonialkräfte niedergeschlagenen Aufständen der Herero und der Nama, …
… denen zigtausende Menschen dieser Stämme zum Opfer fielen. Nichtsdestotrotz habe ich den Eindruck, daß heute in Namibia alle Volksgruppen friedlich und gleichberechtigt zusammenleben, ohne ihre jeweilige Lebensart aufgeben zu müssen
Einkaufsstraße mit Boutiquen
Pension Strandperle
Die Adler Apotheke
Kaiser Wilhelm Chalets
Und wen treffe ich im Park? Natürlich …
… meine Freunde, die Perlhühner!
Wie gesagt, auch hier in Swakopmund werden alle Volksgruppen gleichberechtigt behandelt, also auch die Perlhühner!
Blumenbeete …
… an der Strandpromenade
Sinnvolle Verbote, hier hält man sich dran!
Ein atemberaubender Sonnenuntergang …
… beschließt diesen schönen Tag!
Wir verlassen am nächsten Vormittag Swakopmund und folgen der kargen Atlantik-Westküste, der sogenannten Skelettküste. Viele Schiffe strandeten einst durch unberechenbare Strömungen und Stürme. Seeleute, die sich an Land retten konnten, verdursteten in der Namibwüste
Später führen die Pisten unsere Jeeps landeinwerts ins Brandbergmassiv, das im Hintergrund zu sehen ist. Höchster Gipfel des Massivs und auch höchster Berg Namibias ist der Königstein mit 2573 m
Großvater, Mutter und Sohn handeln an der Straße mit Halbedelsteinen und Mineralien, die sie selber aus dem Gestein geschlagen haben
Das heutige Ziel ist erreicht, …
… die White Lady Lodge nahe des Brandbergmassivs
Ich habe mir einen WLAN Zugang gesichert
Ein gut genährtes Erdmännchen gehört als Haustier zur Lodge
Nach langer Fahrt bei diesen Temperaturen ist ein Swimmingpool nicht zu verachten
Sonnenuntergang, im Hintergrund das Brandbergmassiv
Blick auf die Berge am frühen Morgen
Vormittags ist eine Rundfahrt in einem alten Mercedes Safarimobil eingeplant
Als Piste dient das trockene Flußbett des Kunene River. Die Fluten der letzten Regenzeiten haben Bäume entwurzelt und weggespült
Interessante Steinformationen am „Ufer“ des Kunene, …
… mit etwas Phantasie kann man hier Monster erkennen
Der Mercedes Diesel stoppt …
… an dieser Statue, ja, man glaubt, einen Elefanten zu erkennen! Die hier heimischen echten Wüstenelefanten haben sich leider aus dem Staub der Wüste gemacht und sind in einer weiter entfernten Region
Unser Fahrer zeigt uns hier Haut und Knochen als Überreste der alten Leitkuh einer Elefantenherde. Er sagt, sie nannten sie Mama Afrika
Der Safari-Mercedes verläßt jetzt das Flußbett, …
… und wir finden diese gewaltigen Gesteinsblöcke …
… mit dem Brandbergmassiv als Hintergrund
Erst auf den zweiten Blick erkennt man bis zu 4000 Jahre alte Felszeichnungen …
… der Ureinwohner, sie stellen Jagdszenen dar
Die Blöcke sind der Verwitterung ausgesetzt, Teile brechen heraus
Aus allen möglichen Materialien zusammengebaute Behausungen, …
… wir fahren an einem Dorf vorbei, hier wohnen viele Angestellte der Lodge, andere Arbeitgeber gibt es hier nicht
Hier wohnt unser Fahrer mit seiner Familie, die Hütten haben teilweise Satellitenschüsseln
Die nächste Etappe führt direkt nach Norden, die Ziegen heben sich malerisch vom rot und grün des Hügels ab
Unterwegs gibt es wie immer Pausen und Photostopps
Weiter Blick in die Landschaft von einem linsenförmigen Monolithen
Bar und Rezeption des Oppi-Koppi-Restcamps unweit des Etosha Nationalparks, zwei Übernachtungen
Rundwanderung auf der Peet Alberts Koppie, …
… hier findet man eindrucksvolle Petroglyphen, …
… Felszeichnungen der Ureinwohner Namibias
Auf diesen Felsplatten haben sie sich vor tausenden von Jahren verewigt, …
… es waren die San, man nennt sie auch Buschleute. Hier sind mehrere Giraffen zu erkennen
Auf anderen Felsen finde ich …
… Zebras …
… und Elefanten
Hier kann ich eine Jagdszene mit Zebras erkennen
Es lohnt sich aber auch die Aussicht in die umliegende Ebene
Wer beobachtet mich da von hoher Warte? Es ist …
… ein Männchen der Echsenart Siedleragame, auch Red-Headed Rock Agama genannt
Er hat mich die ganze Zeit im Blick auf meinem Weg bergab!
Kurzer Stop am „Chill Spot“. Der Chef plaudert …
… mit Hennie …
… und läßt sich mit einem „Alten Weißen Mann“ zusammen fotografieren
An der Lodge erwische ich noch ein Weibchen der Gattung Siedleragame
Am späteren Nachmittag Besuch in einem Dorf des Stammes der Himba
Das ist eine Schafherde, sie wurden wohl kürzlich geschoren. Es gibt ein sicheres Merkmal, Schafe von Ziegen zu unterscheiden. Verrate ich aber nicht!
Das ist der Häuptling mit seiner Hauptfrau. Wir wurden von zwei jungen Männern rumgeführt, die leger modern gekleidet waren, sie sagten, sie würden zur Schule gehen, andere Männer arbeiten irgendwo oder studieren, die Frauen sind alle im Dorf und tragen authentische Kleidung
Natürlich muß man sich darüber im Klaren sein, daß das hier für die Touristen stattfindet und dem Lebensunterhalt der Himba dient, aber wo ist es denn anders? In Rothenburg ob der Tauber z. B. wird quasi das ganze Jahr Deutsches Weihnachten gefeiert … Für die Frauen hier sind die Touristen wichtig, sie verkaufen ihnen …
… Handarbeiten wie Ketten, Armbänder und Schnitzereien
Die Frauen klatschen, singen …
… und tanzen rhythmisch, man sieht, …
… daß es ihnen im Blut liegt und Spaß macht!
Am nächsten Morgen im Camp, beim Frühstück beobachte ich eine Horde von Rotschnabeltokos. Anschließend führt die Fahrt in den …
… Etosha Nationalpark, geprägt von dem riesigen ausgetrockneten See, einer „Salzpfanne“, Heimat einer großen Vielfalt von unzähligen Wildtieren
Mittagszeit, die Giraffe läßt sich beim Fressen nicht stören
Auf dem Wege zum Okaukueyo Camp treffen wir hier auf Kudus, wegen ihrer Hörnerform auch Schraubenantilopen genannt
Die Wildtiere treffen sich an den lebenswichtigen Wasserlöchern. Während eine Giraffe trinkt, spielt die andere Wachtposten
Zebras und Springböcke …
… sind ebenfalls auf dem Weg …
… zur Tränke
Die Dächer der Jeeps sind hochgestellt …
… für gute Foto-Sicht
Das Wasserloch des Okaukueyo Camps, nur ein paar Schritte entfernt von den Bungalows
Eine Giraffe mit Jungtier und eine Oryxantilope
Pirschfahrt in östlicher Richtung am späteren Nachmittag, …
… zwei Elefanten machen es sich gemütlich …
… an der Wasserstelle
Zehn Minuten später nähern sich vorsichtig ein paar Löwen, sie wissen, mit den Elefanten ist nicht zu spaßen!
Die Elefanten sind weg, …
… jetzt hat das Löwenrudel …
… die Wasserstellen für sich alleine
Gegen Abend hat eine Elefantenherde …
… das Okaukueyo Waterhole in Besitz genommen, …
… sie trinken und duschen sich mit Wasser ab, eine Gruppe Zebras ist dazugekommen
Nur eine halbe Stunde später versinkt die Sonne …
… hinter dem Horizont
Auch am späteren Abend lohnt sich der kurze Spaziergang hierher, ich sehe kapitale Nashörner am Wasserloch
Hier gibt es eine kleine Meinungsverschiedenheit, …
… aber der Klügere (links) gibt nach, …
… und der Chef hat wieder seine Ruhe
Später findet sich noch eine eine Gruppe Elefanten ein, …
… im Hintergrund wartet eine Giraffe darauf, daß die Luft rein ist, …
… aber es sieht schlecht für sie aus, …
… denn die Nashörner belagern immer noch die Wasserstelle
Pirschfahrt am zweiten Tag im Etosha Nationalpark, zunächst ein Vogel Strauß, …
… dann ein mächtiges Nashorn
Das sind Hartebeests, der Name ist aus dem Afrikaans, oder auch Kuhantilopen, erkennbar an den nach hinten gebogenen Hörnern
Springböcke in der weiten Ebene
Gibt es hier etwas zu sehen? Ja, zunächst einen malerischen Regenschirm-Dornbaum vor der scheinbar endlosen Ebene des ausgetrockneten Salzsees! Erst beim genauen hinsehen erahnt man das dösende Löwenrudel im Schatten des Baumes!
Die Springböcke sind in ihrer Leichtigkeit und Eleganz einfach immer fotogen!
Eine wunderbare Szene an der Wasserstelle des Halali Camps! Wir sehen am Himmel einen Vogelschwarm, links am Wasser Perlhühner und Marabus, rechts Zebras, Impala-Antilopen und Springböcke
„Halali“ bedeutet in Deutschland in der Jägersprache das Ende der Jagd, symbolträchtig für die Wildtiere im Etosha Nationalpark.
Weit im Osten des Nationalparks Kuhantilopen aus der Nähe …
… und ein einsames Gnu
Unsere Jeeps sind auf der staubigen Piste unterwegs, als wir irgendwo zwischen den niederen Bäumen und Sträuchern Bewegung erkennen!
Eine große Elefantenherde ist unterwegs, …
… mit stoischer Gelassenheit …
… ziehen sie vorbei, …
… ohne großartig Notiz von uns zu nehmen …
… und verschwinden wieder …
… im Bewuchs der Savanne, …
… auf Wiedersehen, ihr grauen Riesen!
Auch die Springböcke scheinen beeindruckt zu sein
Eine Zebraherde am späteren Nachmittag
Dieses Breitmaulnashorn, ein mächtiger Bulle, ist als Einzelgänger unterwegs, …
… ebenso diese Giraffe, …
… und noch ein gewaltiger Nashorn-Bulle im goldenen Abendlicht, mit der Etosha-Salzpfanne im Hintergrund
Im Okaukueyo Camp ist inzwischen die Sonne untergegangen, Elefanten scheinen sich wie in einer Prozession um das Wasserloch zu bewegen, …
… während das Abendlicht sich über der Savanne legt
Am folgenden Morgen können wir noch einmal die Wildtiere im Etosha Nationalpark beobachten, eine Gruppe Gnus, …
… im Hintergrund Zebras
Eine ganz besondere Begegnung, zwei Honigdachse, eine Marderart. Es sind aggressive, furchtlose Raubtiere, sie haben deshalb kaum natürliche Feinde. Ihre extrem dicke, lose sitzende Haut kann auch von den Zähnen der Raubkatzen nicht durchbissen werden. Sie haben lange Krallen an den Pfoten und ein scharfes Gebiß
Außerdem können sie über Drüsen am Hinterteil übelriechende Flüssigkeiten aussprühen, wenn sie angegriffen werden. Werden sie bedroht, so greifen sie auch Löwen oder Büffel an und sind deshalb wohl die mutigsten Tiere der Welt. Sie verdanken ihren Namen der Vorliebe für Honig, fressen aber angeblich die Bienenbrut
Hauptsächlich sind sie aber Fleischfresser, sie erbeuten alle Arten von kleineren Säugetieren und Jungtiere von größeren Arten, also auch von Antilopen. Sie fressen Vögel und deren Eier, Reptilien, darunter auch kleine Krokodile und Giftschlangen, gegen deren Gift sie resistent sind, ihre Giftresistenz ist noch nicht erforscht.
Zebras am Wasserloch, …
… die Kudus verlassen die Tränke
Ein eindrucksvolles Bild am Okaukueyo Waterhole, Springböcke, Oryxe, …
… Zebras und Gnus
Mittagspause, es gibt Gegrilltes vom Springbock und Oryx
Die Borstenhörnchen leben hier im Camp und sind sehr zutraulich
Nach kurzer Fahrt erreichen wir noch am selben Nachmittag die Etosha Village Lodge, die Bungalows liegen weit verstreut in der Savannenlandschaft
Am nächsten Morgen habe ich vor meinem Fenster einen Gelbschnabeltoko erwischt, er gehört zu den Nashornvögeln. In Namibia wird er auch „Flying Banana“ genannt
Auf der Weiterfahrt fotografiere ich einen Termitenbau aus rotem Sand, dafür okkupieren diese Tierchen gerne passende Bäume
Letzte Station der Reise ist die Mount Etjo Safari Lodge, eine der ältesten Lodges des Landes, nördlich der Erongo-Berge gelegen, ein schöner Platz, …
… um die Rundfahrt in Ruhe zu beenden. Pelikane und andere Wasservögel, wie die Nilgans im Hintergrund, …
… leben hier direkt im Umfeld der Lodge
Eine letzte Pirschfahrt, und wen trifft man da, einen Kap-Uhu, diese Vögel leben tatsächlich hier im südlichen Afrika
Plötzlich taucht eine Elefantenherde wie aus dem Nichts vor den Jeeps auf …
… und verabschiedet uns würdig aus Namibia!
Der letzte Tag ist angebrochen, ein Flußpferd, oft auch Nilpferd genannt, nimmt kaum Notiz von unseren Allradfahrzeugen, als wir die Mount Etjo Safari Lodge verlassen, …
… eher schon der Ellipsen-Wasserbock, diese Antilopenart lebt in der Nähe von Gewässern
In südlicher Richtung geht es nach Windhoek, ein herrlicher Blick nach Südwesten auf die Omatakoberge. Der höhere Berg rechts ist 2286 m hoch, sein Zwilling ist etwa 150 m niedriger. Im Vordergrund erkennt man Termitenbauten
Die Zeit für den Abflug ist gekommen, …
… um 20 Uhr startet die Maschine nach Frankfurt
Eine sehr beeindruckende Reise geht zuende, geprägt durch die Einsamkeit der Wüstenlandschaften, in diesen 3 Wochen habe ich sicherlich mehr Wildtiere als Menschen zu Gesicht bekommen. Namibia mit seinen freundlichen und aufgeschlossenen Bewohnern aus einer Vielzahl von Kulturen vermittelt den Eindruck eines stabilen und sicheren Landes
Viele Grüße und bis bald!
Dietrich Eberle
Hittfeld, 5. April 2023
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Rundreise durch Namibia 17.10. – 08.11.2022
Detlef hatte diesen neuen Marathon ausgeschrieben und es wurde Zeit für mich, mal wieder bei ihm einen Zähler zu verbuchen! Start und Ziel der 7,2 km Runde ist der Wanderparkplatz Sengbachtalsperre, ideal zum Übernachten mit dem WoMo. Detlef hat mir ein paar Fotos für diesen Bericht überlassen, vielen Dank!
Da bin ich, am Freitagnachmittag gegen 15:30 Uhr
Es regnet nicht, und ich sehe mir die Strecke mal mit dem Fahrrad an. Zunächst rolle ich bequem bergab zur Sengbachtalsperre, hier sehen wir den Abfluß des Sengbaches aus der Talsperre
Dieses Bauwerk ist nicht nur eine historische Sehenswürdigkeit, gebaut 1900-1903, sondern sie versorgt Solingen auch heutzutage mit Trinkwasser, …
… dazu wird das Wasser von hier über eine Rohrleitung zum nahegelegenen Wasserwerk der Stadtwerke Solingen geleitet und dort zu Trinkwasser aufbereitet. Ich folge dem Weg auf der Staumauer entlang, dann geht es bergan und wieder abwärts …
… ans Ufer der Wupper, durch die aktuellen Niederschläge führt sie reichlich Wasser
Die Strecke führt jetzt nach links und man trifft wieder auf den Sengbach, der von der Talsperre kommt und in die Wupper fließt. Man muß hier glücklicherweise nicht durch den Bach waten, rechter Hand ist eine kleine Brücke (Foto Detlef)
Der Pfad führt oberhalb an einen Zufluß des Sengbaches, dann scharf links …
… auf den Schmitz-Lenders-Weg, benannt nach einem deutschen Wasserbauingenieur. Jetzt geht es nur noch bergauf durch Mischwald …
… bis zum Parkplatz! Jetzt glaube ich zumindest, zu wissen, was mich morgen erwartet, mehr als 180 Meter Ab- und Aufstieg pro Runde!
Am nächsten Morgen starten Detlef und ich gemeinsam um 6 Uhr auf die erste Runde, dabei wird die Strecke markiert. Es ist noch dunkel, deshalb mit Stirnlampe. Die Fotos wurden später aufgenommen. Hier der Blick durch den Wald auf die Staumauer (Foto Detlef)
Heute haben wir Dauerregen mit nicht nennenswerten Pausen, Temperatur um 8° C (Foto Detlef)
Am tiefsten Punkt der Strecke, an der Wupper (Foto Detlef)
Dann wieder ganz nach oben mit regenverhangenem Weitblick (Foto Detlef)
Ein direkter Blick auf die Strecke! (Foto Detlef)
Kerstin findet das Wetter auch nicht so toll. Sie war im Juli 2018 bei meinem X – Marathon in Xanten dabei, da war’s schön warm! (Foto Detlef)
Detlef steht buchstäblich im Wasser (Foto Detlef)
Unten am Wasserwerk, wer noch nicht genug Wasser von oben hat, kann hier was trinken oder sich die Füße waschen? (Foto Detlef)
Ich habe die 5. Runde angefangen, Detlef kommt mir aus dem Tal entgegen, er beendet die 5. jetzt gleich, Gelegenheit zu einem Selfie (Foto Detlef)
Immer schön fröhlich bleiben, aus meiner über 50-jährigen Lauferfahrung weiß ich: Es gibt Schlimmeres! (Foto Detlef)
Gunla schickt mir unterwegs Gute-Laune-Fotos vom Öjendorfer See Marathon des 100 MC, da ist auch Dauerregen, aber die Fotos wurden vor dem Start aufgenommen 😉 (Fotos Gunla)
Streckenfoto mit Arndt (Foto Detlef)
Hier sind Kerstin und Joachim zuammen unterwegs (Foto Detlef)
Detlef mit Matthias, der Youngster ist 10 Runden gelaufen, also 72 km!! Gratulation! (Foto Detlef)
Danke für die Urkunde, Detlef! Die Zeit? Datenschutz!
Danke an Detlef für die Organisation dieses besonderen Laufes, nicht nur wegen der 1100 Höhenmeter! An welche Marathons wird man sich erinnern? Ja, eben an solche wie hier an der Sengbachtalsperre nahe Solingen und Remscheid!
Viele Grüße
Hittfeld, 4. April 2023
Dietrich
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für 1. Sengbachtal Marathon am 1. April 2023
Jedes Jahr eine (Fluß-)Radtour, so langsam werden die Ziele knapp. Hier war ich schon: Ostseeküste, Elbe, Weser, Werra, Mosel, Saar, Innerste, Leine, Rhume, Aller, Mecklenburgische Seenplatte, Wümme, Abschnitte des Rheins und Mains, und die Seeve als Heimspiel. Dieses Jahr fuhr ich entlang der Ems, sie ist 371 km lang, entspringt bei Hövelhof und mündet bei Emden in die Nordsee! Die Strecken von Hittfeld zur Quelle und von der Mündung in Emden zurück nach Hittfeld gehören natürlich auch dazu!
Hittfeld, 15. August, 7 Uhr, ein Schluck Tee muß sein!
Gegen 7:30 Uhr mache ich mich bereit
Von der Uhlandstraße biege ich ab …
… auf den Maschener Kirchweg
Gunla wünscht mir eine gute Fahrt!
Bei Wintermoor überquere ich die Wümme, …
… aufgrund der derzeitigen Trockenheit führt sie kein Wasser!
Etwa 100 m weiter erinnert dieser Gedenkstein an den Hauenstein, einen alten Grenzstein zwischen dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und dem Bistum Verden
Die heutige Grenze zwischen den Landkreisen Harburg und Heidekreis entspricht diesem historischen Grenzverlauf
Weiter geht es …
… auf kleinen Straßen …
… durch Wald und Feld …
… in Richtung Schneverdingen! Hier wollte man vor dem Rathaus wohl den „Wutbürgern“ ein Denkmal setzen? Das nenne ich gelebte Demokratie!
Die Kirche von 1750 in Schneverdingen
Unterwegs eine Mühle …
… im kleinen Ort Sprengel!
Nach ca. 60 km übernachte ich in einem Landgasthof in Neuenkirchen, das ist die St. Bartholomäuskirche von 1880
Am nächsten Morgen um 8 Uhr starte ich Richtung Nienburg/Weser
Die Fähre bei Schweringen wird an einer Kette gezogen …
… und bringt mich ans andere Ufer
Ich bin jetzt vorübergehend auf dem Weser-Radweg, gelb-blaues Zeichen
Von der Weser bin ich durch die Bäume und Büsche auf der rechten Seite getrennt
Aber ich finde eine Lücke …
… und habe freien Blick auf den Fluß, …
… am anderen Ufer ein Campingplatz
Heute bin ich 75 km bis nach Drakenburg gefahren, ein Fachwerkhaus von 1647 mit Bibelinschrift
Hier in der Nähe übernachte ich in einer Privatpension, aber jetzt bin ich erstmal beim Griechen, …
… um ein schönes Jever zu genießen!
Am nächsten Tag …
… sehr schöne Passagen …
… des Weserradweges
Ich folge den Wegweisern …
… direkt am Ufer …
… der Weser entlang …
… in Richtung Minden, …
… das ist rechts die …
… Schachtschleuse. Sie wurde als Nordabstieg 1911-1914 gebaut und stellt die kürzeste Verbindung zwischen dem 13 Meter darüber kreuzenden Mittellandkanal und der Weser her
Die Schachtschleuse wurde 2017 ergänzt durch die östlich danebenliegende neue Weserschleuse. Sie ermöglicht auch Großmotorgüterschiffen, von Bremen über die Weser in den Mittellandkanal zu gelangen
Das ist das Kreuzungsbauwerk, …
… das den Mittellandkanal …
… über die Weser führt, …
… was man hier sehr gut überblicken kann
Die Obere Schleuse hinten rechts verbindet den Mittellandkanal mit dem Industriehafen. Die tiefer liegende Untere Schleuse wiederum stellt die Verbindung zwischen dem Industriehafen und der Weser her, so daß auch hier eine Verbindung Kanal-Weser besteht
Ich fahre jetzt in die Stadt, die Marienkirche, gebaut vom 11. – 14. Jahrhundert, steht auf dem höchsten Punkt Mindens
Sie hat einen …
… eigenen Weinberg!
Ich steuere dann aber den Marktplatz an, …
… umgeben von historischen Gebäuden, …
… denn nach 70 km kann man ein schönes Bier vertragen!
Der 4. Tag bringt mir …
… schöne Blicke in die Landschaft, …
… aber immer das Navi im Auge behalten!
Ein schmaler Radweg schlängelt sich durch den Wald, …
… und eine Kaffeepause ist fällig in Bad Salzuflen!
Bei Augustdorf fahre ich auf Panzerstraßen …
… durch militärisches Sperrgebiet, …
… und bin plötzlich an den Quellen der Ems, 129 m ü. NN!
Ja, Touristen brauchen einen Selfie Point!
Ich treffe hier ein paar Friesen-Youngster, die vor einigen Tagen in umgekehrter Richtung gestartet waren und jetzt ihr Ziel an den Emsquellen erreicht haben
Zunächst nur als Rinnsal …
… fließt die Ems dahin, …
… durchdringt dichtes Buschwerk …
… und ist ca. 2 km weiter schon ein kräftiger Bach!
Nicht nur in der Lüneburger Heide gibt es Heideflächen
Nach ungefähr 70 km übernachte ich in Hövelhof
Der 5. Tag meiner Tour führt über meine 1. Etappe des Emsradweges
Ein kühler sonniger Morgen, …
… ich rolle auf ebener Bahn ruhig dahin
Hier dreht sich alles …
… um die Ems!
Weiter Richtung Steinhorster Becken, …
… eingerahmt von Maisfeldern, …
… und der Fluß …
… wird oft gequert
Das Steinhorster Becken …
… ist ein Naturschutzgebiet
Ich bin ziemlich allein mit den Rindviechern …
… und die Ems fließt still dahin
Entlang einer Birkenallee …
… erreiche ich Rietberg, hier hat sich ein Künstler mit einer genialen Metallskulptur verewigt!
Jetzt ist es aber Zeit für ein Frühstück!
Entspannt rolle ich weiter , …
… die Gänse wissen sicher nicht, daß sie potentielle Weihnachtsbraten sind!
Rheda-Wiedenbrück, Ortsteil Wiedenbrück, die Umflut sorgt dafür, …
… daß die Fische das Stauwehr der Ems umwandern können
Blick auf das Schloß Rheda, hier entlang führte Bernd Neumanns Flora Westfalica Marathon!
Bei meiner Teilnahme an Bernds Rhedaer Forst Marathon habe ich hier mit dem WoMo gestanden
Entlang der Ems …
… erreiche ich durstig meinen Übernachtungsort Harsewinkel, …
… das Hotel ist …
… nahe der Kirche St. Lucia
Tag 6, die Ems bei Warendorf, hier bin ich auch schon Marathon gelaufen, innerhalb einer Serie „5 in 5“
Das ist der Emssee …
… in Warendorf, …
… und kurz darauf dieses herrliche Blumen-Rondeel!
Die Ems fließt flott dahin …
… und auch ich komme zügig voran, rechts Wald, links blumengesäumte Maisfelder
Der Emsradweg verläuft jetzt wieder am Ufer …
… auf dem Weg nach Telgte, …
… der Fluß scheint aufgestaut zu sein, …
… wenig später quere ich die Ems an diesem großen Wehr, …
… ehemals war hier eine Getreidemühle
Einige km weiter ein Pferdehof. Später überquere ich den Dortmund-Ems Kanal und übernachte nach 65 km in Gimbte, kurz vor Greven
7. Tag, um 8 Uhr in der Morgensonne, es ist windstill und unheimlich ruhig, …
… ich passiere Greven mit …
… Kunst am Wegesrand
Die Ems bei Hembergen, …
… die Kirche in dem kleinen Ort, …
… Pferde auf der Weide
Blumen am Feldrand bei Emsdetten, auch hier Erinnerungen an die „5 in 5“ Marathonserie
Ich bin schon in Rheine, auch ein Tatort von „5 in 5“
Bratkartoffeln mit Spiegelei im Gasthof Delsen, …
… hier war kürzlich Start und Ziel des Schloß Bentlage Marathons, es war …
… der 600. Marathon/Ultra unseres Lauffreundes Volkmar, von ihm selbst organisiert!
Hier radle ich ein Stück auf der Laufstrecke!
Ich passiere Salzbergen, …
… Motorboote am Emsufer
Mein heutiges Ziel Emsbüren ist nacn 70 km erreicht, …
… ich quartiere mich im Hotel Focus ein!
Abends habe ich noch eine Audienz bei Sokrates, …
… dem berühmten Denker der Antike!
4. Tag am Emsradweg, insgesamt die 8. Etappe, und überraschenderweise wieder eine Emsquerung!
Eine Stunde später bin ich kurz vor Lingen und überquere die Brücke des gemeinsamen Verlaufs von Ems und Dortmund-Emskanal. Blick nach Südosten: Die Ems (rechts) und der Kanal (links mit Schleuse) treffen zusammen
Blick nach Nordwesten: Im weiteren Verlauf trennen sich die Ems (links) und der Kanal (rechts) wieder
Das AKW Emsland, weithin sichtbar der Kühlturm. Leistung 1400 MW (Megawatt), damit können ca. 3,5 Millionen Haushalte versorgt werden. Das AKW erspart der Atmosphäre die Belastung durch ca. 10 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Die vorgesehene Abschaltung im Frühjahr 2023 ist ideologiegesteuert und aus meiner Sicht verantwortungslos
Die Ems vor Lingen
Ich fahre durch Lingen und auf der Strecke nach Meppen …
… liegt der Speichersee Geeste. Er dient dem Ausgleich des Wasserverlustes durch die aus dem Dortmund-Ems-Kanal entnommenen Kühlwassermengen für das AKW Emsland bei niedrigen Pegelständen. Bei hohen Wasserständen in der Ems und im Kanal wird dem Speichersee wieder Wasser über den Kanal zugeführt
Der See ist 2 km lang, bis zu 1,3 km breit und dient auch als Naherholungsgebiet für die Freizeitgestaltung im Emsland, mit Strand, Fahrradweg und Gastronomie auf der Deichkrone
Schöne Ausblicke auf die Ems …
… vor Meppen!
Die Altstadt von Meppen mit dem historischen Rathaus …
… und weiteren alten Gebäuden
Die Schleuse in Meppen bindet hier den Dortmund-Ems-Kanal an die Ems und ihren Nebenfluß Hase an
Das Frachtschiff wird in der Schleusenkammer angehoben zur Weiterfahrt auf dem Dortmund-Ems-Kanal
Hier eine Übersichtstafel: Von Süden (unten) kommt der Dortmund-Ems-Kanal und wird über die Schleuse an die von Westen (links) kommende Ems und die von Osten (rechts) kommende Hase angebunden. Von hier bis zur Mündung ist die Ems Teil des Dortmund-Ems-Kanals. Über der Schleuse ist noch (gelb markiert, nicht mehr in Betrieb) ein Teil des alten Ems-Hase-Kanals zu sehen, mit der historischen Koppelschleuse (rot). Der Ems-Hase-Kanal von 1828 sollte die zahlreichen Windungen der Ems zwischen Lingen und Meppen umgehen, er ist seit 1899 Teil des dann fertiggestellten Dortmund-Ems-Kanals
Ich übernachte nach 68 km in der Jugendherberge Meppen, schöner Biergarten, aber leider Montags geschlossen!
9. Etappe, 5. Emstag, Start 9 Uhr in Meppen, genau gegenüber ist die Einmündung der Hase
Es ist wieder ein herrlicher Tag, blauer Himmel, günstiger Wind und ebene, meist asphaltierte Radwege!
Die Ems hat unzählige Windungen, die im 19. Jahrhundert begradigt wurden, auch im Zuge des Baus des Dortmund-Ems-Kanals, und so gibt es viele alte Seitenarme. Hier bin ich am Ems-Altarm Versen. Die Ems-Windung umschließt hier das Landschaftsschutzgebiet „Borkener Paradies“
Der Altarm hat hier nur einen schmalen Durchfluß
Wenig später stehe ich auf einer Brücke der Ems-Begradigung dieses Altarmes
Am Kanal in Hüntel gibt es wieder eine Schleuse zur Anbindung an die Ems, die ab hier wieder bis kurz vor der Schleuse Hilter Teil des Dortmund-Ems-Kanals ist
Pferde auf der Weide, km 269 des Emsradweges, …
… herrlich ruhig ist es hier, aber Temperaturen deutlich über 30°!
Die alte Fährstelle kurz vor Haren (Ems), …
… ein Gedenkstein erinnert an diese damals wichtige Fährverbindung
Der Yachthafen von Haren
Ein kurzes Stück weiter der alte Schlepper August, knapp 25 m lang, gebaut 1910. Er ist nicht mehr in Betrieb und gehört seit 1980 zum Schiffahrtsmuseum Haren
Am Hafen Haren (Ems)
Hinter Haren habe ich Gelegenheit …
… zu einem besonderen Selbstbildnis, sozusagen ein „Selfie“!
Es geht jetzt bei großer Hitze ohne Schatten am Westufer entlang …
… und große Motorschiffe sind unterwegs, hier südlich von Lathen
Ich radle jetzt am Ostufer des Dortmund-Ems-Kanals, und ein Hausbesitzer hat seinen Vorgarten mit einem sehenswerten Oldtimer verschönert!
Der Kanal küzt hier eine große Emsschleife bei Fresenburg ab
Es gibt Erfrischungen am Hafencafe Marinapark, und bei der sengenden Hitze stoppt hier fast jeder Radler!
Außerdem kann der Emsrad-Tourist modernes Kunsthandwerk bewundern!
Bei Dersum ein überdimensionales Hinweisschild. Schräg gegenüber am Ostufer mündet der Küstenkanal ein, also ist es sicherlich ein Wegweiser für die Schiffahrt
Motorschiff emsaufwärts nördlich von Dörpen
Die Schleuse Bollingerfähr des Dortmund-Ems-Kanals bei Heede, sie dient zur Umgehung des Wehres in der parallel verlaufenden Ems
Die kleine Yacht darf auch noch mit durchflutschen!
Wenig später beobachte ich, wie der Kanal …
… immer wieder ausgebaggert werden muß, …
… um die notwendige Tiefe der Fahrrinne für die kommerzielle Schiffahrt zu erhalten
Schöner Blick auf diesen Ems-Altarm links des Flusses, …
… der tote Seitenarm ist nur noch über einen schmalen regulierten Zufluß mit der Ems verbunden
Mein Schatten ist immer bei mir!
An der Schleuse Herbrum suche ich Schutz vor der sengenden Sonne. Weiter geht’s dann nach Papenburg, wo ich übernachte
10. Etappe, 6. und letzter Tag auf dem Emsradweg! Alter Segler im Hauptkanal der Altstadt
Alte Zugbrücke über den Kanal, im Hintergrund die Nikolaikirche
Da sitzt schon morgens ein alter Fahrensmann vor seinem Altenteil, ist es Käptn Iglu? (Name geändert, die Redaktion)
Im Vordergrund Segelboote, im Hintergrund ist schon die Meyer-Werft zu erkennen!
Der Hafen mitsamt der Werft ist durch Schleusen von der Ems getrennt, …
… zuerst muß ich über die Seeschleuse, dort gibt es zur Zeit eine Behelfsbrücke, und ich darf mit dem voll bepackten Fahrrad eine Stahltreppe runter und auf der anderen Seite wieder rauf, nicht so witzig!
Blick auf den Papenburger Sielkanal hinten links …
… und auf die Meyer-Werft, …
… auf dem Weg zur Dockschleuse, …
… hier habe ich sie schon überquert, das ist der Hubtor-Antrieb auf der Westseite
Blick zurück über die Schleusenbrücke, hier müssen sich die neu gebauten Kreuzfahrtriesen aus der Meyer-Werft durchquetschen auf ihrem Weg nach Emden über die dann durch das Emssperrwerk aufgestaute Ems!
Nachdem ich dann noch die Emsbrücke Papenburg überquert habe, bin ich auf der Westseite und rolle am Ems-Deich entlang. Zur anderen Seite hat man einen endlosen Blick, „da kannst du heute schon sehen, wer morgen kommt“, würden die Ostfriesen sagen!
Zur ostfriesischen Tierwelt gehören natürlich die Schafe, das weiß ja jeder, seit „Klaus und Klaus“ singen: „Die Schafe, sie blöken wie blöd auf dem Deich, und mit schwarzgrünen Kugeln garnier’n sie ihn reich“, …
… aber auch Meister Adebar (aus dem germanischen), der Storch!
Wegen einer Baustelle in Weener muß ich die Hafen-Schleuse zur Ems durch den Ort Weener umfahren
Ohne Schatten bei über 30° immer geradeaus folge ich …
… endlos erscheinende Kilometer dem Emsdeich …
… und erreiche endlich im Ditzumer Hafen die Emsfähre, sie will gerade ablegen, der Kassierer reißt mir förmlich das Fährgeld aus der Hand und los geht’s!
2 Autos, ungefähr 20 Fahrräder …
… und 25 Personen …
… erreichen glücklich den Zielhafen Petkum!
Ich fahre entspannt zum Ziel des Radweges am Dollart, …
… am Südende des Emdener Hafens
Zwei riesige Transportschiffe liegen im Hafen, …
… es sind PKW-Transporter, die Routen nach Japan, China und Skandinavien befahren
Emsradweg erfolgreich beendet!
Weiter Blick über den Dollart, rechts die „Hamburg Highway“
Die „Elbe Highway“ verläßt den Hafen, sie hat eine lange Fahrt vor sich!
Hier ein Lageplan mit Standort
Ein letzter Blick auf den Dollart und die Ems-Mündung, …
… und ich überfahre die Hubbrücke an der Binnenhafen-Schleuse
Im Binnenhafen liegen alte Segelschiffe …
… und das Feuerschiff „Deutsche Bucht“, gebaut 1915, bis 1983 in Betrieb, jetzt Museum. Im Hintergrund das Rathaus
Mein Weg führt mich jetzt nach Hinte, nördlich von Emden, das ist die Windmühle von 1869 am Knockster Tief, so werden hier Kanäle oder kleine Flüsse genannt
Ich übernachte direkt gegenüber der Wasserburg Hinta aus etwa dem Jahr 1500
Der 11. Tag meiner Tour, es geht schon um 6:30 Uhr in Richtung Osten entlang des Ems-Jade-Kanals, …
… auf einem sehr schönen …
… schattigen Radweg, wieder war es sehr warm bei strahlendem Sonnenschein!
Hier warten Freizeitkapitäne an der Schleuse Wiesens auf die Durchfahrt
Es macht wirklich Spaß, auf ebener Strecke …
… am Kanal entlangzurollen, und ich erinnere mich: Im Oktober 2006 habe ich hier am Ems-Jade-Lauf über 72,2 km teigenommen!
Mein Tagesziel Varel nahe des Jadebusens ist erreicht, ich sehe mir dann noch den Kurort Dangast an, …
… direkt gegenüber liegt Wilhelmshafen
Tag 12, 7 Uhr, Sonnenaufgang in der Wesermarsch
Um 9 Uhr rolle ich in Brake …
… auf die Weserfähre, …
… sie bringt mich hinüber …
… nach Sandstedt, dann geht’s weiter nach Gnarrenburg, wo ich das letzte Mal übernachte
13. und letzter Tag, Mittagspause mit leckeren Körnerbrötchen beim Bäcker in Sittensen
Über Buchholz i. d. Nordheide und Klecken erreiche ich Hittfeld, …
… gegen 15:30 Uhr …
… bin ich in der Uhlandstraße, …
… und Gunla begrüßt mich wieder zu Hause!
Das Fahrrad hat alles gut überstanden, müßte nur mal wieder blankgeputzt werden!
Eine schöne Tour durch abwechslungsreiche Landschaften ist nach ca. 900 km zu Ende. Der Emsradweg ist etwa 380 km lang und hat viel mehr zu bieten, als ich erwartet hatte, einschließlich der Fahrt zur Quelle und der Rücktour von Emden. Ich habe bewußt auf mögliche Bahnfahrten verzichtet, es ist ein gutes Gefühl, alles mit eigener Kraft und selbstverständlich ohne E-Antrieb zu bewältigen!
Viele Grüße und bis bald!
Hittfeld, 1. Januar 2023
Dietrich
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Auf dem Emsradweg 15. – 27. August 2022
Auch dieses Jahr ging es wieder für 2 Wochen nach Schweden! Die Route führte zunächst wieder über die dänischen Inseln und die Öresundbrücke, dann folgten wir der Süd- und Ostküste bis nach Öland und Gotland, weiter im Norden erwartete uns Schloß Gripsholm, und auf dem Rückweg besuchten wir Gunlas Heimatort Ljungby nahe des Bolmen
Wir sind schon auf der Brücke über den Großen Belt…
… und kurz darauf auf dem Storebelt Campingplatz
Gunla freut sich über ihren Lieblingsplatz in Dänemark
Nur ein paar Schritte sind es zum Storebelt
Blumen am Strand, …
… und es wird Abend am Großen Belt
Am nächsten Morgen kann sich Gunla schon auf Schweden freuen!
Wir müssen nur noch die Öresundbrücke überqueren
Nach 100 km entlang der Südküste Richtung Osten erreichen wir Glimmingehus, eine imposante mittelalterliche Festung! Das massive Gebäude mit meterdicken Mauern ist 30 m lang, 12 m breit und 26 m hoch!
Die Burg wurde 1499 von Jens Holgerson erbaut, dem königlich dänischen Statthalter auf Gotland. Sie sollte Schutz vor Bauernaufständen bieten
Stelle ich mir gerade vor, ich wäre der Burgherr Jens Holgerson?
Wir erkunden die Burg, dies war ein Lagerraum, …
… hier wurden Lebensmittel und Getränke aufbewahrt
Die Treppenstufen erfordern schon eine sportliche Leistung
Die Burgküche mit Feuerstelle
Blick in den großen Festsaal, …
… bestimmt wurden hier wilde Gelage gefeiert!
Im Raum auch dieser historische Wandteppich
Blick auf Nebengebäude, …
… die aber aus wesentlich jüngerer Zeit stammen
Zum Schluß begrüße ich noch den alten Jens Holgerson, eine gewisse Ähnlichkeit gibt es schon!
Weiter geht die Fahrt über den Fahrdamm nach Öland
Bläsingestrand, ein einsamer Platz …
… an der Ostsee
Wir genießen die Ruhe …
… mit einem endlosen Blick über die See, noch 300 km wären es bis Lettland
Sonnenuntergang am Strand, …
… und der erste Tag in Schweden …
… geht zu Ende
Am nächsten Morgen fahren wir entlang der Ostroute an die Südspitze von Öland, den Kühen …
… und Schafen macht der Regen nichts aus
Hier stand die St. Johannes Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, sie wurde …
… von den in Gilden organisierten Händlern errichtet
Auch Gunla kann der Regen nichts anhaben!
Wo bin ich jetzt?
Ja, es ist der Lange Jan, mit 41,6 m der höchste Leuchtturm Skandinaviens, er ist noch in Betrieb, sein Licht reicht bis zu 33 km weit! Und wer ist der kleine hellgrüne Punkt da unten?
Das ist Gunla, sie hat sich schlauerweise den beschwerlichen Aufstieg über die enge steinerne Wendeltreppe erspart!
Der Lange Jan wurde 1785 erbaut, als Baumaterial wurden auch Reste der St. Johannes Kapelle genutzt. Seinen nördlichen Kollegen, den Langen Erik, werden wir auch noch treffen!
Gunla hat sich in der Zwischenzeit ein bißchen umgesehen, die Gebäude gehören zu einer Vogelwarte, einem Restaurant und natürlich einem Souvenirladen
Auf dem Rückweg nach Norden finden wir das Gräberfeld von Gettlinge aus der Eisenzeit, also von ca. 700 v. Chr. bis 1000 n. Chr.
Eines der Gräber ist auf dieser Schrifttafel beschrieben
Das nächste Highlight folgt, König Carl Gustaf und Königin Silvia haben uns zur Besichtigung des Schlosses Solliden eingeladen! Solliden ist die Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie!
Haben sie uns etwa im Regen stehen lassen?
Nein, natürlich nicht! Sie grüßen uns majestätisch vom Balkon ihres Schlosses!
Der Schloßgarten ist sehr gepflegt, …
… da lohnt sich ein kleiner Rundgang auch im Regen!
„Was tut man nicht alles für seine Königsfamilie“, sagt Gunla!
Ein Krönchen als Souvenir wollte sie aber doch nicht haben!
Wir sind an der Nordseite Ölands angekommen, Nabbelunds Hamn Ställplats, mit Blick auf die Bucht Grankullaviken
Gut eingeparkt, sagt Gunla!
Auf einer kleinen Radtour erkunde ich die Umgebung, und der Tag endet …
… mit einem großartigen Sonnenuntergang!
Unser erster Blick am frühen Morgen fällt auf den Langen Erik ganz an der Nordspitze Ölands!
Nach einer kurzen Fahrt …
… sind wir schon da, am …
… Langen Erik von 1845, …
… direkt am Strand der Ostsee, wo Gunlas Landsleute fleißg Steinmännchen aufgeschichtet haben!
Ich grüße von oben, …
… und Gunla hält die Stellung am Boden!
Mir bietet sich ein fantastischer Blick über die Bucht …
… und auf die Ostsee!
Ein Spaziergang um die Nordspitze Ölands, …
… und wer anders als Gunla …
… findet schon rein zufällig …
… eine Riesenlibelle?
Weiter in südlicher Richtung, ein värdshus (Gasthaus) in Löttorp …
… an einer wunderbaren historischen Mühle!
Ein herrlicher Anblick sind auch die Mühlen von Störlinge!
Info-Tafel vor Ort mit einer kurzen Beschreibung
Gunla genießt diese Bilderbuchansicht, …
… blauen Himmel, grünes Gras und rote Mühlen!
Regenbogen über Paskallavik nahe Oskarshamn, …
… hier übernachten wir direkt am Kleinboothafen …
… und hoffen, morgen einen Platz auf der Fähre …
… von Oskarshamn nach Visby zu bekommen!
Glück gehabt, wir haben uns eingereiht …
… im Fährhafen von Oskarshamn …
… und sind bereit, auf die Fähre zu rollen!
Und da sind wir schon, die „Drotten“ …
… nimmt unser Wohnmobil …
… und uns mit nach Gotland, …
… und die alte Hansestadt Visby grüßt uns schon von weitem!
Wir können es garnicht erwarten, …
… die Insel Gotland zu erkunden, …
… und unser erstes Ziel ist Högklint, ein paar km südwestlich von Visby
Diese Kliffspitze aus Riffkalkstein ragt 46 m steil aus dem Meer auf …
… und bietet fantastische Ausblicke …
… auf die Ostsee zwischen dem schwedischen Festland und Gotland
Über eine Stahlleiter bin ich ein Stück abgestiegen …
… bis zu einer höhlenartigen Ausbuchtung im Kalkstein
Hoch über mir segelt elegant eine Sturmmöwe …
… und auf dem rauen Kalkstein behaupten sich Gräser, Blumen und Büsche
Ich bin inzwischen wieder am höchsten Punkt des Kliffs und wir starten …
… nach Lickershamn, ein kleiner Sportboothafen 30 km nördlich von Visby
Im Restaurant Lickerhamnskrogen kann man es gut aushalten …
… mit Blick auf den Hafen
Sonnenuntergang kurz nach 21 Uhr
Am nächsten Morgen …
… zunächst ein kleiner Spaziergang am Hafen
Gunla hat eine Hummel bei der Nahrungssuche entdeckt
Am Ende des Hafens folgen wir …
… dem Pfad auf der Steilküste, …
… ein weiter Blick über die See, …
… und wir sind am Jungfrun-Felsen
Ein Stück weiter ein Bunker aus der Zeit des 2. Weltkriegs
Aussicht von der steilen Klippe am Bunker
Wir gehen zurück zum WoMo und fahren weiter zum Nordende der Insel
Dort überqueren wir mit der kostenlosen Fähre den schmalen Sund nach Farö, …
… dann ein kurzer Stopp, …
… zur Besichtigung …
… dieser schönen steinernen Mühle
Mit der Balken-Rad-Konstruktion konnten die Flügel nach dem Wind gedreht werden
Unser Hauptziel sind aber heute die Raukarfelsen von Langhammarsgubben
Raukarsäulen sind bizarre Skulpturen aus Riffkalk, entstanden nach der letzten Eiszeit durch Erosion und Auswaschungen aus einem hunderte Millionen Jahre alten Korallenriff
Sie enthalten viele Fossilien eines einstigen tropischen Meeres
Menschen glauben, darin Riesen, Geister, Ungeheuer …
… und viele andere Phantasiegestalten zu erkennen
Gunla hat in diesem Steinmeer …
… eine kleine Blume entdeckt, die sich durch die groben Kalkbrocken gekämpft hat
Blick zurück zum Strand, …
… und weiter geht die Fahrt …
… an der Nordwestküste entlang, Helgumannens Fiskeläge, ein altes Fischerdorf
Wenige km weiter in Lauters Hamn …
… steht heute unser rotes Wohnmobil
Auch dieser Ort ist eine Gotländsk Fiskeläge, eine für Gotland typische „Fischerstelle“, die örtlichen Bauern haben hier saisonal Fischfang (Dorsch, Hering) betrieben. Einige solcher Fischerdörfer werden noch genutzt, heutzutage auch für Sportboote und Wohnmobile
Ich rolle mit dem Fahrrad ein paar Kilometer an der Küste entlang, …
… und Gunla hat in Lauters Hamn ein kleine Bücherei entdeckt
Auf ihrem Spaziergang an der steinigen Küste …
… begegnet ihr sogar ein Schwanenpaar, diese stolzen Vögel scheuen auch kein Salzwasser
Am Ortseingang steht ein kleines historisches Zollhaus, …
… natürlich mit entsprechender Heizung!
Die Sonne nähert sich dem Horizont, …
… ein Blick von unserem Platz auf die Bucht …
… und auf den Sonnenuntergang
Ein herrlicher Morgen, …
… Frühstück …
… mit Meerblick!
Wir sind bereit für die Fahrt nach Visby!
Die Stadtmauer, die Erdwälle und Gräben …
… aus dem 13. Jahrhundert sollten vor feindlichen Angriffen schützen …
… und sind noch fast vollständig erhalten
Jetzt sind wir nicht mehr alleine, sondern mitten im Trubel!
Visby hat drei historische Stadttore, wir gehen durch das Österport
Wir beginnen unseren Rundgang durch die alte Hansestadt, man findet Straßennamen wie Bremergränd oder Hamburgergränd ( …gasse), und kommen zur …
… Domkirche von Visby aus dem Jahre 1225
Die Visby Domkyrka war früher unter dem Namen Sankt Maria …
.. die Kirche der deutschen Kaufleute in Visby
Die Kanzel aus Walnußholz und wurde im 16. Jahrhundert aus Lübeck importiert
Ruine der Kirche St. Lars von etwa 1200. Gotland war fast 300 Jahre, bis 1645, unter dänischer Herrschaft. Als Folge des dänischen Thronstreites im 16. Jahrhundert wurden die meisten Kirchen zerstört, die mächtige Hansestadt Lübeck unterstützte dabei Frederik I.
Die Altstadt von Visby ist vorbildlich erhalten geblieben
Dieser „Lastwagen“ ist ideal für den Transport in den engen gepflasterten Gassen
Unser Spaziergang durch die historische Altstadt …
… führt uns ans Wasser …
… nahe des Hafens …
… und in den Stadtpark Almedalen, …
… eine wunderbare …
… grüne Oase!
Der Rückweg führt durch das Lilla Strandporten, …
… ein erhalten gebliebenes Tor der alten Ringmauer aus dem 13. Jahrhundert
Jetzt muß ich mich erstmal orientieren, …
… dann geht’s wieder zum Österport …
… und entlang der Stadtmauer …
… zurück zum Parkplatz, ein perfekter Ort zum übernachten
Eine wunderschöne Blume begrüßt uns in der Sonne …
… des nächsten Morgens!
Wir wollen den Süden der Insel erkunden, aber vorher geht’s noch zur Entsorgungsstation, was sein muß, muß sein!
Die Schiffssetzung von Gannarve aus der jüngeren Bronzezeit, ca. 1100 – 500 v. Chr., ist 29 m lang
Schiffssetzungen symbolisieren das Schiff, das die Toten ins Totenreich bringen soll und waren ein wesentlicher Teil des Grabkultes. Auf der Schrifttafel gibt es Informationen in schwedischer Sprache
Diese bootsförmigen Grabmale wurden vorwiegend im skandinavischen Ostseeraum entdeckt. Auf den Bildtafeln finden wir Illustrationen des Lebens in der Bronzezeit Skandinaviens
Innerhalb oder neben den Schiffssetzungen befanden sich Brand- und Urnengräber
Es geht weiter nach Süden, …
… Schafställe und …
… Windmühlen in Hundlausar
Sie waren noch bis in die 1950er Jahre in Betrieb …
… und gehören jetzt dem Heimatverein Gotland, der sie auch restauriert hat!
Auf Gotland muß es früher Riesen gegeben haben!
Wenige km weiter, wir besichtigen die Kirche von Vamlingbo aus dem 13. Jahrhundert
An der Südfront der Kirche wurden diese Reliefs aus dem 12. Jahrhundert eingefügt
Innenansicht mit markantem Gewölbe, …
… Kerzenleuchter, …
… Altarraum …
… und Taufbecken
Die Vamlingbo Kyrka ist von Steinmauern mit einem Eingangsportal umgeben
Sundre Kastal, ein Wach- und Wehrturm aus Sandstein, wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert
Solche Türme entstanden an strategischen Punkten der schwedischen Ostseeküste, besonders auf Gotland
Innenansicht
Ein alter Schafstall vor einer Felswand, kurz bevor wir …
… die Südspitze der Insel Gotland erreichen!
Mir bietet sich vom Felsen eine herrliche Aussicht nach Südwesten über die Ostsee
Panoramaaufnahme nach Norden
Gunla hat mich vom Wohnmobil aus …
… voll im Blick, …
… und paßt auf, …
… daß ich heil runter komme!
Wir fahren jetzt ein gutes Stück Richtung Nordosten …
… und finden einen schönen Naturplatz …
… auf einem freundlichen Bauernhof, die Gangvide Farm am Flüßchen Närkan!
Für die Kids einschließlich Eltern ist eine Treckerfahrt die Attraktion, …
… für uns ist es eine Radtour durch die Wiesen, …
… und die Enten flüchten vorsichtshalber, …
… wenn wir kommen!
Mühlen gehören zu meinen Lieblingsmotiven!
Es geht zurück ans Festland! Unsere Fähre „Visby“ läuft ein!
Die Armada der Wohnmobile steht bereit …
… um im Schlund der „Visby“ zu verschwinden!
An Bord gibt’s erstmal ein zünftiges schwedisches Seemannsfrühstück!
Die Fähre hat volle Fahrt nach Oskarshamn aufgenommen, …
… und wir genießen das auf dem Sonnendeck!
Wir übernachten wieder am Yachthafen …
… von Paskallavik, und am nächsten Tag …
… besuchen wir unseren Lauffreund Wojciech und seine Frau Brigitte, …
… die in Smaland Urlaub machen …
… und hier ein gemütliches Schwedenhäuschen gemietet haben!
Vermieter Johan erneuert mit seinem Familienteam gerade den für Smaland charakteristischen Holzzaun
Wundervolle Rosen blühen …
… vor Wojciechs Ferienhaus, …
… und er zeigt uns einen einsamen kleinen See in der Nähe, hier hat er schon viele schöne Stunden am und auf dem Wasser erlebt!
Ich glaube, wir haben gerade nach der günstigsten Route für unsere Weiterfahrt gesucht?
Dann verabschieden wir uns von Brigitte und Wojciech, vielen Dank für die Gastfreundschaft und bis bald!
Weiter geht es nach Norden, Übernachtung in Rimforsa
Ich fahre mit dem Rad ein Stück am See entlang …
… und Gunla …
… macht einen kleinen Spaziergang
Wir fahren weiter in Richtung des Sees Mälaren westlich von Stockholm, hier liegt in der Nähe von Nykvarn das Schloß Taxinge, …
… erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts. Heute gehört es der Gemeinde Nykvarn
Einer der Eigentümer im 20. Jahrhundert war der Pferdezüchter Ernst Sjögren, …
… dieses sehenswerte Backsteingebäude wurde für Pferdestallungen genutzt
Taxinge Kyrka von 1863, …
… nahe dem Schloß Taxinge, …
… Innenansicht
Nur wenige Kilometer weiter westlich, auf einer kleinen (Halb-) Insel des Mälaren …
… liegt das berühmte Schloß Gripsholm!
Die Geschichte von Schloß Gripsholm ist hier in Kurzform nachzulesen
Ich bin schon mal heil über die historische Zugbrücke gekommen!
Durch das Tor gelangt man auf den Schloßhof
Hier stehen die beiden Kanonen „Eber“ und „Sau“, Gustav der II. Adolf Vasa ließ sie 1623 nach Gripsholm bringen
Es war Kriegsbeute aus Rußland, wie am Design zu erkennen, hießen sie dort „Wolf“
Rückansicht des Schlosses, …
… und Blick über den See auf Mariefred
Gunla hat sich hineingemogelt, im Schloß ein Wandteppich mit der Darstellung einer Wildschweinjagd, …
… und hier sind wir …
… im Souvenirladen im Keller! Sieht echt aus, oder nicht?
Vor dem Schloß ein Runenstein vom Ende der Wikingerzeit im 11. Jahrhundert n. Chr.
Am nächsten Morgen sind wir ein paar km nach Nordwesten gefahren, der Eingang zum Dom von Strängnäs
Die hier im 13. Jahrhundert schon vorhandene Kirche wurde immer wieder erweitert und restauriert
Innenansichten …
… der Domkirche …
… mit Blick auf Altar und Gewölbe
Die Grabkrone von Karl IX., König von Schweden 1600 – 1611, …
… mit Zepter und Reichsapfel, …
… sowie Grabkrone, Zepter und Reichsapfel seiner Frau Königin Christine von Schleswig-Holstein-Gottorf
Grabstein mit Inschrift in deutscher Sprache von Anna Maria von der Pfalz, erste Frau von Karl IX.
Wir sind beeindruckt …
… vom Grabmal Karls IX.
Wir verlassen die Domkirche …
… und sehen uns die sechsflügelige Holländerwindmühle aus dem Jahr 1855 an. Sie steht auf dem Mühlenhügel in der Nähe des Hafens …
… und ist nicht mehr in Betrieb, kann aber besichtigt werden
Die Bauern der Umgebung ließen hier ihr Korn mahlen, und dazu mußte natürlich alles ordentlich dokumentiert werden. Diese Waage ist aber eher ein Museumsstück
Hier nur ein kleiner Teil der umfangreichen Antriebstechnik
Entlang des Vättern-Westufers fahren wir nach Süden und übernachten auf einem Waldcampingplatz bei Bocksjö
Die Schatten werden länger …
… und die Sonne geht unter
Am nächsten Morgen müssen wir uns von den Trollen verabschieden, sie wünschen uns eine gute Reise!
Wir sind auf dem Weg nach Ljungby, hier hat Gunla ihre Kindheit und Jugend verbracht!
Das Gymnasium, in dem sie 1972 ihr Abitur gemacht hat!
In diesem Gebäude 0ben links hat sie gewohnt, links vom Balkon war ihr Zimmer, …
… Hausnummer 29B
Die Kirche von Ljungby
Hier in der Ljungby Kyrka von 1859 …
… hatte Gunla Konfirmandenunterricht
Wie auf der folgenden Tafel zu lesen ist, wurde die Kirche einige Male renoviert
Wir fahren jetzt auf den Stellplatz am Ljunby Freibad
Gunla macht einen Spaziergang entlang der eljussparet (beleuchtete Strecke für Läufer und Skilangläufer) und …
… freut sich …
… über diese schönen Blumen!
Sie sagt, sie hat jetzt eine typische Urlaubsfrisur!
In England findet gerade die EM der Frauen statt, …
… und Schweden gewinnt (natürlich) gegen Portugal!
Der letzte Tag in Schweden ist angebrochen, …
… Malmö rückt näher und damit …
… die Mautstation …
… der Öresundbrücke!
Wir sind in Dänemark …
… und machen wieder Station …
… auf dem Storebelt Campingplatz
Da hinten ist …
… die Storebeltbrücke!
Und das ist unser Ausblick nach Sonnenuntergang
Nach dem Sonnenaufgang …
… besucht uns zuerst der Platzhase „Hoppel“ …
… und dann kommt der Brötchenbote!
Frühstück mit …
… Gotlandhonig!
Die letzte Etappe beginnt, …
… gute Reise …
… auf der Storebeltbrücke!
Inmitten des Großen Belt liegt die kleine Insel Sprogö mit dem Leuchtturm von 1868
Noch eine Pause bei glühender Hitze, …
… und wir sind in Schleswig-Holstein, nicht mehr weit nach Hause!
Letztes Jahr ging es entlang der Schärenküste im Westen, und jetzt sind wir an der Ostküste entlang bis zum Mälaren westlich von Stockholm gefahren, eine tolle Tour mit den Inseln Öland und Gotland!
Viele Grüße und bis bald!
Hittfeld, 8. Dezember 2022
Dietrich
Veröffentlicht unterBergsteigen|Kommentare deaktiviert für Schweden 5. – 19. Juli 2022
Anfang September schrieb mir Helmut die folgenden sibyllinischen Zeilen: „Bei einem guten Freund habe ich mal bei ’45 Jahre Marathon laufen‘ teilnehmen dürfen. Diesem Beispiel möchte ich folgen. Am 28. September 1997 lief ich in Berlin meinen ersten M. Nach 25 Jahren will ich deshalb einen M und U veranstalten. Wo etc. werde ich in Kürze klären.“
Es dauerte einen Moment, bis ich ihn verstanden hatte, Helmut und Werner Britz waren mit mir zusammen am 29.09.19 bei meinem 45 Jahre Jubi Retro Marathon im strömenden Regen in Nordholz gestartet!
Kurz und gut, Helmut lud schließlich zu einem Lauf- und Walk-Event am 28. September 2022 zu seinem 25 jährigen Jubiläum in Schmidts Kiefern ein, viele Lauffreunde kennen dieses Waldgebiet in Schwanewede schon, und es ist sozusagen Helmuts „Wohnzimmer“, hier hat er schon als Kind mit seinen Eltern Pilze gesammelt und er kennt jeden Pfad und jeden Baum persönlich.
Kurz nach 7 Uhr, …
… Gunla und ich sind am Startpunkt beim Naturfreundehaus angekommen
Helmut ist schon beim Markieren der Start- und Ziellinie aktiv
Volkmar ist auch schon bereit, …
… und Helmut übt schon mal …
… die Startaufstellung!
Werner als harter Gorch-Fock-Veteran hat hier im Auto übernachtet, …
… und jetzt sind wir komplett!
Helmut war wohl schon mal im Fichtelgebirge, …
… und Werner sagt „moin“
Helmut muß uns noch wichtige Details erklären, …
… und dann startet das Ü-70-Quartett …
… auf die abwechslungsreiche Waldstrecke!
Das hat ja schon mal geklappt, sagt Paparazzi Gunla!
Eigentlich war die Strecke gut zu laufen ……
Die erste Schleife ist beendet und Helmut weist schon mal in Richtung des weiteren Streckenverlaufes
Jetzt wird erstmal …
… Pause gemacht …
… und ein Klönschnack gehalten
Aber weiter gehts, wir sind ja nicht zum Vergnügen hier!
In Schmidts Kiefern gibt’s nicht nur Wald, sondern …
… auch die Heidhofer Teiche mit vielen Seerosen, …
… dieser Teich ist leider trockengefallen, eine Folge des trockenen Sommers
Wieder an Start und Ziel!
Wo bin ich? Scheinbar verlorengegangen, aber das täuscht, Werner verdeckt mich komplett, …
… und da bin ich wieder, …
… Gunla scheint sich darüber zu freuen!
Auf der folgenden Runde finden wir diesen Gedenkstein mit einer historischen Inschrift: „Nach dem Begründer dieses Reviers Reitenden Förster Schmidt an dessen Dienst-Jubiläum, dem 30. September 1840 Schmidtskiefern benannt“
Der Rest der Strecke wird in 5 Runden auf dem bekannten Kurs gelaufen, sicherheitshalber markiert Helmut nochmal
Vorbei an einer Pferdekoppel, das Fohlen staunt über die „alten weißen Männer“!
Werner begleitet mich auf den letzten Metern, unterwegs fiel mir dieser Stock in die Hände, meine Bandscheiben danken es mir, …
… und nicht vergessen, die Stoppuhr zu drücken!
Eine halbe Minute später kommt Helmut ins Ziel, er hat einen 48 km Ultra bewältigt! Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, lieber Helmut, und noch viele weitere Marathons und Ultras!!
Auch die Naturfreunde heißen uns verdientermaßen willkommen!
Das ist die Strecke, alles klar, oder?
Danke Helmut, daß wir mit dir zusammen dein Jubi feiern durften! Das war ein sehr spannender, „kommunikativer“ (es wurde viel gequatscht) und abwechslungsreicher Lauf im Revier Schmidts Kiefern!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 2. Oktober 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Helmuts 25 jähriges Marathon-Jubiläum
Am 29. Juli fuhren wir Richtung Dresden und parkten unser Womo an Start und Ziel der Marathonstrecke. Der Organisator Mirko Leffler war schon vor Ort, um zusammen mit Zenon Karczewski die Srecke zu markieren. Mirko hatte ich zuletzt beim Gibraltar Marathon des Country Clubs am 2. Dezember 2017 getroffen.
Da geht’s entlang! Mirko und Zenon waren zur Streckenmarkierung unterwegs …
… und ich folgte den unübersehbaren Pfeilen
Die Strecke ist gelinde gesagt ziemlich „profiliert“
Ungefähr 2km vor Rundenende treffe ich Mirko und Zenon
Sie erzählen mir, daß sie an dieser Stelle vor einigen Tagen einen Arbeitseinsatz mit Kettensäge hatten, mehrere Baumstämme lagen quer über dem Pfad!
Dieser Dünenanstieg durch tiefen Sand ist auch eines der Highlights des Kurses! Außerdem gibt es noch unzählige Baumwurzeln, eine steile Treppe abwärts, schmale Pfade durch niederes Gehölz, rutschige Abstiege usw. Alle folgenden Fotos habe ich von Gunla bekommen, Vielen Dank!!
Abends trafen sich die schon angereisten Lauffreunde des 100 MC im Außenbereich der Sportpension Dresden zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaltgetränken und Pizza-Lieferservice! Da wurden natürlich viele Erinnerungen und Erlebnisse aus dem Läuferleben zum Besten gegeben!
Am nächsten Morgen, 30. Juli 2022, 7:00 Uhr, die Frühstarter …
… gehen auf die Strecke!
Veranstalter Mirko ist dabei, die Verpflegung aufzubauen
Hauptstart um 8:00 Uhr, …
… los geht’s!
Und das ist Mirkos Super-Verpflegungsstation!
Sigrid nach der 1. von 6 Runden über ca. 7,2 km
Jana und Gerd
Micha, Doris und Gaby
Mario macht Tempo!
Tanya und Jürgen
Tanya und Gunla mit ihrem obligatorischen Selfie
Jens, und …
… ich dahinter im gebührenden Abstand
Michael ist der spätere Gesamtsieger!
Stefan will die Schranke scheinbar mit einem Kampfschrei überrollen!
Kunst in der Natur, Superfoto von Gunla!
Wer kennt ihn nicht, KLaus Keule Neumann aus Stuttgart!
Solche Wurzeln sind normal auf der Trailrunde …
… und Hans-Joachim hat sie alle im Blick!
Hier in der Dresdner Heide hat es zuletzt sehr wenig geregnet, …
… und auf den schmalen Pfaden …
… hat Paparazzi Gunla jetzt Ulrich getroffen!
Ende der 3. Runde für mich, Halbmarathon, und damit lasse ich es auf dieser sehr anspruchsvollen Strecke gut sein, meine 3 Marathons in den Tagen davor in Rheine, Hasbergen und im Buchwedel machten sich bemerkbar!
Auch Ulrich hat nach 3 Runden seinen Lauftag beendet, ebenso wie Jürgen und Zenon
Zieleinlauf von Tanya und Jana, Annette ist als Zuschauerin an der Zielgeraden. Gratulation an die Läuferinnen, …
… dafür gibt es einen Naturblumenstrauß!
Auch im Ziel sind jetzt Doris und Gaby, Glückwunsch!
1. Preis für Spaß auf der Strecke: Hans-Joachim und Gerd im Ziel, Respekt für diese Leistung!
Für die Finisher gab es dann diese schöne Medaille aus echtem Holz. Vielen Dank an den Veranstalter Mirko, der mit einigen Helfern von der Streckenauswahl über die Ausschreibung, Medaillen, Markierung, Verpflegung bis zu den Urkunden und Ergebnissen alles perfekt organisiert hatte!
Aber eigentlich sind wir ja zur JHV hierher gekommen, in die Sportpension Dresden nahe der Dresdner Heide! Unser WoMo haben wir hinten an der Sportanlage geparkt
TOP 2, Ehrungen, schön, wenn man selber auch mal dabei ist!
Immer der Reihe nach, Sigrid hat schon ihre Urkunde, dann bin ich dran, …
… und Micha scheint zu sagen: „Ich möchte auch eine!“
Von links nach rechts, Micha 250 M/U, Sigrid 2300 M/U, und ich bescheidene 1400 M/U. Meinen Glückwunsch an Sigrid und Micha!
Gaby und Doris werden für Hamburger Meisterschaften im Rahmen des Hamburg Marathons geehrt, Gratulation!
Die Jahreshauptversammlung verlief harmonisch, unter TOP 11 -Verschiedenes- gab es eine lebhafte Diskussion. Zum Verlauf der JHV verweise ich auf das Protokoll im nächsten Clubheft. Abends trafen wir uns alle nochmal an den gemütlichen Holzbänken im Außenbereich. Ein schönes Wochenende in Dresden, trotz einer Anfahrtstrecke von 500 km für uns. Am Sonntag ging es morgens um 7 Uhr zurück nach Hause.
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 04. August 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Heide Ultratrail und JHV des 100 MC 2022
Liebe Lauffreunde, wir durften euch mal wieder im schönen Forst Buchwedel auf der 10,7 km langen Höhenrunde begrüßen und ich berichte von Wojciechs 300. Marathon/Ultra!
Nein, kein Bio-Unterricht, diese Hummel ist mir rein zufällig vor die Linse gekommen!
Auch diesen Wildvogel konnte ich am Vortag bei der Streckenkontrolle beobachten
Am nächsten Morgen, es ist der 27. Juli 2022, 6:33 Uhr, Alter Postweg in Horst, Gemeinde Seevetal. Burkhard und Jens sind startbereit!
Wenige Minuten später geht Beate auf die Strecke
Gunla sagt danke, denn Beate hat …
… einen leckeren Apfelkuchen zu Wojciechs 300. gebacken!
Alles ist vorbereitet!
Cornelia kommt gerade von der nahegelegenen Bushaltestelle
Ja, jetzt muß nur noch gelaufen werden!
Helmut hat zwei besondere Gäste mitgebracht, Rolf und seine Frau Sujarin sind aus Thailand zu Besuch nach Deutschland gekommen!
Gerd und Burkhard haben die erste von vier Runden hinter sich
Am Start sind jetzt Wolfgang, Jubilar Wojciech und Ingo
Zu dieser Zeit bin ich gerade in der zweiten Runde bei km 6,5
Wenig später in Ohlendorf überholen mich Beate und Jakob, der wegen einer Verletzung mit dem Rad dabei ist!
Jens hat jetzt schon zwei Runden, im Hintergrund überquert ein Güterzug die Brücke
Kai und Rosemarie mit Cindy auf dem Weg zu Start und Ziel
Wolfgang und Gerrit, die Männer vom Marathonclub Walsrode
Kai, Rosi und Cindy zwischen Wald und Feld
Ich treffe Rolf und Helmut im Fichtenwald
Wir sind ein Stück zusammen unterwegs, dann ziehen sie auf der langen Geraden Richtung Ohlendorf davon
Hier kommen Ingo und Wojciech in bester Laune
Sujarin wird einen Halbmarathon finishen
Rundenende gemeinsam mit Wojciech und Ingo
Wolfgang mitten im Buchwedel
Dieser kleine Hund wollte gerne ins WoMo zu Gunla, sie taufte ihn „Strolchi“
Blumen am Feldrand
Gerd auf der langen Geraden vor Ohlendorf
Ich „habe fertig“!
Jetzt wird erstmal relaxt
Gerrit dynamisch beim Zieleinlauf
Es gibt Kaffee, Kuchen und 0 % Bier
Zieleinlauf Rolf und Helmut, …
… dann der krönende Abschluß, Wojciech finisht in Begleitung von Ingo seinen 300. Marathon/Ultra, Gratulation!!
Jetzt sind alle im Ziel, und die meisten haben noch auf die „Siegerehrung“ gewartet
Unser 2. Vorsitzender Gerd …
… überreicht Wojciech die Urkunde zum 300. und damit auch zur Aufnahme in die „Japanische Liste“, offiziell World Megamarathon Ranking!
Da ist das Dokument!
Von uns als Veranstalter gibt’s noch einen Pokal und für jeden Teilnehmer eine Medaille
Zum Abschluß noch Familienfotos für das 100 MC Album
Danke an alle Teilnehmer für die gelungene Veranstaltung und bis bald!
Und dann genießen wir den Abend zuhause im Garten
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 3. August 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für 70. Buchwedel mit Jubiläum!
Stephan und Inka hatten wieder einen Marathon ausgeschrieben, und ich bin zum zweiten Mal dabei, nach dem Neuenfelder Naturmarathon nahe der alten Süderelbe geht es heute in der Fischbeker Heide auf die Strecke zum Hasselbrack, der höchsten Erhebung Hamburgs!
Hier geht es los: Parkplatz Waldfrieden an der Buskehre. Start und Ziel der knapp 6,1 km langen Runde mit fast 600 Höhenmetern über die Marathondistanz ist bei den beiden BänkenStartzeitfenster 7 – 9 Uhr, und bei den zu erwartenden Temperaturen bin ich so früh wie möglich auf der StreckeNoch ist es deutlich unter 20°, aber das wird sich ändernJetzt gibt es längere Anstiege, und ich erklimme …… den Hasselbrack, die höchste natürliche Erhebung der Freien und Hansestadt Hamburg! Ein Stück vor dem Stein verläuft schon die Grenze zu Niedersachsen, es ist heute mal wieder ein Lauf in zwei Bundesländern!Zu dieser frühen Morgenstunde trifft man noch keinen Menschen auf der Runde, nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören. Die Strecke führt mich jetzt unter dem umgestürzten Baum hindurch geradeaus weiter, …… und es geht wieder abwärts!Die Sonnenstrahlen verzaubern den Wald … … in der feuchten Morgenluft Die erste Runde ist beendet und auf der großen Wiese im Startbereich haben sich mit lautem „Määäh“ hunderte Schafe breitgemachtZweite Runde, jetzt fällt mir dieser Stein Nr. 65 auf, Anno 1750, in römischen Zahlen. Viele solcher Steine markierten in früheren Zeiten die Grenze zum Fürstentum Braunschweig-LüneburgJa, wen haben wir denn da? Es ist Martin, er hat zahlreiche Läufe in der Küstenheide von Cuxhaven-Altenwalde organisiert, ich war auch einige Male dabei. Jetzt begleitet er mich zwei Runden lang und wir unterhalten uns natürlich ausgiebig über aktuelle und zukünftige Läufe …
… und schießen ein Foto auf dem Gipfel! (Foto Martin)Das ist das Orga-Team, Inka und Stephan! Sie kommen uns auf dem Pendelstück entgegen, und Stephan überreicht mir …… einen „Bierdeckel“ mit dem Motiv des Laufes, heute ist es natürlich der Gipfelstein des Hasselbrack!Einige Zeit später haben die beiden mich eingeholt und wir bewältigen eine Runde zusammenWie man sieht: Marathon macht Spaß, hier kommt uns Martin entgegenAuf dem letzten Anstieg zum Hasselbrack in der 5. Runde treffe ich Helmut und Mukir, die leichtfüßig die Steigung nehmenGipfelfoto!Auf dem Rückweg bemerke ich erst jetzt dieses Werk eines Skulpturenkünstlers, …… und der Rote Fingerhut … … begleitet mich weiter bergabSo, Leute, ich freue mich, daß ich in der letzten Runde bin, die Temperaturen haben nämlich inzwischen 28° erreicht!
Vielen Dank an Inka und Stephan für die Organisation dieses Marathons auf einer beeindruckenden Runde im Naturschutzgebiet der Harburger Berge!
Viele Grüße und bis bald auf der Strecke!
Dietrich
Hittfeld, 26. Juni 2022
Veröffentlicht unterLaufberichte|Kommentare deaktiviert für Hamburger Hasselbrack am 25. Juni 2022